Deutschlands größte Spendenplattform

betterplace junior

Joana Breidenbach
03.10.2007

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Letzten Freitag fand unser erstes Betterplace junior Treffen in unserem Büro statt. Meine beiden Kinder, Lilian (14) und Vico (12), waren natürlich schon von Anfang an beim Projekt dabei – auf unserer Weltreise im letzten Jahr sind uns viele kleine Projekte begegnet und gemeinsam haben wir die Idee einer Internetplattform, die diese Projekte einer weltweiten Öffentlichkeit präsentiert, diskutiert. Und da so viele Freunde von Lilian und Vico die Geburt von betterplace mitbekommen hatten und mitmachen wollten, trafen wir uns schon vor dem offiziellen Start.

Zum ersten Treffen kamen 11 Kinder zwischen 8-14 Jahren. Zuerst diskutierten wir das Konzept und die Funktionen der Plattform, dann hatten alle die Chance ihr eigenes Profil einzurichten – Lilian wird sich darum kümmern, dass alle so bald wie möglich ihr Photo runterladen!

Die meiste Zeit verbrachten wir mit der Suche nach einem Namen für die Kindersektion von betterplace. Julius schlug „betterkids“ vor, ein ganz netter Name, aber „kids“ hat für mich so eine bestimmte Konnotation, klingt nach Konsumkultur, die nicht zur Plattform passt. Namen, die „Kind“/“Kinder“ beinhalteten passten auch nicht für die 14-15 jährigen in der Gruppe. Philipp warf „Elfen Helfen“ in die Runde, aber dann hörten wir, dass das der Name einer Fernsehserie ist. Schlussendlich schien unser Arbeitstitel betterplace junior gar keine so schlechte Wahl.

Zwischen muffins und Schokoladenkeksen entwickelten einige der Teilnehmer die Idee ihre Idole zu Stellungsnahmen zu betterplace aufzufordern. Julius und Piers beschlossen sobald die Plattform offiziell online ist, ihren Helden Tiger Woods zu kontaktieren und um Unterstützung zu bitten. Ich bin sicher sie werden es schafften!

Was sollen Kinder und Jugendliche auf Betterplace machen? Unsere erste Berliner Gruppe fungiert quasi als Testgruppe um herauszufinden, was alles möglich ist. Eine der ersten Aktionen nach unserem offiziellen Start wird ein Flohmarkt-Stand sein. Renee, Mutter von Albert, dem mit acht Jahren bislang jüngsten betterplace Mitglieds, ist gerade dabei eine Menge toller Ideen für den event zu entwickeln! Das eingesammelte Geld können die Kindern dann einem Projekt ihrer Wahl zukommen lassen.

Da viele der Kinder in der Gruppe zweisprachig sind, könnten sie auch bei Übersetzungen vom Deutschen ins Englische und umgekehrt, helfen. Und irgendwann möchten sie vielleicht Partnerschaften zwischen ihren Schulen und Klassen und anderen auf der Welt organiseren.

Was auch immer sie tun werden – ihre Ideen werden sicher weit über das hinausgehen, was wir Erwachsene uns jetzt so vorstellen.