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Corona-Hilfe für indische Nomadenkinder - Bildung statt Betteln

Rashin, Ahmednagar, Maharashtra, India

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Corona-Hilfe für indische Nomadenkinder - Bildung statt Betteln

Rashin, Ahmednagar, Maharashtra, India

Die Pardhi Nomaden sind von der Corona-Krise extrem betroffen. Sie brauchen Hilfe zum Überleben. Normalerweise leben 70 Nomadenkinder im Hostel und gehen regelmäßig zur Schule. Zur Zeit ist es geschlossen, wie alle Schulen.

Susanne T. from Karuna Deutschland e.V. | 
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About this project

Wir unterstützen Familien in Not, die durch die Corona-Krise hart getroffen sind.
Solange sich COVID-19 in Indien immer weiter ausbreitet, werden die Schulen geschlossen bleiben. Das Pardhi Hostel liegt in Maharashtra und damit in einer besonders stark betroffenen Region. 

Die Corona-Pandemie ist auch für uns und unsere lokale Partnern in Indien und Nepal eine große Herausforderung. Für unsere Projekte heißt das: Alle normalen Aktivitäten mussten vorerst eingestellt werden. Stattdessen versorgten viele Projektpartner bedürftige Familien mit Lebensmitteln. Sie haben sich spontan umgestellt, um das Nötigste zu tun und Menschen zu helfen, diese Krise zu überstehen. Auch sie müssen Tag für Tag neu beurteilen, welche Hilfe wo möglich ist.

Am heftigsten trifft Corona die, die es so schon schwer haben, wie z.B. Tagelöhner, Wanderarbeiter, Nomaden, Menschen der unterdrückten Kasten und vor allem Frauen und Kinder. Der Lockdown in Indien und Nepal löste ein Chaos aus. Keine Jobs auf Baustellen oder als Rikscha-Fahrer mehr, nicht einmal mehr Betteln ist möglich. Viele Menschen können ihre Familie nicht mehr ernähren. Die sporadische Hilfe der Regierung kommt bei vielen nicht an. Sie befürchten eine Hungerkrise durch Arbeitslosigkeit. 

Indien und Nepal leiden immer noch unter exponentielle steigende Corona-zahlen. Die Corona Krise wird langfristige Konsequenzen für die Menschen haben. Es wird befürchtet, dass viele Kinder, besonders Mädchen, nicht mehr in die Schulen zurückkehren werden. Die diskriminierten Gemeinschaften in Indien und Nepal brauchen uns jetzt mehr denn je, um sich von der Pandemie wieder zu erholen.

Wir leisten gemeinsam mit unseren Partnern Nothilfe. Bitte unterstütze uns dabei.

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Eigentliche Projektbeschreibung:
Schulbildung und Lernen können ist nicht selbstverständlich, erst recht nicht in einem Land wie Indien. Besonders schwer haben es die Kinder der Pardhi Nomaden, die gar nicht oder nicht regelmäßig zur Schule gehen, wenn ihre Eltern auf der Suche nach Arbeit umherziehen. So leben sie mal hier, mal da in ihren ärmlichen Zelten. Oft werden sie von Dorfbewohnern verscheucht. Oder sie bekommen die Polizei auf den Hals gehetzt. Sie sind immer die ersten Verdächtigen, wenn irgendetwas passiert. Meist gehört Betteln zu ihrem Lebenserwerb, zu dem schon die Kinder beitragen müssen.

Eine gute Schulbildung ist die Grundvoraussetzung, um dem Teufelskreis der Armut zu entkommen. Solange die Kinder bei ihren Eltern leben, wird ihr Schulbesuch immer wieder unterbrochen und schon bald gehen sie gar nicht mehr. Viele lernen erst im Wohnheim grundlegende Dinge wie Hygiene und Regelmäßigkeit. Besonders für die Mädchen ist das Leben im Wohnheim ein Segen. Anstatt zum Betteln geschickt zu werden, bekommen sie hier Unterstützung bei den Hausaufgaben. Damit sie nicht mit 14 verheiratet werden, arbeitet unsere Partnerorganisation intensiv mit den Eltern, um sie davon abzubringen. Eine schwierige Aufgabe, die Geduld, Fingerspitzengefühl und Hartnäckigkeit braucht.