Ein Kindergarten für Boboyo

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78 % finanziert

P. Karutz (verantwortlich)

P. Karutz
Boboyo ist ein kleines Dorf in der Nähe von Maroua im Norden Kameruns. Das Armut und die schlechten Alltagsbedingungen sind prägend für die Bevölkerung dort. Da die Eltern den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten müssen, bekommen die Kinder wenig Aufmerksamkeit und mangelnde Ausbildung.
Damit man sie von der harten Feldarbeit im kleinen Alter beschützen kann und denen eine bessere Zukunft sichern kann, haben wir eine Initiative ergriffen einen Kindergarten zu bauen, wo sie gemeinsam lernen und spielen können ohne sich in Gefahr zu bringen. Die Chancen auf eine bessere Ausbildung werden natürlich für die weitere Entwicklung der Region einen enormen Einfluss haben.
Mehrere Studenten aus Kamerun und Deutschland werden den Aufbau freiwillig übernehmen und selber eine neue Ausbildungsstelle für die Kinder errichten.
Eine finanzielle Unterstützung wird die schnelle Realisierung dieses Projektes ermöglichen und den Kindern eine positive Zukunft gewährleisten.

Was wird benötigt:

Für den Bau eines Gruppenhause von 60 m² benötigen wir
insgesamt : 6966 Euro

davon für:

Bodenplatte – 408 Euro
Für den Aufbau benötigt man eine Fundamentplatte. Der Preis pro qm beträgt 6,80 Euro.

Wände – 2850 Euro
Um die Wände zu errichten, benötigt man eine Summe von 47,50 Euro / qm.

Dach – 1668 Euro
Die Materialien für den Dachaufbau sind in Höhe von 27,80 Euro / qm.

Türen und Fenster – 1200 Euro
Die Holztüren und Fenster werden mit 20 Euro / qm berechnet

Malerarbeiten – 840 Euro
Die Farbe für die neuen Klassenzimmer kostet 14 Euro / qm

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Informationen zum Projekt:

Fragen an P. Karutz (verantwortlich):

  •  

    F. Rösner fragte vor 4 Monaten

    Ich wüsste gerne aus welchem Material gebaut wird. Können Sie mir das sagen?

     

    P. Karutz: (Projektverantwortliche) antwortete vor 4 Monaten

    Wir bauen ausschließlich mit lokalen Materialien. Das fördert nicht nur die dortige Wirtschaft, sondern ist ausserdem nachhaltig sinnvoll, da wir die gesamte Region mit dem Projekt unterstützen wollen. Es soll eine nachhaltige, identitätsstiftende Architektur entstehen, die hoffentlich auch in anderen Dörfern übernommen werden kann.
    Lehm ist der ursprüngliche lokale Baustoff, der besonders auch auf Hinblick des klimagerechten Bauens die besten Eigenschaften aufweist.
    Für das Dach ist eine hinterlüftete Wellblech-Stahlkonstruktion geplant, die die Lehmwände vor Witterung optimal schützen wird.
    Die Wände werden aus einer Kombination aus gebrannten Lehmziegeln und Stampflehm errichtet werden.
    Lediglich das Fundament wird in Zement gegossen.
    Als Dämmmaterial kommt getrocknetes Schilfrohr zum Einsatz.

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