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Multicopter in der DRK-Wasserrettung

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Das Deutsche Rote Kreuz in Mecklenburg-Vorpommern nimmt mit Drohnen in der Wasserrettung eine Vorreiterrolle ein und möchte diese ab 2018 flächendeckend einsetzen. 18 Drohnen sollen die moderne Rettungstechnik ergänzen. Rettest du mit?

Sabine I. from DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.Write a message

Eine Person ruft im Ostseewasser panisch um Hilfe. Sie hat sich überschätzt, ist zu weit rausgeschwommen und kämpft nun gegen die Strömung an. Die RettungsschwimmerInnen der DRK-Wasserwacht machen sich auf den Weg. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn die Kräfte der hilflosen Person schwinden. Doch der Strand ist voll mit Menschen, Strandkörben, Matratzen, Handtüchern, Volleyballnetzen, Kinderspielzeug, Windzelten, Dünenburgen – die Rettungswege sind dadurch lang. 

So sieht ein regelmäßiges Szenario an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns (folgend M-V) aus. Jährlich freut sich der Tourismusverband zwar über die wachsenden Übernachtungszahlen, doch damit steigen auch die Anforderungen an die DRK-Wasserwacht.

Deshalb ist Hilfe aus der Luft geplant

Wenn jemand im Wasser in Not gerät oder vermisst wird, soll ein DRK-Rettungscopter die Person künftig innerhalb von Sekunden erreichen. Die Drohne enthält eine Schwimmhilfe, die auf Knopfdruck abgeworfen wird und lebensrettenden Halt gibt, bis die Wasserwacht eintrifft. Das versorgungsfreie Intervall wird so überbrückt und der hilflosen Person wertvolle Minuten über Wasser verschafft.

Testphase bestanden

In einer Testphase im DRK-Kreisverband Ostvorpommern- Greifswald konnte sich die Drohne DJI Inspire 1, Version 2 bereits beweisen. Auch bei der Wasserwacht München-Riem1 und im Alten Land an der Elbe unterstützt ein Quadrocopter die Rettungskräfte bei der Suche nach Vermissten und kann Schwimmhilfen abwerfen.

Übervolle Strände ausschlaggebend für den Start

Bei den Übernachtungen hat es seit 1992 eine Steigerung auf 28,4 Millionen pro Jahr gegeben. Dementsprechend erhöhen sich die Einsätze der DRK-Wasserwacht. Zudem handeln Badegäste zunehmend leichtsinnig und bringen sich und andere in Gefahr. Im Sommer 2015 stiegen beispielsweise, trotz des Badeverbots wegen hoher Wellen und starker Strömung, eine Gruppe Jugendlicher in den Kaiserbädern der Insel Usedom ins Wasser und geriet in Not. Die zehn Personen mussten von einem Großaufgebot an Einsatzkräften gerettet werden.

Das Deutsche Rote Kreuz in Mecklenburg-Vorpommern nimmt mit dem Einsatz von Drohnen in der Wasserrettung eine Vorreiterrolle ein und möchte diese ab 2018 flächendeckend einsetzen. Achtzehn Drohnen sollen die moderne Rettungstechnik ergänzen. Das gesammelte Geld für die Drohne kommt den Menschen vor Ort zu Gute und schafft mehr Sicherheit beim Baden. Du kannst dir sicher sein, dass deine Spende bei den DRK-Wasserwachten eingesetzt werden, auch in deiner Nähe. 

Rettest du mit?

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