// Cycling for environMENTAL Health //
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by Anonymous user
What’s it about
Zwei Wochen habe ich Zeit um meinen lang gehegten Traum einer Radreise in die Tat umzusetzen. Von Bayern bis an die Nordsee möchte ich rollen - oder wohin der Wind mich wehen mag.
Gleichzeitig möchte ich auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, das Stigma reduzieren und im Idealfall sogar Suizide verhindern. Denn Reden (dürfen) hilft. Auf der Strecke werde ich Info-/Hilfsmaterial von "Freunde fürs Leben e.V. " verteilen.
Vielleicht kann ich auch den ein oder anderen Euro für den wundervollen Verein "Freunde fürs Leben e.V." sammeln, der ganz großartig mit sehr viel Engagement und Feingefühl Aufklärungsarbeit leistet.
http://www.frnd.de
Das environMental Wortspiel im Titel der Aktion ergibt sich außerdem daraus, dass ich in meinem bisherigen "nomaden" Leben durch Flugreisen und Ähnlichem schon viel zu viel CO2 produziert habe und deshalb ganz gezielt nah und nur mit dem Fahrrad reisen möchte.
Im Mai 2015 ist mein Opa aus dem Fenster gesprungen. Ich kann es bis heute nicht wirklich realisieren.
Meine Mutter hatte es mir am Telefon erzählt. Ich war gerade seit 5 Tagen am anderen Ende Deutschlands bei meinem ersten Aufenthalt in der Psychiatrie - was keinen direkten Zusammenhang mit meinem Opa hatte, sein Suizid kam für mich und meine Familie aus dem Nichts. Es gab keine offizielle psychische Erkrankung oder Belastungen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass die Anzeichen deutlich waren.
Er sei nicht direkt tot gewesen, habe aber so starke innere Verletzungen gehabt, dass es sinnlos gewesen wäre, ihn am Leben zu erhalten.
Das erzähle ich nicht um schlicht Aufmerksamkeit zu erregen, oder weil Dramas immer gut ziehen.
Obwohl. Vielleicht ja irgendwie doch. Ich möchte mehr Aufmerksamkeit.
Nicht für mich. Sondern für psychische Erkrankungen. Mehr Hinsehen, mehr darüber und miteinander Reden. Mehr Verständnis. Mehr Vertrauen. Mehr Sicherheit. Mehr Möglichkeit und Förderung der Selbstfürsorge. Mehr echte Gefühle zeigen dürfen.
Ein 3 Jahre alter Freund von mir hat neulich gesagt:
"Menschen dürfen traurig sein."
So viel Weisheit in einem kleinen Kind.
Und ganz meiner Meinung:
Menschen sollen grundsätzlich alle Gefühle haben dürfen, die sie eben haben. Verdrängen macht krank. Ich bin überzeugt davon, dass alle Sorgen und Ängste, die nicht raus dürfen, die immer wieder runter geschluckt werden, früher oder später entweder als schwere psychische Erkrankung oder sich etwa in Form eines Geschwürs einen Weg aus dem Körper raus suchen.
FAKTEN:
Alle 53 Minuten stirbt ein Mensch an Suizid.
Doppelt so viele als bei Verkehrsunfällen.
Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen (Angehörige, Freunde, Bekannte) direkt betroffen, die oftmals kaum wissen wie sie weiterleben können.
Zweit häufigste Todesursache bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren.
>> Was können Eltern, Lehrer, Freunde, Mitschüler, Verwandte tun, wenn sie das Gefühl haben, ein Mädchen oder ein Junge zieht sich zurück, interessiert sich für nichts mehr, wirkt insgesamt teilnahmslos und freudlos, zeigt Anzeichen von Verzweiflung, ist „ganz anders“ als sonst?
Gleichzeitig möchte ich auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, das Stigma reduzieren und im Idealfall sogar Suizide verhindern. Denn Reden (dürfen) hilft. Auf der Strecke werde ich Info-/Hilfsmaterial von "Freunde fürs Leben e.V. " verteilen.
Vielleicht kann ich auch den ein oder anderen Euro für den wundervollen Verein "Freunde fürs Leben e.V." sammeln, der ganz großartig mit sehr viel Engagement und Feingefühl Aufklärungsarbeit leistet.
http://www.frnd.de
Das environMental Wortspiel im Titel der Aktion ergibt sich außerdem daraus, dass ich in meinem bisherigen "nomaden" Leben durch Flugreisen und Ähnlichem schon viel zu viel CO2 produziert habe und deshalb ganz gezielt nah und nur mit dem Fahrrad reisen möchte.
Im Mai 2015 ist mein Opa aus dem Fenster gesprungen. Ich kann es bis heute nicht wirklich realisieren.
Meine Mutter hatte es mir am Telefon erzählt. Ich war gerade seit 5 Tagen am anderen Ende Deutschlands bei meinem ersten Aufenthalt in der Psychiatrie - was keinen direkten Zusammenhang mit meinem Opa hatte, sein Suizid kam für mich und meine Familie aus dem Nichts. Es gab keine offizielle psychische Erkrankung oder Belastungen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass die Anzeichen deutlich waren.
Er sei nicht direkt tot gewesen, habe aber so starke innere Verletzungen gehabt, dass es sinnlos gewesen wäre, ihn am Leben zu erhalten.
Das erzähle ich nicht um schlicht Aufmerksamkeit zu erregen, oder weil Dramas immer gut ziehen.
Obwohl. Vielleicht ja irgendwie doch. Ich möchte mehr Aufmerksamkeit.
Nicht für mich. Sondern für psychische Erkrankungen. Mehr Hinsehen, mehr darüber und miteinander Reden. Mehr Verständnis. Mehr Vertrauen. Mehr Sicherheit. Mehr Möglichkeit und Förderung der Selbstfürsorge. Mehr echte Gefühle zeigen dürfen.
Ein 3 Jahre alter Freund von mir hat neulich gesagt:
"Menschen dürfen traurig sein."
So viel Weisheit in einem kleinen Kind.
Und ganz meiner Meinung:
Menschen sollen grundsätzlich alle Gefühle haben dürfen, die sie eben haben. Verdrängen macht krank. Ich bin überzeugt davon, dass alle Sorgen und Ängste, die nicht raus dürfen, die immer wieder runter geschluckt werden, früher oder später entweder als schwere psychische Erkrankung oder sich etwa in Form eines Geschwürs einen Weg aus dem Körper raus suchen.
FAKTEN:
Alle 53 Minuten stirbt ein Mensch an Suizid.
Doppelt so viele als bei Verkehrsunfällen.
Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen (Angehörige, Freunde, Bekannte) direkt betroffen, die oftmals kaum wissen wie sie weiterleben können.
Zweit häufigste Todesursache bei jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren.
>> Was können Eltern, Lehrer, Freunde, Mitschüler, Verwandte tun, wenn sie das Gefühl haben, ein Mädchen oder ein Junge zieht sich zurück, interessiert sich für nichts mehr, wirkt insgesamt teilnahmslos und freudlos, zeigt Anzeichen von Verzweiflung, ist „ganz anders“ als sonst?
Bei Signalen für eine psychische Krise bzw. eine depressive Episode bei einem Kind oder einem Jugendlichen ist es wichtig, nicht wegzusehen oder wegzuhören! Zwar sei Verunsicherung oder Hilflosigkeit in der Frage, was man tun soll, verständlich, betont Dr. Klaus Jost, doch dürfe man die betroffenen Kinder/Jugendlichen in ihrer Not der Depression nicht alleine lassen.
Das Wichtigste sei, auf sie einzugehen, sich für sie, ihre Belange, die aktuellen Sorgen und Belastungen zu interessieren, sie ernst zu nehmen, sich um sie – im wahrsten Sinne des Wortes – zu kümmern, sie zugleich in all den Dingen zu unterstützen, die ihnen womöglich noch Freude machen und geeignet sind, das Selbstwertgefühl zu stärken.
Da man als Laie in vielen Fällen überfordert ist, die Art und Schwere einer Depression richtig einzuschätzen, sollte – parallel dazu – professionelle Hilfe und Unterstützung angestrebt werden, erklärt Dr. Jost. Nur so sei letztlich die Entscheidung über eine indizierte Therapie möglich. In Frage kommen geeignete Beratungseinrichtungen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Praxen und klinische Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, letztere vor allem bei gegebener Suizidalität.
Es ist eine falsch verstandene Durchhalte-Ideologie, wenn Betroffene und ihr Umfeld der Auffassung sind, sie müssten allein mit der belastenden Situation zurechtkommen. Häufig überfordern sich dadurch alle Beteiligten.
Depression ist kein Makel, keine Schwäche, vielmehr eine verständliche Reaktion des Menschen auf Belastungen und Stress sehr unterschiedlicher Art, denen nicht mehr widerstanden werden kann.
// Freunde fürs Leben informieren sich über Suizid und Depressionen, um die Signale zu kennen und Hilferufe besser deuten zu können.
Sie achten auf Ihr Umfeld – im Freundeskreis, der Familie und bei der Arbeit. Wenn nötig, sprechen sie das Thema an, weil sie wissen, dass und wo Hilfe verfügbar ist.
Sie reden darüber.
Sie achten auf Ihr Umfeld – im Freundeskreis, der Familie und bei der Arbeit. Wenn nötig, sprechen sie das Thema an, weil sie wissen, dass und wo Hilfe verfügbar ist.
Sie reden darüber.
Freunde fürs Leben helfen, Suizide zu verhindern. //
Chris Konz published this fundraising event on 24. August 2019.
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