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Mache praktische Kurse für alleinstehende jugendliche Flüchtlinge möglich!

Waldrach, Germany

Junge Flüchtlinge, die ohne Familie in Deutschland sind, bräuchten praktische Kurse, um bald auf eigenen Beinen zu stehen: Von Ernährung und Kochen über Verkehrsregeln und Recht bis hin zu Berufsorientierung und Bewerbung. Doch es gibt ein Problem...

R. Lüders from Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Trier-Mosel | 
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About this project

In diesem Projekt geht es darum, den Jungen in der Johanniter Wohngruppe Waldrach Wissen zu vermitteln, das sie für ihr Leben in Deutschland ohne eine Familie, die sie stützt und schützt, brauchen.

In der Jugendwohngruppe Waldrach (Trier-Land) der Johanniter-Unfall-Hilfe leben seit Mitte 2016 Jungen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, die als Flüchtlinge allein nach Deutschland gekommen sind. Die aktuell 12 Jungen aus Somalia, Syrien, Afghanistan, Pakistan und der Elfenbeinküste haben teils Schlimmes erlebt. Sie besuchen alle Regel- bzw. berufsbildende Schulen in Trier, nehmen zusätzliche Angebote zur Sprachförderung wahr und bemühen sich in den Ferien um Praktika. Die Jungen sind sehr bemüht und möchten sich integrieren. Doch das Leben in Deutschland ist ganz anders, als sie es von zu Hause kennen und es gibt zahllose Hürden – nur angefangen von der Sprache über die neue Kultur, unbearbeitete Traumata, die die Jungen von ihrer Flucht mitbringen, bis zu Schulabschlüssen, die unter diesen Voraussetzungen noch erworben werden sollten.

In der Waldracher Johanniter Wohngruppe sollen regelmäßig Informationsveranstaltungen stattfinden, die den Jungen Orientierung in der neuen Lebenswelt geben zum Beispiel zum deutschen Recht, zu Verkehrsregeln, zu Drogen (denen die Jungen in ihren Heimatländern so nicht begegnet sind), zu Berufen und Bewerbung und auch zur gesunden Ernährung.
Ein Problem ist, dass die Informationsveranstaltungen zwar vielfach kostenlos organisiert werden können (etwa durch die Polizei, Handwerkskammer oder Krankenkassen), jedoch ein Simultanübersetzer notwendig ist, der es – besonders den Jungen, die erst kurz in Deutschland sind – möglich macht, den Inhalten überhaupt zu folgen. Nötig wäre aktuell sowohl ein Übersetzer für Somali als auch für Afghanisch. Gelder dafür werden aber vom Jugendamt nicht bewilligt. So sind zukünftige Orientierungskurse und Schulungen derzeit nicht planbar, weil kein Dolmetscher finanziert ist. 
Updated at 18. March 2020