Geparde am Rande der Ausrottung - bitte helft uns, sie zu schützen!

An aid project by “Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.” (B. Braun) in Otjiwarongo, Namibia

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B. Braun (Project Manager)

B. Braun
Noch etwa 3.000 Geparde leben in Namibia. Das ist die größte, noch verbliebene Population weltweit. Die meisten dieser Geparde leben außerhalb von Schutzgebieten, denn dort stehen sie in großer Konkurrenz zu beispielsweise Löwen, die ihnen ihre Beute streitig machen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist deshalb kommerziell genutztes Farmland. Dieses wird in weiten Bereichen zur Viehhaltung genutzt und Farmer sehen in den Geparden eine Bedrohung ihrer Nutzviehbestände. Sie stellen Fallen auf und töten die eleganten Großkatzen.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich zusammen mit ihrer Partnerorganisation, dem Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia für den Schutz der Geparde ein. So wurden Geparden-freundliche Viehhaltungsmethoden entwickelt, die die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems erhöhen sollen, um den anhaltenden Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen.

Ein wichtiges Projekt ist das Herdenschutzhund-Programm. Der CCF züchtet Kangals (Türkische Herdenschutzhunde), eine ganz besondere Hunderasse. Die Welpen wachsen mit Schaf- oder Ziegenherden auf, so dass sie sich an die Herde und nicht an Menschen binden. So nehmen die Hunde ihre Rolle als Beschützer „ihrer“ Herde an. Auf diese Weise tragen sie zur Lösung des bestehenden Mensch-Wildtier-Konfliktes bei und erhöhen die Bereitschaft der Farmer, Raubtiere, wie z.B. Geparde, auf ihrem Farmland zu akzeptieren und nicht zu töten!

Ein gut trainierter, gesunder Kangal ist eine wertvolle Hilfe, um den Verlust von Herdentieren an Raubtiere zu verhindern. Unsere Kollegen kümmern sich deswegen zeitlebens um die Hunde und besuchen solche, die an Farmer abgegeben wurden. Mindestens einmal pro Jahr werden Impfungen und Gesundheitschecks durchgeführt. Diese Impfungen wären für viele Farmer zu teuer und der nächste Tierarzt ist in Namibia oft sehr weit entfernt.

Um die Zucht und medizinische Behandlung der Hunde sowie das Training der Farmer, die einen Hund erhalten, finanzieren zu können, ist das Projekt auf Spenden angewiesen.

Außerdem werden verletzte und verwaiste Geparde gepflegt und versorgt. Nach Möglichkeit werden sie wieder ausgewildert, doch sollte dies nicht möglich sein, finden sie auf dem weitläufigen Farmgelände des CCF ein neues und sicheres Zuhause.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich seit über 25 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein und ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt. Zudem ist die AGA Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und steht somit für einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden. Weitere Informationen unter www.aga-artenschutz.de.

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Location: Otjiwarongo, Namibia

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