| Location: | Otjiwarongo, Namibia |
|---|---|
| Category: | Infrastructure & Economic Development |
| Published: | 28 July 2008 |
| Progress: | |
| Donors resident in Germany receive a donation receipt for this project. | |
| Rating: |
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In der Armensiedlung Orwetoveni, dem sozialen Brennpunkt der Stadt Otjiwarongo in Zentralnamibia, baut SODI in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der namibischen Nichtregierungsorganisation Clay-House-Project (CHP) 100 Häuser aus selbstgefertigten Lehmziegeln. Für die Familien in den neuen Häusern hat das Leben in den ärmlichen Wellblechhütten ein Ende.
Das Projekt kommt 100 armen Familien im Squattercamp von Orwetoveni zugute. Es handelt sich dabei mehrheitlich um Landflüchtlinge, die ihre Dörfer auf der Suche nach Arbeit, Brot und Zukunft für ihre Kinder verlassen und sich hier in einem rechtlichen Freiraum angesiedelt haben. Ihre Einkommen, die sie größtenteils im informellen Sektor erwirtschaften, liegen unterhalb der Armutsgrenze. Über die Hälfte der Begünstigten sind alleinerziehende Mütter, die mehrere Kinder und oft weitere Familienangehörige versorgen. Der Zielgruppe gehören Menschen unterschiedlicher Ethnien, mehrheitlich Herero und Damara, aber auch Ovambo an.
Die Häuser bieten den schwarzen Familien nicht nur eine solide und sichere Unterkunft. Durch die temperaturausgleichende Eigenschaft des Naturproduktes Lehm wird außerdem ein angenehmes Wohnklima gewährleistet. Auch die in der projekteigenen Werkstatt gefertigten Dachziegel aus Leichtbeton sind für das trocken-heiße Klima Namibias bestens geeignet.
Die Stadtverwaltung stellt über zinsgünstige Kredite das Bauland zur Verfügung. Alle künftigen Eigentümer leisten einen finanziellen Eigenbeitrag von 15 Prozent und bauen an ihrem eigenen Haus mit. Dadurch eignen sie sich handwerkliche Fähigkeiten an: Voraussetzung für den Weg aus der Armut. 20 Lehrlinge werden in Zusammenarbeit mit einem Berufsausbildungszentrum als Maurer ausgebildet.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.
Für den Bau eines Lehmhaus sind jedoch 800 Euro Eigenanteil notwendig, der durch Spenden finanziert werden muss.
Das Projekt kommt 100 armen Familien im Squattercamp von Orwetoveni zugute. Es handelt sich dabei mehrheitlich um Landflüchtlinge, die ihre Dörfer auf der Suche nach Arbeit, Brot und Zukunft für ihre Kinder verlassen und sich hier in einem rechtlichen Freiraum angesiedelt haben. Ihre Einkommen, die sie größtenteils im informellen Sektor erwirtschaften, liegen unterhalb der Armutsgrenze. Über die Hälfte der Begünstigten sind alleinerziehende Mütter, die mehrere Kinder und oft weitere Familienangehörige versorgen. Der Zielgruppe gehören Menschen unterschiedlicher Ethnien, mehrheitlich Herero und Damara, aber auch Ovambo an.
Die Häuser bieten den schwarzen Familien nicht nur eine solide und sichere Unterkunft. Durch die temperaturausgleichende Eigenschaft des Naturproduktes Lehm wird außerdem ein angenehmes Wohnklima gewährleistet. Auch die in der projekteigenen Werkstatt gefertigten Dachziegel aus Leichtbeton sind für das trocken-heiße Klima Namibias bestens geeignet.
Die Stadtverwaltung stellt über zinsgünstige Kredite das Bauland zur Verfügung. Alle künftigen Eigentümer leisten einen finanziellen Eigenbeitrag von 15 Prozent und bauen an ihrem eigenen Haus mit. Dadurch eignen sie sich handwerkliche Fähigkeiten an: Voraussetzung für den Weg aus der Armut. 20 Lehrlinge werden in Zusammenarbeit mit einem Berufsausbildungszentrum als Maurer ausgebildet.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.
Für den Bau eines Lehmhaus sind jedoch 800 Euro Eigenanteil notwendig, der durch Spenden finanziert werden muss.


