Hilfe für Shaima und Hossein

An aid project by Z. Solomun in Kabul, Afghanistan

12% funded

Z. Solomun (Project Manager)

Z. Solomun
2004 folgte die Regisseurin Helga Reidemeister in Kabul den Spuren des Krieges. Sie traf auf ein beeindruckend mutiges Liebespaar.

Hossein und Shaima wuchsen in Kabul als Nachbarskinder auf. Als Jugendliche verliebten sie sich ineinander und träumten von einer gemeinsamen Zukunft.
Die Familien von Hossein und Shaima sind sehr arm. Hosseins Vater starb, Hossein mußte die Familie versorgen. Dann kamen die Taliban versprachen jedem viel Geld, der für sie kämpfte. Hossein meldete sich, um seine Mutter und seine Geschwister zu ernähren.
In dieser Zeit wird Shaima von ihrem Vater an einen 40 Jahre älteren Mann verheiratet als seine vierte Frau. Er verspricht Shaimas Vater ein hohes Brautgeld. Sie wird schwanger und bekommt eine Tochter.
Hossein aber kehrt - durch Granatsplitter verletzt – querschnittgelähmt nach Kabul zurück und wird als Invalide eine Last für seine Familie.
Shaimas Vater holt seine Tochter zurück, weil der Ehemann das Brautgeld schuldig bleibt.
So treffen sich Shaima und Hossein in Kabul wieder. Ihre Liebe hat von ihrer Kraft nichts verloren. Aber die patriarchale Welt der Pashtunen will dieser Liebe keinen Platz einräumen. Hossein hat durch die Querschnittslähmung seinen Wert als Mann verloren. Shaima hat ein fünfjähriges Mädchen. Sie ist immer noch verheiratet und fürchtet sich vor der Rache ihres Mannes.

Davon erzählt der Film „Mein Herz sieht die Welt schwarz – Eine Liebe in Kabul “, der auf der Berlinale 2009 seine Premiere hatte.

Schon während der Dreharbeiten, um so mehr nach der Veröffentlichung des Films, hat das Team Shaima und Hossein finanziell unterstützt.
In den letzten Monaten gelang es, durch hohe Kosten, Shaimas Scheidung durchzusetzen.

Jetzt brauchen sie für ein gemeinsames Leben Hilfe.

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Location: Kabul, Afghanistan

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