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Closed Geben Sie Frauen und Kindern in Not Perspektiven

Ndola, Zambia

Closed Geben Sie Frauen und Kindern in Not Perspektiven

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Unser Ziel ist es, Frauen und Kinder in Ndola/Sambia, die Diskriminierung, Unterdrückung, Benachteiligung und psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind durch zukunftsweisende Hilfs- und Ausbildungsbildungsprogramme zu fördern

G. Daecke from sodalis - Partnerschaft für Eine Welt e.V.Write a message

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist keine Privatsache und doch ist der Schritt das Schweigen zu brechen sehr groß und schwer für viele Betroffenen! Der gemeinnützige Heidelberger Verein sodalis-Partnerschaft für Eine Welt e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht Frauen und Kinder in Sambia, die Gewalt, Diskriminierung, Unterdrückung und Benachteiligung ausgesetzt sind, ganz gezielt zu unterstützen und zu fördern. Durch eine Anschubfinanzierung über einen definierten Zeitraum und durch gezieltes Monitorin und Beratung der Partnerorganisation vor Ort werden Hilfs- und Unterstützungsangebote in Sambia für Frauen und Kinder in Not geschaffen, die den vielfältigen Problemen niedrigschwellig und bedarfsgerecht begegnen.

Frauen sind in Sambia in extrem hohen Maße von Unterdrückung, Benachteiligung und psychischer, physischer sowie sexualisierter Gewalt betroffen und unsicheren Besitzverhältnissen ausgesetzt. Mehr als die Hälfte aller Frauen in Sambia geben an, Gewalt erfahren zu haben. Bislang gibt es keine Gesetze, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützen. Trotz dieser erschreckenden Zahlen gibt es ausser unserer Partnerorganisation keine Anlaufstelle, in der Frauen Unterstützung erfahren.

Wir helfen vor Ort durch psychosoziale Betreuung und Beratung, Traumaarbeit, mit Angeboten einkommensschaffender Maßnahmen (Schneider-, Unternehmensgründungs-, Kunsthandwerks, Landwirtschafts- und Alphabetisierungskurse etc.). Durch die Straßensozialarbeit werden Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt in ihren Lebensräumen aufgesucht und erreicht. 75 Prozent der durch die Straßensozialarbeitsprogramme identifizierten gewaltbetroffenen Frauen bzw. Mütter von misshandelten oder missbrauchten Kindern, nahmen dieses Angebot wahr. Allerdings gibt es kulturell bedingte Hürden, die viele Frauen davon abhalten, sich den Hilfsangeboten zuzuwenden. Sie befürchten Konsequenzen und haben Angst aus der Familie ausgestoßen zu werden, wenn sie aussprechen, was ihnen wiederfährt. Viele Frauen glauben sogar, dass Misshandlung und Missbrauch normal sind und ertragen werden müssen. Haben es Gewaltbetroffene dennoch geschafft die Beratungsstelle aufzusuchen, ist die Möglichkeit, plötzlich über all das sprechen zu können, sehr befreiend und verschafft ihnen neuen Lebensmut. Kunst und Sport sollen dabei helfen, Traumata zu bewältigen.

Langfrstig soll sich die Arbeit der Partnerorganisation vor Ort durch eigene gewinnbringende Unternehmen finanziert werden: Bauunternehmen, Fisch- und Reishandel und Landwirtschaft.