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Kinderdorf Amani Orphan's Home Mbigili (AOHM)

Ein Hilfsprojekt von: Katholische Pfarrgemeinde St. Hubertus (V. Burgstaller)

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95 % realisiert

V. Burgstaller (verantwortlich)

V. Burgstaller
Die Region Iringa zählt mit Verbreitungsraten von bis zu 20% zu den am schwersten von Aids betroffenen Gebieten in Tansania. Im District Kilolo, in dem sich das AOHM befindet, sind 50% aller getesteten Männer und Frauen HIV-positiv. Die Leidtragenden sind natürlich besonders die Kinder, die nach dem Tod der Eltern dem Verlust von emotionaler und materieller Sicherheit sowie dem Bruch in der Weitergabe von lebenspraktischem Wissen begegnen müssen – und das meist ganz auf sich allein gestellt in einem von Armut, Gewalt und Prostitution geprägten Umfeld. Angesichts ihrer problematischen Lebensumstände brauchen sie dringend Schutz vor Missbrauch und Ausbeutung. Sie sollen Zugang zu elementaren Grundrechten bekommen – und damit eine Perspektive im Leben!

Im AOHM finden heute 39 zum Teil schwer traumatisierte Waisen ein liebevolles Zuhause, in dem sie psychologisch und sozial-pädagogisch betreut werden, die für eine gesunde Entwicklung notwendige Versorgung sowie eine umfassende Schul- und Weiterbildung erhalten. Es wird seit 2007 nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe aufgebaut. Zentrales Ziel ist daher, das Dorf in die Lage zu versetzen, sich selbst mit Nahrungsmitteln, Strom und Wasser zu versorgen und damit unabhängig zu sein. So gibt es schon verschiedene Felder, Gemüsegärten, Hühner und Kühe, eine Biogasanlage oder Solarstromversorgung. Das nächste wichtige Ziel ist die selbständige Trinkwasserversorgung, denn der 30 Meter tiefe Brunnen des Dorfes ist leider versiegt. Jetzt muss bis zur nächsten Wasserschicht 112 Meter in die Tiefe gebohrt werden.

Die Kinder werden gemäß ihrer individuellen Fähigkeiten und Interessen in die Arbeiten im Dorf einbezogen und in verschiedenen Aus- und Weiterbildungsprogrammen gemäß ihrer Talente gefördert. Sie werden grundsätzlich bis zur vollständigen Eingliederung ins Erwachsenenleben begleitet. Nach dem Kindergarten schließen sie die Primary School ab und haben im Anschluss die Möglichkeit, eine Secondary School zu besuchen oder eine handwerkliche Ausbildung zu machen. Einige der Kinder besuchen mittlerweile auch die Universität.

Um soziales Handeln nachhaltig zu vermitteln, werden Familien- und Clanstrukturen nachgebildet: Kleingruppen von etwa zwölf Kindern unterschiedlichen Alters bilden unter der Leitung einer Mama eine Familie. Sie bewohnen ein eigenes Haus im Dorf, das sie selbstständig unter Mitarbeit aller bewirtschaften. Auch werden lokale Bräuche und Umgangsformen gepflegt, damit die Kinder nicht den Bezug zu ihrer sozialen Herkunft verlieren. Wenn möglich, haben die Kinder auch Kontakt zu verbliebenen Familienmitgliedern.

Geleitet wird das Dorf mit 25 Mitarbeitern von Ingo Lenz, einem gelernten Fernsehjournalisten aus Berlin. Unterstützt wird er von vielen freiwilligen Helfern vor Ort und in Deutschland.

Besucher sind natürlich jederzeit herzlich willkommen! Wir haben auch ein Gästehaus, in dem sie übernachten können.

Weitere Informationen unter www.mbigili.de.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an V. Burgstaller (verantwortlich):

  •  

    N. Fichter fragte vor etwa einem Jahr

    Hallo Frau Burgstaller,

    ja, das würde in Ordnung gehen, nur dann müssten sie wirklich aus meinem Keller raus, da ich nun auch die Tombolaspenden für unser großes Jugendturnier bei mir sammel :-)

    Geben Sie mir Bescheid, wenn es soweit ist, vielleicht bringe ich die Sachen dann auch persönlich nach Schaephuysen.

    Lieben Gruß

    Nicole Fichter

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa einem Jahr

    Prima, vielen Dank! Dann bis Anfang Mai..

    Nochmal liebe Grüße
    Valerie Burgstaller

  •  

    N. Fichter fragte vor etwa einem Jahr

    Hallo Frau Burgstaller,

    unsere Aktion bezüglich der Sammlung Fußballschuhe ist abgeschlossen. Wir haben 54 Paar Schuhe und noch einige Trikots, Hosen und stutzen. Wie gehen wir jetzt weiter vor? Alle Sachen sind gewaschen und müssen nur noch verpackt werden.

    Lieben Gruß

    Nicole Fichter
    OSV Meerbusch 18/78 e.V.
    - Jugendabteilung -
    Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor etwa einem Jahr

    Liebe Frau Fichter,

    das sind ja wunderbare Neuigkeiten! Wir freuen uns wahnsinnig und sagen ganz ganz herzlichen Dank, besonders im Namen der Kinder!

    Leider ist es so, dass unser letzter Container, der Deutschland eigentlich im Februar verlassen sollte, aufgrund von Piratenangriffen vor Somalia noch immer nicht verschifft werden konnte. Unser Lager in Schaephuysen (Nordrhein-Westfalen), dem Ort der Träger-Gemeinde, wo wir die Sachspenden immer sammeln, ist daher so voll, dass ich Sie bitten würde, die Sachen noch bis ca. Anfang Mai zu behalten, wenn das möglich ist. Danach kann Frau Marlies Hoesemans, unsere Ansprechpartnerin in Deutschland, sie in Schaephuysen wieder in Empfang nehmen und dann im Herbst mit dem nächsten Container ins Kinderdorf verschiffen!

    Wenn das für Sie so Ok ist, melde ich mich wieder, sobald der Container auf die Reise gehen konnte - und damit auch Ihre Spenden :-)

    Ganz herzliche Grüße
    Valerie Burgstaller

  •  

    s. dehmel fragte vor mehr als einem Jahr

    sehr geehrte frau burgstaller,ich bin im märz in tansania und würde gerne wissen ob es möglich ist das projekt zu besuchen.vielen dank

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als einem Jahr

    Sehr geehrte Frau Dehmel,

    Sie können unser Projekt jederzeit besuchen! Wir haben auch ein Gästehaus, in dem Sie übernachten können, wenn Sie ein bisschen länger bleiben wollen. Für die konkrete Planung wenden Sie sich bitte direkt an den Kinderdorfleiter, Ingo Lenz. Ich schicke Ihnen die Kontaktdaten gleich per Nachricht.

    Wenn Sie sonst noch Fragen haben, steh ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

    Beste Grüße
    Valerie Burgstaller

  •  

    N. Fichter fragte vor mehr als einem Jahr

    Hallo Herr Burgstaller,

    wie würde das mit dem Versand funktionieren. Wir würden nur die Kosten für eine Versandstelle in Deutschland zahlen können.

    Lieben Gruß

    Nicole Fichter

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als einem Jahr

    Hallo Frau Fichter,

    Sachspenden sammeln wir immer in Schaephuysen (Nordrhein-Westfalen), dem Ort der Träger-Gemeinde, und verschicken sie dann per Container nach Afrika, da der Versand per Post leider zu riskant ist. Der nächste Container wird Schaephuysen im Februar verlassen - das würde ja prima passen, oder?

    Wir würden Sie also bitten, die Schuhe an die folgende Adresse zu schicken:

    Marlies Hoesemans
    Tönisberger Str. 5
    47509 Rheudt/Schaephuysen

    Frau Hosemans ist unsere Ansprechpartnerin in Deutschland. Sie kümmert sich um die Sachspenden.

    Wir freuen uns sehr, dass Sie uns und den Kindern helfen wollen!
    Melden Sie sich doch nochmal bei mir, wenn Sie die Sammlungsaktion abgeschlossen haben, und natürlich jederzeit auch bei weiteren Fragen - am besten direkt per Nachricht, damit wir auch unsere Kontaktdetails austauschen können!

    Herzliche Grüße
    Valerie Burgstaller

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    N. Fichter fragte vor mehr als einem Jahr

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Jugendabteilung des OSV Meerbusch 18/78 e.V. hat bereits schon öfter Fußballschuhe für Afrika gesammelt. Wir überlegen eine erneute Sammlung zu starten und ich möchte anfragen, ob Sie an auch mehreren Paaren Kickschuhe interessiert sind.
    Herzlichen Gruß
    Nicole Fichter
    OSV Meerbusch 18/78 e.V.
    - Jugendabteilung -
    Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als einem Jahr

    Hallo Frau Fichter,

    das klingt großartig! Die Kinder spielen unheimlich gerne Fußball - momentan noch großteils barfuß auf dem Boden, der dem Kinderdorf seinen Namen gegeben hat: "kleine Distel". Wir können Kickschuhe also wirklich dringend gebrauchen würden uns sehr über mehrere Paare bis Größe 44 freuen!

    Herzliche Grüße zurück
    Valerie Burgstaller

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    G. Himmelsbach fragte vor mehr als einem Jahr

    Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen ausstellen können - vielen Dank!

     

    V. Burgstaller: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als einem Jahr

    Guten Abend Herr Himmelsbach,

    ja, da wir eine in Deutschland angemeldete Non-Profit-Organisation sind, stellen wir steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigungen aus. Sie müssen hierzu einfach in dem Formularfeld, in dem Sie auch den Spendenbetrag eingeben, ein Häkchen setzen bei "Ich möchte eine Spendenquittung". Um den Versand kümmert sich dann betterplace (in der Regel am Jahresende, aber auf Wunsch auch schon früher).

    Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen!
    Wenn Sie weitere Fragen haben, steh ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende!
    Valerie Burgstaller

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