Lennarts 31ter Geburtstag
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What’s it about
Fast ein Jahr ist es nun her, als zwei bedeutsame Momente in meinem bisherigen Leben zusammenfielen. Der schöne: Ich war gerade 30 Jahre alt geworden. Der schreckliche: Mir wurde auf dem Weg zu meiner Geburtstagsfeier in der elterlichen Heimat auf einmal emotional bewusst, was zwei Tage vorher geschehen war. Russland hatte die Ukraine überfallen und damit einen Angriffskrieg gestartet, den es in Europa in diesen Dimensionen wohl seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.
Beide Momente waren bedeutend für mich. Wirklich einschneidend war jedoch nur der Krieg. Denn mit dem Bewusstwerden des Letzteren wuchs in mir der Wunsch, den unter der russischen Barbarei lebenden Ukrainer:innen irgendwie Hilfe zukommen zu lassen. So wurde ich kurz nach meiner Rückkehr nach Varna Teil vom Arbeitskreis Nord-Ost.
Was das für mich hieß? Ich habe zusammengenommen dieses Jahr wahrscheinlich mehr Zeit in den AKNO investiert, als in mein Studium oder das gerade stattfindende praktische Jahr. Warum? Weil es eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit ist, dass ein ganzes Volk für seine Entscheidung, ein besseres, ein freieres Leben führen zu wollen, von Bomben, Folter, Hunger und Tod bedroht wird. Und weil ich die persönlichen Ressourcen habe, diesen Menschen zu helfen.
Nun ist es mit zeitlichen Ressourcen allein aber nicht getan. Ein solches Projekt frisst Unmengen an Geld. Medikamente und medizinische Hilfsmittel, Transportkosten, Personalkosten, Notarkosten, und so weiter und so fort. Konnten wir diese Kosten im letzten Jahr durch viele großzügige Spenden aus dem Bekannten- und Familienkreis geradezu leichtfertig stemmen, gehen diese natürlicherweise stetig zurück. Zwar bemühen wir uns seit Wochen darum, unser Projekt vermehrt durch "große Fische" wie Unternehmen und Stiftungen zu finanzieren, ohne Privatspenden wird es aber auf Dauer nicht gehen.
Dementsprechend wünsche ich mir auch für das nächste Lebensjahr nichts mehr, als dass dieses - nicht nur für mich, sondern insbesondere für die ukrainischen Geflüchteten - wertvolle Projekt weitergeht. Und dementsprechend freuen würde ich mich, wenn ihr mir dabei helft, dieses Ziel zu erreichen.
Ich werde diese Spendenaktion von heute an (dem Tag der russischen Invasion) bis Samstagnacht (dem Beginn meines neuen Lebensjahrs) laufen lassen und freue mich natürlich über jede Spende, die in diesem Zeitraum ihren Weg zu uns findet.
Beide Momente waren bedeutend für mich. Wirklich einschneidend war jedoch nur der Krieg. Denn mit dem Bewusstwerden des Letzteren wuchs in mir der Wunsch, den unter der russischen Barbarei lebenden Ukrainer:innen irgendwie Hilfe zukommen zu lassen. So wurde ich kurz nach meiner Rückkehr nach Varna Teil vom Arbeitskreis Nord-Ost.
Was das für mich hieß? Ich habe zusammengenommen dieses Jahr wahrscheinlich mehr Zeit in den AKNO investiert, als in mein Studium oder das gerade stattfindende praktische Jahr. Warum? Weil es eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit ist, dass ein ganzes Volk für seine Entscheidung, ein besseres, ein freieres Leben führen zu wollen, von Bomben, Folter, Hunger und Tod bedroht wird. Und weil ich die persönlichen Ressourcen habe, diesen Menschen zu helfen.
Nun ist es mit zeitlichen Ressourcen allein aber nicht getan. Ein solches Projekt frisst Unmengen an Geld. Medikamente und medizinische Hilfsmittel, Transportkosten, Personalkosten, Notarkosten, und so weiter und so fort. Konnten wir diese Kosten im letzten Jahr durch viele großzügige Spenden aus dem Bekannten- und Familienkreis geradezu leichtfertig stemmen, gehen diese natürlicherweise stetig zurück. Zwar bemühen wir uns seit Wochen darum, unser Projekt vermehrt durch "große Fische" wie Unternehmen und Stiftungen zu finanzieren, ohne Privatspenden wird es aber auf Dauer nicht gehen.
Dementsprechend wünsche ich mir auch für das nächste Lebensjahr nichts mehr, als dass dieses - nicht nur für mich, sondern insbesondere für die ukrainischen Geflüchteten - wertvolle Projekt weitergeht. Und dementsprechend freuen würde ich mich, wenn ihr mir dabei helft, dieses Ziel zu erreichen.
Ich werde diese Spendenaktion von heute an (dem Tag der russischen Invasion) bis Samstagnacht (dem Beginn meines neuen Lebensjahrs) laufen lassen und freue mich natürlich über jede Spende, die in diesem Zeitraum ihren Weg zu uns findet.

Bernd Lennart Clasen published this fundraising event on 24. Februar 2023.
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