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An aid project by “Lange Tafel e.V.” (I. Mamatis) in Berlin, Germany

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I. Mamatis (Project Manager)

I. Mamatis
Viel wird über Migrations geschrieben, jedoch jene die migrieren schreiben selten etwas auf. Wer jedoch dem Homo Migrantes in sich selbst begegnet, gibt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keine Chance.

Hinter den Zahlen der Statistik zur Migration stehen Erfahrungen zur Armut, Ausgrenzung, Unrecht und Gewalt, Kriege und Bürgerkriege, Diktaturen, Vertreibungen, Verfolgung und Flucht, Völkermorde, Kolonialismus, Verletzung der Menschenrechte. In den Familien wird darüber kaum gesprochen, besonders wenn diese aus einer Agrarkultur stammen, jedoch all diese Demütigungen fließen unbewusst die Erziehung der Kinder ein.
Die Folgen: Scham und Angst der Eltern vor der Öffnung für die Kultur in der sie jetzt leben. Die Kinder leben in einem hohen Konfliktpotential, zwischen Eltern-Gesellschaft und Wunsch nach Individualität. Scheinbar ohne Ausweg.

Seit 2010 von der Initiatorin Isabella Mamatis gegründet, entsteht unter dem Titel: Die ‚Abenteurer des Homo Migrantes ein künstlerisch orientierter Erzählstrom von Migrationsgeschichten, die von der 2. und 3. Migrationsgeneration in der Befragung ihrer Eltern/Großeltern aufgeschrieben werden.
Das bedeutet nicht nur die Befreiung, sondern es wird ein neues narratives Kulturbewusstsein für die große Wanderung des Menschen aufgebaut.

In 13 Workshops werden Schüler mit Migrationswissen und sozialer Kompetenz aufgebaut und darüber hinaus für den Umgang mit ihren Eltern und deren Migrationsleistung sensibilisiert. Beim einander Zuhören, Verstehen, voneinander wissen, und im Ausformulieren der Geschichten entsteht Wertschätzung und Respekt für die Biografie der Eltern. Unsere Jugendgeneration erfährt damit, dass die Biografie der Einwanderung ihrer Eltern zum kollektiven Bewusstsein gehört und damit Teil unserer kulturellen Bildung ist.

Theaterkunst
Aus dem Herzen der Einwanderungsstadt Berlin entstand das vorliegende Handlungskonzept, das Isabella Mamatis mit SchülerInnen und LehrerInnen zum ersten mal 2010 als Pilotprojekt umsetzte. Es setzt da an, wo sich über einen wertschätzenden Blick und Verantwortung für kulturelle Werte Identität für die Zukunft aufbaut.

Wofür wir noch dringen finanzielle Unterstützung suchen ist für die Theaterproduktion unter dem Titel: ‚Die Hiergeborenen‘. Hier werden 12 Geschichten zur Einwanderung nach Berlin auf die Bretter, die die Welt bedeuten gestellt. Wenn möglich noch Ende diesen Jahres soll im Babylon, am Luxenburgplatz in Berlin, die Premiere sein. 6 professionelle Schauspieler/innen mit migrantischem Hintergrund werden gemeinsam mit 4 blinden Musikern eine narrative Sprachoper aufführen, unter Regie von Isabella Mamatis.
Damit bekäme das Genre Migrationskultur jenseits der defizit-orientierten Diskussion einen eigenständigen Unterhaltungswert.
Helfen Sie uns, dass es zur Uraufführung von ‚Die Hiergeborenen‘ kommen kann.

More information:

Location: Berlin, Germany

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