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Chancengleichheit durch "MITsprache"

Ein Hilfsprojekt von: Stiftung Fairchance (A. Bodmer)

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82 % finanziert

A. Bodmer (verantwortlich)

A. Bodmer
Die PISA-Studien und andere Untersuchungen zeigen, dass in keinem anderen Land der Schulerfolg so sehr von der sozialen Herkunft abhängt wie in Deutschland. Aufgrund der alarmierenden Studien hat sich die Stiftung Fairchance mit ihrer Initiative „MITsprache“ in Berlin als Ziel gesetzt, Chancengleichheit durch frühzeitigen Erwerb der deutschen Sprache zu ermöglichen. Denn das sichere Beherrschen der Umgangs- und Unterrichtssprache ist Voraussetzung für den schulischen und privaten Erfolg der Kinder.

Seit Schuljahresbeginn 2011/12 läuft „MITsprache“ als Pilotprojekt an fünf Grundschulen in Berlin-Gesundbrunnen. Momentan werden insgesamt 60 Kinder gefördert. Die Förderung findet in vier Schulstunden in der Woche statt. Im nächsten Schuljahr werden wieder 60 Erstklässler ausgewählt, sodass in 2012/13 insgesamt 120 Kinder in Kleingruppen gefördert werden. Planmäßig werden in das Programm in 2013 zehn im Einzugsbereich der fünf Schulen liegende Kindertagesstätten aufgenommen, damit ab dann eine kontinuierliche Förderung der Kinder über drei Jahre gewährleistet ist. Nach erfolgreicher Beendigung des Modellprojekts in 2016 sollen auch noch weitere Bildungseinrichtungen von dem Sprachförderprogramm profitieren.

Das Programm basiert auf „Deutsch für den Schulstart“, ein bereits erfolgreich getestetes Unterrichtsmaterial zur Sprachbildung, das von der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg erarbeitet wurde. Zusätzlich wurden, angepasst an die Berliner Verhältnisse, weitere Sprachförderspiele zusammengestellt. Das Sprachförderprogramm zeichnet sich zum einen durch einen engen Praxisbezug des wissenschaftlich erarbeiteten Programms und dessen fortlaufender Evaluation und Weiterentwicklung aus. Zudem werden die Förderkräfte intensiv geschult und begleitet und die Eltern werden in die Förderung miteinbezogen. Im Idealfall werden die Kinder bereits im letzten Jahr ihres Kitabesuchs mit diesem Sprachbildungsprogramm gefördert und erhalten danach im 1. und 2. Schulbesuchsjahr weiterhin diese Förderung.

Die professionelle Umfeld- und Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Initiative und wird von einem bei der Schoewel Stiftung Fairchance angestellten Sozialarbeiter übernommen. Die intensive Elternarbeit vermittelt in den Familien konkrete Anleitungen und Anregungen für unterstützende Sprachförderung zu Hause (in der Muttersprache oder in der deutschen Sprache) und bietet daneben allgemeine Hilfestellung in Fragen zu Erziehung und Bildung.

Als Partner für die fachliche Durchführung und konkrete Koordination des Modellprojekts konnte das Sprachförderzentrum Berlin-Mitte gewonnen werden. Das Sprachförderzentrum stellt der Initiative „MITsprache“ eine erfahrene Schulleiterin als Projektleiterin zur Verfügung.

Die gesamte Initiative wird von der Ludwig-Maximilians-Universität München evaluiert.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung der Initiative "MITsprache"!

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Informationen zum Projekt:

Fragen an A. Bodmer (verantwortlich):

  •  

    A. Weinhold fragte vor 5 Monaten

    HalloFrau Bodmer,

    wir (eine Kommunikationsagentur aus Berlin) würden gern als Unternehmen Ihr Projekt unterstützen. Wir sind die HotDot Communications GmbH (www.hot-dot.com) Betterplace sagte mir, ich muss Sie zunächst um Erlaubnis fragen, damit wir als Unternehmensunterstützer freigeschaltet werden. Wenn Sie noch fragen haben, sagen Sie einfach Bescheid. Danke
    Anja Weinhold

     

    A. Bodmer: (Projektverantwortliche) antwortete vor 5 Monaten

    Liebe Frau Weinhold,
    herzlichen Dank für Ihre Anfrage, das freut uns sehr! Ich rufe Sie an, dann können wir alles besprechen.
    Beste Grüße
    Anna Bodmer

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