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St. Peter's Child Care

St. Peter's Child Care gibt Kidern, die durch Aids ihre Eltern verloren ein neues Zuhause. Bestmögliche medizinische und psychologische Versorgung sowie ein hohes Maß an sozialer Integration zeichnen das Projekt aus.

M. Gräper from Freundeskreis St. Peter's Child Care e.V.Write a message

Das Aids-Waisenprojekt „St. Peter’s Child Care“ in Johannesburg/Südafrika wurde im Jahr 2000 gegründet, um so einen kleinen Beitrag gegen die immer größeren Ausmaß nehmende HIV/Aids-Epidemie leisten können. Die Zahl der mit dem HI-Virus infizierten Menschen ist in Südafrika in den letzten Jahren rapide gestiegen – und sie steigt weiter. 2005 lebten 5,1 Mio. mit HIV, 2010 waren es 6,1 Mio. und 2016 7,1 Mio. Menschen. In etwa die Hälfte der HIV-positiven Menschen in Südafrika wird medikamentös (antiretroviral) behandelt (vgl. unaids.org). Vor allem die Mittelschicht der Gesellschaft (die15-49-Jährigen) ist betroffen. Knapp zwei Mio. Kinder haben ihre Eltern durch HIV/Aids verloren. (vgl. unicef.org). Genau diesen Kindern will St. Peter’s Child Care durch Gründung von Pflegefamilien ein neues, behütetes Zuhause gegeben. In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Johannesburg Child Welfare werden die Pflegemütter angestellt und fortgebildet. Die Zahl der Kinder und Pflegemütter wächst stetig. Zur Zeit leben 32 Kinder in sieben Familien. 
Der Freundeskreis St. Peter’s Child Care e.V. unterstützt von Deutschland aus das Projekt in Johannesburg. Im Projekt wird den Kindern ein neues Zuhause gegeben und ein liebevolles Aufwachsen ermöglicht. Bestmögliche Schulbildung und medizinische Versorgung sind selbstverständliche Grundsätze des Projekts vor Ort. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen und lokale Kirchengemeinden helfen mit und integrieren die Kinder in die Gesellschaft. So wird verhindert, dass die Kinder aufgrund von HIV/AIDS aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden und isoliert aufwachsen. Ziel ist es, die Kinder so lange zu begleiten, bis sie zu einem selbstbestimmten und an der Gesellschaft partizipierenden Leben fähig sind. Satzungsgemäß gehen mindestens 96% Ihrer Spende gehen direkt nach Südafrika. Maximal 4% werden für Kosten unserer ehrenamtlichen Arbeit aufgewendet.


Den zweiten Teil der Kurz-Dokumentation auf unserer Projektseite finden Sie hier: https://youtu.be/eSdlYhItUuk.