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Das verwunschene Tempelherrenhaus im Weimarer Park braucht unsere Hilfe!

Inmitten des bezaubernden Weimarer Parks steht die Ruine des 1944 zerbombten Tempelherrenhauses, das zu Goethes Zeiten als Sommersalon genutzt wurde. Helfen Sie mit Ihrer Spende, eine Finanzierung für den teilweisen Wiederaufbau zu ermöglichen!

Tilla von der Goltz from Stiftung Bürger für Thüringer Schlösser und BurgenWrite a message

 
Das Tempelherrenhaus im Ilmpark Weimar ist ein extravagantes Zeugnis der Garten- und Orangeriekultur in Weimar. Es steht wie kein anderes Gebäude für die spannende Entwicklung einer neuzeitlichen Gartenkultur von den frühen „welschen Baumgärten“ bis zur gesellschaftlichen Teekultur Weimars im „silbernem Zeitalter“. Es spannt den Bogen von der Geisteswelt der humanistischen Pomeranzenkultur bis zum ästhetischen Verständnis des Landschaftsparks zur Zeit Goethes.
 
Zitrusfrüchte sind als begehrte Gewürzspeise der Hoftafel zu Weimar relativ früh nachgewiesen. Sie werden bereits 1505 anläßlich eines kurfürstlichen Hoflagers erwähnt. Ihr Bezug wurde durch einen damals bereits regen Handel sichergestellt. Mitte des 16. Jh. wird Weimar zu einem regelrechten Zentrum der Orangeriekultur mit einem ansehnlichen Bestand an Pomeranzen-, Limonen und Zitronat-Bäumen. 1612 entstand dort der „Neue Welsche Garten“, der mit Gewächsen aus Italien bestückt war. 
 
Als letzter Rest dieses neuen welschen Gartens ist uns heute einzig das sogenannte Tempelherrenhaus erhalten geblieben. Das von jeher flexibel genutzte Gartengebäude, im Sommer als Veranstaltungsort der Hofgesellschaft, im Winter als Überwinterungsquartier für Pflanzen, kann eine lange Geschichte der Wandlungen aufweisen, vom Pflanzenhaus zum Orangenhaus, dann zum Gewächshaus, zum Gothischen Salon des Herzogs, zum Park-Orangenhaus und schließlich zum Sommersalon und Teesalon der Erbgroßherzogin Maria Pawlowna. Jede der neuen Nutzungen veranlasste auch entsprechende zielführende Umbauten, nur die heutige Ruine ist ein nie gewollter Kriegsschaden nach einem Bombentreffer 1944. Sie gehört heute zum Denkmalbestand der Klassik Stiftung Weimar.
 
Ziel unserer Bürgerstiftung ist die Wiederherstellung des Tempelherrenhauses im Sinne der Vorschläge Goethes, nämlich als Parkstaffage mit Denkmalcharakter. Als eventuelle Nutzung käme die Wiederaufnahme der älteren Funktionen in Frage, eben die Kombination aus Sommersalon und Pflanzenwinterung.
 
Die Klassik Stiftung Weimar hat bereits die Entwicklung einer denkmalpflegerischen Zielstellung veranlasst. Unser Engagement als Bürgerstiftung zielt nun darauf, diese Initiative mittels finanzieller Förderung einer Musterachse zur Veranschaulichung der Restaurierungsaufgabe zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir die Maßnahme damit beschleunigen.
 
Daher unsere herzliche Bitte an Sie:
 
Unterstützen auch Sie uns mit einer Spende zugunsten des Tempelherrenhauses Weimar, damit dieses Denkmal der Zeit Goethes und Maria Pawlownas möglichst bald wieder nachvollziehbar wird und auf diese Weise auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben kann.