Medizinische Hilfe für Militär/Flüchtlingslager

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100 % finanziert

C. Wittenstein (verantwortlich)

C. Wittenstein
Wir halten uns seit fast 2 Jahren permanent in dem Grenzgebiet Myanmar/Thailand auf und engagieren uns für eine bessere medizinische Versorgung der Menschen vor Ort. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Betreuung von Schwangeren und Kleinkindern sowie der Durchführung präventiver Programme zur Vermeidung von Infektionskrankheiten.

Mit diesem Projekt nun möchten wir weiterhin gegen die rapide Ausbreitung von HIV und Hepatitis vorgehen. Nach unseren Testergebnissen sind alleine mit Hepatitis B rund 20% aller Einwohner infiziert. In erster Linie wollen wir die leicht zu vermeidende Mutter-Kind-Übertragung verhindern und die infizierten Schwangeren und Neugeborenen dementsprechend versorgen. Die Übertragung von HIV kann durch eine medikamentöse Behandlung der Mutter während der Schwangerschaft und des Babys nach der Entbindung wirksam vermieden werden. Vor Hepatitis B schützt eine Impfung direkt nach der Geburt. Zur erfolgreichen Prävention zählen ebenfalls Testaktionen, um Infizierte ausfindig zu machen sowie die Versorgung der Babys nach der Geburt mit Milchpulver (Stillen kann das HI-Virus übertragen).

Die Durchführung persönlicher Hilfe ist in den Camps aufgrund der schwierigen politischen Lage und der Kommunikation nicht leicht; da wir jedoch schon lange in diesem Gebiet tätig sind, können wir zumindest in einigen Punkten Verbesserungen erreichen und freuen uns daher über jede Unterstützung: ob durch Sach/Geldspenden, Wissen oder Tatkraft.
Für weitere Fragen stehen wir jederzeit bereit.

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