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Development of questionnaires - by and for autistic people

Entwicklung von Fragebögen von Autisten für Autisten, auch durch Übersetzung in bebilderte, einfache Sprache.

S. Fuhrmann from White Unicorn e.V.Write a message

White Unicorn – Verein zur Entwicklung eines autistenfreundlichen Umfeldes e.V.
im Forschungsverbund mit Dr. Mark Benecke, International Forensic Research & Consulting 

Was passiert?

Wir entwickeln Fragebögen. Hierbei geht es nicht nur um die Autisten selbst, sondern auch um Barrieren die sie behindern und den Auswirkungen davon. Was passiert, wenn Barrieren nicht aus dem Weg geräumt werden?

Es gibt noch so viel zu erforschen... und wir entwickeln im Forschungsverbund die Fragebögen dazu: von Autisten - für Autisten. Im Sinne der partizipativen Forschung werden die Datensätze im Anschluss ausgewertet.

Wo?

Im White Unicorn e.V. in Berlin tummeln sich einige, die ganz besonderes Interesse an Forschung  und der Umsetzung von Fragebögen haben.

Kontakte zu anderen Forschern und Universitäten sind geknüpft und es kann sofort los und somit weiter gehen!

Warum?

Die Barrieren denen Autisten gegenüberstehen sind noch weitestgehend unerforscht! - und 2020 tritt schon das Bundesteilhabegesetz in Kraft. Jetzt wird es eilig und spannend. Es wartet viel Unbekanntes darauf entdeckt zu werden! 

Wie?

Es werden Forschungsfragen gestellt. Diese bekommen einen methodologisch brauchbaren Rahmen im Sinne wissenschaftlichen Arbeitens.

Wir setzen uns im Anschluss mit Illustratoren / Kommunikationsdesignern / ITlern, sowie Wissenschaftlern aus dem Gebiet der Inklusionsforschung zusammen und konkretisieren die Fragen.

In einfacher Sprache werden die Umfragen zugänglich gemacht und die Ergebnisse und das Wissen daraus allen die es interessiert zur Verfügung gestellt.

Hintergrund

Dank Aktion Mensch gibt es erste Umfrageergebnisse zu den Barrieren.  Für den ersten Fragebogen wurde eine Übersetzung in leichte Sprache bewilligt. Alle 27 Barrieren liegen somit jetzt übersetzt und in Bildform vor.

Es steht nichts mehr im Wege jede einzelne Barriere zu betrachten. Bei der Frage nach Lärm ist dies auch bereits geschehen! Auch hier gibt es bereits erste Umfrageergebnisse zu Geräuschen.

In Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin
Vertreten durch: 
Frau Dr. Sabine Schwager, Institut für Rehabilitationspsychologie
Frau Prof. Dr. Vera Moser, Institut für Rehabilitationswissenschaften