Therapiehunde im Hospiz

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L. Meuser (verantwortlich)

L. Meuser
Unsere Projektnummer: 7832 - Ganz allgemein helfen Tiere und insbesondere Hunde die Lebensqualität zu verbessern. Nachweislich haben sie eine wohltuende und beruhigende Wirkung auf Menschen. Gerade Ältere genießen die Gesellschaft von Hunden, denn sie schenken vorurteilsfrei ihre Zuneigung - ganz gleich ob der Mensch vital oder gebrechlich ist. Sie erlauben Körperkontakt, suchen Nähe und geben Lebensmut und Kraft. Hunde sind ansprechbares Gegenüber und Weggefährte insbesondere wenn der Partner bereits gestorben ist. Hunde verstärken den Kontakt zur Außenwelt und zu Anderen, sind Kommunikationskanal für Menschen mit Einschränkungen und Defiziten. Durch Hunde kommen Menschen leichter ins Gespräch miteinander. Wie kleine Kinder zaubern sie unwillkürlich ein Lächeln auf die Gesichter.

Diese positive Wirkung soll zukünftig auch schwer(st)kranken Menschen im Hospiz Trier zuteil werden, um ihnen den letzten herausfordernden Lebensabschnitt zu erleichtern sowie mit Lebendigkeit zu füllen.

Eigens für den Kontakt mit Kranken und Alten ausgebildete Hunde sollen zunächst testweise über den Zeitraum von sechs Monaten einmal pro Woche und Gast – bei maximal acht Gästen – eingesetzt werden. Die Hunde sind an die besonderen Gegebenheiten dieser Menschen wie Gehhilfen, Rollstühle oder Rollatoren gewöhnt. Sie verhalten sich auch in außergewöhnlichen Situationen ruhig und normal. Sie reagieren weder ängstlich noch aggressiv auf ungelenke Bewegungen mit Stöcken. Und es wurde schon beobachtet, dass sie den sich ankündigenden Tod voraus ahnen und sich des betreffenden Menschen besonders liebvoll umsorgend annehmen.

Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des einzelnen Gastes stehen bei diesem Projekt an erster Stelle: ob gemeinsames spazieren gehen, spielen, schmusen, füttern, pflegen oder einfach nur da sein - Hund und Trainer bieten den schwerkranken Menschen im Hospiz Trier vielfältige Möglichkeiten.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie diesen unheilbar kranken Menschen in den letzten Wochen und Monaten ihres Daseins wertvolle und bereichernde Mensch-Tier-Begegnungen.

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