Ein eiskalter Winter, Temperaturen bis -20 Grad, aber Klagen nutzt nichts, ich muß nach draußen und die Tiere auf unserem Tiergnadenhof versorgen. Da gibt es Kraftanstrengungen, um für alle Tiere das gefrorene Wasser aufzuhacken. Viel Heu wird diesen Winter benötigt. Katzen und Hunde sind nur zeitweise begeistert in die Kälte zu gehen. 39 Katzen beschlafen unser Wohnhaus und nur 3, sehr scheue, bewohnen die warm ausgerüsteten Schlafplätze im Katzenhaus. Es gibt dort gewärmtes Naßfutter und hochwertiges Trockenfutter, denn die Katzen brauchen Energie. Unser Wohnhaus ist wegen Überfüllung für Besucher geschlossen, denn niemand würde hier einen Sitzplatz finden. Jeder Sessel ist belegt und die große Katzenschar vergnügt sich mit Spielen in den verschiedenen Zimmern. Ein Fernsehprogramm benötigen wir nicht, wir haben Kino life....
Immer wieder kommen Meldungen, daß geschwächte Katzen gefunden wurden. Und tagtäglich muß ich für diese verlassenen Bauernhöfe und die dort lebenden Katzen Katzenkörbe, Decken und Trockenfutter richten. Immer wieder müssen Katzen eingefangen werden, denn die wenigsten sind kastriert. Ehrenamtliche Mitarbeiter versorgen regelmäßig diese Plätze. Mit Erschrecken stelle ich fest, daß unser Vorrat an Futter schwindet. Wie sollen wir weiterhin alle versorgen. Ja, das sind große Sorgen und wir hoffen, daß tierliebende Menschen an uns denken, damit wir helfen können!!