Nach 22 Jahren Bürgerkrieg ist der Südsudan bis heute von Zerstörungen gezeichnet. Dies betrifft auch das Gesundheitswesen. Es gibt wenig Krankenhäuser und Geburtsstationen. Die, die es gibt, sind schwer erreichbar. Über 80 Prozent der Entbindungen finden deshalb zu Hause statt, ohne medizinisches Personal.
Die Müttersterblichkeit im Südsudan ist weltweit eine der höchsten – das Risiko für eine Frau, bei einer Geburt zu sterben, liegt laut WHO bei 1: 32. Ein Mädchen im Südsudan hat derzeit höhere Aussichten, bei einer Geburt zu sterben als die Grundschule zu beenden.
In Jonglei und Unity State baut CARE Gesundheitszentren und Geburtskliniken und bildet Hebammen und medizinisches Personal aus. Mobile Gesundheitsstationen – mit Arzt, Krankenschwester, Hebamme und Sozialarbeiter – leisten zudem in abgelegenen Regionen medizinische Hilfe und Geburtshilfe. Sie impfen Mütter und Kinder, verteilen Moskitonetze und klären über Hygiene und Familienplanung auf. Denn besonders Minderjährige sind bei der Geburt gefährdet. Ihr Körper ist für Schwangerschaft und Geburt noch nicht vorbereitet. Verhütung kann ihr Leben retten.
Für den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern trägt CARE das DZI-Spendensiegel und 1. Platz des deutschen Transparenzpreises. Die hier definierten beispielhaften Bedarfe werden dringend benötigt. Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Spende den Menschen im Südsudan zugute kommt.
Unterstützen Sie Mütter weltweit auch mit Ihrer Stimme – mit der CARE-Kampagne „Lebensband“: http://www.care-lebensband.de
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