Ein Haus für Kinder in Kambodscha

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 8 Tagen

Carolin D.

Zuwachs für unsere Familie in Thala

Nur noch drei Wochen bis unsere Volontärszeit um ist und es gibt großartige Neuigkeiten in Childrenville: Wir freuen uns sehr, gleich vier neue Kinder bei uns in Thala aufnehmen zu können.

Vor einiger Zeit teilte uns Phalla mit, dass es zwei Familien gibt, die gerne ihre Kinder zu uns nach Thala bringen würden. Die Eltern dieser Kinder sind aufgrund ihrer momentanen schlechten Gesamtsituation unfähig, ihren Kindern ein intaktes Umfeld und eine aussichtsreiche Zukunft zu bieten. Wir waren erst mal sehr überrascht, aber auch unglaublich neugierig und gespannt. Denn immerhin wird gerade unser zweites Haus gebaut und früher oder später müssen wir sowieso nach Zuwachs für unsere Familie suchen.

Also wurden zunächst mal Informationen rund um die Familien eingeholt, im Mittelpunkt standen natürlich die Kinder. Schnell war klar, dass es sich um insgesamt vier Kinder aus zwei Familien handelt: Zum einen Sothy (9 Jahre alt) und zum anderen die drei Geschwister Rachana (11), Reaksa (10) und Pangna (5). Nachdem wir diese Basics in Erfahrung gebracht hatten, ging es diese Woche mit einem Motobike-Korso in das Dorf Veal Deach, welches auch im Thalaborivat District liegt.

Dort besuchten wir zunächst die Familie von Rachana, Reaksa und Pangna. Die Mutter lebt seit etwa drei Jahren bei ihrem Onkel mitsamt ihrer drei Kinder, nachdem sie sich von ihrem Ehemann getrennt hat. Insgesamt wurden wir von zehn Leuten empfangen, die allesamt in einer sehr kleinen Hütte wohnen, die kaum für Platz bietet. Schnell war klar, dass die Familie sich zwar gegenseitig unterstützt, dies allerdings bei weitem nicht ausreicht. Die Kinder haben keinen Zugang zu vernünftiger Hygiene, Schulbildung und Nahrung. Die Mutter muss sich irgendwie über Wasser halten und geht daher oft tagsüber und abends arbeiten, hat also für die Kinder keine Zeit.

 

Bei der Familie von Sothy sah das Ganze nicht anders aus.

Er wohnt mit seiner Mutter im selben Dorf und unter ähnlichen Verhältnissen. Auch seine Mutter lebt von ihrem Mann getrennt und will Sothy eine Schulbildung und gute Zukunft ermöglichen.

 

Schnell war für Mr Leng, Phalla und uns klar, dass wir die Kinder unbedingt aufnehmen sollten. Also ging es zunächst zum Commune Chief der Anlong Chrea Commune, in welcher die Kinder leben. Dieser empfing uns sehr freundlich bei sich zu Hause, lud uns zum Essen ein und unterzeichnete danach die Einverständniserklärung, dass wir die Kinder bei uns aufnehmen können.

Danach konnten wir die Kinder direkt mit nach Thala nehmen, wo es einen erwartungsgemäß schüchternen und erstaunten Empfang gab. Ähnliches haben auch wir bei unserem ersten Besuch in Thala erlebt, die Kinder brauchen verständlicherweise ein wenig Zeit, um sich an neue Personen zu gewöhnen und diese werden wir ihnen natürlich gerne geben. Phalla versammelte dann alle, neue und alte Kinder, Hausmutter und uns, zu einem Meeting, in dem er darauf einging, dass wir wie eine Familie leben und daher jeder für jeden sorgen soll und sich alle respektieren und lieben.

Nach diesem ereignisreichen Tag waren wir erst mal sehr müde und umso gespannter, als wir am nächsten Tag zurück nach Thala fuhren, um zu sehen, wie die Kinder sich verstehen. Und siehe da, alle spielten bereits fleißig zusammen und waren glücklich, auch wenn die neuen Kinder manches Mal noch zurückhaltend waren. Dass sich aber offensichtlich alle gut verstehen, freut uns umso mehr und zeigt, dass diese relativ kurzfristige Entscheidung richtig war.

Da ihr euch aber bestimmt alle ganz gespannt fragt, wer die neuen Kinder genau sind, haben wir hier ein paar Infos zu allen, wir fangen an mit den Geschwistern Rachana, Reaksa und Pangna, anschließend folgt Sothy.

 

Rachana

Rachana ist die älteste der drei Geschwister und wird am 22.05. diesen Jahres zwölf Jahre alt. Sie sagt von sich selbst, dass sie nicht frech ist, sondern ruhig. Allerdings wirkt sie nicht schüchtern sondern aufmerksam und neugierig, ist allerdings noch ein bisschen zurückhaltend. Sie besucht die vierte Klasse und liest sehr gerne englische Bücher. Auch in ihrer Freizeit liest sie gerne und spielt zudem Fußball. Wenn sie groß ist, möchte sie einmal Krankenschwester werden.

 

Reaksa

Reaksa ist fast genau ein Jahr jünger als Rachana. Sie wird am 21.05. diesen Jahres elf Jahre alt (uns erwarten also noch zwei große Geburtstagsparties). Sie ist ihrer Schwester sehr ähnlich, sowohl vom Charakter als auch vom Aussehen her. Sie besucht die dritte Klasse und auch ihr gefällt es sehr, Englisch zu lernen. Außerdem zählt spielen allgemein zu ihren großen Hobbies. Ihr späterer Berufswunsch ist Lehrerin oder Professorin.

 

Pangna

Pangna ist der jüngste in der Familie und erst fünf Jahre alt. Er ist der Sonnenschein, lacht sehr viel und ist sehr offen. Bisher ist er noch nicht zur Schule gegangen, freut sich aber bereits darauf, eingeschult zu werden. Er möchte außerdem Radfahren lernen und wenn er groß ist, möchte er Doktor werden.

 

Sothy

Sothy ist der vierte im Bunde und stammt aus der anderen Familie. Er ist neun Jahre alt und auch er lernt sehr gerne und mag es, in die Schule zu gehen. Er will ebenfalls Arzt werden wenn er groß ist und liebt es zu lesen. Allerdings kann er noch kein Englisch. Er spielt am liebsten Fußball oder mit Spielsachen und ihm fiel es bisher am leichtesten, sich an die neue Situation in Thala zu gewöhnen.

Wie ihr seht, sind die vier neuen Kinder also doch sehr glücklich, zu uns gestoßen zu sein und bereit, ein neues Leben in Thala zu beginnen. Wir sind davon überzeugt, dass die Kinder schnell zueinander finden werden und es keine großen Streitereien untereinander geben wird. Was alle sehr freuen wird, sind die zwei Geburtstage, die nun noch anstehen.

Bevor das soweit ist, müssen wir allerdings zuerst das Nötigste für die neuen Kinder beschaffen: Neue Anziehsachen, Schuluniformen und Zahnbürsten. Außerdem wird es im Haus nun ein wenig enger, aber da der Bau des zweiten Hauses immer weiter voran schreitet, gibt es bald doppelt so viel Platz.

Wir schicken euch die liebsten Grüße aus der langsam einsetzenden Regenzeit, die zwar Nässe, aber keine Abkühlung bringt und werden unsere letzten drei Wochen (wie die Zeit vergeht!) genießen!

Marie und Sebastian!

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 24 Tagen

Carolin D.

Khmer New Year und Bergfest - Marie und Sebastian berichten

Wie die Zeit vergeht! Jetzt sind wir schon seit sechs Wochen in Stung Treng, was bedeutet, dass wir unser Bergfest hatten und die Hälfte unserer Zeit hier bereits um ist. Und was könnte es schöneres geben, als an eben genau diesem Wochenende für drei Tage das Neujahr in Kambodscha zu feiern?Bereits die gesamte Woche zuvor war zu spüren, dass sich alle auf das große Fest am Wochenende vorbereiten. Kaum etwas ging seinen gewohnten Weg, die Läden änderten ihre Öffnungszeiten, alles wurde ein wenig teurer (wegen „Happy New Year“) und die Leute schmückten ihre Häuser mit bunten Lichterketten oder Schildern, die einem ein frohes neues Jahr wünschten. Auch wurde es spürbar voller in Stung Treng, immer mehr Menschen kamen aus den umliegenden Regionen und Dörfern, um ihre Familien zu besuchen. Am Freitag dem 13ten war es dann endlich soweit und wir feierten gemeinsam mit den Kindern in Thala ein kleines Neujahrsfest mit einem umfangreichen und köstlichen Mittagessen, vielen Süßigkeiten, Gebeten, Tanz und Spielen. Um 19:11 Uhr Ortszeit fand dann der offizielle Jahreswechsel statt und wir konnten das Jahr 2556 nach kambodschanischer Zeitrechnung einläuten. Dies geschieht hier ganz im Stillen; die Leute beten und legen Gaben und Geschenke für die Hausgeister vor ihre Schreine.Der Samstag wurde dann erneut dazu genutzt, zahlreiche Spiele zu spielen und gemeinsam Zeit zu verbringen, während der Sonntag ganz im Zeichen Buddhas stand. Glücklicherweise hatten wir die Möglichkeit, eine traditionelle kambodschanische Feier zu besuchen. Am Nachmittag erschienen Mönche und zunächst wurde gemeinsam mit ihnen gebetet. Anschließend wurde eine Art kleine Sandburg gebaut, die sinnbildlich für alles Neue im kommenden Jahr steht und Räucherstäbchen wurden angezündet. Zu guter Letzt fand noch die Reinigung der Buddhastatue statt, an der sich jeder beteiligen konnte. Man bekam eine Flasche oder ein Glas gefüllt mit duftendem Blütenwasser und konnte dies auf der Statue verteilen. Während im Anschluss abends zahlreiche Kambodschaner noch feiern gingen, da auch der Montag und der Dienstag freie Tage sind, mussten wir uns vom Wochenende erholen und ließen das Neujahrsfest ruhig und mit der Erkenntnis ausklingen, dass zur Zeit des Jahreswechsels nichts so ist wie sonst und man nicht seinem gewohnten Tagesablauf nachgehen kann.Dieser hat sich aber nach sechs Wochen so langsam eingependelt. Inzwischen wissen wir, wo man in Stung Treng leckeres Essen, Trinken, Haushaltswaren, die Post usw. findet und haben unsere Lieblingsplätze mehr oder weniger ausfindig gemacht. Der Tag hier beginnt deutlich früher als in Deutschland, bereits um sechs Uhr morgens sind wir auf den Beinen, während die Einheimischen bereits um fünf oder noch früher aufstehen. Zwischen sieben und acht Uhr frühstücken wir, momentan meist eine heiße Suppe, da unser Kühlschrank seit etwas längerer Zeit kaputt ist und wir daher auf unser Müsli, welches vor allem Marie bevorzugt, verzichten müssen. Es folgt entweder ein Eiskaffee mit süßer Kondensmilch (Sebastian) oder eine Cola Light (Marie) zum Wachwerden. Dann geht es meist mit der Fähre nach Thala. Auch an diese Überfahrt haben wir uns inzwischen gewöhnt und auch die Fährleute kennen uns und wissen immer genau, wie viel wir zahlen müssen. Die Arbeit im Kinderdorf und besonders mit den Kindern macht uns noch immer großen Spaß. Wenn wir zurückblicken, haben wir bereits eine Menge geschafft: Zuerst das Verlegen der Solaranlage inklusive Brunnenpumpe und Elektroleitungen, dann das Anstreichen des Hauses bis hin zum Unterricht mit den Kindern. Das Tollste ist, dass die Kinder immer mithelfen und unglaublich wissbegierig sind. Die anfängliche Schüchternheit ist inzwischen völlig abgelegt und wenn Marie eine der Gruppen unterrichtet, sitzen die Kinder der anderen Gruppen gespannt dabei und lernen mit. Und das freiwillig und in ihren Schulferien! Ansonsten haben wir viel Spaß mit den Kindern und freuen uns immer wieder, mit was für Kleinigkeiten sie zu begeistern sind. Papierflugzeuge basteln, Steine über das Wasser flitschen lassen oder Fangen spielen – alles macht ihnen und uns großen Spaß. Aber wir sind keineswegs bereit, uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen und mit dem Beginn des Baus für das zweite Haus kommen neue große und kleine Aufgaben auf uns zu, die wir gerne erledigen werden! Seid also gespannt, was sich alles in den kommenden Wochen tun wird.Am Anfang war es vielleicht schwer vorstellbar, aber Stung Treng ist inzwischen so etwas wie eine Heimat für uns geworden, auch wenn alles hier völlig anders ist als zu Hause. Wir werden uns sehr auf die kommenden sechs Wochen freuen und hoffen, noch so viel wie möglich für die Kinder zu tun. Wir sind uns sicher, dass es uns Ende Mai sehr schwer fallen wird, „unser“ Stung Treng hinter uns zu lassen. Aber bis dahin ist ja zum Glück noch Zeit und wir widmen uns jetzt erst einmal voll unseren Plänen für das neue Jahr…Viele Grüße,Marie und Sebastian

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

Carolin D.

Wir expandieren!

Der erste Hausbau liegt nun schon eine Weile zurück. Unsere Kinder haben sich gut eingelebt, die Solaranlagen wurden installiert und sorgen jetzt für sauberen Strom und fließendes Wasser, unser  Projektmanager Phalla macht einen nach wie vor tollen Job und unsere mittlerweile zweite Truppe an Volontären ist fleißig dabei, ihn in Thala zu unterstützen und sich mit den Kindern zu beschäftigen.Nun geht es für uns weiter mit dem nächsten großen Schritt: Dem Bau unseres zweiten Wohnhauses!Lang haben wir darauf gewartet, unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Nach einigem Hin und Her, zahlreichen Meetings mit den kambodschanischen Behörden und internen Gesprächen über die neuen Baupläne können wir Ihnen nun endlich mitteilen, dass unser kambodschanisches Bauunternehmen sich in der letzten Woche an die Arbeit gemacht hat, das Fundament auszuheben.Von der Bauweise her wird das zweite Haus dem ersten sehr ähnlich sein. Wieder werden wir ein typisch kambodschanisches Holzhaus mit einer Grundfläche von 8 mal 12 Metern bauen, das in der ersten Etage zwei Schlafsäle, ein Wohnzimmer und einen großen Balkon enthält. Im Erdgeschoss wird es zwei Badezimmer, ein Büro bzw. Arbeitsraum und einen großen Vorratsraum geben. Auch die Kosten bewegen sich in etwa im gleichen Rahmen, sind jedoch aufgrund des gestiegenen Holzpreises ein wenig höher, sodass wir diesmal bei etwa 21000 Euro liegen.Sobald das Haus fertiggestellt ist, können wir endlich auch noch mehr hilfsbedürftigen Kindern aus Thala und Umgebung helfen. Zunächst werden Mädchen und Jungen getrennt auf die beiden Häuser aufgeteilt, danach beginnt die Aufnahme weiterer Kinder. Schon jetzt sind unsere kambodschanischen Partner damit beschäftigt, den vielen Anfragen nachzugehen und herauszufinden, welche Kinder unsere Hilfe wirklich benötigen, was vor allem Waisen und Kinder mit gewalttätigen Elternteilen betrifft. Wir freuen uns schon auf Zuwachs…An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern bedanken, die den Bau unseres zweiten Wohnhauses ermöglichen. Ganz besonderer Dank gilt der Fürsorge- und Bildungsstiftung, die uns mit 14000 Euro beim Hausbau unterstützt.Fortsetzung folgt… ;) Ihr BeeBob Team

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

Carolin D.

Es werde Licht in Thala

Schon die erste Woche unserer beiden Volontäre Marie und Sebastian war ziemlich aufregend. Eine ihrer ersten Aufgaben nämlich war es, unseren Fachleute bei der Installation der Solaranlagen in Thala unter die Arme zu greifen. Diesen Job haben sie gut gemacht – mit dem Ergebnis, dass unser Kinderdorf nun mit sauberem Strom versorgt ist!

...

Wie ihr ja bereits wisst, sind wir mit Josh am Sonntag den 4.März in Stung Treng angekommen.

Die ersten Tage dienten zur Orientierung. Wir lernten sowohl Phalla und Mr. Leng als auch die weiteren NREDO- Mitarbeiter kennen.

Am darauffolgenden Mittwoch ging es schließlich das erste Mal nach Thala und wir durften endlich die Kinder kennenlernen und das neu gebaute Haus bestaunen.

Gemeinsam saßen wir nach dem Hausrundgang zusammen und malten mit den Kindern Bilder. Auch wenn wir uns erst einmal näher kennen lernen mussten, ist bereits jetzt klar, dass alle der Kinder in Thala sehr liebenswuerdig, neugierig und freundlich sind! Die tolle Gastfreundschaft hat uns unseren Start mehr als erleichtert.

Später am Abend war es dann endlich soweit: Mit einem Reisebus kamen Christian und Joachim, zwei deutsche Ingenieure, die in Kambodscha leben,  aus Phnom Penh angereist. Im Gepäck hatten sie die lang ersehnte Solaranlage für das Haus in Thala. Die Vorfreude war groß und wir konnten es kaum erwarten, mit der Installation zu beginnen, mussten jedoch noch eine Nacht warten.

Am nächsten Morgen ging es schließlich mit der Fähre rüber nach Thala und die Arbeit konnte beginnen. Während wir mit Josh und den fleißigen Jungs  im Dreck buddelten, um die Wasser– und Stromleitung zu verlegen, arbeiteten die beiden Profis gewissenhaft und zügig an der Installation der Solaranlage. Jeder packte in irgendeiner Form mit an und so konnten wir alles innerhalb von nur zwei Tagen fertigstellen.

Wir hätten selber nicht gedacht, dass es möglich ist, sich über eine solche Tatsache, die für uns zuhause selbstverständlich erscheint, so zu freuen. Doch so war es. Nachdem sich diese Freude auch bei unseren Jüngsten breitmachte und die beiden Kleinsten mit einem strahlenden Lächeln  im Waschbecken plantschen und badeten, kam ein Gefühl in uns auf, dass sich kaum schöner hätte anfühlen können.

An dieser Stelle bedanken wir uns auch nochmal bei allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern. Trotz hoher Temperaturen war sich niemand zu schade, alles zu geben. Am Mittag wurden wir exzellent kambodschanisch bekocht und so konnten wir nach einer kurzen Ruhepause gut gestärkt weiter ackern.

Doch auch als die Solaranlage und die Wasserleitungen vom Brunnen (der nun zusätzlich auch noch über eine elektrische Pumpe verfügt) fertig waren, war die Mission Strom und Wasser in Thala noch lange nicht beendet.

Als absolute Laien auf dem Gebiet der Elektrizität mussten wir schließlich noch sämtliche Leitungen im Haus verlegen und Lampen, Steckdosen sowie Lichtschalter anbringen. Somit hieß es auch am Sonntag, Bauarbeiterklamotten überwerfen und ran die Arbeit. Einige der Kinder entpuppten sich hierbei erneut als geschickte Helfer und so konnten abends endlich die Lichter per Knopfschalter eingeschaltet werden.

Passend hierzu überreichten wir den Kindern unser Willkommensgeschenk: Ein Radio mit CD-Player und vielen CDs mit kambodschanischer und internationaler Musik.

So können wir stolz, zufrieden aber auch ein bisschen erschöpft auf die erste Woche in Thala zurückblicken. Auf jeden Fall war die Solaranlage die richtige Motivation, die kommenden Monate mindestens mit dem selben Elan in Angriff zu nehmen.

Neben der Arbeit hatten wir natürlich auch noch die Möglichkeit Stung Treng und seine tollen Bewohner kennenzulernen. Auf dem zentralen Marktplatz ließen wir zudem kaum eine Gelegenheit aus, um die kulinarische Vielfalt Kambodschas zu erleben. Auch einen Sonnenaufgang über dem Mekong konnten wir bereits mitansehen.

Dennoch wird es wohl noch ein wenig dauern, bis wir uns an alles Neue gewöhnt haben. Vor allem das andere Klima und die damit verbundenen Arbeits- und Schlafenszeiten bereiten uns noch manche Probleme (immerhin beginnen wir fast immer um 7 Uhr mit der Arbeit, also heißt es um 6 Uhr aufstehen und auch am Wochenende schläft man nicht wirklich aus). Allerdings hilft ein Eiskaffee mit viel süßer Kondensmilch immerhin Sebastian beim Wachwerden.

Alles in allem war die Woche voller neuer Eindrücke und schöner Erfolge. Bislang können wir also stolz sagen: ,, Alles Roger in Kambodscha! “

Wir hoffen sehr, dass es in den kommenden Wochen genau so klasse weitergeht! Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Viele liebe Grüße, Marie und Sebastian

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Carolin D.

Neues Team vor Ort!

Hiermit möchten wir euch offiziell unsere beiden neuen Volontäre Marie Rauschen und Sebastian Thurow vorstellen. Nachdem unsere ersten Volontäre Julia Pöpping und Caro Wulf einen ersten Anlauf hinter sich haben, werden nun Sebastian und Marie das Ruder übernehmen und die nächsten Monate BeeBob in Stung Treng und Thala vertreten. Marie und Sebastian stellen sich vor: - MARIE - Hallo zusammen, ich bin Marie und darf mich hier und heute bei euch als neue Volontärin für BeeBob vorstellen. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus der wunderschönen Stadt Mönchengladbach. Ich studierte bis zum letzten November 2011 an der Bergischen Uni Wuppertal und habe es nun endlich geschafft mein Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und Sport nach knapp vier Jahren zu beenden. Im kommenden Herbst 2012 werde ich voraussichtlich mit dem Referendariat in einer Grundschule irgendwo in NRW beginnen. Vorher bin ich aber nun erst mal hier in Stung Treng und freue mich sehr auf das, was in den nächsten drei Monaten auf mich und Sebastian zukommen wird. Reisen und die Welt entdecken sind wichtige Punkte meiner ,,To-Do-Liste des Lebens”, die ich zu erfüllen versuche. Auch der Punkt ,,Helfen” steht schon lange auf dieser Liste. Bislang sprach ich jedoch immer nur davon helfen zu wollen, aber setzte meine Vorsätze nicht in die Tat um. Nachdem ich mich nun also im Herbst 2011 von meiner schönen Studentenzeit verabschieden musste, entschied ich mich für eine sechs- bis achtmonatige Reise nach Südostasien. Immer wieder ging ich ins Internet und war auf der Suche nach Hilfsorganisationen und der Gedanke, meine Reise mit einem Hilfsprojekt zu verbinden, ließ mich nicht los. So stieß ich schließlich irgendwann durch Zufall auf die Seite von BeeBob und war sofort begeistert. Ich nahm Kontakt zu Josh auf, der mich zu einer Vernissage nach Düsseldorf einlud. Sein Vortrag machte mir die Entscheidung nach Kambodscha zu gehen schließlich einfach. Die Arbeit vor Ort, die in Partnerschaft mit den Kambodschanern abläuft und die schnellen Entwicklungen vermittelten mir einen sehr positiven Eindruck. Außerdem motivierte mich die Tatsache, dass junge Menschen in der Lage sind etwas zu bewegen und ich hoffe sehr, dass auch Sebastian und ich die Entwicklungen in Thalaborivat vorantreiben können. Hallo zusammen. - SEBASTIAN - Ich bin Sebastian, 24 Jahre alt und gebürtiger Solinger, groß geworden bin ich allerdings in Meerbusch bei Düsseldorf. 2011 habe ich mein Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften in Bonn als Bachelor abgeschlossen und wollte mir eine Auszeit vom Studentenleben gönnen, bevor ich mit einem Master weitermache. Da ich diese Zeit nicht ungenutzt lassen wollte, habe ich mir vorgenommen, zu reisen. Allerdings beschloss ich, die Reise nicht als einfacher Touri anzutreten, sondern in dem Land, in das es mich verschlägt, den Menschen in irgendeiner Form zu helfen. Zunächst sahen meine Pläne jedoch ganz anders aus und ich hatte bereits eine Zusage für ein Praktikum in Indonesien. Aber Ende letzten Jahres kam dann alles ganz anders; nachdem ich bereits sehr frustriert vom Verlauf meines Studiums war, wurde mir auch noch dieses Praktikum abgesagt. Es folgte ein Umzug nach Berlin, um einfach mal aus allem raus zu kommen. Als ich jedoch zwischendurch in Meerbusch war, war es wohl Schicksal, dass ich in der Zeitung über das BeeBob-Projekt gelesen habe. Ich habe eigentlich keine Sekunde lang überlegt und war sofort begeistert vom Projekt und allen Leuten, die dahinter stehen. Es war dann auch relativ schnell klar, dass ich für 3 Monate als Volontär nach Stung Treng gehen kann. An BeeBob hat mich vor allem überzeugt, dass es sich um ein junges, motiviertes und dynamisches Team handelt, welches eng mit den Kambodschanern vor Ort arbeitet. Alles Nötige wird so schnell wie möglich in die Wege geleitet, allerdings nie überhastet oder unüberlegt. Außerdem agiert BeeBob unabhängig und selbständig. Bewundert habe ich außerdem die absolute Einsatzbereitschaft der Gründer, alles andere für das Projekt aufzugeben und sich nur auf die Arbeit für die Kinder in Thala zu konzentrieren. Allerdings muss ich zugeben, dass auch mein persönliches Interesse für neue Kulturen und insbesondere den südostasiatischen Raum eine nicht ganz unwichtige Rolle gespielt haben. Mir war wichtig, dass ich so gut wie nur möglich in die neue, in dem Fall kambodschanische Kultur eintauchen kann und meinen Horizont erweitere. Ein schöner Zufall ist, dass Josh und ich sogar einige gemeinsame Bekannte aus der Schul- und Jugendzeit haben, was mal wieder zeigt, wie klein die Welt eigentlich ist. Ich freue mich sehr darauf, die kommenden drei Monate in Stung Treng verbringen zu dürfen, und werde mich motiviert und gespannt auf die kommenden Projekte stürzen. Ich bin glücklich, in einer direkten Form Menschen helfen zu können und die Welt so zumindest ein klein bisschen besser machen zu können ;-)
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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Carolin D.

Bye Bye Stung Treng - Mein Abschied aus Kambodscha

Kambodscha, wieso eigentlich nicht? So oder so ähnlich sind meine Gedanken, als ich September 2010 im Flugzeug sitze und versuche, mir die nächsten Wochen und Monate auszumalen. Eine richtige Vorstellung habe ich nicht, aber eine ordentliche Portion Neugier und Lust, mich gemeinsam mit Josh in die Arbeit zu stürzen.

Drei Wochen vorher: Ich hole Josh vom Düsseldorfer Flughafen ab. Er ist gerade von seiner Reise durch Südostasien zurückgekehrt und erzählt mir schon im Auto von seinen Eindrücken aus Thalaborivat – und von 17 Kindern, die dort in katastrophalen Verhältnissen zusammenleben. Ich höre zu, sage nichts. Drei Tage später ist mein Antrag auf Exmatrikulation unterschrieben, die Wohnung gekündigt, das Flugticket gebucht. Im Nachhinein die wahrscheinlich beste Entscheidung, die ich in dieser Phase meines Lebens hätte treffen können.

Was dann in der ersten Zeit in Stung Treng auf mich zukommt, ist noch mal ganz anders als die Geschichten, die sich in meinem Kopf abgespielt haben. Erste Kontakte zu kambodschanischer Kultur, Gespräche mit vielen interessanten Menschen, fremde Sitten und Bräuche, jede Woche neue Pläne, von denen so mancher wieder verworfen wird und sogar ein erster Heiratsantrag an mich, der  jedoch leider ohne Erfolg.bleiben muss. Mein Arbeitsplatz ist eine Sitzmatte auf Steinboden, unser Büro ein leerstehender, Garagen ähnlicher Raum im Haus eines philippinischen Volontärs. Soweit, so gut.

Ich kann mich gut an meine ersten Besuche in Thala erinnern. Das komische Gefühl, als ich das Grundstück betrete und den Kindern zum ersten Mal persönlich gegenüberstehe. Die ersten Gespräche mit Kim Yi und Kim Thor, den beiden ältesten Mädchen, wirken etwas verkrampft. Man merkt ihre Unsicherheit, und dass sie nicht wissen, was sie von uns erwarten sollen. Kein Wunder: Zwei junge Ausländer, die komplettes Neuland betreten…

Es braucht einige Zeit bis das Eis gebrochen ist und die Kinder Vertrauen zu uns aufgebaut haben. Danach jedoch sind die Besuche in Thala nicht mehr belastend, sondern bereichernd. Der Kontakt zu den Kindern und die Veränderungen, die sich auf dem Grundstück vollziehen, zeigen uns, dass wir nicht umsonst arbeiten. Auch wenn in der Organisation nicht immer alles so glatt läuft, unsere Pläne durch unvorhergesehene Ereignisse durcheinander geworfen werden und wir uns auch untereinander das ein oder andere Mal in die Haare geraten, geht es voran. Das Gute dabei ist: Tagsüber wird kritisiert, diskutiert und gestritten, abends können wir dann trotzdem wieder beste Freunde sein. Eine gute Voraussetzung…

Nach sechs Monaten fällt der Entschluss: Wir bleiben länger als geplant. Nicht nur, weil es sich in Stung Treng so gut leben lässt, was ich schon sehr bald herausfinde. Gerade ist das erste Wohnhaus im Bau und es passiert immer noch so viel, dass wir das Projekt noch nicht so schnell ganz in die Hände unserer Partnerorganisation übergeben wollen. Es folgt eine Zeit, in der ich unglaublich viel lerne, sowohl gute als auch weniger gute Erfahrungen mache, außergewöhnliche Menschen kennenlerne, viel arbeite und trotzdem meine Zeit genieße – und mich hoffnungslos in Land, Leute und nicht zuletzt Stung Treng verliebe.

Die vielen Erlebnisse sind einfach unersetzbar. Es gibt so viele witzige Geschichten, komische Begegnungen, Momente, die mich bewegen und mich dazu bringen, meine bisherigen Denkweisen und Werte nochmal zu überdenken und zu hinterfragen.

Teilweise kann die Arbeit schon sehr anstrengend sein. Nicht immer läuft alles so, wie wir es uns vorstellen. Zeitdruck, Wochenend- und Nachtschichten und Rückschläge strapazieren die Nerven und bringen uns so manches Mal an unsere persönlichen Grenzen. Was sich für manche als Horrorvorstellung eines Jobs offenbart, ist für mich genau das, was ich will. Ich kann mich für meine eigenen Ziele und Ideen einsetzen und arbeite mit Menschen zusammen, die gleichzeitig meine besten Freunde sind. Und ja, es funktioniert.

In meinem letzten Monat in Kambodscha versuche ich, alle Erlebnisse noch intensiver in meinem Gedächtnis zu speichern. Eigentlich möchte ich noch nicht gehen, könnte ohne weiteres noch ein weiteres Jahr dranhängen. Doch mir ist klar, dass das nicht geht, schließlich muss ich mich auch langsam mal um mein Studium kümmern. So schrecklich der Abschied aus Thala und Stung Treng für mich ist: Phalla schafft es trotz allem, mich mit seinem Abschiedsgeschenk, einem überdimensionalen Holzklotz in Form eines Karpfens, zum Lachen zu bringen.

Jetzt sitze ich in Deutschland, friere und denke an die schönen Momente, die mein Leben in Kambodscha und die Arbeit für BeeBob vor Ort bestimmt haben. Auch wenn es mir verdammt schwer fällt, mich zu verabschieden und die Kinder, das Haus und das ganze Drumherum zumindest geographisch hinter mir zu lassen, werde ich nun in Deutschland weitermachen. BeeBob bleibt Teil meines Lebens, genauso wie die Eindrücke, die ich aus Kambodscha mitgenommen habe. Und insgeheim plane ich schon meine nächste Reise…

Ich möchte mich bei den Leuten bedanken, die mir in diesen anderthalb Jahren über den Weg gelaufen sind (und meinen Weg beeinflusst haben) und bei denen, die das Projekt BeeBob erst möglich gemacht haben. Besonders bei Josh, ohne den diese ganze Geschichte wohl nie passiert wäre.

Das wars?

Nee, das war erst der Anfang

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

Carolin D.

Zauberei im Kinderdorf

Guido Hoehne ist Zauberkünstler aus Leidenschaft. Üblicherweise in und um Düsseldorf tritt er mit eigenen Zaubershows auf, darüber hinaus ist er an Schulen aktiv und gibt Workshops, in denen er zusammen mit Kindern Zaubertricks erarbeitet. Zwei Wochen im Januar hat uns Guido in Stung Treng begleitet und unsere Kinder in Thala wahrhaftig ins Staunen versetzt. Im neuen Blogeintrag berichtet er nun von seinen Erfahrungen mit kambodschanischer Kultur und unserem Projekt in Thala – und davon wie es ist, vor und zusammen mit kambodschanischen Kindern zu zaubern...

 

Als ich im Jahr 2007 Josh Feitelson, den Initiator und Gründer von BeeBob Hilft e.V. bei einem meiner Kindertheater Auftritte kennenlernte, war mir klar, dass er genau weiß, was er will. Durch den Kontakt über soziale Netzwerke konnte ich das BeeBob Projekt von Beginn an verfolgen und live zusehen, wie es wuchs.

Irgendwann kam mir die Idee, Josh und Caro (Carolin Dohmen, Mitbegründerin von BeeBob Hilft e.V.) beim Projekt zu besuchen, um für die Kinder vor Ort Zauberkurse und Kinder-Zauber-Theater anzubieten. Seit 17 Jahren als professioneller Kinderzauberer und seit 7 Jahren im Grundschulbereich mit Zauberkursen aktiv, wäre das eine spannende Aufgabe.

Großartige Planung gab es nicht, seit etwa im August / September 2011 der Entschluss gefallen war. Auf den letzten Drücker im Dezember einen Flug gebucht und am 01.01.12 los gedüst. Mein Reisegepäck bestand fast nur aus Materialien für die Zauberworkshops, eingeplant waren sechs Einheiten für je bis zu 30 Kinder. Manche Dinge, wie gereinigtes Kerosin zum Feuerspucken, konnte ich leider nicht im Flieger transportieren, also habe ich versucht, vor Ort alles Fehlende zu organisieren. Hier war dann der Punkt, an dem verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. Eine zum Feuerspucken geeignete Flüssigkeit konnte ich weder in der Hauptstadt Phnom Penh, noch vor Ort beim Projekt in Stung Treng auftreiben. Auch wenn man versuchte zu erklären, dass man das Zeugs in großen Flammen ausspeien will, wurde man verwundert und mit Kopfschütteln betrachtet. Letztendlich habe ich dann Palmöl mit dem Benzin-Öl-Gemisch für die Mopeds hier zusammengemischt, um etwas annähernd geeignetes mit dem richtigen Flammpunkt zu erhalten. Die Fotos anbei zeigen, dass es funktioniert hat.

Im Kinderdorf von Thalaborivat angekommen ist mir sehr schnell eine Sache klar geworden, über die ich vorher noch gar nicht nachgedacht hatte. Während Kinder, die bei uns in Europa in Waisenhäusern bzw. Wohngruppen aufwachsen, meistens gesellschaftlich und sozial benachteiligt sind, haben die Kinder hier eine richtige Chance, wenn nicht sogar einige Vorteile gegenüber den in einer Familie aufwachsenden Kindern. Sicher, ein vernünftiges Elternhaus ist durch nichts zu ersetzen, doch die Situation hier in Kambodscha ist eben ganz anders, sodass das Grundbedürfnis “intakte Familie” sehr oft nicht gegeben ist. Den Kindern im BeeBob-Projekt wird eine Menge geboten, wodurch sie später gute Chancen haben werden, sich im Berufsleben erfolgreich durchzusetzen.

Durch die Situation, zusammen mit vielen Kindern und der “Projektmutter” aufzuwachsen, sowie wechselnde Volontäre, werden die sozialen Kompetenzen gestärkt. Der Fortschritt ist sehr leicht zu erkennen: Versteckten sich die meisten Kinder doch noch im Wald, als Josh das erste mal dort ankam, hatte ich nun das Gefühl, eine “normale Grundschule” zu besuchen. Auch der Englischunterricht durch die Volontärinnen und Volontäre hat große Vorteile, um sich später z.B. mal einen Job im wachsenden Tourismussektor Kambodschas zu sichern. Dadurch, dass auch mal ausländische Besucher im Projekt vorbei schauen, wird das erlernte Englisch in ganz anderer Weise gefördert und gefordert, als es eine “normale” Schule in Kambodscha leisten kann. Die regelmäßige und gute Versorgung mit Essen, die auch nicht selbstverständlich für kambodschanische Kinder ist, rundet das Ganze ab.

Ursprünglich wollte ich dort für die Kinder einen Zauberauftritt veranstalten, doch dann wurde es eine ganz große Veranstaltung mit über 350 Gästen und wichtigen Persönlichkeiten aus der Politik. Der Auftritt war sehr gelungen, Dank meines großartigem Übersetzers, dem Projektleiter des BeeBob Projekts San Phalla, der mit viel Mimik und Geschick meine “Zaubergeschichten” vom Englischen ins Khmer übersetzt hat. Mir war vorher nicht klar, dass es mir gelingen kann, eine solch große Gruppe einer anderen Kultur so herzlich zum Lachen zu bringen. Für mich war es ein riesengroßes Geschenk. Soziokulturelle Arbeit wie einen Zauberworkshop hat es hier ebenfalls noch nicht gegeben, doch wurde es dankbar angenommen. Ich war erstaunt, wie schnell die Kinder aus Thala einen Trick verstanden und umgesetzt haben. Die Aufmerksamkeit, die sie an den Tag gelegt haben, habe ich in einer deutschen Schule in dieser Form noch nicht erlebt.

 

 

Für mich war es eine große Freude, in Kambodscha für das BeeBob Projekt zu arbeiten und ich würde es jederzeit wieder machen…

Herzlichst, Guido Hoehne

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

Carolin D.

BeeBob feiert Geburtstag

Zum Jahresende und einjährigen Bestehen von BeeBob ein kurzer, etwas anderer Jahresrückblick aus Stung Treng und Thala. Da sich längerfristige Entwicklungsprozesse immer so schön in Phasen einteilen lassen.

1) Klarkommen

Der Verein steckt in den Kinderschuhen. Fest steht: Alle wollen den Kindern in Thala helfen. Doch eine klare Linie gibt es noch nicht.

2) Planen

Eine große Hilfe ist die Zusammenarbeit mit NREDO. Langsam aber sicher setzen sich Pläne durch, die realistisch sind. Irgendwann halten wir die Bauzeichnungen unseres ersten Wohnhauses für die Kinder in den Händen.

3) Ackern

Die Pläne sind fertig. Nun geht es ans Eingemachte – schließlich muss die Umsetzung der Pläne ja auch irgendwie finanziert werden. Das BeeBob Team widmet sich voll und ganz dem Fundraising.

4) Freuen

Die Resonanz auf unsere Bemühungen haut uns regelrecht um. Wir erleben, dass es noch mehr Menschen gibt, die unser Projekt unterstützenswert finden. Das erste Wohnhaus rückt in greifbare Nähe.

5) Bauen

Baustart. Wir können das OK zum Bau eines landestypischen Holzhauses geben, das von einem lokalen Bauunternehmen errichtet wird. Die Kinder können ihr Glück noch gar nicht fassen.

6) Abwarten

Eine ruhige Zeit für uns. Die kambodschanischen Bauarbeiter bringen zwar nicht viel Werkzeug mit, arbeiten jedoch umso effektiver. Es sind kambodschanische Schulferien, eine aufregende Zeit für die Kinder. Wir können entspannt zuschauen.

7) Urlaub machen

Die Bauarbeiten verlaufen trotz beginnender Regenzeit fast noch besser als erwartet. Für uns gibt es immer noch nicht viel hinzuzufügen. Um den Kindern das Warten zu verkürzen, fahren wir mit ihnen ans Meer.

8 ) Einziehen

Nicht wir, sondern die Jungs und Mädels aus Thala ziehen in das bereits von buddhistischen Mönchen eingeweihte Wohnhaus ein. Zwei Schlafräume, ein Spielzimmer, ein Balkon, eine Küche und zwei Bäder: Ein neues Zuhause.

9) Spielen

Die Kinder lassen ihrem Spieltrieb freien Lauf. Schließlich ist jetzt auch genug Platz, um ungehindert herumalbern zu können. Hin und wieder lassen auch wir uns anstecken – natürlich nur, wenn die Arbeit es zulässt.

10) Aufräumen

Nach dem Spielen wird aufgeräumt – in jeglicher Beziehung. Das müssen auch unsere Kinder lernen, gewissermaßen auch unser kambodschanischer Projektleiter Phalla. Wertvolle Pionierarbeit leistet unsere erste Volontärin Julia, gefolgt von unserer zweiten Volontärin Carolin. 

 

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende: Wir blicken auf eine turbulente Zeit zurück. Besonders gerne erinnern wir uns an die kleinen und großen Erfolge, die uns durch das Jahr begleitet haben. Und an die vielen Menschen, die uns dabei unterstützt haben, aus Plänen Tatsachen werden zu lassen. Die BeeBob Wolke wird immer größer. Wer hätte das gedacht?

Das neue Jahr ist der Startschuss für die Umsetzung vieler weitere Pläne. Schließlich sind wir noch lange nicht dort angekommen, wo wir hin wollen. Unter anderem warten auf uns die Installation von Solaranlagen für sauberen Strom im Kinderdorf, der Bau des zweiten Wohnhauses und die Aufnahme weiterer Kinder, sobald die Rahmenbedingungen geschaffen sind.

Zu guter Letzt möchten wir uns bei Ihnen bedanken – ohne Sie wären wir nicht einmal annähernd dort, wo wir jetzt sind. Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und hoffen, auch im nächsten Jahr auf Sie zählen zu können!

 

Ihr BeeBob Team

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Carolin D.

Schulbeginn und nächste Schritte

Das Haus steht, unsere Kinder sind eingezogen und haben sich mittlerweile schon richtig gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Gerade hat das neue Schuljahr begonnen, sodass die Jungs und Mädels nun aufs Neue ihre Schuluniformen ans Tageslicht holen müssen. Am Ende der langen Ferien sind aber doch alle froh, endlich wieder in die Schule gehen zu können. Der Alltag kehrt ein. Ganz normale Kinder halt.

Für zwei unserer Mädchen jedoch sieht die Woche gar nicht so alltäglich aus. Zusammen mit Kim Thor und Samneang werden wir uns auf den Weg nach Phnom Penh machen. Samneang wird dort ihre Ausbildung zur Visagistin beginnen und in das Berufsinternat umziehen und Kim Thor muss sich einer OP unterziehen, bei der eine Zyste in ihrer Brust entfernt wird. Dieser Eingriff konnte übrigens durch Spenden über betterplace.org finanziert werden - danke dafür! Des Weiteren werden wir Möbel für das neue Haus besorgen und diese per Minivan zurück nach Thala transportieren.

Sobald das Haus eingerichtet ist, wollen wir uns auf die Wasserversorgung konzentrieren. Zusammen mit unserer Partnerorganisation NREDO haben wir bereits den Wasserturm geplant, der neben dem Haus errichtet werden soll. Bitte unterstützen Sie uns dabei, dass auch im neuen Haus bald das Wasser fließt!

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

Carolin D.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

2 Kleiderschränke 120,00 €
Generator 150,00 €
Reparaturkosten 60,00 €
15 neue Schuluniformen 150,00 €
Gartenprojekt 100,00 €
5 Moringabäume 245,00 €
Kim Thor's OP 250,00 €
Unsere erste Auszahlung... Im Namen vom ganzen BeeBob Team und vor allem im Namen der Kinder aus Thala ein riesengroßes Dankeschön an unsere Unterstützer und Fürsprecher auf betterplace.org! Wie Sie vielleicht schon mitverfolgt haben, ist das erste Haus für die Kinder nun fast fertig gestellt. Dies alles war nur möglich durch die Hilfe engagierter Menschen, wobei betterplace eine durchaus wichtige Rolle spielte. Auf unserer Internetseite www.beebob-hilfe.de können Sie sehen, wie die Kinder in Thala mittlerweile leben - und wie sie sich im neuen Haus eingelebt haben. Darüber hinaus gibt es einen Bericht unserer ersten deutschen Volontärin Julia, die uns für drei Monate in Stung Treng und Thalaborivat begleiten wird. Vielen Dank!  
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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 9 Monaten

Carolin D.

Die Kinder ziehen ein!

Es ist soweit: Das erste Haus in Thalaborivat steht und wurde von den Kindern und uns mit einer kleinen Feier eingeweiht. Obwohl es aufgrund der starken Regenfälle der letzten Wochen noch nicht zu 100% fertiggestellt werden konnte (dafür warten wir noch auf eine trockenere Woche), sind unsere Kinder bereits eingezogen – und haben ihr neues Zuhause schon für gut befunden.

Im neuen Video erleben Sie ein paar Eindrücke der Einweihungsfeier und können das Haus zum ersten Mal von innen betrachten… Viel Spaß beim Ansehen!

Der Link zum Video

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 9 Monaten

Carolin D.

Tag(e) am Meer - Strandurlaub mit den Kindern aus Thala

In der letzten Woche fühlten wir uns in unsere Kindheit zurück versetzt – in einem kleinen Minibus, inmitten von begeisterten Kinder in bester Reisestimmung. Fast wie im Ferienlager.

Am frühen Donnerstagmorgen begann die Reise, nachdem am Mittwoch alle Kinder mit einer Garnitur neuer Kleidung und neuen Schuhen eingedeckt worden waren. Dass eine Busfahrt auf kambodschanischen Straßen schon mal sehr anstrengend sein kann, konnte man den Kindern gar nicht anmerken. Uns wahrscheinlich schon eher. So kamen wir alle mehr oder weniger fit in Tani an, unser ersten Reisestation in der Kampot Provinz im Süden von Kambodscha. Was uns dort erwartete: 40 Kinder, die uns im Spalier empfingen und sogar ein Begrüßungslied einstudiert hatten. Wir waren in Wolfgang Kutzek’s Kinderdorf angekommen. Zunächst zeigte uns Wolfgang, der schon seit ein paar Jahren in Kambodscha lebt, seine Kinderhäuser und Unterrichtsräume, die uns ziemlich beeindruckt haben.

Auch die Kinder fühlten sich (nach ein wenig anfänglicher Schüchternheit) sichtlich wohl und bald schon wurden die ersten Kontakte zu den Tani Kindern geknüpft. Diese neuen Kontakte wurden vertieft bei einem gemeinsamen Abendessen und einem Disco-Abend mit Musik, Tanz und Kino. So viel Spaß haben unsere Kinder schon lange nicht mehr gehabt. Zum Abschied am nächsten Morgen hatte sich Wolfgang ein schönes Geschenk für die Kinder einfallen lassen. So wurden alle mit den original Tani-Shirts ausgestattet – die Hausmutter und unser Projektleiter Phalla mit eingeschlossen.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal herzlich bei Wolfgang und seinem Team bedanken!

Weiter ging es nach Kep, was ganz im Süden von Kambodscha liegt. Schon im Bus klebten alle an den Fenstern, als man von der Straße aus das Meer sehen konnte. Als wir schließlich am richtigen Strand ankamen, konnten sie ihre Begeisterung gar nicht mehr zurückhalten. Nach einer kurzen Essenspause, bei der die Kinder zum ersten Mal Meeresfrüchte zu Gesicht bekamen, durften sie dann endlich baden gehen. Die Stimmung war ausgelassen und Phalla, der sich ganz offensichtlich in seiner Rolle gefiel, erledigte einen tollen Job als Bademeister, Schwimmlehrer und Entertainer.

Die Nacht verbrachte die Reisegruppe in Kampot, der Hauptstadt der Provinz Kampot. Nachdem sie sich schon am Nachmittag ausgetobt hatten, fielen alle ziemlich schnell ins Bett.

Am Tag darauf erreichten wir Sihanoukville, die vorletzte Station der Reise. Auch dort war noch ein Stopp am Strand angesetzt; den Rest des Tages verbrachten die Kinder allerdings in den Zimmern des Guesthouses. Dann aber zog es sie doch wieder ans Meer, denn hier hatte Phalla ein schönes Barbecue und sogar ein kleines Feuerwerk vorbereitet. Der Abend fand seinen Ausklang mit zahlreichen Erinnerungsfotos am Strand.

Samstagmorgen mussten sich Kinder, Hausmutter und Projektleiter fürs Erste vom Meer verabschieden, was allerdings keinem richtig schwer fiel. Denn auf dem Weg nach Phnom Penh besuchten wir Wasserfälle, bei denen alle ein letztes Mal schwimmen gehen konnten. Natürlich waren die Wasserfälle ein Anlass für noch mehr Fotos – besonders für die Mädels, die mit Blumen in den Haaren vor der Kamera posierten.

Letzte Station der Reise war Phnom Penh. Für die Kinder war zunächst eine Stadtrundfahrt durch die Landeshauptstadt angesetzt, bei der sich Phalla als professioneller Reiseleiter profilieren konnte, worauf ein kurzer Besuch auf dem Nachtmarkt folgte. Nach ein paar Stunden Schlaf schließlich traten wir die Rückreise nach Stung Treng bzw. Thalaborivat an.

Das Fazit: Alle sind gut zuhause angekommen. Sogar eine Muschel aus Sihanoukville hat den weiten Weg zurück überlebt. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und haben viele neue Eindrücke gesammelt – noch keines von ihnen hatte vorher das Meer gesehen, geschweige denn Städte wie Sihanoukville, Kampot oder Phnom Penh. Und der Besuch bei Wolfgang Kutzek’s Kinderdorf in Tani hat uns allen gezeigt, in welche Richtung wir mit unseren Kindern in Thala gehen wollen…

 

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Carolin D.

BeeBob Hilft e.V. nominiert für Deutschen Engagementpreis!

Eine tolle Nachricht für unser Team von BeeBob Hilft e.V. erreichte uns in der letzten Juliwoche: Wir wurden  für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

Gegenstand des bundesweiten Wettbewerbs ist die Auszeichnung sozial engagierter Einzelpersonen und Projekten, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen. Ausgezeichnet wird in sechs verschiedenen Kategorien, deren jeweilige Preisträger nach einer Vorauswahl ab Herbst 2011 in einem offenen Online-Voting gewählt werden können. Anfang Dezember 2011 findet die feierliche Preisverleihung statt, bei der die Gewinner geehrt werden.

Drücken Sie uns die Daumen...

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Carolin D.

Montessori-Schüler sammeln 3585 Euro!

Der Sponsorenlauf der Schüler der Montessori Gesamtschule Borken war ein voller Erfolg: Im Namen des gesamten BeeBob Teams und natürlich im Namen der Kinder ein ganz herzliches Dankeschön an die engagierten Schüler und die großzügigen Unterstützer!!

Letzten Freitag fand die offizielle Spendenübergabe statt, bei der meine Mutter Christel Dohmen als Stellverterin für BeeBob Hilft e.V. anwesend war. Auch Josh und ich waren über Skype dabei und konnten uns auf diesem Weg bei den Schülern bedanken. Wir selbst können es kaum glauben, dass sich so viele junge Menschen für unser Projekt begeistern können - manche von ihnen sind fast 15 Kilometer gelaufen!

Nun hat sich Juliane Stückmann, die Mutter einer guten Freundin von mir, etwas besonderes einfallen lassen: Mit ihrer Betterplace-Spendenaktion "Montessori-Kids laufen für BeeBob" möchte sie den Erlös von 3585 Euro verdoppeln.

Wenn das Ziel dieser Spendenaktion erreicht wird, haben wir bald das Geld für die gesamte Wasserversorgung zusammen - was natürlich ein Riesenerfolg für uns und die Kinder in Thala wäre...

Also, helfen auch Sie mit! =)

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Carolin D.

Schüler laufen für BeeBob

Es gibt sie doch noch – junge Leute, die sich ganz und gar nicht zu schade dafür sind, den ein oder anderen Kilometer für einen guten Zweck zurückzulegen. Das beste Beispiel hierfür sind die Schüler der Montessori-Gesamtschule in Borken, die am 18. Juli einen Sponsorenlauf für Thalaborivat veranstalten werden. Das Ganze findet im Rahmen des jährlichen Sportfestes statt, an dem sich alle Schüler der Klassen 5 bis 10 beteiligen. Initiiert wurde die Aktion vom Team der Schülervertretung, nachdem dieses durch Joshs Vortrag im Januar von BeeBobs Projekten und den Kindern in Thala erfahren hatte. Bis zum 8. Juli hatten die Schüler Zeit, möglichst viele Sponsoren für ihre eigene Liste zu sammeln, die pro vollendeter Runde (700m) einen festen Betrag spenden.

Wir hoffen auf eine ganze Menge gelaufener Kilometer und wünschen allen Teilnehmern gutes Gelingen – und viel viel Ausdauer!

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

Carolin D.

Unsere gesammelten Projektspenden gingen an diese Bedarfe

Vielen Dank für die Unterstützung!

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Carolin D. (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

Carolin D.

Hausbau in Thalaborivat - Ein Zwischenstand

In den letzten Monaten hat sich extrem viel getan in Thalaborivat. Vor allen Dingen in den letzten Wochen ging es hoch her auf dem Grundstück, welches sich nun in eine große Baustelle verwandelt hat.

Nach wie vor wohnen die Kinder im Rohbau, den wir für sie so gut es geht bewohnbar gemacht haben. Daneben jedoch entsteht das neue Haus, das wir zusammen mit unserer kambodschanischen Partnerorganisation für die 17 Kinder und die Hausmutter bauen.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell es geht - das lokale Bauunternehmen erledigt einen guten Job! Fast jeden Tag lassen sich deutliche Fortschritte erkennen und wir erwarten, dass das Haus Ende Juli fertiggestellt ist. Dann können die Kinder, die es jetzt schon kaum erwarten können, endlich einziehen...

Zur Zeit sind Sommerferien in Kambodscha. In ihrer freien Zeit, von der sie ja jetzt genug haben, sind besonders die älteren Kinder ganz versessen darauf, den Bauarbeitern bei leichteren Aufgaben zu helfen, während die kleineren sich auf dem Rest des Grundstücks austoben.

Wir von BeeBob Hilft e.V. sind unglaublich froh, dass wir es bis hierhin geschafft haben. Dies war nur mit der Hilfe unserer großzügigen Spender und Unterstützer möglich - an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön!!

Doch da es nach wie vor viel zu tun gibt, benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung.

Schauen Sie sich doch einmal unser neuestes Video an und sehen Sie, wie es in Thalavorangeht:

Das Video zum Hausbau

Viel Spaß beim Anschauen!

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