Pro-A-kids e.V.-Hilfe für die Kinder Kongonis

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Monat

M. Niewerth

Pädagogisches Leben in der Lernhütte dauerhaft gesichert

Liebe Betterplacianer,

jüngst berichtete ich von der Inbetriebnahme der Lernhütte an der Primary School in Timau. Nun ist der Fortbestand des Förderunterrichts, der benachteiligten Kindern den Anschluss an die Erfordernisse des Schulunterrichts erleichtern soll, gesichert. Mit Mrs. Jane G. Samson konnte eine ortsansässige Lehrerin gewonnen werden, die täglich mit mehreren Schülergruppen in der Hütte zusammenkommt. Aufgrund einer großzügigen Spendenzusage kann pro-A-kids e.V. nun dauerhaft diesen neuen Arbeitsplatz finanzieren. Wir freuen uns sehr.

Gleichzeitig blicken wir bereits wieder auf die nächste Frühjahrsuntersuchung im Kindergarten und erlauben uns auf den dafür eingestellten Bedarf hinzuweisen. Der "medical check" ist mittlerweile zweimal jährlich fester Bestandteil unserer Fördermaßnahmen und wird von den Familien gerne wahrgenommen. Die Kinder werden medizinisch untersucht und behandelt, die Mütter erhalten Schulungen zu gesundheitsprophylaktischen Themen. Herzlichen Dank für jegliche Unterstützung!

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

M. Niewerth

LERNHUETTE IN TIMAU EINGEWEIHT !!

Pro A Kids Seit genau einer Woche unterrichtet Markus Borgböhmer, angehender Sonderschullehrer aus Mainleus, in der im letzten Jahr errichteten Lernhütte an der Primary School in Timau!. Drei Gruppen mit je ca. fünf Schülern der Klassen 5 bis 8 haben durch die intensive Betreuung die Möglichkeit, ihre Defizite im Lesen und Schreiben aufzuholen. "Lehrer" und Schüler sind mit Begeisterung und strahlenden Augen bei der Arbeit und auch die Rückmeldungen aus dem Kollegium sind sehr positiv. Nach diesem positven Start wäre es natürlich wunderbar, das Projekt könnte von einer einheimischen Lehrkraft weitergeführt werden. Der Finanzbedarf hierfür wären 60 EUR pro Monat - gibt es Betterplace-Freunde, die dies unterstützen helfen?? In der Spendenaktion Bildungsbausteine zu Weihnachten

wird für dieses Projekt gesammelt. Wer hilft, dabei, diese nachhaltige Förderung längerfristig zu ermöglichen?

Wir freuen uns über jede kleine Hilfe!

 

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

M. Niewerth

Die Lernhütte ist fertig! Der Förderunterricht kann beginnen

Liebe Freunde auf betterplace,

Im vergangenen März wurde während eines Projektaufenthaltes die Idee einer Lernhütte geboren, um benachteiligten Schulanfängern durch gezielten Förderunterricht Hilfestellungen zu geben. Wir freuen uns sehr, dass das Gebäude in traditioneller, afrikanischer Rundbauweise jetzt fertig gestellt ist. Der mittlerweile 10. Projektbesuch steht nun unmittelbar bevor und bereits in wenigen Wochen soll Kinderlachen die Hütte beleben. Ein Foto in unserer Bildergalerie zeigt den fertig gestellten Neubau. Weitere kleine Finanzierungszuschüsse kämen sehr gelegen, um im März kraftvoll mit der pädagogischen Arbeit beginnen zu können. Siehe hierzu auch die Spendenaktion "Bildungsbausteine zu Weihnachten" "http://fbinviteo.betterplace.org/de/groups/martina-niewerths-spendenaktion".

Das "Fest der Liebe" ist zwar vorbei, nicht jedoch unser Engagement unter dem Motto: "Jedem Kind eine faire Chance".

Herzlichen Dank!

 

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

M. Niewerth

Mehr Chancengleichheit in der Bildung

Auch für 2012 hat sich pro-A-kids viel vorgenommen. Am 04. Februar steht die Mitgliederversammlung an und dann geht es schon wieder ab zum ersten Projektbesuch nach Kongoni/Timau. Auch diesmal werden sich Praktikanten vor Ort in verschiedenen Bereichen einbringen. Wir freuen uns, dass diesmal auch ein längeres Engagement von einem Studenten der Sonderpädagogik statt finden wird. Zusammen mit Elke möchte Markus das Projekt Förderunterricht in der Lernhütte an der Primary School zum Laufen bringen. Zwei angehende Erzieherinnen werden im Kiga helfen und dort auch ein Ferienprogramm initiieren. Eine Krankenschwester in Ausbildung möchte in Timau vor allem in Sachen Gesundheitsprophylaxe tätig werden. Wir werden an dieser Stelle ausführlich berichten. Schön wäre es, könnten wir noch das nötige Kleingeld für das Förderprojekt an der Primary School mitgeben. Die Spendenaktion dazu ist zu 60% befüllt. Vielleicht kommen noch ein paar Euro für mehr Chancengleichheit hinzu. Hier geht es direkt zur Aktion: http://www.betterplace.org/de/groups/martina-niewerths-spendenaktion

Herzlichen Dank für jegliche Unterstützung.

Martina Niewerth

www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

M. Niewerth

Bildungsbausteine zu Weihanchten verschenken

Ich denke gerade auch in dieser Zeit an kenianische Kinder, die ihrem ersten Schultag im Januar 2012 entgegenfiebern. Weil viele Kinder im ländlichen Kenia die Unterrichtssprache Englisch bei ihrer Einschulung nicht ausreichend beherrschen, fehlt von Anfang an diese wichtige Bildungsvoraussetzung. Der gemeinnützige Verein "pro-A-kids" hat deshalb in den letzten Monaten den Bau einer Lernhütte in Timau finanziert, in der gezielter Förderunterricht den Eintritt in die Welt der Bildung erleichtern soll. Natürlich muss jetzt zeitnah pädagogisches Leben in die Lernhütte einziehen. Mit der Spendenaktion "http://fbinviteo.betterplace.org/de/groups/martina-niewerths-spendenaktion" erbitte ich eine Starthilfe für die Inbetriebnahme des Förderunterrichts. Gebraucht werden: das Einstiegs-Honorar für eine(n) Förderlehrer(in), ein großer Tisch und Bänke und natürlich ansprechendes Unterrichtsmaterial. Verschenken wir doch einmal einen Bildungsbaustein zu Weihnachten - ich freue mich über jeden kleinen Beitrag, der in Timau/Kenia Großes bewirken kann, denn Bildung schenkt Kindern eine Zukunft. Herzliche Weihnachtsgrüße & asante sana!

 

Martina Niewerth

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

M. Niewerth

Weihnachten wird es - auch in Afrika

 

Liebe Freunde auf betterplace,

auch im Hinblick auf die nahende Weihnachtszeit bittet pro-A-kids e.V. um weitere Unterstützung. Sechzehn unserer Kindergartenkinder möchten im Januar in die Grundschule wechseln. Ihr Eintrittspreis in die Welt der Schulbildung ist jedoch die vorgeschriebene Uniform, die das Familienbudget oft über Gebühr belastet. Wir möchten unseren jungen ABC-Schützen diese Grundausstattung gerne schenken und haben dafür einen neuen Bedarf eingestellt. Zudem blicken wir voraus ins Frühjahr des kommenden Jahres. Wenn an der Primary School der Förderunterricht in der neuen Lernhütte beginnen wird, ist es im Kindergarten wieder Zeit für die medizinischen Beratungs- und Behandlungstage. Ein Ärzteteam aus Nanyuki kommt seit 2008 zweimal jährlich dazu in den Dorfkindergarten. Die Kleinen werden gründlich untersucht, geimpft, bei Bedarf auch entwurmt und die Eltern erhalten derweil Ratschläge zu gesundheitsprophylaktischen Themen. Dieser Medical Check Up wird von den Familien gerne angenommen und wir freuen uns jedes Mal, wenn im ärztlichen Bericht ein gutes Testat zum Gesundheitszustand der Kinder gemacht werden kann. Sehr glücklich macht es, dass die Kinder, die den Kiga bereits eine längere Zeit besuchen, nicht mehr von Unterernährung und Mangelerkrankungen betroffen sind. Selbstverständlich werden wir darum auch das tägliche, nahrhafte Mittagessen weiter finanzieren. Doch all die Hilfe kostet natürlich Geld. Deshalb noch einmal die herzliche Bitte: Bleibt uns gewogen und unterstützt auch weiterhin die Projektarbeit von pro-A-kids im ländlichen Zentralkenia. .

Asante sana!

Martina Niewerth für www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 7 Monaten

M. Niewerth

Hilfe für mehr Bildungsgerechtigkeit

Liebe Freunde auf betterplace,

die Lernhütte an der Primary School ist nahezu vollendet und kann bald in Betrieb genommen werden.In traditioneller Rundbauweise ist hier ein Raum entstanden, der der individuellen Förderung von Schulkindern gewidmet sein wird. In kenianischen Schulen wird der Unterricht von Beginn an ganz überwiegend in englischer Sprache erteilt. Zudem werden bereits bei Schuleintritt Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen erwartet. Viele Kinder bringen diese  Voraussetzungen  jedoch nicht in ausreichendem Maße mit, besonders wenn die Eltern aus finanziellen Gründen ihre Kinder nicht in die, dem Kindergarten angegliederte, kostenpflichtige Vorschule schicken können.  Hier wollen wir helfen, den  Kleinen durch zusätzliche Förderung den Zugang in die Welt der schulischen Bildung  zu erleichtern. Durch einen Obolus können Sie unmittelbar zum Bildungspaten werden - vielen lieben Dank für jegliche Unterstützung!

http://www.betterplace.org/de/projects/358-pro-a-kids-e-dot-v-hilfe-fur-die-kinder-kongonis

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

M. Niewerth

Reisebericht vom letzten Projektbesuch online

Hallo liebe betterplacianer,

wer sich für die neuesten Entwicklungen unserer Arbeit in Timau und Kongoni interessiert, findet den bebilderten Reisebericht vom Juli 2011 jetzt auf unserer Homepage unter www.pro-a-kids.org

Vielen Dank für alle Hilfe und Unterstützung

 

Martina Niewerth für

pro-a-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

M. Niewerth

Pro-A-kids bei Ostafrika-Treffen mit Staatsministerin

Ostafrika-Treffen mit Staatsministerin Emilia Müller - pro-A-kids war dabei. Zu einem Gespräch über die Situation am Horn von Afrika hatten Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. und die Bayerische Staatskanzlei am 5. Oktober 2011 die für diese Region wichtigsten 20 bayerischen Eine Welt-Akteure eingeladen. Staatsministerin Emilia Müller betonte: "Zahlreiche bayerische Eine Welt-Akteure leisten hervorragende Arbeit in den Krisengebieten in Ostafrika. Neben aktueller Soforthilfe steht dabei langfristig ausgerichtete Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund." Die anwesenden zivilgesellschaftlichen VertreterInnen betonten, dass der Blick auch auf Politik und Strukturen bei uns gerichtet werden müsse (z.B. Agrarpolitik, Landgrabbing, Klima), um Ursachen der aktuellen Krise in Ostafrika entgegenzuwirken.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

M. Niewerth

Die Lernhütte ist fast fertig! Neue Bilder!

Neues aus Timau: nachdem die langen Regenfälle endlich abgeklungen sind, konnte die Fertigstellung der Dachkonstruktion der Lernhütte in Angriff genommen werden. Wir hatten uns für ein traditionelles Grasdach entschieden, da es wesentlich geräuschärmer ist als die Billigvariante Blechdach und natürlich ökologisch sinnvoller. Als Rohstoff wird Napiergras verwendet, landläufig auch als Elefantengras bezeichnet, da es - ähnlich wie Chinaschilf - als Lieblingsnahrung der Elefanten gilt.

Zwei neue Bilder finden Sie in der Projektbeschreibung von Pro-A-kids e.V.

Liebe Grüße sendet

Martina Niewerth

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

M. Niewerth

Bericht vom Projektbesuch in Timau/Kongoni

Liebe betterplacianer,

hier ist der ausführliche Bericht unserer unermüdlichen Afrika-Reisenden, Schatzmeisterin und Praktikumsleiterin Elke zu ihrem letzten Projektbesuch in Timau/Kongoni mit den allerneuesten Entwicklungsschritten und vielen sinnigen und interessanten (Hinter-)Gedanken:

 

"Recht kurzfristig vor Abfahrt hatten wir uns – in Absprache mit unserem Projektmanager Francis

Wambugu – entschlossen, anstatt des geplanten Kletterturmes im Kindergarten Kongoni nun doch

die schon länger geplante „Lernhütte“ an der Primary School in Timau als Bauprojekt vorzuziehen.

Die Vorplanungen lagen bereits seit längerem „in der Schublade“ und während unseres letzten

Aufenthaltes im März wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig eigene Räumlichkeiten sind. Wir

möchten unseren jungen und hochmotivierten Lehramts-Praktikanten gerne einen Ihrer Ausbildung

entsprechenden Einsatzplatz zur Verfügung stellen, ohne sofort mit dem offiziellen kenianischen

Schulsystem in Konflikt zu geraten. Ein wesentliches Unterrichtsmittel ist nach unserer Beobachtung

immer noch die Angst vor Bestrafung, zunehmend aber auch ein vom kenianischen Unterrichtsministerium sehr stark geförderter

enormer Leistungsdruck. Bereits im

Kindergarten gibt es zum Ende jedes

Schuljahresdrittels umfangreiche

Prüfungen, die zentral ausgearbeitet

und von schulfremden Lehrern

überwacht werden. Für jedes

erreichte „A“ (entspricht einer 1 bei

uns) erhält der Schüler eine Prämie

von 100 KSH (knapp 1 EUR), der

entsprechende Lehrer ebenfalls. Die

Ergebnisse aller Schulen im

Bezirksdistrikt werden sofort

veröffentlicht und bei einer Preisverleihung entsprechend

bewertet, der öffentliche Druck auf die jeweiligen Schulleiter ist enorm. Einerseits ist ein gewisses

„Leistungsdenken“ nicht immer von Nachteil, aufgrund sehr schlechter wirtschaftlicher Bedingungen

bessern die meisten Lehrer ihr spärliches Gehalt mit diversen Nebenbeschäftigungen auf, meist zu

Lasten des „Hauptberufes“, was auch die häufigen Ausfälle und die schlechte Unterrichtsvorbereitung

erklärt – oft wird man dabei an unser „armes Dorfschulmeisterlein“ erinnert. Andererseits stimmt

dieser einseitig auf abfragbares Schulbuchwissen und selbst für unsere Wahrnehmung zunehmende

Kommerzialisierungsdruck doch auch recht nachdenklich. Arbeitet man dann mit Schulabgängern der

Oberstufe fragt man sich oft schockiert, warum das Gelernte eigentlich kaum umgesetzt werden

kann. Gerade im direkten Vergleich mit unseren gleichaltrigen Praktikanten fällt auf, dass kenianische

Schüler teilweise sogar mehr wissen, aber so gut wie keine eigenen Ideen oder Eigeninitiative

einbringen und sich gegenüber Lehrern oder anderen Autoritätspersonen kaum ihre Meinung zu

äußern trauen.

 

 

Das geplante Bauprojekt soll also in erster Linie für Nachhilfe und unterstützenden Unterricht genutzt

werden, aber eben auch, um mit den Lehrkräften über Sinn oder Nicht-Sinn der angewandten

Methoden ins Gespräch zu kommen. Nach nunmehr vierjähriger Tätigkeit vor Ort haben wir gelernt,

dass es am effektivsten ist, Dinge nicht zu LEHREN oder VORZUSCHREIBEN, sondern einfach anders zu

machen und sich über die selten ausbleibende Reaktion zu freuen.

 

Schon seit einigen Besuchen hatten Francis und ich immer wieder verschiedene Gebäude besichtigt

und das geplante Bauvorhaben vorbesprochen. Nach Freigabe der finanziellen Mittel durch den

Vereinsvorstand konnte so umgehend ein Bauleiter bestimmt und mit dem Erdaushub begonnen

werden, sodass bei unserer Ankunft bereits die ersten Vorarbeiten geleistet waren. So konnte Schülerpraktikant Adrian

bereits am Tag nach seiner Ankunft mit der Schaufel in der Hand die ersten praktischen Erfahrungen

auf einer afrikanischen Baustelle machen. Mit unserem Vorarbeiter Robert hatten wir dieses Mal

wirklich großes Glück: Fachlich kompetent und pädagogisch äußerst geschickt lenkte er den

Praktikanteneinsatz während des ganzen dreiwöchigen Arbeitsprojektes. Für mich als

Praktikumsleiterin sowohl eine große Arbeitserleichterung als auch ein gewisses Erfolgserlebnis: Nach

doch mehrjährigem „Herumprobieren“ und nicht unerheblichen Frustrationserlebnissen endlich das

Gefühl, am Ziel angelangt zu sein. So machen Praktikumseinsätze wirklich Freude: Es gibt SINN-volle

Arbeit zu tun und Fachleute vor Ort,

die sowohl ihr Fach beherrschen, als

auch anleiten können. Nicht

übersehen werden darf dabei

allerdings die Tatsache, dass dies nur

durch den Einsatz entsprechender

Mittel des Vereins möglich ist, der ja

das Bauvorhaben einschließlich der

Bauarbeiter - täglich waren ca. 2 oder

3 Fachleute vor Ort - finanziert.

 

Bei dem Bau handelt es sich um einen modernisierten Rundbau im afrikanischen Stil, das Grasdach

wird von sechs unbehandelten Holzpfosten und einem höheren Mittelpfosten getragen. Die Wände

werden aus Gründen der Haltbarkeit nicht in Lehmbauweise erstellt, sondern mit lokalen Sichtsteinen

gemauert und im Gegensatz zu traditionellen Hütten auch mit Glasfenstern versehen. Schon während

der Bauphase zog dieses ungewöhnliche Gebäude eine Menge Aufmerksamkeit auf sich, da es

deutlich von den immer noch im üblichen britischen Stil errichteten Schulbauten abweicht. Dies ist

auch Teil des Konzeptes, bei dem bereits durch Schaffung einer an die Lebenswirklichkeit der Kinder

angepassten Lernumgebung entsprechende Impulse vermittelt werden sollen. Das Grasdach musste

bisher leider noch auf die Fertigstellung warten, langanhaltende Regenfälle haben das Elefantengras

 

 

 

aufgeweicht und eine Verarbeitung in diesem Zustand würde unweigerlich zu Schimmelbildung

führen. Ein weiterer interessanter Gesichtspunkt wird wohl auch die Inneneinrichtung werden. Als

gelernte Hauswirtschaftsmeisterin freue ich mich besonders auf eine Gelegenheit, mit Schränken,

Regalen und sonstiger Ausstattung einen „Ordnungsimpuls“ zu setzen und dem oft beobachteten

„Gekrusche“ eine Alternative anzubieten. In meinem Büro funktioniert das sehr gut, mal sehen, ob es

auch auf die Schule übertragbar ist!

 

Als nächster Schritt sollte nun natürlich die Erarbeitung eines entsprechenden pädagogischen

Nutzungskonzeptes erfolgen: Was genau soll unterrichtet werden? Wie kann eine gute

Zusammenarbeit mit den Lehrern erfolgen? Wie viel „System“ muss von Seiten des Vereins

vorgegeben werden, um die nötige Kontinuität zu wahren, wie viele „Experimente“ kann jede neue

Praktikantengruppe einbringen? Ist es möglich, eine ständige Zusatzlehrkraft vor Ort zu finanzieren?

 

Als Ergänzung zum Bauprojekt – bei

dem es für die Praktikanten schwerpunktmäßig

ums „erlebende

Mitarbeiten“ geht – war außerdem

noch die Vertiefung unserer Kontakte

zur Secondary School in Angaine, ca.

10 km südlich von Timau geplant.

Immer wieder werden wir von den

unterschiedlichsten Menschen auf

Hitler und die Nazizeit angesprochen,

sodass der Wunsch entstand, unsere

„besondere deutsche Vergangenheit“

einmal offen zu thematisieren, auch

und gerade weil sich immer wieder

der Eindruck aufdrängt, die

 

„Führergestalt“ genieße in Afrika nicht nur Ablehnung. Ich hatte also im Vorfeld den US-amerikanischen

Dokufilm „Third Reich: Rise & Fall“ besorgt, den wir gemeinsam mit der 3. u. 4. Klasse

(entspricht ungefähr Kl. 11 u. 12 unseres Gymnasiums) ansehen und diskutieren wollten. Leider

waren wir aufgrund der Infrastruktur – die Secondary School verfügt über keinen Stromanschluss –

gezwungen, die dreistündige Dokumentation an einem Samstag durchzuarbeiten und die beiden

Klassen dafür nach Timau einzuladen – einschließlich Bustransfer und Mittagessen. Was als „nette

Idee“ ganz harmlos erschien, wurde so schnell zur organisatorischen Meisterleistung. Und auch hier

wieder eine Demonstration des vorherrschenden „Überlebensmodus“: aus unserer Sicht hätte man

gut auch schon vieles am Tag zuvor abklären und die Technik einrichten können, aber da gab es eben

andere dringende Arbeit zu tun. Und weil zum Schluss alle Beteiligten irgendwo zu spät waren und

man das auch weiß, klappte es dann auf die letzte Minute doch irgendwie – und somit wird es auch

beim nächsten Mal nicht anders laufen…. Das Gesamtergebnis dieser Aktion war für mich persönlich

allerdings eher enttäuschend – oder meine Erwartungen waren einfach zu hoch gewesen.

Letztendlich war es das Hauptanliegen der begleitenden Lehrkräfte, aus dem Film die prüfungsrelevanten

Daten nochmals herauszuholen und ihren Schülern ein weiteres Mal „einzuhämmern“,

eine freie Diskussion zum emotional doch recht anspruchsvollen Film kam eigentlich kaum zustande.

Beklagt man schon in Deutschland oft die Lücke zwischen Unterrichtsstoff und Lebenswirklichkeit, so

gilt dies in Kenia sicher um ein Vielfaches mehr. Nicht vergessen darf man dabei aber die Tatsache,

dass bei uns meist die Eltern den Part der „Eingliederung in die Gesellschaft“ übernehmen, also

 

 

darauf dringen, dass rechtzeitig Bewerbungen geschrieben werden und wer da vielleicht weiterhelfen

könnte, wenn dies nicht selbst geleistet werden kann und viele solcher Dinge mehr. In einer

Gesellschaft, die sich allerdings so rasant von einer agrarischen Sippengesellschaft zur

konsumorientierten Demokratie entwickeln will, kann dies nicht funktionieren, da die meisten Eltern

keinerlei Ahnung von den Anfordernissen der Moderne haben, sondern ihre Kinder zur Schule

schicken, damit diese viel Geld verdienen und sie im Alter versorgen können. Somit hätte die Schule

eigentlich eine viel umfänglichere Aufgabe zu leisten als bei uns, die wir für Alles und Jedes

weitergehende Beratungs- und Unterstützungssysteme entwickelt haben. Auch wenn unsere Besuche

hier nur ein verschwindend kleiner Tropfen auf den heißen Stein sind bin ich fest davon überzeugt,

dass der Kontakt mit Jugendlichen aus der sogenannten „westlichen Welt“ in dieser Hinsicht mehr

bewirkt, als dies auf den ersten Blick erkennen lässt. Und auch hier wieder eben nicht „belehrend“,

sondern freilassend-impulsierend.

 

Für unser Hauptprojekt in Kongoni

hatten wir bei diesem Besuch leider

wenig Zeit, allerdings fanden zwei

recht fruchtbare Zusammenkünfte

mit dem neugegründeten

„Schulentwicklungskomitee Kongoni“

statt. Recht überraschend waren wir

vor ca. einem Jahr über die Errichtung

einer Privatschule mit Vorschule im

dörflichen Kongoni unterrichtet

worden. Bei näherer Recherche

 

 

stellte sich nun heraus, dass es wohl

eine durchaus lukrative Geschäftsidee ist, mit dem durch die steigende Schülerzahl steigenden

Unterrichtsbedarf Geld zu verdienen, sofern man etwas Startkapital für das Grundstück und die in

Dünnblech errichteten Unterrichtsgebäude hat. Die Lehrkräfte – meist Studienabgänger ohne

staatliche Anstellung – erhalten ein Hungergehalt, die Eltern zahlen Schulgeld, um die großen

Klassenstärken in den überfüllten staatlichen Schulen zu umgehen. Und für den Kindergarten in

Kongoni bedeutet das, dass die zahlungsfähigen Elternhäuser in dem von uns unterstützten E.C.D.E

noch weniger werden und somit Kinder aus sozial schwachen Familien noch stärker unter sich

bleiben.

 

Dennoch eine freudige Nachricht: mit Unterstützung des DEO (zuständig für Erziehungsfragen im

District) ist es nun endlich gelungen, eine beglaubigte Kopie der für den weiteren Ausbau des Kindergartens benötigten

Landbesitzurkunde zu erhalten. Somit ist der Weg offen für alle weiteren Pläne, diese sollen sofort

nach Fertigstellung der Lernhütte an der Primary School in Timau in Angriff genommen werden.

 

Und zum Schluss noch ein „Privates Lernprogramm“ meinerseits: Nachdem die Baustelle von Francis

und dem Bauteam nahezu perfekt organisiert war, hatte ich etwas ungeplante Freizeit, die ich –

zugegebenermaßen reichlich unvorbereitet und naiv – den Straßenkindern in Timau widmete. Es

bestanden bereits lose Kontakte durch Francis und auch unseren Partnerverein Camp for Social

Develoment Mt. Kenya und ich begann, auf dem lokalen Markt Bananen zu kaufen und an die Jungs

zu verteilen. Und wurde recht heftig mit meiner Unfähigkeit und dem harten täglichen

Überlebenskampf konfrontiert, indem sich die Empfänger heftig prügelten, die Kleinsten der Gruppe

leer ausgingen und sich bitter bei mir beschwerten. Aus dieser Erfahrung etwas klüger geworden,

 

 

engagierte ich mir für die Zukunft einheimische Hilfe, das funktionierte dann schon deutlich besser.

Wir organisierten Frühstücke, die Jungs bereiteten selbständig Tee aus den Zutaten, die ich vorher

eingekauft hatte, ich schmierte Brote mit Margarine und Honig, der Größte der Gruppe überwachte

die Verteilung mit dem Stock in der Hand – und ich lernte, wie wichtig eindeutige Regeln in diesem

Zusammenhang sind. Die Verteilung von mitgebrachter Kleidung und gekauften, gebrauchten

Schuhen wurde anhand eines „Verteilungsbuches“ organisiert, bei dem ich alle Jungs fotografiert und

mit Namen versehen eingetragen hatte, dazu Art und Datum der Empfangsleistung. Das ganze Projekt

wuchs mir mehrmals über den Kopf und Francis musste dann vermitteln und wieder „Gerechtigkeit

herstellen“. Dennoch hat mich der positive Überlebenswille dieser Jungs sehr nachhaltig beeindruckt,

ihre Freundschaft und Solidarität untereinander, die Fähigkeit, Regeln einzuhalten und mit Geld

umzugehen, aber auch ihr Egoismus, wenn es ums „blanke Überleben“ geht und absehbar ist, dass

das verteilte Gut wohl nicht für alle reicht.

 

Die einheimische Bevölkerung zeigte

großes Interesse und einige

Kirchenvertreter würden gerne

weiterführend in diesem Bereich mit

uns zusammenarbeiten. Leider sieht

es momentan nicht so aus, als ob

unser kleiner Verein dies finanziell

leisten könnte. Es bleibt zu hoffen,

dass sich die angehenden Sozialpädagogen

der Dualen Hochschule

Heidenheim dieses Aufgabenfeldes

annehmen, es ist sicher eine

lohnende und erfüllende Aufgabe!

 

 

Und zum Abschluss noch eine

Bemerkung zur Hungerkatastrophe in Ostafrika: in den kenianischen Medien ist das Thema durchaus

präsent, aber im Alltag in der Region am Mount Kenya nicht akut, dort gab es ausreichend Regen und

somit auch genug Nahrungsmittel, zumindest für diejenigen, die sie bezahlen können. Vieles erinnert

an meine Erfahrung mit den Straßenjungs: Solange bestimmte Regeln herrschen und es für alle zum

Überleben reicht, ist auch eine Notsituation beherrschbar. Hat aber auch die kenianische Bevölkerung

im wüstenähnlichen Grenzgebiet zu Somalia nicht genug zu essen, kann die Versorgung der 400.000

Flüchtlinge aus dem Nachbarstaat durch die UN sehr schnell zum Problem werden. Spendenaktionen

großer und gutorganisierter Hilfsorganisationen sind meiner Meinung nach bestimmt das Gebot der

Stunde, es sollte aber nicht dabei bleiben. Die Ursachen solcher Hungerkatastrophen sind nach

Aussage vieler Experten durchaus bekannt und ließen sich mit einigem guten Willen auch wirksam

bekämpfen. Wenn man politisch denn wollte. Vielleicht sollten wir – und gerade auch wir etwas

Älteren – doch öfter anmahnen, unser umfangreiches Wissen wieder mehr den immer noch

ungelösten – aber lösbaren - humanitären Grundsatzproblemen unserer globalisierten Gesellschaft

zuzuwenden. „Wo am Nötigsten“ – wie es in der Kirchensprache heißt.

 

In diesem Sinne möchten wir uns wieder bei allen Mitgliedern, Spendern und Interessenten ganz

herzlich bedanken, ohne Ihre Unterstützung wäre unsere Arbeit gar nicht möglich!"

 

Elke Bär

 

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 9 Monaten

M. Niewerth

Bauvorhaben Lernhütte an der Primary School

Am 07. Juli begannen die Bauarbeiten zur Erstellung einer „Lernhütte“ an der Primary School in Timau. Ein hinzugefügtes Foto zeigt den derzeitigen Stand der Dinge. Anhaltender Regen in Timau verzögert derzeit  den  Baufortschritt, sodass eine Fertigstellung im Rahmen unseres Juli-Aufenthaltes nicht realisiert werden konnte. Die Mauern stehen jedoch, die Fenster sind mittlerweile eingebaut und die Dachstangen geliefert, aber das Elefantengras kann aufgrund der nassen Witterung nicht geschnitten werden, da es trocken verarbeitet werden muss. Aber wie haben wir beim letzten Besuch gelernt: "no hurry in Africa!" - nehmen wir es also gelassen! Pro-A-kids hatte sich relativ kurzfristig zur Verwirklichung dieses langgehegten Wunschprojektes entschieden. Bei unserem Frühjahrsesuch in Timau in März kamen wir gemeinsam mit den mitreisenden Lehramtsstudenten zu dem Ergebnis, dass aufgrund des unterschiedlichen Bildungssystems in Kenia wohl in erster Linie eine Art „Parallelstruktur“ für unsere Aufenthalte Sinn mache. So könnten sowohl Schüler als auch Lehrer die Wirksamkeit kindgerechter Unterrichtsformen erfahren, ohne dass man das etablierte Schulsystem direkt in Frage stellen müsse. Das Nachhilfegebäude ist deshalb als traditionell afrikanischer Rundbau mit Strohdach geplant, um eine grundlegend andere Lernatmosphäre zu schaffen. Unser erklärtes Ziel ist es, besonders Kindern mit schwierigen familiären Startbedingungen den Anschluss an das öffentliche Bildungssystem zu erleichtern. In erster Linie wollen wir während unserer Praktikumsaufenthalte in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Klassenlehrern individuelle Nachhilfeunterricht in den Grundtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen geben und erhoffen uns natürlich auch das eine oder andere Fachgespräch mit den einheimischen Lehrerkollegium, wie wir es anfänglich schon immer wieder erleben konnten. Herzlichen Dank an dieser Stelle wieder einmal an Francis Wambugu, der die Bauplanung und Koordination vor Ort leitet und durch seine engagierte und korruptionsfreie Arbeitsweise dieses Vorhaben überhaupt erst möglich macht!
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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

M. Niewerth

Baubeginn in Timau-die Lernhütte kommt!

Baubeginn in Timau Der erste Schritt ist getan! Die Bauarbeiten zur Erstellung einer „Lernhütte“ an der Primary School in Timau haben begonnen. Seit einer Woche sind wir mit 2 Praktikanten selbst wieder in Kenia und unterstützen den weiteren Baufortschritt tatkräftig (siehe neue Bilder)! Der Vorstand von pro-A-kids hatte sich relativ kurzfristig zur Verwirklichung dieses langgehegten Wunschprojektes entschieden, da die Verantwortungsstruktur in Kongoni weiterhin ungeklärt ist und wir auf eine deutliche Mitarbeit der einheimischen Bevölkerung Wert legen. Andererseits fühlen wir uns unseren Sponsoren gegenüber verpflichtet, das uns anvertraute Geld auch zeitgerecht dem Vereinsziel entsprechend einzusetzen. Bereits bei unserem letzten Besuch in Timau in März kamen wir gemeinsam mit den mitreisenden Lehramtsstudenten zu dem Ergebnis, dass aufgrund des unterschiedlichen Bildungssystems in Kenia wohl in erster Linie eine Art „Parallelstruktur“ für unsere Aufenthalte Sinn mache. So könnten sowohl Schüler als auch Lehrer die Wirksamkeit kindgerechter Unterrichtsformen erfahren, ohne dass man das etablierte Schulsystem direkt in Frage stellen müsse. Das Nachhilfegebäude ist deshalb als traditionell afrikanischer Rundbau mit Strohdach geplant, um eine grundlegend andere Lernatmosphäre zu schaffen. Unser erklärtes Ziel ist es, besonders Kinders mit schwierigen familiären Startbedingungen den Anschluss an das öffentliche Bildungssystem zu erleichtern. In erster Linie wollen wir während unserer Praktikumsaufenthalte in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Klassenlehrern individuelle Nachhilfeunterricht in den Grundtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen geben und erhoffen uns natürlich auch das eine oder andere Fachgespräch mit den einheimischen Lehrerkollegium, wie wir es anfänglich schon immer wieder erleben konnten. Herzlichen Dank an dieser Stelle wieder einmal an Francis Wambugu, der die Bauplanung und Koordination vor Ort leitet und durch seine engagierte und korruptionsfreie Arbeitsweise dieses Vorhaben überhaupt erst möglich macht.

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

M. Niewerth

Nachhilfe für mehr Chancengleichheit

 

Ein Nachhilfegebäude für die Primary School Timau tut Not!

 Seit einiger Zeit arbeitet pro-A-kids auch mit der staatlichen Primary School in Timau zusammen, in der unsere Kiga-Kinder, die die Schulreife erreicht haben, eingeschult werden. Bislang konnten wir uns mit der Finanzierung eines Tores, neuer Fenster und zuletzt den Lernteppichen für die Klassenräume für die regelmäßige herzliche Aufnahme unserer Sozialpraktikanten bedanken. Finanziell schlecht ausgestattet, wird jede Hilfe sehr freudig begrüßt. Nachdem jeder Besuch etwas mehr Einblick gewinnen lässt, hat sich im letzten Jahr ein akuter Bedarf immer mehr herauskristallisiert. Die Schule leidet unter drückender Raumnot und die Kinder unter sehr unterschiedlichen Startvoraussetzungen, wenn sie als ABC-Schützen in die Schule eintreten. 

Wir haben das Glück, mit Mrs. Benedikta eine sehr engagierte Lehrerin im Kindergarten Kongoni zu haben, dennoch gibt es immer wieder Beschwerden sowohl von Eltern als auch von der aufnehmenden Primary School in Timau, die Kinder aus Kongoni seien leistungsmäßig hinter ihren Altersgenossen zurück, obwohl wir seit einiger Zeit recht teuere Fortbildungen für die Lehrerin finanzieren. Hier galt es also, genauer hinzusehen. Wir begannen mit unserer Analyse in der ersten Klasse der Grundschule und stellten fest, dass diese einen Wissenstand voraussetzt, der bei uns in Deutschland erst Ende des ersten Schuljahres erreicht wird, also Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen und ausreichend Englischkenntnisse, um dem Unterricht überhaupt folgen zu können.

 Dem steht die Situation in Kongoni entgegen, bei der momentan Kinder aller Altersstufen (also von 3 bis 6 Jahren) und unabhängig von der bisherigen Dauer des Kindergartenbesuches gemeinsam von einer Erzieherin unterrichtet werden. So sitzt ein dreijähriges schüchternes Mädel, das noch mit dem Toilettengang Probleme hat, genauso vor seinem Heft und versucht die Buchstaben an der Tafel nachzuschreiben wie ein sechsjähriger Junge, der schon seit zwei Jahren am Unterricht teilnimmt und demnächst in die Schule kommt, aber auch sein Nachbar, dessen Eltern sich den gebührenpflichtigen Kindergarten eigentlich nicht leisten können und der deshalb diese Grundkenntnisse in nur zwei Monaten erlernen soll. Die Lehrerin hat also Kinder mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen vor sich und soll jedem einzelnen Kind individuell gerecht werden. Seit längerem besteht daher auch der Wunsch, eine zweite altersdifferenzierte Kindergartengruppe einzurichten. Der Neubau eines dafür benötigten Gebäudes scheitert jedoch bislang an den ungeklärten Grundbesitzverhältnissen.

Eine Soforthilfe in Form von Nachhilfeunterricht an der Primary School wäre jedoch nahezu augenblicklich einzurichten. Mittlerweile befinden sich mehrmals jährlich Praktikanten aus Deutschland vor Ort, die sich während ihrer jeweils mehrwöchigen Aufenthalte sehr gut in dieses Projekt einbringen könnten.

Was es zur Realisierung dieser Idee allerdings braucht, ist ein Lernraum. Der veranschlagte Kostenrahmen für ein kleines Nachhilfegebäude liegt bei 8.000 EUR, mit dem Bau könnte man quasi sofort anfangen, also auch während unseres unmittelbar bevorstehenden Aufenthaltes im Juli. Nachhilfe an der Primary School wäre SOFORT möglich – und auch dringend nötig. Wir wollen diese Unterstützung wagen und haben für dieses Bauvorhaben einige Bedarfe neu eingestellt. Für jede Soforthilfe Ihrerseits bedanken wir uns im Voraus sehr herzlich!

 

Martina Niewerth

für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Neues aus Timau/Kongoni – Projektbesuch von Pro-A-

Liebe betterplacianer,

mit Dankbarkeit blicken wir auf neue Unterstützung, ideell und materiell. Einige Bedarfe, medizinische Hilfe und Unterrichtsmaterial betreffend, konnten in den letzten Tagen erfüllt werden und unsere Praktikanten vor Ort leisteten viele ehrenamtliche Stunden, um den Kindern in Kongoni mit dem Neubau einer Rutsche auf dem Kiga-Gelände eine Freude zu bereiten. Zudem entstand ein Fundament für einen neuen Wassertank und die Wasserleitung wurde neu verlegt. Allen Unterstützern liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön!

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

P.S. Das schrieb uns unser Projektbetreuer vor Ort, Francis Wambugu:

Students from Heidenheim University packed their bags for Easter Holiday and instead of going home they left for Africa and made a new children s slide at Kongoni ECDE, helped to make a base for a new water tank and helped in putting a new water line to the school . Thanks so much it was the perfect Easter Gift.

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Neues aus Timau/Kongoni – Projektbesuch von Pro-A-

Liebe betterplacianer,

mit Dankbarkeit blicken wir auf neue Unterstützung, ideell und materiell. Einige Bedarfe, medizinische Hilfe und Unterrichtsmaterial betreffend, konnten in den letzten Tagen erfüllt werden und unsere Praktikanten vor Ort leisteten viele ehrenamtliche Stunden, um den Kindern in Kongoni mit dem Neubau einer Rutsche auf dem Kiga-Gelände eine Freude zu bereiten. Zudem entstand ein Fundament für einen neuen Wassertank und die Wasserleitung wurde neu verlegt. Allen Unterstützern liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön!

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

P.S. Das schrieb uns unser Projektbetreuer vor Ort, Francis Wambugu:

Students from Heidenheim University packed their bags for Easter Holiday and instead of going home they left for Africa and made a new children s slide at Kongoni ECDE, helped to make a base for a new water tank and helped in putting a new water line to the school . Thanks so much it was the perfect Easter Gift.

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Neues aus Timau/Kongoni – Projektbesuch von Pro-A-

Hamjambo! Ich bin eine der Lehramtsstudentinnen die im März 2011 nach Timau gefahren sind. Wir haben dort haupsächlich die Timau primary School besucht, den Unterricht beobachtet und teilweise auch selber ein bisschen unterrichtet. Es ist war wirklich eine aussergewöhnliche Erfahrung für mich. Zuvor dachte ich, ich wüsste um die Probleme, die die Leute in Kenia haben. Aber der Alltag in Afrika lässt mich alles nochmal von einer ganz neuen Seite betrachten. Ok, den Kindern fehlt es an richtiger Kleidung und auch an Unterrichtsmaterialen. Aber dass das im einzelnen bedeutet, dass z.B. ein Kind nicht in die Schule gehen kann, weil es keine Schuhe hat, oder dass es seine Aufgaben nicht machen kann, weil es keinen Stift hat, oder dass es selbst mit den richtigen Mitteln nicht einfach ist, Unterrichtsmaterialen für 70 Kinder pro Klasse bereitzustellen, das war mir vorher wirklich nicht klar. Deswegen bin ich froh, dass es Vereine wie Pro-A-Kids gibt, die sich darum bemühen NACHHALTIGE Hilfe zu leisten, durch Projekte von denen die Kinder wirklich etwas haben. z.B das Mittagessen in Kongoni, oder auch die Stofflerntafeln, die jeder Lehrer immer wieder individuell und neu auf die jeweilige Klasse angepasst mit beschriebenen Kärtchen bestücken kann. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen dazu beitragen, dass in Zukunft auch eine so gute Zusammenarbeit mit der Primaryschool möglich ist, wie sie es schon mit dem Kindergarten in Kongoni ist. Bin erst seit einer Woche zuhause, und würde am liebsten sofort wieder hinfliegen :) Viele Grüße Stephi

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Neues aus Timau/Kongoni – Projektbesuch von Pro-A-

Liebe betterplacianer,

hier ein erster Besuchereindruck vom gerade beendeten Projektbesuch in Kongoni, verfasst von einer Praktikantin. Bald schon gibt es noch mehr aktuelle Entwicklungs-Eindrücke.

E.B.:

Ich war im März 2011 vier Wochen vor Ort in Kongoni. Den Großteil der Zeit habe ich im Kindergarten verbracht und dort die Lehrerin und die Köchin unterstützt. Es war beeindruckend und schön für mich zu sehen, dass man die Kinder dort mit Kleinigkeiten wie einem neuen Bleistift oder etwas bunter Knetmasse so erfreuen kann. Die Dankbarkeit der Kinder bekommt man dann auch jeden Tag aufs neue durch viele lachende Gesichter und kleine schwarze Hände, die einen belagern, zu spüren. Das warme Mittagessen das jedes Kind dort mittlerweile täglich (von Pro-A-kids finanziert) bekommt ist in meinen Augen ein großer Fortschritt und ich kann bestätigen, dass die Kinder sich jeden Tag darauf freuen. Außerdem wird von den Lebensmitteln nichts weggeworfen, wenn die Kleinsten nicht alles essen können findet sich immer ein größeres Kind das noch ein bisschen Hunger übrig hat. Dennoch kann dort im Kindergarten noch viel getan werden und ich bin schon gespannt wie es dort bei meinem (hoffentlich) nächsten Besuch aussieht.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Neues aus Timau/Kongoni – Projektbesuch von Pro-A-

 

Seit einigen Tagen ist Elke, unsere Schatzmeisterin und Praktikumsbetreuerin wieder mit einer Gruppe von jungen Leuten zum mehrwöchigen Projektbesuch in Timau/Kongoni. Diesmal begleiten sie zehn Lehramtsstudent/Innen, die vor Ort das pädagogische Wirken wahrnehmen und sich auch selbst in das Alltagsgeschäft in Kindergärten und der Primary School einbringen können. Heute nun traf eine erste Info-Mail von Elke aus Kenia ein, aus der sich ein neuer Bedarf ergab und die ich auszugsweise hier gerne einstelle (kursiv gedruckte Ergänzungen meinerseits dienen der Verständlichkeit): 

„ Hallo miteinander,  

dank der Heidenheimer PC-Spende (mehrere „spendierte“ Computer wurden von unserem Partnerverein „Camp for Social Development Mount Kenya“ in der Weihnachtszeit 2010/11 nach Kenia gebracht und dort der Primary School, der öffentlichen Bibliothek und dem Cyber Shop übergeben. Einen PC nutzt auch Elke in ihrem, selbst finanzierten kleinen „Büro“, das ihr für Gespräche, Korrespondenzarbeiten oder auch als Ruheraum untertags dient) ist die Kommunikation nun wesentlich einfacher und ich kann von meinem Office aus schreiben, wenn ich gerade Zeit habe, ohne auf alles Mögliche angewiesen zu sein. Die Entwicklungen hier scheinen sich zu überschlagen, es war mir nicht bewusst, dass so viele nur auf meinen Besuch warten und ich frage mich oft, warum das so sein muss, aber das ist ein anderes Thema.   Die Entwicklungen an der Primary School sind recht positiv, es gibt aber auch einiges, was uns vielleicht weniger gefällt, z.B. dass seit Schuljahresbeginn Englisch als Unterrichtssprache für alle Kinder eingeführt wurde, was den Leistungsdruck im KiGa natürlich deutlich erhöht. Eine sehr erfreuliche Neuigkeit ist allerdings auch die Abschaffung der "Stöckchen" (Züchtigungsmittel) - und es scheint wirklich auch ohne zu funktionieren. Außerdem finden immer mehr Fortbildungen für Lehrer statt, in meiner anfänglichen Begeisterung habe ich zugesagt, ein neues Unterrichtsmittel zu sponsorn, leider sind die Kosten dafür etwas höher als im ersten Moment eingeschätzt. Es handelt sich um ein großes Stück Stoff mit Taschen für Lernaufgaben. Das ganze kostet 15 EUR, macht für 12 Klassenräume je 2 Stück also 360 EUR. Mir ist schon bewusst, dass es wohl besser gewesen wäre, erst mit 1 oder 2 Exemplaren anzufangen, mir ging es eher darum, den anfänglichen Schwung neuen Unterrichtsmethoden gegenüber nicht von unserer Seite abbremsen zu wollen, beim nächsten Mal wird man auf die gemachten Erfahrungen diesbezüglich zurückgreifen können. Meine Praktikanten haben sich bereit erklärt, das Projekt bei der Einführung zu betreuen und eine Zusammenfassung für Betterplace zu schreiben. Die Wassersituation in Kongoni wurde auch in Angriff genommen, momentan gibt es eine Zwischenlösung, am Mittwoch ist ein Treffen mit den Ortsverantwortlichen geplant, um einen direkten Anschluss an die Hauptleitung genehmigt zu bekommen. Dadurch würde sich der Wasserdruck erhöhen und eine Füllung des Wassertankes wäre auch in Trockenzeiten möglich, was momentan noch schwierig ist. Außerdem hatten wir gestern ein Treffen mit der Ausbildungsleiterin von unserer Kindergarten-Lehrerin Benedikta. Das war sehr interessant und erhellend, um das E.C.D.E System zu verstehen (Early Childhood Development and Education = System der staatlichen Kindergärten in Kenia). Eva (eine der Praktikantinnen) ist ganz in Kongoni eingestiegen und arbeitet sehr gut mit Benedikta zusammen. Sie teilen die Gruppen oder Eva arbeitet unterstützend für diejenigen Kinder, die eine besondere pädagogische Förderung nötig haben. Eine andere Praktikantin ist in einem kirchlichen KiGa hier vor Ort und die beiden machen wechselseitige Unterrichtsbesuche, um die verschiedenen Systeme zu analysieren. Ich bemühe mich auf jeden Fall um einen Lehrplan. Soweit wir dies bisher abschätzen können , findet wohl der Unterricht, der bei uns in der 1. Klasse gegeben wird, bereits im KiGa statt. Das können wir wohl auch nicht ändern, aber wir können durch Anschaffung von Spielgeräten  und "Lernmaterial" viel dazu beitragen, das ganze kindgerechter zu gestalten. Es wurde gestern sehr deutlich, dass sich alle Vorschuleinrichtungen sehr unter Druck der Schulen einerseits und der Eltern andererseits fühlen. Deshalb auch der Rat, Spiele nicht im Außengelände abzuhalten, sondern hinter geschlossener Tür. Ich bemühe mich weiter um Details, aber es ist wohl jetzt schon abzusehen, dass sich diese Dinge sehr gut für die Heidenheimer Praktikanten (= nächste Praktikantengruppe mit StudentInnen der Sozialen Arbeit, die im April reisen wird) und ihre Fundraising-Projekte eignen wird.“

 

Weitere Infos werden folgen!  

In diesem Sinne auf bald!

 

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

M. Niewerth

Helfen beginnt mit Hinsehen und Zuhören

Deshalb laden wir seit 2008 junge Menschen ein, während eines betreuten Praktikums unsere Arbeit, die sozialen Einrichtungen, mit denen wir in Kenia zusammenarbeiten, und natürlich auch Land und Leute kennenzulernen. Das Angebot wendet sich aber auch an alle anderen interessierten Menschen, unabhängig von Schulzugehörigkeit oder Alter.  Die vierwöchigen Praktikas finden zweimal jährlich statt. Unsere Projektleiterin Elke bricht am kommenden Sonntag mit einer Studentengruppe zu ihrer inzwischen achten Reise nach Timau/Kongoni auf. Wir wünschen den Reisenden einen guten Aufenthalt und freuen uns auf neue Bilder und Berichte in rund fünf Wochen.

Martina Niewerth, pro-A-kids.e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

In Kenia hat die Schule begonnen - Neues von pro-A

Liebe Freunde,

in Kenia hat das neue Schuljahr begonnen. Auch in diesem Jahr konnten wir die Familien unserer großen Kindergartenkinder durch die Finanzierung der nötigen Schuluniformen etwas unterstützen. Der Bedarf dafür ist noch aktiv und kleine Beteiligungen werden dankbar entgegen genommen. Wir wünschen den zwölf diesjährigen Erstklässlern aus Kongoni einen guten Start im neuen Lebensabschnitt. Sie besuchen nun die Primary School im benachbarten Städtchen Timau, denn das kleine Bergdörfchen Kongoni hat leider keine eigene Grundschule. Vielleicht können wir das mit vereinten Kräften eines Tages ändern, was sehr gewollt wäre, denn der Schulweg ist weit und nicht ungefährlich für die kurzen Beine. Allerdings bestehen mittlerweile auch enge Beziehungen zur erwähnten Primary, mehrere unserer Sozialpraktikanten waren dort bereits unterrichtlich im Einsatz, um die acht Lehrkräfte, die in acht Klassen insgesamt mehr als 450 Schüler beschulen, ein klein wenig zu unterstützen. Durch die Finanzierung eines Schultores und dringend benötigter Glasscheiben für die Fenster auf der Wetterseite, bedankten wir uns für die herzliche Aufnahme. In Zusammenarbeit mit dem Heidenheimer Verein "Camp for Social Development Mount Kenia", 2010 von unserem Vereinsmitglied Dr. Fritz ins Leben gerufen, wird derzeit auch an möglichen Differenzierungsangeboten zur unterrichtlichen Entlastung gearbeitet. Im vergangenen August wurde zudem erstmals ein Sommerferienprogramm mit Sport-, Spiel- und Bastelangeboten an der Schule initiiert. In Kürze beginnt auch wieder das erste diesjährig Sozialpraktikum. Unsere Schatzmeisterin und Praktikumschefin Elke Bär reist diesmal mit Lehramtsstudenten der Uni Regensburg für mehrere Wochen nach Kongoni. Weitere Aufenthalte sind im April und Juli bereits geplant. Diese lange Zeit vor Ort hilft sicherlich, die Entwicklungspartnerschaft weiter zu beleben und zu gestalten. Mittlerweile hat sich das Angebot, mit Elke ein Praktikum in Kenia zu unternehmen, gut herumgesprochen und wird angenommen. So sind für die weiteren Aufenthalte in 2011 wieder Oberstufenschüler und Studenten der Sozialen Arbeit angemeldet. Natürlich wird es an dieser Stelle dann auch wieder Nachrichten in Wort und Bild aus erster Hand geben. Stets aktuell und umfangreich informiert auch unsere Homepage www.pro-a-kids.org. Schauen Sie doch gerne einmal online vorbei! Für jegliche Unterstützung sei ganz herzlich gedankt!

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Herzlichen Dank für die Entwicklungshilfe!

Die neuerliche Unterstützung kommt überaus gelegen! Das neue Schuljahr in Kenia hat begonnen und gerne helfen wir auch in diesem Jahr den Familien, deren Kinder in die primary school übergetreten sind. Die Kosten für die vorgeschriebene Schuluniform und säumige Kiga-Gebühren sollten kein Hindernis darstellen auf dem Weg zur Schulbildung.

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Der siebte Projektbesuch in Timau/Kongoni steht be

Liebe Freunde und interessierte Mitmenschen,

bald nach unserer Mitgliederversammlung, die am 05.Februar sein wird, geht es los zum ersten von zwei in 2011 geplanten Projektbesuchen.

Die nächste Reise wird im Februar/März stattfinden. Die relativ große Gruppe mit sieben Lehramtsstudentinnen bzw. angehenden Referendarinnen und unserer Praktikumsinitiatorin Elke konzentriert sich diesmal ausschließlich auf das Thema „Vorschule/Schule“, eine Teilnehmerin möchte eventuell ihre pädagogische Zulassungsarbeit in diesem Zusammenhang schreiben. Die Einsatzorte für die Praktika sind daher zum einen unser Kindergarten in Kongoni und andererseits die Primary School in Timau. Sicherlich wird es schön sein, dort einige der Kinder als Grundschüler zu erleben, die wir seit unserem ersten Besuch im Jahr 2008 im Kindergarten kennenlernen konnten. Im April freuen wir uns auf neue Bilder und aktuellste Berichte.Herzliche GrüßeMartina Niewerth für pro-A-kids e.V.
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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Herzlichen Dank für die Entwicklungshilfe!

Liebe Betterplacianer,

dankbar blicken wir auf ein weiteres Jahr "Entwicklungsbegleitung" in Kongoni (Kenia) zurück. Auch durch die Unterstützung vieler Freunde dieser Plattform konnte die Hilfe zur Selbsthilfe in dem kleinen Bergdörfchen weiter wachsen und gedeihen. Mehr Kinder denn je besuchen den ECDE-Kindergarten, die Mittagsverpflegung ist schmackhaft und gehaltvoll. Engagiert pflegt ein "Groundsman" den neu angelegten Küchengarten und die  Bäumchen entlang des nun ziegenresistenten Zaunes wachsen in die Höhe. Erzieherin Benedicta konnte ihr Qualifizierungsprogramm weiter fortsetzen und nach wie vor kommt das Ärzteteam aus Nanyuki zu medizinischen Behandlungs- und Beratungstagen in den Ort. Die Wasserleitung spendet Leben, die Workgroup der Frauen konnte nach einem mehrwöchigen "Coaching" durch eine Künstlerin aus Nairobi die Qualität und Auswahl der handgefertigten Schmuckwaren verbessern.Elke knüpft bei ihren regelmäßigen Aufenthalten vor Ort weiter Beziehungen und lebt sich mehr und mehr in die afrikanische Denkweise ein. Begleitet wird sie bei den seit 2008 zweimal jährlich stattfindenden Besuchen jeweils von einer Gruppe junger Menschen, die sich gerne im Rahmen eines Sozialpraktikums einbringen möchten. Mehr als 20 Schüler, Studenten, Lehrer und andere sozialaktive Zeitgenossen wurden inzwischen von unserem unermüdlich wirkenden Projektbetreuer , Francis Wambugu, umfassend vor Ort betreut.

Erfreulicherweise erweitert sich auch der Kreis von Menschen, die hier in Deutschland an unserer Arbeit interessiert sind langsam, aber beständig.

Auch im kommenden Jahr wollen wir gemeinsam mit den kenianischen Freunden Zukunft gestalten. Zu Jahresbeginn dürfen unsere "Großen" in die Primary School übertreten, wir werden wieder als Starthilfe die nötigen Schuluniformen bereitstellen und offene Kiga-Gebühren der bedürftigsten Familien übernehmen. Ein ganz großes Projekt soll im kommenden Jahr der lang ersehnte Neubau eines Steinhauses werden, im Zusammenhang damit kann dann eine zweite, altersdifferenzierte Gruppe eingerichtet werden. Das kenianische Schulsystem schreibt ein umfangreiches Vorschulprogramm für die älteren Kinder vor und wir finden, die kleinen sollten so viel wie möglich behütete, normfreie Zeit zum Spielen und sich entwickeln haben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch im kommenden Jahr unser Projekt ideell und finanziell unterstützen würden und wünschen allen Besuchern dieser Seite unbeschwerte und erfüllende Feiertage und für 2011 Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Herzlichst

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Marktverkauf-Kunsthandwerk

Liebe Freunde,

an den vergangenen Wochenenden konnten wir mit Info- und Verkaufsständen an den Martinimärkten der Freien Waldorfschulen Hof, Coburg, Wernstein und Ismaning teilnehmen. Die von der Workgroup der Kiga-Mütter hergestellten kunsthandwerklichen Waren fanden guten Absatz. Das Sommer-Seminar mit einer professionellen Schmuckherstellerin half sehr, die Qualität der Produkte weiter zu verbessern. Wir freuen uns sehr, denn die "Erwerbstätigkeit" steigert bei den jungen Frauen Selbstwertgefühl und Lebensqualität. Gerne unterstützen wir auch weiterhin mit Ihrer Hilfe diese Entwicklung.

Immer wieder liebe Grüße

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Neue Bilder aus Kongoni

Liebe Freunde auf betterplace,

es gibt neue Fotos aus Kongoni. Sie zeigen u.a. Eindrücke vom gerade statt gefundenen sechsten medizinischen Behandlungs- und Beratungstag, dem von einer Praktikantin initiierten Zahnputz-Projekt, daneben das neue Eingangstor und vor allem den gedeihenden Küchengarten, der liebevoll gepflegt wird und eine große Freude für alle Beteiligten darstellt.

Herzlichen Dank für Ihre/euere Unterstützung sagt

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Unser Projektbetreuer Francis schrieb heute...

Anlässlich der unlängst wieder durchgeführten medizinischen Beratungs- und Behandlungstage im Kindergarten in Kongoni (Kenia) schrieb uns unser Projektbetreuer, Francis Wambugu, heute die folgenden Zeilen:                                                                                         Martina Niewerth für www.pro-a-kids.org

 

Greetings to all,May I take this opportunity to present the second face of the just concluded medical examination at Kongoni ECDE. There has been a great change since the programme was initiated and the response of both the parents and the children is encouraging. There has been improvement in overall general health of the children and parents have come to appreciate the efforts made to have their children in better health.I personally thank everyone involved in material or kind for the success of this programme. Despite the challenges associated with working with a community where everyone is entitled to his/her opinion I may say that in principal we are achieving our objectives gradually.There were 44 children medically examined and the medical team went further to also charitably and philanthropically treat various conditions of the parents and other children not in the programme without charges.  The medical team also had a talk with the parents on how to improve and avoid situations which would make the children vulnerable to various ailments. These included more personal hygiene practices like cleanliness, frequent usage of readily available traditional vegetables (e.g stinging nettles, African night shade, amaranth, cucurbita maxima/moschata/ficifola, leaves of cow pea,  solunum villosum/americanum/scubrum  and others available in this part of Kenya)    to supplement diet and nutrition , use of clean drinking water was emphasized  and immunization of the children among other issues. It is my hope that this programme may become an example to some of the basic daily needs of the children as oftenly ignored by the parents in this region. This may in the outside world be difficult to fully understand this situation as it leaves many answered questions. In such cases teaching parents becomes a necessity.Am looking forward to hearing comments and recommendations about this exercise. Thank you YoursFrancis.  
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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Herzlichen Dank für die Entwicklungshilfe!

Ein ganz herzliches Dankeschön an die neuerliche Unterstützung unseres Projektes. Der Bedarf für die Fortbildungskosten unserer Kindergartenlehrerin ist erfüllt worden, was uns sehr hilft. Benedicta hat bereits mit dem mehrteiligen Lehrgang begonnen und kann sicherlich in vielfältiger Weise profitieren. Für sie ist diese berufliche Weiterbildung sehr wertvoll - ein lange gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Wir freuen uns mit ihr. Es ist wunderbar immer wieder erleben zu dürfen, wie groß die Bereitschaft der betterplacianer ist, durch Ihre  Zuwendungen so aktiv Entwicklungshilfe zu leisten.

Auch die Arbeitsgruppe der Kindergartenmütter ließ sich kürzlich für einige Tage von einer kunsthandwerklichen Könnerin aus Nairobi unterweisen, um Qualität und Vielfalt der gefertigten Produkte zu verbessern. Wir freuen uns über die erwachende Eigeninitiative und fördern diese gerne, bietet sie doch den Frauen die Möglichkeit aus eigener Kraft etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.

Seit einigen Wochen kann zudem ein Grounds-man beschäftigt werden, der das große Kiga-Grundstück pflegt, die Lebensmitteleinkäufe erledigt und für Feuerholz ebenso sorgt, wie für nötige Reparaturen an den betagten Möbeln. Auch die Pflege des Küchengartens gehört zu den Aufgaben dieses Vollzeitjobs. Es geht tüchtig voran in Kongoni und das alles auch Dank Ihrer Hilfe.

Asante sana sagt

Martina Niewerth (www.pro-a-kids.org)

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

Neuigkeiten aus dem Kindergarten in Kongoni - Küch

Aus dem heuer neu angelegten Küchengarten werden momentan Spinat, Skumawiki (eine Art Schnittkohl) und Karotten geerntet, vor Ort ist man recht zufrieden mit der Qualität. Wir freuen uns, dass damit begonnen werden konnte, das große Brachland urbar zu machen. Das Gemüse findet beste Verwendung bei der Zubereitung des täglichen Mittagessens und die Kinder lernen mit allen SInnen durch das Beobachten der Wachstumskräfte mit anschließender Verkostung. Mit fröhlichen und dankbaren GrüßenMartina Niewerth (www.pro-A-kids.org)
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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

M. Niewerth

zusätzliche Förderung

Liebe Freunde und Unterstützer,

wir haben eine schöne Neuigkeit: Wir konnten als Projekt-Förderer den AK Dritte Welt Bayreuth e.V. gewinnen. Sogar rückwirkend (zum Jahr 2009) unterstützt uns der AK mit 2000.- Euro/Jahr. Somit sehen wir sehr zuversichtlich in die Zukunft, was die Realisierung des Bauvorhabens in Kongoni anbelangt. Wie bereits publiziert, möchten wir, sobald die Besitzverhältnisse an Grund und Boden eindeutig geklärt sind, auf dem Kiga-Gelände zum Bau eines Steinhauses beitragen. Diese Verbesserung wird es der community von Kongoni ermöglichen, eine zweite Gruppe für die Kleinen zu eröffnen und eine weitere Erzieherin einzustellen. Somit wird den Bedürfnissen der kleineren Schützlinge in der Baby-Class besser Rechnung getragen werden können und die "Großen" können einen effektiveren Vorschulunterricht, wie ihn das kenianische Kindergartenkonzept vorschreibt, erhalten. Wir hoffen sehr auf einen Baubeginn  im kommenden Jahr. Derzeit platzt das ECDC mit über 40 Kindern auf engem Raum aus allen Nähten und die Lehrerin, Mrs. Benedicta, stößt sicherlich manches Mal an die Grenzen der Belastbarkeit. Glücklicherweise wird sie tatkräftig unterstützt von Evangelina, der Köchin, die sich immer wieder als verantwortungsvolle und ambitionierte Mitarbeiterin erweist.

Erfreulicherweise haben sich auch für den nächsten Projektbesuch (Jan./Febr.2011) wieder junge Menschen um einen Sozialpraktikumsplatz beworben, so dass der interkulturelle Austausch in eine gut besuchte nächste Runde gehen kann. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang einmal wieder an Elke Bär, die auch im kommenden Jahr ihren Jahresurlaub, verteilt auf zwei Projektbesuche, in Timau & Kongoni verbringen wird.

Immer über den aktuellen Stand unserer Projektarbeit informiert unsere vereinseigene Homepage.

Freundliche Grüße an alle betterplacianer sendet

Martina Niewerth

www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

M. Niewerth

Neuigkeiten aus Kongoni

Elke Bär, Schatzmeisterin und gute Seele von pro-A-kids e.V. hat nach ihrer Rückkehr aus Kongoni einen umfassenden Reisebericht zusammengestellt, der viele Neuigkeiten beinhaltet und den ich hier gerne veröffentliche. Die entsprechenden Bilder werde ich in unser Projekt-Album einstellen.

Allen betterplacianern, Freunden und Unterstützern herzliche Sommergrüße

Martina Niewerth

www.pro-A-kids.org

 

 Liebe Freunde, Vereinsmitglieder, Interessenten und ehemalige Praktikanten,

anbei auf mehrfachen Wunsch der Versuch einer Zusammenfassung unserer letzten Reiseerlebnisse nach Timau/Kenia. Obwohl recht lang, spiegelt er dennoch nur einen Teil aller Erlebnisse wieder und ersetzt keinesfalls einen eigenen Besuch vor Ort! Als nächste Reisetermine sind März und Juli 2011 geplant und ich freue mich über jegliche Begleitung, sei es auch nur für 2 Wochen. Herzliche Sommergrüße und eine gute Zeit wünscht

Elke Bär

 

Reisebericht Mai / Juni 2010

 

Zusammen mit 3 Sozialpraktikanten aus den Waldorfschulen München-Daglfing und Backnang startete ich Ende Mai zur zweiten Keniareise in diesem Jahr, eine weitere Praktikantin war schon seit Anfang März in Timau. Trotz meiner Bedenken, ob ich meiner Doppelaufgabe – Schatzmeisterin und Praktikumsbetreuerin – gerecht werden könne, äußerten alle Teilnehmer am Ende der Reise die Überzeugung, etwas mehr an Eigeninitiative und Spontaneität in der täglichen Gestaltung des Einsatzortes und weniger an „Betreutsein“ sei ein besonderer Pluspunkt. In der Primary School (Hauptschule) in Timau, dem vorwiegenden Einsatzort von Claudia Balabeni und Joscha Leidig, war es nach mehreren Anläufen endlich gelungen, eine Mentorin für unsere Praktikanten zugeteilt zu bekommen. Mrs. Mutembei wurde schon von den Referendarinnen der letzten Gruppe als engagierte Lehrerin geschätzt, die auch für moderne Unterrichtsmethoden aufgeschlossen ist und sich aktiv um unsere Praktikanten kümmert. Da aufgrund des großen Lehrermangels auch intern immer wieder mit Aushilfskräften gearbeitet werden muss ist die fachliche Betreuung der Praktikanten weiterhin ein Schwachpunkt, der weiterer Verbesserung bedarf. Insgesamt werden wir aber in der Primary School schon als „dazugehörig“ betrachtet, was im täglichen Umgang ein großer Fortschritt ist: die zuständigen Mitarbeiter sind für uns direkt ansprechbar, vom Schulleiter bis zur Köchin. Seit unserem ersten Besuch ist – trotz aller finanziellen Mängel – dennoch ein spürbarer „Aufwind“ erkennbar: Das Gelände wurde mit Pflanzaktionen freundlicher gestaltet und man versucht, Schritt für Schritt kleine Verbesserungen zu erreichen. Als Anerkennung unserer Arbeit fand dann auch am letzten Schultag vor unserer Abreise eine kleine Feier gemeinsam mit allen Schulkindern statt, bei denen wir traditionelle Tänze, aber auch kleine Spiele und Sketche, genießen durften. Auf besonderen Herzenswunsch wurde für Claudia sogar noch ein traditioneller Bast-Tanzrock angefertigt, der nun hoffentlich in München seinen Einsatz findet!

Lieselotta Fritz widmete sich vor allem unserem Haupt-Projektpartner, dem ECDC in Kongoni. Mit sehr viel Aufmerksamkeit und Beobachtungsvermögen auch für kleine Dinge unterstützte sie die Köchin in ihrer täglichen Arbeit und erfuhr dabei eine Menge über die Gegebenheiten vor Ort. Bereits zu Hause hatte Lotta sich auf die Zubereitung von typisch deutschen Gerichten vorbereitet, die an drei Kochtagen dann unter großer Aufmerksamkeit aller Beteiligten gekocht wurden (siehe Foto). Ein besonderer Schmaus für die Kinder war sicher der Schokopudding, auch die letzten Reste wurden noch aus der großen Sufuria geleckt. Aber auch Schwäbische Spätzle und Milchreis fanden großen Anklang. Zuhause in Kentrout vereinbarten wir noch zusätzliche Termine mit dem Koch, um die Zubereitung kenianischer Spezialitäten wie Chapati und Githeri (Mais-Bohnen-Eintopf) zu erlernen.

Zum ersten Mal hatten wir die Eltern der Praktikanten um eine gemeinsame Geldspende statt einzelner Gastgeschenke gebeten und es kam auch eine recht ansehnliche Summe zusammen. Ursprünglich war diese für die Errichtung von Sportanlagen in der Primary School vorgesehen. Allerdings wurden wir recht schnell auf den Boden der afrikanischen Wirklichkeit zurückgeholt, als man uns davon überzeugte, dass zuallererst ein einbruchsicheres Eingangstor vonnöten sei, bevor man an den weiteren Ausbau von sportlichen Anlagen denken könne. Also entschlossen wir uns, „bedarfsnah“ zu arbeiten, das Tor wurde beim örtlichen Schmied in Auftrag gegeben und konnte kurz vor unserer Abreise gemeinsam mit allen Kindern eingeweiht werden.

Etwas unerwartet nahmen unsere drei Praktikanten auch an einer Baumpflanzaktion der Primary School statt, der gesonderte Bericht dazu ist auf unserer Homepage zu finden.

Vieles ergibt sich bei unseren Besuchen relativ spontan erst vor Ort, so auch die Einladung eines Schulleiters zum Besuch seiner Secondary School, vergleichbar unserem Gymnasium. Für Joscha und Lieselotta war das Zusammensein mit  Altersgenossen wohl ein ganz besonderes Erlebnis und sie bedauerten sehr, dass nicht genug Zeit zur Wiederholung eines Besuches blieb. Für mich heißt das natürlich, diesen Kontakt beim nächsten Mal früher zu aktivieren und eventuell weiter auszubauen.

 

Relativ kurzfristig war auch ein weiteren Kontakt zustande gekommen: bei einem feierabendlichen Treffen in der Lehrerrunde hatte ich die Tochter einer pensionierten Lehrerin kennen gelernt, die vor 5 Jahren eine nichtkirchliche Privatschule gegründet hatte: Annes Junior Akademie. Im Gegensatz zur Öffentlichen Primary School in Timau wird diese Einrichtung durch Schulgebühren der Elternhäuser finanziert – der Regelsatz liegt bei umgerechnet 120 EUR pro Schüler und Schuljahr. Die Klassen sind klein – maximal 25 Schüler (bis zu 90 in Timau) - und das Lehrerkollegium sehr jung und hochmotiviert. Durch solche Rahmenbedingungen wird ein persönliches Verhältnis zu den einzelnen Schülern ermöglicht und man spürt den Unterschied, sobald man ein Klassenzimmer betritt. Nicht zu vergessen ist dabei natürlich der Umstand der Auslese, da sich nur Elternhäuser eine Privatschule leisten, die ein entsprechendes Mindesteinkommen haben und denen Bildung entsprechend wichtig ist. Mein besonderes Augenmerk galt bei diesem Besuch dem Vorschulbereich: die Kinder werden hier in drei Altersstufen getrennt: Babyclass (ab 3 Jahren), Nursery (Kindergarten) und Pre-Unit (Vorschule). Auch hier wird wie in Kongoni nach dem ECDC-System unterrichtet, das vorwiegend im Frontalunterricht mit speziellen Wandbildern arbeitet. Obwohl alle Erzieherinnen sehr engagiert bei der Sache sind, war ich etwas enttäuscht, hatte ich doch eine Art Vorbild für unsere geplante Babyclass in Kongoni zu finden gehofft. Statt dessen wird auch hier das übliche System von „ABC“ und „1, 2, 3“ in unendlichen Wiederholungen und immer wieder neu eingeübt, bis es auch die letzten auswendig hersagen können. Fast erleichternd war da das anschließende Gespräch mit „unserer“ Erzieherin Benedicta, die diese Art von Kleinkind-Erziehung genauso in Frage stellt wie wir. Nach ihrer Aussage sind es vor allem in den Privatschulen vorwiegend die Eltern, die nach dem Motto „viel hilft viel“ schon bei den Kleinsten einen möglichst großen „Lernerfolg“ zu sehen wünschen. Zum Glück sind wir uns darüber einig, dass es bei den ganz Kleinen in erster Linie noch um „Pflege“, dem Aufholen familiärer Unzulänglichkeiten, Hygieneschulung und Persönlichkeitsentwicklung gehen soll. Für Vorschulerziehung ist im letzten Jahr des Kindergartenbesuchs Zeit genug, wird das Ganze ja auch noch im Grundschulbereich ausreichend oft wiederholt! Einmal mehr konnte ich erleben, wie sehr Erzieherin Benedicta ihre berufliche Fortbildung, für die sie aus finanziellen Gründen so sehr kämpfen muss, ernst nimmt und das Gelernte auch praktisch umzusetzen vermag, sofern ihr die Rahmenbedingungen dazu gegeben werden. Das bestärkte mich in dem Wunsch, sie in ihren Bestrebungen diesbezüglich so gut es geht zu unterstützen. Fast drei Jahre sind es nun, die wir mit den beiden Frauen in Kongoni zusammenarbeiten. Beide versuchen ihren Weg als selbstbewusste berufstätige Mütter im ländlichen Kenia zu finden - und mir wird dabei bewusst, wie wichtig ein Mindestmaß an finanzieller Sicherheit ist, will man persönliche Entwicklung fördern. Gutgemeinte Ratschläge sind hier eher überflüssig, wichtig scheint viel mehr ein Arbeitsklima, das eigene Ideen und auch Kritik zulässt bzw. befördert ohne Angst haben zu müssen, dass einem gleich der Sponsor etwas übel nimmt und den Geldhahn zudreht. Und auch ich muss immer noch viel dazulernen, um besser verstehen zu können, doch sind wir schon einen großen Schritt weitergekommen und das ist wohl auch das Befriedigende daran, immer wieder zu herzukommen!

Als weitere positive Entwicklung konnte nun endlich mit der Anlage eines Küchengartens begonnen werden. Dieses Anliegen stand schon seit dem ersten Besuch auf unserer gemeinsamen Wunschliste. Es wurde bereits im Vorjahr nach Anschluss an die örtliche Wasserleitung definitiv beschlossen, aber aufgrund personeller Entwicklungen nie realisiert. Hat man die Möglichkeit, etwas „hinter die Kulissen“ zu blicken, so wird einem recht schnell klar, dass jedermann und jedefrau in erster Linie mit dem eigenen Überlebenskampf beschäftigt ist, Schulgebühren für die Kinder müssen irgendwie finanziert werden, ständig kommen Krankheits- oder gar Todesfälle dazwischen, die alle Ersparnisse aufbrauchen und die schlechte Infrastruktur macht nicht nur uns zu schaffen. Für weitergehende Entwicklungen bleibt da wenig Kraft übrig und so erlebe ich immer wieder die Notwendigkeit, hier einen Anstoß sozusagen „von außen“ zu geben. Die Umsetzung geschieht dann relativ schnell, vor allem da, wo jemand ein bisschen etwas dabei verdienen kann. Eine harmlose Plauderei mit der Köchin über das Anbringen einer Stützvorrichtung für die Kletterrose, die ich ihr im Vorjahr zum Abschied geschenkt hatte, führte dazu, dass ich am nächsten Tag bereits mit der Fertigstellung derselben überrascht wurde. Und mit der Tatsache, dass ein alleinerziehender Vater, dessen Frau vor 2 Wochen vermutlich an Aids gestorben war, nun auf eine entsprechende Entlohnung wartete, um sich irgendwie über Wasser zu halten. Seine Arbeitsweise war überzeugend, schnell wurde eine Sonderbesprechung einberufen und ihm der Auftrag zum Umgraben des für den Küchengarten vorgesehenen Grundstückes erteilt. Nach einigen Tagen vermeldete allerdings die Erzieherin ernsthafte gesundheitliche Probleme unseres neuen „Gärtners“, im Rahmen der routinemäßigen medizinischen Untersuchung im Kindergarten wurde mit dem Arzt vereinbart, diese sofort im Kreiskrankenhaus abklären zu lassen, um den Verdacht auf TBC auszuschließen und somit die Kinder nicht zu gefährden. Um die Untersuchung wirklich sicherzustellen und auch wegen der Kostenübernahme war meine Begleitung nötig, sodass ich drei Tage im öffentlichen Krankenhaus in Nanyuki verbrachte, eine weitere interessante Erfahrung, die mich der Lebenswelt der Einheimischen wieder ein Stück näher brachte. Groß war die Erleichterung, als das Ergebnis dann endlich feststand, die Lungenentzündung konnte mit einem Antibiotikum rasch unter Kontrolle gebracht werden und Peter machte sich sofort wieder an die schweißtreibende Arbeit. Joscha erprobte kurzfristig auch einmal seine jugendlichen Kräfte, gab aber nach drei mal 5 Minuten relativ erschöpft wieder auf. Mittlerweile sind die ersten Sämlinge aufgegangen und sind wohl schon fertig zum Verpflanzen. Auch 2 Mangobäume wurden gesetzt und es tut gut, männliche Hilfe auf dem Gelände zu haben. Wir haben uns schon sehr aneinander gewöhnt, auch wenn Peter als Turkana (Angehöriger des gleichnamigen Nomaden-Stammes aus dem Norden Kenias) eine völlig andere Mentalität als die einheimischen Meru und Kikuyu mitbringt und ich wünsche mir von Herzen, dass die Zusammenarbeit noch möglichst lange andauern kann.

Zum ersten Mal konnten wir nun bei der zweimal jährlich stattfindenden medizinischen Untersuchung anwesend sein. Das Ärzteteam erschien am verabredeten Tag gut gelaunt mit 2 Stunden Verspätung, meine Laune war eher etwas explosiv, saßen die Eltern ja schon seit 9 Uhr morgens am Gelände und warteten. Als ich Doktor Mochama dann im Rahmen seiner Kliniktätigkeit kennen lernte, wie er sich wirklich um jeden Patienten persönlich kümmert und auch für meine Malaria-Prophylaxe noch unerwartet Zeit fand, relativierte sich diese Sicht wieder. Alle Kinder werden gründlich untersucht, die Ergebnisse und auch sonstige Probleme mit den Eltern abgesprochen, der Impfstatus überprüft, Entwurmung durchgeführt und auch die Einrichtung auf hygienische und gesundheitliche Mängel hin begutachtet und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen, der detaillierte Bericht hierzu ist auf der Homepage einzusehen. Zum ersten Mal war auch eine Ernährungsberaterin dabei, die für stark unterernährte Kinder ein Nahrungsergänzungs-Sofortpaket mitgebracht hatte. Dies betrifft besonders neu eingeschulte Kinder, die noch nicht längerfristig von der Mittagsverpflegung profitieren konnten. Gemeinsam mit der Erzieherin wurden dann noch Kinder mit besonderen gesundheitlichen Problemen besprochen, die eventuell eine weitergehende Untersuchung oder Behandlung benötigen. So z.B. auch Robert, der Sohn unseres neuen Gärtners, der durch besonders aggressives und unkoordiniertes Verhalten immer wieder Schwierigkeiten hervorruft. Als ich bei einer anschließenden Teambesprechung aber mehr familiäre Hintergründe erfuhr, war ich froh und dankbar, dass sowohl die Erzieherin als auch die Köchin den Jungen soweit unter Kontrolle halten können, dass ein Verbleib in der heimischen Umgebung unter Obhut des Vaters aussichtsreich erscheint und auch eine Verbesserung seines Verhaltens erkennbar ist. Gerne hätte ich noch mehr Zeit gehabt um mich dem Jungen etwas mehr zuwenden zu können.

Seit Anfang des Jahres wurde ein neues Vorgehen zur Überwachung der Finanzen eingeführt, das es uns erlaubt, die Einnahmen und Ausgaben des ECDC besser im Überblick zu behalten. Dies ist vor allen Dingen in Zusammenhang mit der geplanten Baumaßnahme sehr wichtig, da durch Aufteilung der Gruppen die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung sinkt und wir als Verein vermutlich verstärkt zufinanzieren müssen. Zum ersten Mal konnte nun im Juni eine Budgetbesprechung gemeinsam mit der Erzieherin, die für das „Eintreiben“ der Schulgebühren verantwortlich ist, einer Elternvertreterin, unserem Projektmanager und mir stattfinden. Es wurden alle 39 bis dahin angemeldeten Elternhäuser durchgesprochen um einen Eindruck über die finanzielle Leistungskraft der Schulgemeinschaft und deren soziale Problemfelder zu gewinnen. Dabei gibt es im Groben drei Gruppen: Elternhäuser, die ihren Aufgaben problemlos nachkommen, diese sind zum Glück die Mehrheit, Familien, die aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Probleme Schwierigkeiten haben und drittens solche, die etwas beitragen könnten aber nicht wollen. Letztere sind natürlich am schwierigsten zu handhaben und es bedarf der ständigen Kontrolle durch die Erzieherin, hier die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, geht es ja letztlich immer um das Kindeswohl und die Erziehung der nächsten Generation. Teamarbeit wird zwar vielerorts propagiert, scheint mir aber noch recht ungeübt und so braucht es oft verstärkte Überzeugungskünste und Durchhaltevermögen, um alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen und mehr noch, sich als gleichberechtigte Arbeitspartner gegenseitig anzuerkennen und wertzuschätzen - wir üben noch.

Schließlich hatten wir noch den „Geo-Löwen“ zu betreuen, ein Projekt einer 7. Realschulklasse in Bayreuth, bei dem ein Plüschlöwe um die Welt reist und von seinen Erlebnissen berichtet, näheres dazu findet sich hier: http://leons-adventures.npage.de.

An solch konkreten Beispielen lernt es sich besonders schnell: was zuhause eine überschaubare Sache ist (Digitalfotos machen, ausdrucken, einen passenden Text dazu schreiben und ab die Post zur nächsten Gastschule!) wird im ländlichen Afrika schnell zur anstrengenden Aufgabe, Computeranschlüsse passen nicht, die Übertragungsrate im Internet ist für Fotos zu gering usw. Umso größer die Erleichterung, als es endlich geschafft ist! Aber auch dann macht sich Ernüchterung breit: wer übernimmt hierfür die Portokosten von 35 EUR nach Südafrika? Mehr als das Monatsgehalt des Schulleiters! Genauso wie die Kosten für das Briefpapier und die Buntstifte, um auf die liebevoll gestalteten Schülerbriefe der 7. Klasse zu antworten. Was immer man auch anpacken will, ohne entsprechendes Budget ist man damit ganz schnell an seinen Grenzen angekommen.

Ein weiterer Arbeitsbereich, die Elternarbeitsgruppe in Kongoni zur Herstellung von Kunsthandwerk, entwickelt sich dagegen stetig, wenn auch etwas anders als ursprünglich vorgesehen. Nachdem der Verkauf hier in Deutschland ehrenamtlich geleistet wird können durchaus überdurchschnittliche Arbeitslöhne bezahlt werden. Dies führt dazu, dass die Mitglieder der Arbeitsgruppe streng darauf achten, den Kreis der Mitarbeiter nicht allzu groß werden zu lassen. Es hat andererseits für uns den Vorteil, dass mehr Wert auf Qualität gelegt werden kann, was nicht ordentlich gearbeitet wurde geht einfach zurück und muss nachgebessert werden. Als Leiterinnen der Gruppe fungieren die Köchin und die Erzieherin, neue Ideen werden aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit erst einmal im Leitungsteam bis zur ausreichenden Verständigung diskutiert und es macht Freude zu erleben, wie sehr man sich doch nach und nach in seinen Vorstellungen annähern konnte. Auch hier wieder die Quintessenz: nicht aufgeben, sondern Fehler als Herausforderung anerkennen um beim nächsten Mal besser ansetzen!

 

Meine eigentliche Aufgabe als Schatzmeisterin, die Kontrolle der laufenden Buchhaltung und das Ordnen und Abrechnen der seit dem letzten Besuch angefallenen Belege, muss natürlich zusätzlich nebenher laufen. Bisher immer ein organisatorischer Schwachpunkt, der sich durch die überraschende Anmietung eines kleinen Raumes in Nähe des Internetcafes unseres Projektmanagers wesentlich verbesserte. Endlich ist ausreichend Platz für ungestörtes Arbeiten, aber auch für heikle Personalgespräche. Und auch unsere Praktikanten, die ja tagsüber oft in verschiedenen Einrichtungen tätig sind, aber dann doch gerne abends zusammen einkaufen und zurück zur Unterkunft laufen, nutzen die Gelegenheit gerne hier ihre Wartezeiten sinnvoll zu nutzen. Des weiteren als Lagermöglichkeit für Gummistiefel, Regenschirm, Repräsentationsschuhe, Bürobedarf aller Art, und alles, was sonst nicht zweimal jährlich im Koffer zwischen den Welten auf Reise gehen muss. Mit etwas Glück kommt zum Jahreswechsel noch ein eigener PC mit Internetanschluss dazu, dann bin ich vorerst einmal zufrieden mit meinem Arbeitsplatz.

Für unsere Praktikanten ist natürlich immer auch der touristische Bereich von besonderem Interesse, eine 2 Tages-Safari in den Nakuru-Nationalpark gehört deshalb mittlerweile zum Standardprogramm. Außerdem hatten wir die Möglichkeit eine Kaffee-Verarbeitungs-kooperative zu besichtigen und dabei wesentliche Informationen über diesen in Kenia so bedeutenden Wirtschaftszweig zu erfahren.

Während einer Woche Strandurlaub in Mombasa nutzte ich die einmalige Gelegenheit bei einem Makonde-Schnitzer Unterrichtsstunden nehmen zu können. Die Arbeitsmittel sind sehr einfach, statt einem Schraubstock zum Festhalten des Holzes werden die eigenen Füße verwendet. In den beschaulichen Stunden ruhigen Arbeitens erfuhr ich sehr viel über diese traditionsreiche Handwerkskunst, was beim Verkauf unserer kunsthandwerklichen Ware sicher von Vorteil sein wird.

Zurück in Timau wurden abschließend noch Vorbereitungen für ein ab Juli unter Leitung von Thomas Fritz von der Hochschule Heidenheim stattfindendes Praktikum getroffen. In diesem Zusammenhang sind Ferienkurse an der Primary School in Timau vorgesehen, um gemeinsam mit Lehrern, Schülern und Praktikanten die Sportanlagen anzulegen und Ausrüstung für typisch afrikanische Tänze und Darbietungen herzustellen und deren Verwendung einzuüben.

Soviel zum offiziellen Teil der Reise. Allerdings gibt es in Afrika keine bei uns übliche Trennung in offiziell und privat. Und so habe ich mich mittlerweile auch daran gewöhnt, dass zum Ende jeden Besuches hin private Einladungen und Gesprächsanliegen deutlich zunehmen, unausweichlich verbunden mit einer dringenden Bitte: finanzielle Unterstützung der eigenen Berufsausbildung, der Ausbildung der Kinder, Hilfe in medizinischen Notfällen, Unterstützung beim Aufbau eines eigenen Geschäftes, Bitten um Festanstellung, wo auch immer. Die gesammelte Babybegleitung wurde dankbar angenommen, hatte es die junge Mutter doch aufgrund eines Kaiserschnittes schon schwer genug und meine Besuche, verbunden mit Lebensmittel- und Medikamenteneinkäufen wurden täglich erwartet. Für unsere Praktikanten scheint dieser Teil unserer Arbeit offensichtlich besonders schwer verständlich oder erträglich: früher oder später geht es immer irgendwo um Geld, um diese ernüchternde Tatsache kommt wohl kein Besucher herum. Persönlich wünsche ich mir, dass unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen zumindest einen Einblick in die Zusammenhänge von wirtschaftlichem Tun und menschlichen Grundbedürfnissen in diesem Teil unserer Einen Welt bekommen und das Erlebte in ihrem weiteren beruflichen Werdegang hier und da mit einfließen lassen. Helfen beginnt mit Hinsehen und Zuhören.

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

M. Niewerth

Chance auf Fortbildung für Lehrerin Benedicta

 

Berufliche Bildung wird auch in Kenia immer wichtiger, allerdings ist dabei wenig Unterstützung von staatlicher Seite zu erwarten. Auch für die Leiterin des ECDC in Kongoni steht berufliche Fortbildung ganz oben auf der Wunschliste, mit viel Engagement konnte sie im letzten Jahr den ersten Ausbildungsschritt der Zertifizierung erwerben und schon jetzt profitieren Kinder und Eltern von dieser Maßnahme. Nun möchte sie im zweiten Schritt auch noch das sog. Diploma erwerben, allerdings sind die Kosten hierfür mit insg. 360 EUR bei einem Monatsgehalt von 65 EUR fast unerschwinglich hoch. Wir möchten  die engagierte Erzieherin dennoch gerne in ihrem Vorhaben unterstützen, da uns ihre Arbeit überzeugt und sie sich auch weit über ihre notwendigen Pflichten für das Wohl der Kinder und auch deren Familien einsetzt.

Wer mag mithelfen?

Herzlichst

Martina Niewerth, www.pro-a-kids.org

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

M. Niewerth

Zwei Bedarfe erfüllt - wir freuen uns sehr!

Wir sagen vielen herzlichen Dank für die Unterstützung unseres kenianischen Projekts. Dank Ihrer freundlichen Zuwendung können wir auch weiterhin u.a. medizinische Hilfe und das tägliche, nahrhafte Mittagessen in unserem Kindergarten finanzieren. Gerade im Moment befindet sich wieder eine Gruppe mit Sozialpraktikanten unter der Leitung von Frau Bär, der Seele unseres Projekts, vor Ort. Dort lernen die jungen Menschen diese so andere Art zu leben kennen und legen selbst Hand an, z.B. indem sie im Unterricht und bei der Betreuung der Kleinen mitwirken, der Köchin zur Hand gehen und mit der neu entstandenen Workgroup der Kiga-Mütter an allerlei kunstgewerblichen Dingen arbeiten. Auch die Anlage eines kleinen Nutzgartens auf dem Kindergartengelände stand diesmal auf der to-do-Liste. Die tolle Unterstützung der betterplace-Gemeinschaft ermöglicht es uns, unsere Mitgliedsbeiträge und regelmäßige Spendengelder auf die Seite zu legen, denn ein großes Projekt soll bald beginnen. Der Kindergarten erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit und kann durch entsprechende Unterstützung jetzt auch Kinder aufnehmen, deren Eltern vormals nicht in der Lage waren, die geringen Gebühren zu zahlen. Nun platzt das alte Holzhäuschen aus allen Nähten, so dass ein weiteres Gebäude dringend nötig wird, um eine zweite Gruppe zu bilden. Wir hoffen, der Baubeginn kann noch in diesem Jahr erfolgen und wollen das ehrgeizige Vorhaben gerne realisieren helfen. Nach der Rückkehr unserer Reisegruppe wird es Anfang Juli neue, aktuelle Berichte und auch Fotos geben, die hier auf betterplace und auch auf unserer Vereinshomepage publiziert werden.

Asante sana & kwa heri

 

Martina Niewerth

www.pro-a-kids.org

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Herzlichen Dank !

Herzlichen Dank dem anonymen Spender, der uns bei der Finanzierung der anstehenden medizinischen Behandlungstage unterstützt hat. Beinahe ist die Summe nun zusammen, die es den Familien unserer über 40 Kindergartenkinder ermöglicht, zweimal im Jahr vor Ort einen Arzt zu treffen, der berät und untersucht, behandelt und impft. Dies wird von den Familien in Kongoni gerne angenommen und wir freuen uns, dieses Angebot mit Ihrer Hilfe auch weiterhin finanzieren zu können.

Liebe Grüße

Martina Niewerth für www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Herzlichen Dank den lieben Spendern!

Anlässlich einer privaten Feier erbat ich von meinen Gästen anstatt Mitbringsel, einen kleinen Beitrag zu den Kosten für die medizinischen Behandlungstage im Kindergarten, die nun wieder unmittelbar bevorstehen. Zwar haben wir den Bedarf noch nicht ganz erfüllt, aber wir sind dem Ziel ein ganzes Stück näher gerückt!

Herzlichen Dank den lieben Spendern!

In sieben Tagen beginnt das diesjährige Schüler-Sozialpraktikum. Elke fährt damit zum zweiten Mal in diesem Jahr für mehrere Wochen nach Kenia und besucht unser Projekt. Wir sind schon gespannt, was sich in Bezug auf das begonnene Bau-Genehmigungsverfahren seit dem letzten Besuch vor drei Monaten getan hat. Auf alle Fälle wird an dieser Stelle wieder von den neuesten Entwicklungsschritten in Timau/Kongoni berichtet werden können.

Bis bald sagt daher

 

Martina Niewerth für www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Medizinische Beratungs- und Behandlungstage in Kon

Liebe betterplacianer,

bald ist es in Kongoni wieder Zeit für den Frühjahrsbesuch des Ärzteteams. Ein entsprechender Bedarf hierfür wurde schon vor einiger Zeit eingestellt, wir würden uns über eine weitere Unterstützung hierfür sehr freuen.

Zur halbjährlichen medizinischen Untersuchung konnten wir im Herbst 2009 Dr. Mochama und seine Kollegin Cathrin vom Distrikt Hospital im ca. 30 km entfernten Nanyuki gewinnen. Dies ist besonders vorteilhaft, da eventuell nötige Weiterbehandlungen in der Klinik dadurch sehr erleichtert werden. Die medizinische Versorgung für Kinder bis zum 5. Lebensjahr ist in Kenia zwar grundsätzlich kostenfrei, allerdings können sich viele Eltern die Fahrt in die Kreisstadt nicht leisten oder es fehlt ganz einfach an der nötigen Aufmerksamkeit der Eltern im täglichen Überlebenskampf.  Besondere Beachtung bedarf in der ethnisch recht gemischten Gemeinde Kongoni die Einbeziehung der Eltern, jeder Untersuchungsschritt wird den Erziehungsberechtigten eingehend erläutert um Misstrauen vorzubeugen und Verständnis und Unterstützung bei den vorgeschlagenen Maßnahmen zu erzielen. Besonders wichtig ist dies bei leichten Behinderungen, die häufig noch als Familienschande angesehen und folglich kaum behandelt werden. Häufige Krankheitsdiagnosen sind Bronchialerkrankungen (kühles Klima in Verbindung mit schlechten Wohnverhältnissen) und Hautekzeme. Die Anzahl der untergewichtigen Kinder lag im vergangenen Jahr bei etwa 25%. Bei den seit dem Frühjahr 2008 statt findenden Behandlungstagen werden alle Kinder regelmäßig entwurmt und der Impfstatus überprüft, die Medikamente dafür sind in den Untersuchungskosten eingeschlossen. Im Herbst 2009 waren 40 Kinder angemeldet und 46 wurden letztlich untersucht. Wesentlich ist dabei auch die Beratung der Eltern, um auf diesem Wege eine langfristige Gesundheitsvorsorge aufbauen zu helfen. Auch die hygienischen Voraussetzungen im E.C.D.C. werden kritisch unter die Lupe genommen und Vorschläge zur Verbesserung gemacht, die pro-A-kids Schritt für Schritt umsetzen helfen will. Die Erneuerung des Urinals und vor allem die Unterstützung beim Aufbau einer Wasserversorgung waren im letzten Jahr erste wichtige Schritte dabei.

Für jegliche Hilfe sagen wir herzlichen Dank

Martina Niewerth

www.pro-A-kids.org

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Neue Bilder aus Kongoni

Liebe Unterstützer,

es gibt neue Projektfotos aus unserem Kindergarten in Kongoni. Die Kids haben nun endlich eine weiche Unterlage für den Mittagsschlaf im Kiga. Wie man sieht, genießen die Kleinen die große "Spielwiese" sehr.

Obwohl dieser Bedarf schon vor einiger Zeit erfüllt war, dauerte es doch recht lange, bis die Matratzen schließlich an Ort und Stelle gelangten. Zunächst holte man sich Erfahrungswerte aus anderen Kindereinrichtungen, dann musste der besondere Bezug in Nairobi besorgt werden, schließlich wurde die Schneiderin beauftragt und zuletzt der Transport organisiert. Beim letzten Projektbesuch (Jan./Feb. 2010) konnten die Schnappschüsse dann gemacht werden.

Organisatorisch schon gut eingespielt sind hingegen die medizinischen Untersuchungstage, die nun bald wieder anstehen. Auch in diesem Frühjahr kommt ein Arzt in den Kiga, untersucht und behandelt die Kinder und unterweist die Mütter im Hinblick auf  hygienische Standarts und gesundheitsprophylaktische Themen.

Im Jahr 2008 konnten wir erstmals diesen "Gesundheitsdienst" anbieten. Da das nächste Krankenhaus nur mit einer längeren  Matatufahrt zu erreichen ist, bedeutet diese Einrichtung eine große Hilfe für die Familien in Kongoni.

Wir würden uns sehr freuen, wenn weitere betterplacianer diese Behandlungstage unterstützenswert fänden, jeder kleine Beitrag ist sehr willkommen.

Vielen lieben Dank und frühlingshafte Grüße

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Red Hand Day an der Primary School in Timau

In den vergangenen Wochen verbrachten zwei Studentinnen der Sozialpädagogik und zwei angehende Referendarinnen mit pro-A-kids mehrere Wochen in Timau und Kongoni. Sie unterrichteten in der Primary School Timau, zu der seit etwa einem Jahr intensive Kontakte bestehen und sie spielten und arbeiteten mit den Kindergartenkindern in Kongoni. Eine besondere Aktion führten die vier jungen Damen anlässlich des UNO-Gedenktages der Kindersoldaten, dem sogenannten "Red-Hand-Day" durch. Zeitgleich mit einer Bayreuther Schule gaben auch dort im 6000 km entfernten Kenia alle Schüler ihren Handabdruck als Ausdruck des Protests gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Hier ein Bericht dazu verfasst von den Sozialpraktikantinnen.

 Red Hand Day an der Primary School in Timau

8. Februar 2010, 8 Uhr:  Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 30 Grad startet der Unterricht an der Primary School in Timau (Kenia) mit der morgendlichen Versammlung aller acht Jahrgangsstufen auf dem Schulhof. Heute ist ein besonderer Tag für die 621 Schülerinnen und Schüler. Sie alle werden am internationalen Red Hand Day teilnehmen, um ein Zeichen gegen Kindersoldaten auf der ganzen Welt zu setzen. Nach den einführenden Worten des Direktors über das Thema an sich und den Ablauf des Projekts startet der Unterricht und wir bauen unsere Stationen auf, um anschließend Klasse für Klasse abzuholen und ihre Handabdrücke zu sammeln. Da fast alle Klassen knapp 80 Schüler umfassen, muss das Ganze sehr diszipliniert ablaufen. Jeder von uns hat dabei seine feste Aufgabe. Die Kinder bilden eine lange Schlange und einer nach dem anderen schreibt seinen Namen auf ein weißes Blatt Papier, lässt seine Hand mit roter Farbe bemalen und stempelt seinen Abdruck auf das Blatt. Unser Team hängt die Blätter zum Trocknen an eine große Wäscheleine, während die Kinder anschließend in zwei Waschwannen ihre Hände mit Seife und Schwamm waschen. Sie empfinden eine große Freude dabei im Wasser zu spielen, viele wollen die Wanne gar nicht mehr verlassen und stellen sich ein zweites Mal an. In den Pausen kommen alle neugierig zu uns und wollen sehen, was wir machen. Viele von ihnen haben so etwas noch nie gesehen und noch nie Farbe an ihren Fingern gespürt. Um den Überblick nicht zu verlieren, helfen uns ältere Schüler Bei ihnen klappt auch der Durchlauf reibungslos. Schwieriger gestaltet es sich bei den ganz Kleinen, nicht alle können ihre Namen schreiben, und unser Englisch verstehen sie auch nicht. Hier helfen uns die Klassenlehrerinnen, sie übersetzen alles in Kiswahili und helfen beim Abdruck. Nach circa fünf Stunden haben wir alle Kinderhände und auch die der Lehrer gesammelt. Alle sind glücklich und stürmen in der großen Mittagspause zu uns, um beim Saubermachen der Tische zu helfen.

Stephanie, Miriam, Alina u. Lisa

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

M. Niewerth

Neuigkeiten aus Kongoni

Das erste Praktikum in diesem Jahr ging in den vergangenen Tagen zu Ende. Elke kam mit vielen neuen EIndrücken zurück, heute schilderte sie in einer Vorstandssitzung die letzten Entwicklungen. Zu Beginn dieses Schuljahres (in Kenia beginnt das Schuljahr im Januar) standen 52 Kinder vor der Tür. Aufgrund der beengten räumlichen Kapazitäten im Klassenraum mussten einige Familien abgewiesen werden, was uns alle betrübt. Das Early Childhood Development Center Kongoni untersteht der Zuständigkeit des Schulleiters der Primary School in Timau, zu der mittlerweile ebenfalls enge Beziehungen geknüpft wurden. Dieser Headmaster berief jetzt unsere Praktikumsleiterin Elke und Projektbetreuer Francis Wambugu in das Schulkommittee. Bei Sitzungen dieses Gremiums wurde nun die Notwendigkeit immer deutlicher, dass Kongoni einen zweiten Kindergartenraum dringend benötigt, um kein Kind fortschicken zu müssen und etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Nach sorgfältiger Abwägung visiert man nun den Bau einer Babyclass an, in der die jüngeren Kinder im Alter von drei und vier Jahren betreut werden, während die fünf- und sechsjährigen Kinder im alten Gebäude verbleiben, wo der Vorschulunterricht statt findet. Zunächst wurden die Eigentumsverhältnisse des Kindergartengrundstücks behördlich geklärt und nun wird ein Antrag auf Baugenehmigung bei der Bezirksregierung gestellt. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass es in Kenia für den Bau von Kindergärten keine staatlichen Mittel gibt. Ein benachbarter Großfarmer, bei dem viele Kindergarteneltern (für einen allerdings spärlichen Lohn) arbeiten, erklärte sich bereit, die Steine für den Bau zu spendieren, für die übrigen Baukosten müssen aber Sponsoren gefunden werden, da die Gemeinde Kongoni überhaupt nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, um ein solches Vorhaben zu finanzieren.

Zu Pfingsten wird Elke wieder vor Ort sein, wir dürfen gespannt sein, wie weit die Bauplanungen bis dahin gediehen sein werden. Noch viele Neuigkeiten gibt es an dieser Stelle in den nächsten Tagen, für Nachfragen stehen wir jederzeit auch gerne zur Verfügung (Kontakt über www.pro-A-kids.org oder via betterplace). Auf unserer Projektseite gibt es schließlich noch ein paar neue Fotos zu sehen, weitere werden folgen.

Herzliche Grüße

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Küchengarten in Sicht

Liebe anonyme Spender,

wir freuen uns sehr. Dank Ihrer Hilfe, konnte jetzt der eingestellte Bedarf, den Küchengarten betreffend, erfüllt werden. Da im vergangenen Jahr der Anschluss des Dörfchens Kongoni an ein Wassernetz realisiert werden konnte, ist die wichtigste Voraussetzung für die Kultivierung des großen, ungestalteten Kindergartengrundstücks erfüllt. Im Juli 2009 wurden von unseren Sozialpraktikanten  150 Bäumchen gepflanzt. Auch in diesem Jahr wird eine Schülergruppe nach Kongoni/Timau reisen und der Startschuss für die Anlage eines Küchengartens kann fallen. Einige Kindergartenmütter, die eine Workgroup gegründet haben,  werden die weitere Pflege in die Hand nehmen. Sicherlich dabei unterstützt von vielen kleinen helfenden Händen, die sich über das Wachsen des eigenen Gemüses freuen werden.

Ich werde die schöne Nachricht gleich nach Kenia übermitteln. Elke befindet sich derzeit mit zwei Referendarinnen und zwei Studentinnen der Sozialarbeit vor Ort, um soziale EInrichtungen in Timau und Umgebung kennenzulernen. Vor allem der Kontakt zur Primary School in Timau soll nun weiter ausgebaut werden, wenngleich unser Hauptprojekt das Early Childhood Development Center Kongoni bleibt. (Allerdings besuchen mittlerweile ja viele unserer ehemaligen Kindergartenkinder jetzt  die Grundschule)

Bald gibt es auch hier wieder aktuelle Berichte zum Stand der DInge in Timau und Kongoni.

Martina Niewerth

www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Fenster für die Primary School in Timau

Wie bereits an anderer Stelle dargestellt bestehen zur Primary School in Timau enge Kontakte, da der dortige Schulleiter gleichzeitig die Fachaufsicht für die kommunalen Vorschuleinrichtungen im Umkreis hat, so auch für das ECDC Kongoni, "unserem" Kindergarten. Einige der Sozialpraktikanten des letzten Jahres hospitierten und unterrichteten in der Primary School. Dabei wurde der Wunsch nach finanzieller Unterstützung zum Einbau von Glasfenstern an uns herangetragen. Dank einer großzügigen Spende eines lieben Mitglieds konnte pro-A-kids dieser Bitte nachkommen. Das Grundschulgebäude hat nun auf der Wetterseite Glasfenster, eine echte Verbesserung, vor allem in der Regenzeit. Aufgrund der sehr angespannten Haushaltslage aufgrund der schwierigen politischen Situation in Kenia wird von staatlicher Seite nur tröpfchenweise in den weiteren Ausbau des Schulwesens investiert, so dass jeder verantwortliche Schulleiter nicht nur Pädagoge sondern eben auch Finanzverwalter und Fundraiser sein muss. Und auch für uns ist es wichtig, gute Kontakte zum örtlichen sozialen Netzwerk zu unterhalten. Ab morgen wird Elke Bär mit einer fünfköpfigen Reisegruppe wieder in Timau/Kongoni weilen. Die jungen Frauen, die sie diesmal begleiten sind angehende Lehrerinnen bzw. Studentinnen der Sozialpädagogik. Sie möchten sowohl die Zusammenarbeit mit der Primary School vertiefen, als auch weitere soziale Einrichtungen in der Region besuchen, wie z.B. die Schule für Handicapped Children in Meru, das Heim für Straßenkinder in Nanyuki und die Aids-Beratung in Timau. Weitere Ziele dieses Aufenthalts sind, den Bereich Kunsthandwerk weiter auszubauen (eine Gruppe junger Mütter hat eine Workgroup gegründet) und das nächste Sozialpraktikum im Mai/Juni vorzubereiten, vor allem das dann geplante Leseprojekt in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bücherei in Timau. Wie man sieht entwickelt und erweitert sich unser Projekt von Jahr zu Jahr, gleichermaßen inspiriert von den Menschen vor Ort und den jungen Leuten, die in Kenia Sozialarbeit leisten möchten. Wir freuen uns darüber sehr und sind jeglicher Art von Weiterentwicklung gegenüber offen. Herzlichen Dank sagen wir immer wieder gerne allen Unterstützern auf diesem Weg.

Martina Niewerth für www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

In Kenia hat das neue Schuljahr begonnen...Unsere

Wie bereits in der Beschreibung des Kenianischen Bildungssystems ausführlicher dargestellt, besteht seit 2003 die allgemeine Schulpflicht für die achtjährige Primary School, die unserer ehemaligen Volksschule entspricht. Weitergehender Schulbesuch dagegen ist kostenpflichtig, es sei denn, man erreicht durch besonders gute Leistungen eines der begehrten Stipendien.

Voraussetzung für den kostenfreien Schulbesuch ist allerdings der Nachweis, vorher eine Vorschuleinrichtung besucht zu haben. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Kinder ansonsten über das reguläre Einschulungsalter hinaus keine Schule besuchen können, kann der jeweilige Schulleiter davon absehen.

Die Vorschulen, zu denen auch unser E.C.D.C in Kongoni gehört,  werden von den Gemeinden betrieben und durch Schulgebühren der Eltern finanziert. Die Kosten hierfür betragen 10 EUR im Term, also insg. 30 EUR im Jahr. Darüber hinaus muss nicht nur der Besuch einer solchen Einrichtung mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden, sondern auch die vollständige Begleichung aller entstandenen Kindergartengebühren. Somit liegt auf der Hand, dass gerade Kinder aus wirtschaftlich schwachen Bevölkerungsschichten deutlich weniger Chancen haben, eine ausreichende Schulbildung zu erwerben.

Als ehemalige britische Kolonie hat Kenia ebenfalls die britische Gepflogenheit der Schuluniformen übernommen. Dies hat einerseits den Vorteil, dass Kinder nicht schon durch die Kleidung in ihrer sozialen Herkunft differenziert werden. Andererseits stellen zwei Garnituren Schuluniformen zu je 8 EUR einen zusätzlichen Kostenfaktor  dar, der gerade für kinderreiche Familien nicht immer leicht zu bewältigen ist. Wer ohne entsprechende Kleidung in der Schule erscheint, wird vom Schulleiter wieder nach Hause geschickt.

Auf Empfehlung der Lehrerin und unseres Projektmanagers helfen wir deshalb in Einzelfällen, die noch säumigen Schulgebühren zu begleichen, wo möglich wird dies von den Eltern durch verschiedene Arbeitseinsätze ausgeglichen. Zum Schuljahresbeginn 2010 war es durch entsprechende Spenden auch zum ersten Mal möglich, alle 16 Schulanfänger des E.C.D.C. in Kongoni mit einer kostenlosen Schuluniform als Abschiedsgeschenk in den neuen Lebensabschnitt zu entlasten, dadurch werden die immer knappen Familienbudgets deutlich entlastet und nötige Sparmaßnahmen müssen nicht auf Kosten der jungen Generation gehen.

In unserer Fotogalerie ist ein Teil der neu eingekleideten Schulkinder zu  sehen.

Wir sagen herzlichen Dank für die Unterstützung der betterplace-Spender auch in diesem Bedarf.

 

Martina Niewerth für pro-A-kids.e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Vielen Dank - unbekannter Weise

Liebe (anonyme) Spender,

in den letzten vier Wochen wurden vier Bedarfe durch Sie erfüllt. Damit ist das tägliche nahrhafte Mittagessen für die nächste Zeit gesichert und auch nötiges Unterrichtsmaterial für das neue Schuljahr kann angeschafft werden.Unsere Schatzmeisterin und Praktikumsbetreuerin Elke kann Geld und gute Nachricht bald persönlich überbringen, denn in wenigen Tagen reist sie mit vier Sozialpraktikantinnen zum ersten von zwei  in 2010 geplanten Projektaufenthalten. Wir sagen herzlichen Dank!

Dann gibt es bald auch wieder aktuelle Bilder und unmittelbare Eindrücke aus Timau & Kongoni. Im kommenden Frühjahr findet auch wieder der nächste  Arztbesuch im Rahmen der halbjährlichen  medizinischen Behandlungs- und Beratungstage statt. Auch hierzu haben wir uns erlaubt, einen Bedarf einzustellen. Zu einem Drittel ist er schon angefüllt. Vielleicht findet uns noch der eine oder andere Spendenfreund und möchte gerne dazu beitragen, dass die Kleinen nötige Untersuchungen, Medikamente und Behandlungen erhalten. Ein weiteres großes Anliegen dabei ist die Schulung der Eltern in Hygiene- und Gesundheitsfragen. Wir freuen uns sehr, dass diese Einrichtung nun bald schon zum vierten Mal statt finden kann.

Liebe Grüße

Martina Niewerth für www.pro-a-kids.org

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Ein Brief unseres Projektbetreuers vor Ort Franci

Heute erreichten uns Francis´Zeilen aus Timau...

Hello everyone,

May I take this opportunity to wish you all a happy ending of the year 2009 and also a warm welcome to the year 2010. I sincerely thank you all for all the endless efforts that you have tirelessly put in the development and sustaining of pro-a-kids may God bless you abundantly.Looking at the year much has been accomplished through these efforts. I cannot thank every individual for his or her own efforts because I believe it takes team work to achieve goals. The beneficiaries of your creativeness to solicit funds might not realise how hard it is to convince and to get a coin to support but I do. The great work done by the students in planting trees, teaching at the primary school, helping in the library, building of a urinal; cannot go unnoticed. More challenges keep on coming and I see Martina keeps on looking for more members in better place thanks a lot I have seen your work bear fruits. There may be hurdles here and there but, coming to think of it life without difficulties would be too dull. Constant dialogues, ideas seeking, respect of teamwork, frequent consultations in time of crises and direct interaction with one another is normally rewarded with good work well done.There may have been delays in reports but anyone who has visited Africa knows that things move slowly here and there is constant change of minds which leads to miscalculations. We cannot capitalize on the failures whereas we have so much to be proud of. Right now through Elke’s efforts the villagers too have water. Please send my gratitude to all those who contributed and thanks so much. I also know that Elke took her time to be with the students here which needs extra power.   Through collective efforts the primary school will open with at least four classes with new glass windows on the wind wide side; the parents are already too happy to see them being worked upon. The nursery school has water, there are beautiful trees sprouting in the compound, a good fence has surrounded the perimeter, children are being well nurtured and their health in good watch. Some of these activities took place in bad weather but nobody gave up, this is a dedication I cannot fail to compliment. At times people contributed from their own pockets to have materials bought.  When the schools open in January which is the normal beginning of school year more than 14 beneficiaries will have new uniforms all the courtesy of team work. What is not told is that these kids would have been among others who will interrupt their studies because the Headteacher will be sending them home from time to acquire school uniform which is compulsory in Kenya system of education. All these have been possible due to team work.This short note was meant to show my appreciation for all that you have done, and hopefully to wish for more achievement come next year.For now I say bye and quote a Chinese saying that “All that is not given is lost”HAVE A HAPPY, PROSPEROUS NEW YEAR AND GREAT ENERGY TO MOVE TO HIGHER HEIGHTSYours Francis.
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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Verbunden mit den besten Wünschen für ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, möchten wir uns heute noch einmal ganz herzlich bei den vielen, auch anonymen Spendern bedanken, die das Early Childhood Development Centre in Kongoni durch Ihre adventliche Zuwendung unterstützt haben. Wir waren überwältigt!

Die Mittagsverpflegung ist nun bis in das Frühjahr hinein gesichert. Im Namen der Kindergartenfamilie sagen wir asante sana & kwa heri

Martina Niewerth www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Medizinische Beratungs- und Behandlungstage in Kon

Bald stehen  zum dritten Mal die medizinischen Beratungs- und Behandlungstage in unserem Kindergarten an. Zur halbjährlichen Untersuchung konnten wir den Leiter des öffentliches Hospitals in Nanyuki (ca. 30 km von Kongoni entfernt gelegene Stadt am Äquator) gewinnen, dies ist besonders erfreulich, da die Kinder des E.C.D.C. im Bedarfsfall dann dort leichter aufgenommen werden. Besondere Aufmerksamkeit muss in der ethnisch recht gemischten Gemeinde Kongoni auf die Einbeziehung der Eltern gelegt werden, jeder Untersuchungsschritt wird den Erziehungsberechtigten eingehend erläutert um Misstrauen vorzubeugen und Verständnis und Unterstützung bei den vorgeschlagenen Maßnahmen zu erzielen. Besonders wichtig ist dies bei leichten Behinderungen, die häufig noch als Familienschande angesehen und folglich kaum behandelt werden. Bei der Erstuntersuchung imJahr 2008 wurde ein Viertel der Kinder  als untergewichtig eingestuft, häufigste Krankheitsdiagnosen waren Bronchialerkrankungen (kühles Klima in Verbindung mit schlechten Wohnverhältnissen) und Hautekzeme, alle Kinder werden nun regelmäßig entwurmt und der Impfstatus überprüft, die Medikamente dafür sind in den Untersuchungskosten eingeschlossen. An der ersten medizinischen Untersuchung nahmen insgesamt 25 der 30 gemeldeten Kinder teil, beim zweiten Durchgang waren bereits 40 Kinder angemeldet und 46 wurden letztlich untersucht. Wesentlich ist es dabei, die Eltern umfassend mit einzubeziehen, um auf diesem Wege eine langfristige Gesundheitsvorsorge aufbauen zu helfen.

Wir freuen uns über das große Interesse dieses Angebots bei den Kindergartenfamilien und bedanken uns herzlich für jede Unterstützung, die unser diesbezüglicher Bedarf erfährt. Einige neu eingestellte Fotos wurden bei den letzten Untersuchungstagen im Herbst diesen Jahres gemacht.

Herzliche Weihnachtsgrüße

Martina Niewerth, www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Helfen beginnt mit Hinsehen und Zuhören

Deshalb laden wir junge Menschen ein, während eines betreuten Praktikums unsere Arbeit, die sozialen Einrichtungen, mit denen wir in Kenia zusammenarbeiten, und natürlich auch Land und Leute kennenzulernen. So war auch dieses Jahr im Juli / August eine Gruppe Jugendlicher aus verschiedenen Waldorfschulen im Rahmen ihres Sozialpraktikums zusammen mit einer Lehrerin und Frau Elke Bär als Begleiterin zu einem vierwöchigen Aufenthalt nach Timau/Kenia gefahren, für 2010 ist das Praktikum vom 22. Mai bis 19. Juni geplant. Dieses Angebot wendet sich aber auch an alle anderen interessierten Menschen, unabhängig von Schulzugehörigkeit oder Alter.  Mehr Infos auf unserer Vereinshomepage www.pro-a-kids.org

Martina Niewerth für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Mittagsverpflegung für den Jahresanfang gesichert

zehn Tage vor Weihnachten bekamen wir heute ein sehr willkommenes Geschenk von betterplace. 295.-Euro konnten an Spendengeldern auf unser Vereinskonto überwiesen werden. Wir bedanken uns herzlich bei allen Ünterstützern und hoffen diese Zeilen erreichen die vielen anonymen Spender, die uns in den vergangenen Tagen freundlicherweise bedacht haben. Mit den Mitteln ist die Mittagsverpflegung mit Nachmittagsbetreuung für unsere Kindergartenkinder in Kongoni in den ersten Monaten des neuen Jahres gesichert. Wir freuen uns!

Für 2010 haben wir vereinsintern bereits weitreichende Pläne geschmiedet. Im Januar/Februar und noch einmal im Mai/Juni werden Reiseggruppen in Kongoni/Timau sein. Auch heuer wieder werden junge Menschen in verschiedenen sozialen Einrichtungen vor Ort helfend, vor allem aber lernend tätig sein und wir hoffen, auch diesmal kann gemeinsam viel erreicht werden. Vermutlich ergibt sich die weitere Gestaltung des Kindergartengrundstücks, durch Pflanzung einiger Obstbäume und das Anlegen eines Nutzgartens mit Kompostieranlage. Jetzt, da der stabile Anti-Ziegen-Zaun fertig gestellt ist und das Wasser (zumeist) fließt, können diese Pläne in Angriff genommen werden.

Ein großer Wunsch aller Mitglieder der Kindergartenfamilie wäre auch die Errichtung des langersehnten überdachten Freisitzes, der es ermöglichen würde, das Mittagessen an einem Tisch sitzend, anstatt auf der Erde kauernd einzunehmen. Auch für die Freispielzeit oder für Mal- und Bastelstunden wäre die beschattete Sitzgelegenheit im Freien sehr willkommen.

Auch ein weiteres großes Projekt erscheint immer deutlicher am Horizont: Kongonis Kindergartenhütte ist alt und platzt schier aus allen Nähten. Erfreulicherweise hat die Zahl der betreuten Kinder in den letzten beiden Jahren stark zugenommen, so dass der kleine Raum wirklich kaum mehr genügend Platz für alle bietet. Räumliche Kapazitäten für ein zweites Klassenzimmer sind auf dem großen Grundstück durchaus vorhanden. Wir wollen versuchen, gemeinsam mit der Gemeinde Kongoni, in diesem Frühjahr eine realistische Kostenkalkulation zu erstellen und wer weiß, vielleicht kann mit Hilfe der betterplace-community bald ein Schulhaus gebaut werden.

Allen betterplacianern wünschen wir eine fröhliche Weihnachtszeit, ein glückliches Jahresende und ein gesundes neues Jahr!

Mit adventlichen Grüßen

Martina Niewerth www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Herzlichen Dank den anonymen Spendern!

Herzlichen Dank für die anonyme Unterstützung unseres kenianischen Projekts. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern in Schwarzafrika zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützen wir einen Kindergarten in Kongoni am Fuße des Mount Kenya. Dies geschieht beispielsweise durch Finanzierung einer Mittagsverpflegung, einer kostenlosen medizinischen Betreuung, Beschaffung von Unterrichtsmaterialien und was sonst gerade am dringendsten benötigt wird.

Dabei ist es uns besonders wichtig, mit unserem kenianischen Projektbetreuer, der Gemeinde Kongoni und den MitarbeiterInnen im Umfeld des Kindergartens auf gleicher Augenhöhe Ideen zu entwickeln und diese in die Tat umzusetzen. Einzelne Projektabschnitte bieten für unsere deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes auf einen kulturellen Austausch einzulassen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Langfristig getragen wird die Arbeit von erfahrenen Vereinsmitgliedern, die auch die Anleitung und Betreuung der Jugendlichen übernehmen. Alle organisatorischen Tätigkeiten werden weitestgehend ehrenamtlich erledigt, sodass die Beiträge und Spenden in erster Linie dem Projekt zugute kommen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in 2010 bereits eingeführte Hilfen beibehalten können. Darüber hinaus streben wir an, den Prozess der Entwicklung in Kongoni weiter stützend begleiten zu können. Ihre Zuwendungen helfen uns sehr dabei.

Asante sana - vielen Dank

Martina Niewerth, www.pro-a-kids.org

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Herzlichen Dank für die anonyme Unterstützung unseres kenianischen Projekts. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern in Schwarzafrika zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützen wir einen Kindergarten in Kongoni am Fuße des Mount Kenya. Dies geschieht beispielsweise durch Finanzierung einer Mittagsverpflegung, einer kostenlosen medizinischen Betreuung, Beschaffung von Unterrichtsmaterialien und was sonst gerade am dringendsten benötigt wird.

Dabei ist es uns besonders wichtig, mit unserem kenianischen Projektbetreuer, der Gemeinde Kongoni und den MitarbeiterInnen im Umfeld des Kindergartens auf gleicher Augenhöhe Ideen zu entwickeln und diese in die Tat umzusetzen. Einzelne Projektabschnitte bieten für unsere deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes auf einen kulturellen Austausch einzulassen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Langfristig getragen wird die Arbeit von erfahrenen Vereinsmitgliedern, die auch die Anleitung und Betreuung der Jugendlichen übernehmen. Alle organisatorischen Tätigkeiten werden weitestgehend ehrenamtlich erledigt, sodass die Beiträge und Spenden in erster Linie dem Projekt zugute kommen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in 2010 bereits eingeführte Hilfen beibehalten können.Darüber hinaus streben wir an, den Prozess der Entwicklung in Kongoni weiter stützend begleiten zu können. Ihre Zuwendungen helfen uns sehr dabei.

Asante sana - vielen Dank

Martina Niewerth, www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Liebes Team "Die Eckerts",

 

ein ganz herzliches Dankeschön für die erneute Unterstützung. Wir freuen uns über das in unser Projekt gesetzte Vertrauen und darüber, dass die Entwicklung in Kongoni weitere Fortschritte machen darf.

Durch die freundliche Zuwendung können wir auch zum Schulanfang 2010 die bedürftigsten Familien beim Kauf der nötigen Schuluniform unterstützen und das Wasserprojekt finanziell wieder ein wenig abstützen.

Herzlichen Dank!

Martina Niewerth für pro-A-kids

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Wir bedanken uns herzlich bei einem neuen Unterstützer für seine Anteilnahme, aber auch bei allen jenen, die  auch in diesem Jahr zu einer echten Weiterentwicklung in Kongoni beigetragen haben. So viel gibt es wieder zu berichten vom Engagement für unsere kenianischen Freunde. Eine kräftige Entwicklung ergab sich heuer während des Sozialpraktikums in Timau/Kongoni. Zehn junge Menschen lebten und arbeiteten für vier Wochen in verschiedenen sozialen Einrichtungen vor Ort. Angeleitet von unserer Projektverantwortlichen Elke, die insgesamt acht Wochen vor Ort verbrachte und tatkräftig unterstützt vom einheimischen  Projektbetreuer Francis Wambugu, wurde im  Kindergarten unterrichtet, gekocht, ein Urinal gebaut und 170 Bäumchen gepflanzt. In der neu entstehenden öffentlichen Bibliothek des Nachbarstädtchens wurden Wände und Fenster gestrichen und Bücher katalogisiert. Und in der Primary School von Timau hospitierten und assistierten eine Lehrerin und eine Lehramtsstudentin, die die Reisegruppe komplettierten. Nachdem die Praktikanten abgereist waren, fand sich mit Elkes Unterstützung eine Gruppe junger Kindergartenmütter zu einer Workgroup zusammen. Mit einer kleinen Anschubfinanzierung zur Anschaffung des nötigen Materials begannen die Frauen mit der Fertigung kleiner kunsthandwerklicher Schätze. Einige Kostproben wurden mitgebracht und derzeit im Rahmen mehrerer Martinimärkte an den Waldorfschulen in Coburg, Hof und Wernstein an unseren Infoständen verkauft. Der Erlös wird dem weiteren Aufbau dieser Geschäftsidee zufließen, bzw. die übrigen Vereinsprojekte sichern helfen. Die engagierten Frauen Kongonis, die in ihrem heimatlichen Umfeld kaum alternative Erwerbstätigkeiten finden können, verdienen sich so ein Zubrot zum Familienunterhalt. Wir freuen uns mit Evanjelina und ihren Freundinnen über den sichtlichen Zuwachs an Selbstwertgefühl und Eigenständigkeit. In diesem Monat fand auch unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Zusätzlich zu den bisher angelegten Unterstützungsbereichen wurde dort als Vereinsziel der internationale Jugendaustausch ( wie ihn unsere Vereinsatzung vorsieht) explizit gestärkt. Das heißt, nach den zwei erfolgreichen Probeläufen in  2008 und 2009, soll nun alljährlich ein Sozialpraktikum in verschiedenen sozialen Einrichtungen in Kongoni und Timau veranstaltet werden. Ein aktueller Flyer für die Reise 2010 (22.Mai bis 19. Juni) kann gerne bei mir angefordert werden (martina.niewerth@ra-niewerth.de).

Abschließend möchte ich gerne noch auf unsere eingestellten Bedarfe hinweisen. Nach der Baumpflanzaktion wurde schnell klar, dass das weitläufige Kindergartengelände einen neuen, ziegenresistenten Zaun brauchte, denn die kleinen Setzlinge waren in akuter Gefahr. Diese zusätzliche Investition in Höhe von 800.- Euro war so nicht eingeplant gewesen. Ein stabiler neuer Zaun steht jetzt, 140 Bäumchen haben die ersten Monate gut überstanden und werden im Kindergarten liebevoll gewässert und gehegt. Wir können nun gemeinsam weitere Pflanzungen angehen. So soll neben einer Sitzgelegenheit im Freien im kommenden Jahr auch ein Küchengarten entstehen und einige Obst- und Nussbäume gesetzt werden.

Für Ihre Unterstützung sagen wir herzlichen Dank und berichten gerne weiterhin über alle Entwicklungsschritte. Hier sei auch ein Verweis auf unsere Vereinshomepage gestattet, die eine recht umfassende Information bietet.

Martina Niewerth www.pro-a-kids.org

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Wir feiern Geburtstag

Liebe Freunde,

am  01.November feiern wir schon zum dritten Mal Vereinsgeburtstag. Wer sich Informationen über pro-A-kids aus erster Hand holen möchte, ist herzlich eingeladen. Um 9.30 Uhr beginnt der gemeinsame Brunch und anschließend halten wir unsere jährliche Mitgliederversammlung ab. Unsere diesjährigen Sozialpraktikanten werden in Wort und Bild von ihrer kenianischen Zeit berichten.

Wir freuen uns auf die Begegnung!

Bei Interesse an einer Teilnahme bitte ich um eine kurze E-Mail. Dann schicke ich umgehend die Wegbeschreibung. Wir treffen uns in der Nähe von Bayreuth.

 

Herzliche Grüße

Martina Niewerth

info@pro-A-kids.de

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Liebe betterplacianer,

dieser Tage kam eine Spendenüberweisung von betterplace-Geldern auf unserem Vereinskonto an. Wir sind sehr dankbar für alle Gaben, die es uns ermöglichen, die begonnenen Projekte in Kongoni weiter zu unterstützen. Der umfassende Bericht über die Entwicklungen dieses Sommers stehen für alle Interessierten auf unserer Homepage bereit.

www.pro-a-kids.org

Jetzt steht bald unsere jährliche Mitgliederversammlung mit Berichten unserer Sozialpraktikanten an, Interessenten sind herzlich willkommen. Ich bitte diesbezüglich um kurze Kontaktaufnahme per E-Mail. Darüber hinaus sind die Planungen für das dritte (unkommerzielle) Sozialpraktikum im Frühjahr 2010 angelaufen. Es besteht wieder die Möglichkeit mit Elke nach Kenia zu reisen um dort in die afikanische Kultur einzutauchen. Soziale Arbeit kann dabei in verschiedenen Einrichtungen geleistet werden. Es bestehen Kontakte zu einem Waisenhaus, der im Aufbau befindlichen öffentlichen Bibliothek, mehreren Schulen. Und natürlich freuen sich auch die Kinder in unserem Kindergarten auf neue Freunde. Der Reisebeginn liegt am Anfang der Bayerischen Pfingstferien, noch sind wenige Plätze frei. Umfassende Infos zur Konzeption und zu organisatorischen Dingen finden sich ebenfalls auf unserer Homepage.

Wir bedanken uns noch einmal besonders im Namen unserer "Kids" für jedwede Unterstützung und erlauben uns an dieser Stelle daran zu erinnern, dass in Kenia das neue Schuljahr bald wieder beginnt. Gerne würden wir auch diesmal mit Ihrer/euerer Hilfe den allerbedürftigsten Familien bei den Schulanfangskosten (Uniformen, Unterrichtsmaterial) unter die Arme greifen. Ein entsprechender Bedarf ist eingerichtet.

Mit herzlichen Grüßen

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

durch viele freundliche Zuwendungen konnten weitere Bedarfe unseres Projekts erfüllt werden. Wir freuen uns sehr und sagen ganz herzlichen Dank! Bei pro-A-kids in Kongoni/Timau ging es in diesem Sommer ein gutes Stück voran. Das Dörfchen Kongoni, zu dem der von uns unterstützte Kindergarten gehört, konnte an ein Wasserversorgungsnetz angeschlossen werden. Dies bietet nun die wunderbare Möglichkeit Brachland zu kultivieren und zusätzliche Arbeitsplätze/Einnahmequellen zu generieren. Welch ein Meilenstein der Weiterentwicklung! Durch Spendengelder konnten wir bereits mehreren Familien bei der Finanzierung eines eigenen Hausanschlusses helfen, hier wollen wir noch kräftig weitersammeln, verbessert doch der eigene Hausgarten mit seinem Ertrag ganz erheblich die Versorgungslage der Familie, zudem hilft der Zugang zu sauberem Trinkwasser natürlich dabei, vielen Krankheiten entgegenzuwirken. Aufgrund des verbesserten Wasserzugangs konnte unsere Praktikantengruppe im Juli/August auch das Agroforstkonzept auf dem Kindergartengelände beginnen. 150 Setzlinge werden jetzt dort gehegt und gepflegt und gegen hungrige Ziegen verteidigt. Dieses Projekt ergab ein weiteres, nämlich die Errichtung eines ziegenresistenten Zaunes. Rund 800.- Euro Material- und Lohnkosten entstanden im Zusammenhang damit. Zwei unserer derzeitigen Bedarfe künden davon. Ein weiterer erfreulicher Impuls ist aus der Elternschaft der Kindergartenkinder hervorgegangen. Einige Mütter haben sich zu einer "Produktionsgemeinschaft" zusammengeschlossen und fertigen seit einigen Wochen kunsthandwerkliche Produkte. Ketten, Ohrringe, Armbänder usw. können entstehen, weil pro-A-kids hier eine Anschubfinanzierung zur Beschaffung des Materials bereitstellen konnte. Einige dieser Schätze wurden von unserer Reisegruppe zu fairen Preisen erworben und kamen im Fluggepäck mit zurück nach Deutschland. Wir wollen versuchen durch Verkaufserlöse im Rahmen von Wohltätigkeitsbasaren die unternehmerischen Anfänge der engagierten Mütter weiter zu unterstützen. Ein weiteres "Mütterprojekt" ist das Vorhaben, einen Küchengarten mit Kompostgrube anzulegen. Wir haben auch hier Unterstützung zugesagt, indem wir den zukünftigen Gärtnerinnen den Besuch einer Fortbildung zu Themen des ökologischen Landbaus ermöglichen werden sowie einige Mitttel für Werkzeuge und Saatgut bereitstellen werden. Neben diesen neuen Aspekten unseres Engagements in Kongoni, die im Grunde die ganze Dorfgemeinschaft stärken,  steht nach wie vor das Engagement für die Erhaltung und den Weiterausbau des Kindergartens. Pro-A-kids finanziert das tägliche Mittagessen für die mittlerweile über 40 Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren. Daneben geben wir regelmäßige Gehaltszuschüsse und werden auch wieder die Mittel für den anstehenden medizinischen Behandlungstag bereitstellen. Ein weiterer Posten auf der Ausgabenliste wird auch wieder die Überschrift "Schuluniformen" tragen, denn etliche Familien schicken ihre Kinder nicht zur Schule, weil das Geld für die vorgeschriebene Uniform fehlt. Um dieses umfassende Engagement dauerhaft aufrecht erhalten zu können, hoffen wir auch weiterhin auf die Unterstützung der betterplace-community. Unsere Homepage gibt jetzt aktualisiert ausführliche Informationen rund um den jüngsten Besuch vor Ort und die neueste Entwicklung vor Ort. Besucher sind herzlich willkommen!

Martina Niewerth

www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

M. Niewerth

Wo man einen Baum gepflanzt hat ist ein Stück Heim

Bericht von unserer Schatzmeisterin Elke:

Bäume pflanzen

Wer zum ersten mal den kahlen Hügel von Kongoni erklimmt, tut sich schwer mit der Vorstellung, dass auch wir in Deutschland vor 200 Jahren an einer ähnlichen Schwelle standen. So ist in dem Standardwerk „Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa“ nachzulesen: „Im 18. Jahrhundert und auch schon davor wurde die Waldverwüstung immer wieder angeprangert, drohte doch die totale Energie- und Rohstoffkrise, wenn es kein Holz mehr gab. Manche Fürsten und Staatsbeamte wussten, dass an solchen Krisen die antiken Mittelmeerkulturen zerbrochen waren.“ Unsere nicht immer ökologisch sinnvollen Fichten-Monokulturen sind Erbe dieser Notmaßnahmen, über die wir heute noch dankbar sein dürfen.

So stieß auch unsere Idee, gemeinsam mit freiwilligen jungen Helfern Bäume im E.C.D.C. zu pflanzen auf mehr als offene Ohren und die Unterstützung der Verantwortlichen und der Dorfbevölkerung lässt erkennen, dass den Einheimischen der Erhalt ihrer Lebensgrundlagen sehr am Herzen liegt. Bei einer ersten Besichtigung einer Baumschule konnten wir uns Grundlagen der Pflanzenanzucht verschaffen. Als nächster Schritt fand ein Gespräch mit den Verantwortlichen des E.C.D.C statt und es wurde ein Elterneinsatz geplant. Erst im Nachhinein lernten wir dies so richtig schätzen. Der Boden in Kongoni ist zwar nährstoffreich, aber durch die dauernde Trockenheit so verdichtet und „pickelhart“, dass selbst geübte Gärtner unter uns große Mühe hatten, mit den kurzen und wackeligen einheimischen Werkzeugen entsprechende Löcher auszuheben. Sah man dagegen den 20 Helfern, Männer und Frauen waren in gleicher Anzahl vertreten, bei ihrer Arbeit zu, erschien uns das ganze eher als Kinderspiel.

Durch die guten Kontakte unseres Projektmanagers zur örtlichen Wasser-Selbsthilfeorganisation erhielten wir 150 Setzlinge umsonst. Diese betreibt eine eigene Baumschule und gibt Jungpflanzen zum Selbstkostenpreis an einheimische Bauern ab, da Wasserwirtschaft und Wiederaufforstung als Einheit erkannt wurden.

Das Pflanzen führten wir dann eigenhändig nach nachbarschaftlicher Anleitung durch, wichtig ist dabei, den Boden tiefgründig zu lockern und eine große Gießgrube zu belassen, die durch ein feuchtes Bodenklima erzeugt und so ein rasches Anwachsen der Setzlinge gewährleistet.

Wie in den angrenzenden Farmen üblich, wurden die Bäume am Zaun entlang als Windschutzmaßnahme gepflanzt, nach ca. 3 Jahren können die zu dicht stehenden Bäume und die ersten stärkeren Seitenäste als Brennholz entnommen und somit die enormen Kosten und Mühen der Brennholzbeschaffung für die Mittagsverpflegung reduziert werden.

Das anschließende Wässern, zuerst täglich und später alle 3 Tage auf dem ca. 6.000 m² großen Grundstück dauerte jeweils einige Stunden. Zuerst herrschte allgemeine Verwunderung, dass „die Weißen“ diese Arbeit selbst tun, anstatt jemanden dafür zu bezahlen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass dies nötig ist, um die eigenen gärtnerischen Erfahrungen mit afrikanischer Klimabedingungen vertraut zu machen, andererseits war es auch hilfreich, um das Dorfleben in seinem täglichen Ablauf besser verstehen zu lernen. Relativ schnell erkannten wir so, dass unsere ganze Arbeit wohl umsonst gewesen wäre, wenn wir den nächtlichen Ziegenverbiss nicht unter Kontrolle bekommen würden. Nach einigen Beratungen und Kostenkalkulationen entschieden wir uns deshalb schweren Herzens, ungeplante 800 EUR für die Errichtung eines stabilen Maschendrahtzaunes auszugeben. Die Durchführung übernahm ein örtlicher Bau-Trupp, dessen professionelle Arbeitsweise uns schon vorher bei den Wasseranschlussarbeiten überzeugt hatte. Als weiterer Aspekt bei dieser Entscheidung war zu berücksichtigen, dass ohne einen haltbaren Zaun auch unsere Pläne zur Anlage eines Küchengartens scheitern würden.

Zum Abschluss dieser Maßnahme konnte ich nicht umhin, doch noch eine Schirmakazie als typisches afrikanisches Stilelement, Holunderbüsche und Hibiskus zur Verschönerung des neuerrichteten Urinals und eine Kletterrose als Dankeschön an unsere beiden Küchenfeen zu setzen. In den nächsten Jahren sollen noch Obstbäume und typische einheimische Arten dazukommen.

Dass Afrika einen völlig anderen Kulturhintergrund hat, ist uns bei unserer täglichen Arbeit immer wieder deutlich geworden. So äußerte einer unserer Jugendlichen als Fazit „ich dachte, Baumpflanzaktion heißt, wir kommen da hin, alles ist vorbereitet und wir müssen nur noch mit dem Pflanzen anfangen! Aber man muss hier ja alles von Anfang an selbst organisieren!“

Aber es gibt auch das menschlich-verbindende, das der Dorf-Vorsitzende von Kongoni so ausdrückte „Sie werden immer mit diesem Ort verbunden sein, denn wo man einen Baum gepflanzt hat, ist ein Stück Heimat!“                                                    -Elke Bär-

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Allgemeine Situation im Kindergarten Kongoni-geste

Hier ein weiterer Teil des Zwischenberichts von Elke aus Kenia geschickt:

 

"So wie es aussieht, sind wohl täglich ca. 35 bis 38 Kinder im Unterricht, die Räumlichkeiten werden eng. Ich hatte ein Gespräch mit Mrs. Benedikta (Erzieherin), bei der wir die Vorhaben des Projektbesuches absprachen. Inhalt war der Einsatz unserer Sozialpraktikanten, der Wasseranschluss, die Matratzen, ein Treffen mit den Eltern, ein Kinderfest zum Abschluss, die geplante Pflanzaktion und das beste Vorgehen in all diesen Angelegenheiten.

Ich verbrachte einige Wartezeiten sowohl in der Küchenbaracke als auch im Klassenraum und bin sehr zufrieden mit der Verbesserung der Situation. Evangelina, die erste Köchin hat ihr Neugeborenes immer dabei, es wird liebevoll versorgt. Die Zusammenarbeit mit der mittlerweile eingestellten zweiten Köchin ist sehr harmonisch. Die Frauen teilen sich die Aufgabenbereiche und genießen wohl auch die gemeinsame Arbeit.

Wir besprachen auch den medizinischen Report. Anfänglich kam mir die Art der Darstellung etwas seltsam vor, aber nachdem ich sah, wie aufmerksam der Chairman  (= Verwaltungschef der Gemeinde) die Fotos betrachtete und auch den Eltern darstellte, kam ich zu der Erkenntnis, dass der Report ja auch nicht in erster Linie fuer mich geschrieben ist.

Es fand eine Elternversammlung mit Arbeitseinsatz statt, es wurden die Löcher für die Bäume ausgehoben. An der anschließenden Versammlung nahmen 23 Elternhäuser teil. Mrs. Benedikta nutzte die Gelegenheit, um den Eltern einige wichtige organisatorische Dinge nochmals eindrücklich nahe zu legen. Der Chairman sprach ebenfalls zu den Eltern und schärfte ihnen ein, dass Bildung heute so wichtig ist wie früher der Besitz von Kühen. Er ermahnte sie, das Abholen der Lebensmittel für das Mittagessen in Zukunft besser zu organisieren und wies auf das Erreichte in Zusammenhang mit dem Wasserprojekt und ebenfalls auf die Wichtigkeit von Aufforstungsmaßnahmen hin, um den Auswirkungen des Klimawandels wirksam entgegentreten zu können. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass er sich sehr um Belange seiner Gemeinde sorgt, dabei hat man immer den Eindruck, er spricht zu den Müttern als eine Art “Stammesvater” und diese hören ihm auch als “Leitfigur” zu.

Francis sprach zum Schluss nochmals einige organisatorische Dinge an und fragte die Eltern anschließend, welche Verbesserungsvorschläge sie selbst sich vorstellen könnten. Die Liste wurde recht lang, vom Küchengarten über eine Baumschule, Hühnerhaltung und die Produktion von Verkaufswaren. Wir verabredeten ein weiteres Treffen zu diesen Fragen, ich ermutigte die Mütter , eine Arbeitsgruppe mit einer Sprecherin zu bilden, meiner Meinung nach sollte man mit der Produktion von drei Dingen beginnen und dann weiter ausbauen. Das Material würden wir von pro-A-kids vorfinanzieren, die Organisation läge in ihrer Hand. Mal sehen, wie sich dies weiterentwickelt.

Heute wurde ich von allen dreien angesprochen, ob sie nicht eine Art Mikrofinanzgruppe bilden können, so wie ich es verstanden habe zur sozialen Absicherung."

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Entwicklung in Kongoni - Wasser

Elke, die Schatzmeisterin von pro-A-kids e.V. schickte vor wenigen Tagen einen Zwischenbericht von ihrem Aufenthalt mit unseren zehn Sozialpraktikanten. An dieser Stelle veröffentliche ich einzelne Passagen, um aufzuzeigen, was sich in Kongoni entwickelt hat. Ein Projekt ist die Verlegung einer Pipeline, die das Dörfchen Kongoni erstmals mit Wasser versorgen wird. Hier der Stand der Dinge in dieser Angelegenheit:

 

"Wasser:

Die Wasserleitung konnte fertig angeschlossen werden. Wir kauften das restliche Material, um von der Hauptleitung, die durch das KiGa-Gelände verläuft, die beiden Tanks anzuschließen. Die Arbeit wurde vom Arbeitsteam der Community ausgeführt. Ich war selbst anwesend und sehr beeindruckt von der fachlich qualifizierten und effektiven Arbeitsweise unter Leitung eines professionellen Vorarbeiters und örtlicher Verantwortungsträger. Die Hauptverantwortung für das Projekt liegt beim Chairman, der meiner Meinung nach eine durchaus verantwortliche Arbeit leistet. Von unserem Privatfond wurden die noch fälligen Anschlussgebühren in Höhe von 125 EUR übernommen, was ebenfalls sehr positiv bewertet wird. Wann immer ich mit Francis irgendwo in Kongoni unterwegs bin, begegnen uns Menschen, die sich sichtlich bewegt bei uns für die Unterstützung bedanken. Der Chairmann formuliert das so: “to help, even if these people are not our brothers or sisters or other relatives.” Insgesamt hat man das Gefühl, dass der Wasseranschluss von der ganzen Gemeinde als großer Meilenstein in der Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse empfunden wird."

 

Bitte unterstützen Sie auch weiterhin die Arbeit von pro-A-kids. Alle Spenden fließen zu 100% in unsere Projekte vor Ort.

 

 Vielen Dank!

Martina Niewerth

www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Medical report der letzten Behandlungs- und Beratu

 

Jüngst ging ein sehr ausführlicher Bericht des untersuchenden Arztes bei mir ein. Versehen mit Graphiken und Fotos, die ich leider nicht hier einstellen kann. Daher folgen an dieser Stelle einige Textauszüge. Erfreulicherweise ist die Zahl der Kindergartenkinder gestiegen, was jedoch auch höhere Kosten, nicht nur bei den Behandlungstagen mit sich bringt. Auch räumlich wird es jetzt sehr eng in der Kiga-Baracke. Als eine Konsequenz des Arztberichtes, installieren unsere Praktikanten derzeit ein Pissoir/Urinal, weitere Maßnahmen müssen folgen, um den hygienischen Standard zu verbessern und damit Krankheiten wirksam vorzubeugen. Sicherlich hilft dabei die mittlerweile verlegte Wasserleitung, die von den Kongonianern als Meilenstein der Dorfentwicklung angesehen wird. Die Mittel dafür stammen unter anderem aus betterplace-Spenden und den Vereinsbeiträgen unserer Mitglieder und Unterstützer. An dieser Stelle allen noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön und die Bitte, den Kindern und Familien in Kongoni auch in Zukunft gewogen zu bleiben.

Hier nun der ärztliche Bericht in Auszügen - ich hoffe, es sprengt nicht den Rahmen eines blogs:

MEDICAL REPORT

INTRODUCTION

This Medical report follows an exercise done on 20th and 21st May 2009 at Kongoni ECDE (Early Childhood Development Education) in Timau Division of newly created Buuri District where a group of 43 children between the ages of 3 years to 6 years were examined, dewormed and Vitamin A supplementation given.

 

ACKNOWLEDGEMENT

I wish to sincerely thank the project coordinators Mr. Wambugu whom through his commitment and selflessness worked tirelessly to make this exercise a success.  I also wish to appreciate the teaching and non teaching staff in this school for their cooperation. 

§My wife Carol and my 2 children Yvonna and Derrick for allowing me to work late.

§My colleague Catherine Njema for her helping hand.

OVERVIEW

AIM:  The aim of the exercise was to examine, deworm all the children and give medical advice/opinion to the children, staff, and project coordinator.

SPECIFIC OBJECTIVES

 To medically examine all the 43 children in this centre.

To deworm all the children against common intestinal worms.

Give Vitamin A supplementations to all the children.

Identify immunization gaps and refer for the same.

Identify nutritional challenges among the children and give recommendation.

Treat simple ailments as identifiable.

Look at sanitation situation in the classroom, kitchen, toilets and give recommendation.

ACTIVITY AND FINDING/RECOMMENDATION

43 children were present for the exercise which took 2 days to complete.

§All the children were accompanied by their parents/guardians and their child welfare clinic card (cwc) detailing biometric and immunization data since birth.

§Examinations were done following a systematically designed tool which captured all the required data.  This was done in a room within the school compound.

§A file was devised for each child examined and handled over to the project coordinator for future reference.

PAST MEDICAL HISTORY.

 

Previous admissions to the hospital.

5 children (11.6%) had history of previous admission in the hospital due to malaria 3 cases, pneumonia 2 cases.

GENERAL EXAMINATION

VISION

All the children examined had normal visual field and acuity.

Four children had eye problems

Infection of the eyes - one child.

Itchiness of the eyes - three children.

 

This could be attributed to the type of housing in the village which are poorly ventilated thus smoky during the evening.

HEARING:

19% of all the children examined had wax impaction on their ears with 4.6% having foreign bodies (insect and sand) in their ears, one child 2.3% had an ear infection with discharge

Over secretion of wax indicates ear reaction to persistent stimulate e.g. dust & wind

Recommendation:  All the children should be allowed to wear headgears that cover the ears during windy seasons.

 

THROAT;

14% (6) of the children had swollen tonsils but not painful thus due to tonsilar hypertrophy. One child had infected tonsils.

Persistent allergic conditions can result into this situation.

Recommendation:  Always serve warm meals and drinks.

                 

SKIN CONDITION

44% (18) of the children had skin rashes.  12 of them being on the head and were typical of fungal skin rashes.

Low personal hygiene and worm infestation can result to this situation.

Recommendation:  Educate on personal hygiene and frequent deworming is recommended.

RESPIRATORY TRACT INFECTION (RTI)

20 children (46.5%) had various levels of R.T.I., 18 of the children had mild Cough with running nose (seasonal allergic rhinitis).  2 children had bacterial chest infections.

Timau/Kongoni is a high altitude region and it’s cold and windy. Allergy in this weather is common and could result into persistent coughs and running nose.

Recommendation:  Children should wear heavy clothing with head gears and serve warm meals and drinks

DENTAL:

12% (5) of the children were found to have dental

Curries (rotting of the teeth).  Excessive intake of

Sugary snacks and sweets can cause this.

Recommendation; Advised to avoid the same and referred for dental checkup.

ANEMIA

Two children (4.6%) were  found to be anemic (little

Blood in the body), intestinal worms can cause this

situation.

Recommendation; Deworming and follow up were

recommended.

MALNUTRITION

8 children were looking small for age.

Their BMI (Body Mass Index) also confirmed this fact.

2 children had inborn physical malformations and they were also under weight.

Most of the underweight children are from homesteads with high levels of poverty hence lack of balanced diet.

IMMUNIZATION

Children 16.2% had no immunization scars on their left arm (BCG).

This can be due:

a)      Child not taken for immunization at birth.

         b)      Poor care of the immunization site in the 1st 2 weeks after immunization.

c)      Non-viable vaccine given.

Recommendation:  All these children to be immunized again with BCG at the nearest health facility.

DEWORMING

40 children (93%) had not been dewormed for the past 6 months. Considering the personal hygiene levels and the community setting, intestinal worms are quite common this necessitates frequent and regular deworming.

Intestinal worms leading to anemia, fungal skin rashes and frequent abdominal pains and reduced child 1Q. Intestinal worms are the most common cause of school absenteeism among school going children.

Recommendation:  Frequent regular (3 monthly) deworming should be established in line with MOH recommendations.

VITAMIN A:

Vitamin A supplementation is important for good vision.

This should be done 6 monthly and in this school no child had been supplemented in the past 6 months.

OTHER AREAS

KITCHEN;

The kitchen is spacious in a wooden structure with a separate partition for the children store.

Lockable food shelves were recommended to put away rodents.

Improvised leaky tins to encourage use of running water when washing utensils will promote hygiene.

FOOD & MENU;

This aspect of food preparation and menu were found to be satisfactory and well balanced, quantity was also adequate.

The dining tables have are wooden with spaces between the timbers thus allowing food dropping to the floor, this encourages rodents which could intern be disruptive to healthy learning.

Recommendation: A simple plastic table matt can help solve this situation.

TOILETS:

The one functional toilet for the children is inadequate and 3 could be appropriate.  The floor should be cleaned at least twice a day to facilitate hygiene.

The door should be fitted with a polished handle from both sides and a water tap (leaky tin) be placed outside the toiler to improve and facilitate hand washing.

CONCLUSION;

This activity was well organized, drug supplies were adequate.

We hope that the recommendations will implemented.

Report compiled by

GEORGE MOCHAMA-CLINICIAN

NANYUKI DISTRICT HOSPITAL

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Neues von unseren Praktikanten in Kenia

Baumpflege, Reparaturarbeiten am Zaun, Errichten eines Pissoires, Unterrichten, Hilfe bei der Verpflegung, Malerarbeiten in der neugebauten öffentlichen Bibliothek Timaus...Unsere zehn Sozialpraktikanten sind nun bereits mehr als drei Wochen in Kenia am Werk. Wann immer es das lokale Netzwerk zulässt, ergänzen sie ihr online-Tagebuch, das auf unserer Homepage gelesen werden kann. www.pro-A-kids.org.

Waren die ersten Tage hauptsächlich der Eingewöhnung und Orientierung vor Ort gewidmet, so wird nun kräftig an  Projekten vor Ort gearbeitet. Die folgenden Tagebuch-Einträge berichten von den derzeitigen Arbeitsschwerpunkten:

Freitag 24.07.09 Albert Liebermann

 

Auch heute begann der Tag um 07:00Uhr, damit Georg und Ich pünktlich um 09:00Uhr am Kindergarten erscheinen konnten. Zu Beginn nahm Ich die Maße für den geplanten Gartenzaun, damit die gepflanzten Bäume nicht noch mehr von herumlaufenden Tieren abgefressen werden. Daraufhin goss ich noch die Bäume und war für heute fertig. Nach dem Mittagessen ging ich mit Georg nach Timau und organisierte zusammen mit Francis das Holz fürs Pissoir. Zum Glück war ich für heute fertig, da der vorherige Tag sehr anstrengend war.

Samstag 25.07.09 Albert Liebermann

 

Nachdem ich ausgeschlafen und gefrühstückt hatte, ging ich mit Elke und Meike nach Timau. Hier trafen wir Francis und holten das Holz für die Toilette. Elke gabelte Mona auf und ging mit ihr zur Bücherei um dort Pat zu treffen, welcher zusammen mit Mona die Wände mit Tieren bemalen sollte. Nachdem wir den Eselkarren mit dem Holz beladen hatten, fuhren wir es nach Kongoni, brachten auch dieses in die Küche, um es vor Diebstahl zu bewahren und gossen die Bäume mit einem Schlauch, den wir davor besorgt hatten. Als wir fertig waren, zeigte Francis uns mehr von Kongoni und dem Wasserprojekt.

Montag, 27. Juli.2009 Bastian Heimberger

 

Als wir uns um 7 Uhr aus dem Bett quälten, ging es für uns Jungs, Timm ausgenommen, nach Kongoni. Dort fand jeder schnell seine Aufgabe: So half Merlin in der Küche aus, Albert fertigte das Grundgerüst für das Pissoir an, Georg unterrichtete und ich goss die etwa 170 Pflanzen. Als Ich nach etwa 1,5 Stunden fertig war, half ich noch Albert beim Steineschleppen. 30 Minuten später gab es Essen: Heute stand Reis mit Geschnetzeltem auf dem Speiseplan. Nachdem, wie ich finde, besten Essen im Kindergarten überhaupt, machten wir uns gen Timau auf, wo wir mit Francis verabredet waren.

Dienstag 28.07.09 Merlin Scheler

 

Heute sind wir wieder früh morgens aufgestanden um uns dem Kindergarten in Kongoni zu widmen. Heute hatten wir geradezu unfassbares Glueck: Chris Auto (sein Pick-Up) stand noch in der Einfahrt, und er davor. Er nahm uns auf seiner Ladefläche mit und so kamen wir bequem bis nach Timau, wo wir nach einem kurzen Plausch mit Francis weiter nach Kongoni. Hier machte sich Georg ans Unterrichten, Albert ans Pissoir bauen Bastian ans Giesen und ich mich ans Kochen.

Nach kurzer Zeit kam Bastian und sagte er gehe mal kurz aufs Klo (nur eine viertel Stunde oder so!) … ich war bereits mit Reis sortieren und Kartoffeln schaäen fertig als er nach knapp anderthalb Stunden wiederkehrte. Er war erst nach Timau gerannt und hat dort bei drei verschiedenen Klos festgestellt, dass diese A: wiederlich waren und B: über kein Klo-Papier verfügten. Also … was lag näher als bis zu unserer UInterkunft nach Kentrout zu laufen. 5 Kilometer insgesamt. Und dieselbe Strecke wieder zurück. In der Zeit in hatte Albert bereits sein Klo-Gerüst gebaut und ich war an den Bohnen. Dann gab es wie immer “Lecker” Porridge. Das mit den Bohnen zog sich noch über den gesamten Vormittag bis ein Uhr. Es gab noch lecker Essen und Bastian und ich verließen den Kindergarten mit vollen Mägen und machten uns auf den Weg zum Cyber. Dort unterhielten wir uns noch länger mit Francis und warteten auf Albert. Mit ihm gingen wir dann Biscuits und Strohhalme fuer das Kinderfest am Freitag kaufen. Anna und Gerorg kreierten uns noch ein leckeres Abendessen und dann ging es auch schon ins Bett.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

Herzlichen Dank an zwei liebe Lehrerkollegen!

Wir freuen uns sehr über eine großzügige Unterstützung zu Ferienbeginn. Sie hilft, die Finanzierung der so sehr gebrauchten Mittagsverpflegung unserer Kindergartenkinder für viele Wochen sicher zu stellen. Mittlerweile besuchen mehr als 40 Kinder regelmäßig den Kindergarten mit Vorschule. Elke, die gerade mit unseren Sozialpraktikanten vor Ort ist berichtete jüngst, dass es langsam zu  eng wird in der alten Holzbaracke. Wir hoffen auf weitere betterplace-Unterstützer, um eines Tages vielleicht auch Mittel sammeln zu können für den Bau eines Steinhauses, das den Kindergarten und eine Grundschulklasse beherbergen soll.

Gerade heute kam eine CD mit Bildern und Berichten aus Kongoni mit der Post. Nach und nach werde ich an dieser Stelle über die neuesten Entwicklungen und Eindrücke unserer Reisegruppe informieren.

Kwa heri

Martina Niewerth www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Ziegenalarm oder auch: Zaun dringend nötig!

Liebe betterplace-Freunde,

vor vier Tagen berichtete ich an dieser Stelle von 132 neu gepflanzten Bäumchen, die unsere Sozialpraktikanten auf dem Kindergartengelände in Kongoni gesetzt haben. Nun kamen gestern besorgniserregende Nachrichten. Der vorhandene (leider auch recht betagte) Zaun, der das große Grundstück umschließt, erweist sich als "ziegendurchlässig" und muss dringend ausgebessert, bzw. auch ein Stück weit erneuert werden, sonst droht den Setzlingen akute Gefahr. Unsere jungen Leute wollen sich auch gleich ans Werk machen, nur geplant waren diese zusätzlichen Ausgaben in unserem engen Finanzrahmen nicht. Daher füge ich einen Bedarf dafür hinzu und hoffe auf weitere Unterstützung.

Martina Niewerth

für pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Neues von pro-A-kids - Sozialpraktikum in Kongoni

Seit knapp drei Wochen sind zehn Jugendliche mit unserer Schatzmeisterin Elke Bär und einer begleitenden Lehrerin der Rudolf-Steiner-Schule Coburg in Timau/Kongoni. Die Jugendlichen (überwiegend Elftklässler) engagieren sich dort in verschiedenen sozialen Einrichtungen und lernen Land und Leute in diesem Winkel Kenias kennen. Einige tätigen erste Unterrichtsversuche an der Primary School von Timau, andere streichen Wände in der neu gebauten öffentlichen Bücherei. (Eine Amerikanerin, Debbie Schachner, hatte jahrelang Spendengelder für die Realisierung dieses Projektes gesammelt und in diesem Jahr konnte das Gebäude fertig gestellt werden.) Natürlich engagieren sich unsere Reisenden aber auch in "unserem" Kindergarten, dem ECDC Kongoni. Nun konnte die lange geplante und durch "betterplace-Unterstützer" ermöglichte Baumpflanzaktion durchgeführt werden. Via Internet kamen zwei Berichte und erste Bilder jetzt bei uns an. Ein umfassendes Reisetagebuch steht auf unserer Homepage online. Im folgenden füge ich die Einträge der Praktikanten zur Pflanzaktion ein, die Fotos habe ich in unsere Bildergalerie eingepflegt. Sobald neue Infos aus Kenia eintreffen, gibt es an dieser Stelle einen neuen Blogeintrag.

Herzliche Grüße

MArtina Niewerth für pro-A-kids e.V.

Hier die Berichte aus Kongoni:

Day 8, Dienstag 14. Juli 2009 Merlin S.

8:00 Uhr aufstehen und dann zum Kindergarten nach Kongoni. Heute war der Tag an dem wir die Baumpflanzaktion starteten. Die Bäume waren zwar noch nicht da, aber die Löcher sollten gegraben werden. Einige Kindergarteneltern und wir gruben tatsächlich mit allem. Von annehmbaren Hacken und Blechschaufeln bis hin zu Pangas (machetenähnlichen Messern) und den bloßen Händen. Die Kenianer lachten viel während wir arbeiteten und zeigten auf uns. Wir dachten das täten sie, weil wir so langsam und ungeschickt waren, aber wie uns Francis erklärte machten sie das, weil sie noch nie Weiße (und wie Georg hinzufügte, männliche Weiße) beim Arbeiten gesehen hatten und erstaunt waren, dass wir  Löcher gruben, genau wie sie.

Nachdem wir insgesamt 130 Gruben ausgehoben hatten gab es noch eine Sitzung im Kindergarten, wo wir die Anwesenden noch mehr erstaunten und zwar mit dem einfachen Satz: “ We are students from Germany and we want to help.” Dass Leute aus anderen Ländern und noch dazu Schüler einfach hierher kommen um zu helfen, war für sie etwas ziemlich Neues. Die Sitzung leitete der Chairman, der offenbar sehr witzig war, da alle lachten, wenn er etwas sagte. Wir konnten das leider nicht beurteilen, da er auf Kiswaheli sprach. Draußen nahmen zu der Zeit die Kinder gerade ihr Mittagessen ein und die Köchin, der ich einmal beim Kochen geholfen hatte, gab uns ein paar Portionen ab. Gemeinsam ließen wir es uns schmecken. Später ging es zurück zur Lodge zum Erholen, Lesen und Essen. Wir gingen todmüde bereits um 9 Uhr schlafen.

Day 9, Mittwoch, 15.Juli.2009 Bastian H.

Unser Tag begann wie immer: wir standen um 8 Uhr auf, zogen uns an und genossen ein reichhaltiges Frühstück, bestehend aus Toast und Kaffee. Dann gingen Merlin, Georg, Albert und ich zur Library, um dort zu streichen, wozu wir allerdings nicht kamen, denn kurz nach unserem Eintreffen rief Elke an und sagte uns, wir sollen uns doch bitte in Richtung Kongoni aufmachen, um dort die mittlerweile eingetroffenen Bäumchen zu pflanzen.

Dort angekommen trafen wir auf allgemeine Ratlosigkeit, denn keiner wusste wie genau die Pflanzen gepflanzt werden sollten. Also baten wir Francis um Hilfe. Als es dann endlich losging, machten wir uns alle fleißig ans Werk. Glücklicherweise half uns ein freundlicher Vater eines der Kindergartenkinder. Nach einer kurzen Einweisung seinerseits machten sich Merlin und Georg daran, Wasser zu holen, Albert, Mona und ich pflanzten die Bäumchen. Nach etwa drei Stunden Akkordarbeit hatten wir stolze 132 Bäumchen gepflanzt. Im Wissen, etwas Gutes getan zu haben, kehrten wir am frühen Abend erschöpft aber zufrieden in unsere Lodge zurück. Nach dem Abendessen ließen wir den Tag wie gewohnt vor dem Kaminfeuer Revue passieren.

 

 

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Vielen lieben Dank!

Kurz vor unserer bevorstehenden Keniareise kam heute eine wunderbare betterplace- E-Mail. Wir dürfen uns über eine neuerliche Unterstützung freuen und sagen herzlichen Dank an alle Eckerts! Uns ist sehr daran gelegen, dass es auch weiterhin ein tägliches Mittagessen für die Kindergartenkinder gibt. Das regelmäßige Satt-Essen tut den Kleinen gut und entlastet, zusammen mit dem erweiterten Betreuungsangebot, die Familien erheblich. Rein organisatorisch läuft es übrigens so, dass unser Projektbetreuer und Trustee Francis zweimal pro Woche einkaufen geht. Die Lebensmittel werden dann von Kindergartenmüttern bei ihm in Timau abgeholt und nach Kongoni getragen. Köchin Evanjelina bereitet jeden Tag in der kleinen Küchenhütte am Morgen Porridge und mittags ein vollwertiges Mittagessen zu. Im Bergdörfchen Kongoni gibt es bislang nicht nur kein fließend Wasser und kaum Elektrizität, es gibt auch keine Geschäfte oder sonstige öffentliche Einrichtungen, bis auf den Kindergarten. Die Zahl unserer Schützlinge ist im Vergleich zu vorigem Jahr kräftig gewachsen, beim letzten medizinischen Behandlungstag wurden 44 Kinder untersucht.Damit stößt der Kiga räumlich fast an die Grenze des Machbaren. Es besteht nach wie vor der dringende Wunsch der Eltern und der Erzieherin den Bau eines Steinhauses zu realisieren, das zugleich Kindergarten und Grundschule beherbergen kann und mehr Schutz und Platz bietet. Der Besitzer einer großen Farm in der Nähe hat Bereitschaft signalisiert,  Baumaterial zur Verfügung zu stellen. Ich denke Elke wird ihn vielleicht während ihres Aufenthalts einmal besuchen. Eine Versammlung mit der community und dem chief ist ohnehin geplant. Auf unserer homepage soll zudem wie im vergangenen Jahr ein Reisetagebuch online gestellt werden, das uns zeitnah über die Neuigkeiten aus Kenia und die Erlebnisse unserer elfköpfigen Reisegruppe informieren wird.

In zwei Wochen geht es los, wir wümschen eine gute Reise!

Martina Niewerth

für www.pro-a-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

M. Niewerth

Und wenn die Welt morgen unterginge,....

Gerade rechtzeitig vor Beginn der großen Reise unserer Praktikanten nach Kongoni fand die geplante Baumpflanzaktion Unterstützung. Der erste kleine Bedarf in diesem Projekt ist damit erfüllt, die Urbarmachung des ungestalteten Kindergartengeländes kann einen Anfang nehmen.

Herzlichen Dank dafür!

Asante sana und kwa heri

Martina Niewerth

für Pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

M. Niewerth

Wir freuen uns!

Ein großes Dankeschön geht heute in die Richtung meiner Schulkollegen. In einer spontanen Sammelaktion kam ein hübsches Sümmchen zusammen, das uns helfen wird, die Kosten für das tägliche Mittagessen in Kongoni weiterhin aufzubringen. Aufgrund steigender Kinderzahlen und gestiegener Lebensmittelpreise in Kenia, ist die Finanzierung leider noch nicht gesichert.

Asante sana!

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

M. Niewerth

Medizinischer Untersuchungstag im Kiga - Hilfe dri

Liebe Community,

unser Frühjahrs-Betreuungs- und Untersuchungstag im Kindergarten steht unmittelbar bevor. Zum dritten Mal seit April 2008 wird ein Ärzteteam aus Nanyuki nach Kongoni fahren, die Kinder untersuchen und ggf. behandeln sowie den Eltern wichtige Tipps zu hygienischen Maßnahmen und zur Gesundheitsprophylaxe geben. Mittlerweile ist die Zahl der Kindergartenkinder auf 44 gestiegen und die Kosten für den Check up haben sich auf 800.- Euro erhöht. Leider ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Wir finden diese Maßnahme ebenso wichtig wie das tägliche warme Mittagessen, auch hier sind die monatlichen Kosten leider aufgrund der steigenden Kinderzahlen und der Erhöhung der Lebensmittelpreise in Kenia deutlich höher als geplant. Leider können wir nicht alles aus eigener Tasche finanzieren. Daher erlauben wir uns einen Hilfsapell an dieser Stelle, um die Unterstützung für die Kinder Kongonis aufrecht erhalten zu können.

Vielen herzlichen Dank an alle, die dazu beitragen können.

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V. (www.pro-a-kids.org)

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

M. Niewerth

Pro-A-kids plant Pflanzaktion im Rahmen des diesjä

 

Für uns heute kaum noch vorstellbar ist die Tatsache, dass Afrika über Jahrtausende hinweg ein äußerst dünn besiedelter Kontinent war. Der Volksstamm der Kikuyu, die Hauptethnie in der Mt.Kenia-Region hat seit 1920 ein Bevölkerungswachstum um den Faktor 85 zu verzeichnen. Entsprechend beansprucht sind die ökologischen Grundlagen und der immer noch in Grundzügen angewandte traditionelle Wanderfeldbau ist so immer weniger sinnvoll und auch möglich. Neue Formen der Landbewirtschaftungen müssen erst entwickelt werden und für langfristige Maßnahmen fehlt es sowohl an Erfahrung als auch am finanziellen Grundkapital. Ist man unterwegs, stößt man immer wieder auf Ziegen-, Schaf- und Rinderherden, die jeglichen Aufwuchs an Buschwerk unmöglich machen. Als Europäer ist man gewohnt, dass Haustiere in erster Linie zur Ernährung genutzt werden, dies gilt allerdings nicht für Afrika. Dort dienen sie immer noch hauptsächlich als Zahlungsmittel, tragen im Übermaß allerdings sehr stark zur Versteppung der Landschaft und zum eklatanten Brennstoffmangel bei. Holz ist ein wertvoller Baustoff und wird auch zu Holzkohle verarbeitet, um damit in kleinen Kochern das Essen zuzubereiten. Illegaler Holzeinschlag an den noch vorhandenen Berghängen ist weit verbreitet, auch wenn es mit einem Jahr Gefängnis bestraft wird.

Bisher muss das Brennholz zum Kochen in dem von uns unterstützten Kindergarten in Kongoni für 15 EUR je recht bescheidener Lieferung (siehe unsere Fotogalerie) noch mühsam beschafft werden, dies soll zumindest teilweise durch eigenen Anbau ersetzt werden können.

 

Wir wollen deshalb während unseres nächsten Aufenthaltes im Juli / August 2009 zusammen mit deutschen Jugendlichen während ihres Sozialpraktikums eine Baumpflanzaktion auf dem Gelände des E.C.D.C. durchführen. Dies wird durch die bis dahin fertiggestellte Wasserleitung zur Bewässerung der Jungpflanzen natürlich sehr erleichtert. Geplant ist eine Mischung aus einheimischen Nutzhölzern, wenn möglich auch Obstbäume zur Bereicherung des täglichen Speiseplanes der Kinder, aber auch schnellwachsende nicht einheimische Arten, um den Brennholzbedarf der Schulküche möglichst rasch decken zu können. Langfristiges Ziel ist dabei die Entwicklung eines ökologisch sinnvollen Agroforst-Konzeptes, für das es in der Umgebung schon sehr gute Beispiele gibt.

Zusammen mit Forstexperten vor Ort soll geeignetes Pflanzmaterial ausgesucht und bereits bestehende Agroforstsysteme besucht werden, um sich an lokalen Erfahrungen zu orientieren. Die Pflanzen müssen beschafft, fachgerecht gesetzt und entsprechend gewässert werden, außerdem ist die weitere Pflege nach Abschluss des Einsatzes zu organisieren. Wir rechnen mit Gesamtkosten von insgesamt 150 EUR für diese Aktion und würden uns sehr freuen, wenn wir noch weitere Unterstützer dafür finden könnten.  Ein Bedarf dafür ist eingerichtet.

Martina Niewerth

für pro-a-kids

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

M. Niewerth

Matratzen finanziert-wir freuen uns!

Liebe Freunde von pro-A-kids e.V.,

mit großer Dankbarkeit haben wir in den vergangenen Tagen erfahren dürfen, dass drei anonyme Unterstützer unsere Arbeit mit Ihrer Zuwendung ein bisschen weiter in die Zukunft geführt haben. Dabei wurde auch ein weiterer Bedarf zu 100% erfüllt. Wir freuen uns sehr und sagen ein herzliches Vergelt´s Gott. Die Geschicke des kleinen Kindergartens in Kongoni liegen uns allen sehr am Herzen und wir sind glücklich über jede Hilfestellung, die wir zusagen können.

Die Arbeit von pro-A-kids entwickelt sich übrigens, dank dem Engagement unserer Mitglieder immer weiter. Auch in diesem Jahr wird unsere Schatzmeisterin, Frau Bär, ein Foto ist in unserer Bildergalerie zu sehen, zu einem langen Aufenthalt nach Timau/Kongoni reisen. Bereits im vergangenen Jahr hat sie dort zwei unserer jungen Vereinsmitglieder in ihrem Sozialpraktikum betreut, das diese im Kiga absolvierten. Heuer wird sie weiteren Jugendlichen die Möglichkeit bieten, einige Wochen in die ländlichen Stukturen Kenias einzutauchen und in Beziehung zu den Menschen vor Ort zu treten. Die Mädchen und Jungs werden während dieser Zeit sowohl im Kindergarten (eine Baumpflanzaktion ist geplant), als auch in einer primary school, einem Waisenhaus und einer Krippe Einblicke in soziale Einrichtungen gewinnen und sicherlich mit einem reichen Erfahrungsschatz wieder nach Hause zurückkehren. Gerne werde ich an dieser Stelle davon berichten.

Unseren Kindergarten besuchen in diesem Jahr übrigens 44 Kinder, das sind 11 mehr als im Vorjahr, als es kürzere Betreuungszeiten, kein kostenfreies Mittagessen und keine medizinischen Betreuungstage gab. Das erweiterte Angebot wird von den Eltern gerne und dankbar angenommen, was uns unser Freund vor Ort, Francis Wambugu, immer wieder bestätigt. Als Trustee besucht er regelmäßig unsere kids und hält uns auf dem Laufenden. Viele wertvolle Anregungen und viel Hintergrundwissen haben wir ihm zu verdanken, ohne diese Verbindungsinstanz wäre Hilfe in einer so direkten Form undenkbar. Francis, der selbst in Kongoni geboren ist, hat ein großes und sehr selbstloses Interesse daran, den dort lebenden Familien dauerhafte und nachhaltige  Entwicklungshilfe zu vermitteln. Wir gehen gemeinsam immer neuen Schritten gerne entgegen und freuen uns über jede Verbesserung.

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Vielen Dank!

Seit Juni 08 gibt pro-A-kids die finanziellen Mittel für ein tägliches Mittagessen an einen bedürftigen Kindergarten in Kongoni/Kenia. Ein anonymer betterplace-Unterstützer hat uns heute durch seine Zuwendung sehr geholfen, unser Engagement fortzusetzen. Auf diesem Wege sagen wir

herzlichen Dank - asante sana

Liebe Grüße sendet

Martina Niewerth

www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Hurrah Wasser in Sicht!

Liebe Mitmenschen,

wie in unserer Projektbeschreibung ersichtlich,  bin ich seit einem Jahr – ausgelöst durch ein Schulprojekt meiner Tochter Lea – sehr eng mit einem kleinen Ort in Kenia verbunden. Kongoni liegt direkt am Nord-West-Hang des Mount Kenya, ziemlich zentral im Land. Zusammen mit einigen Mitstreitern wurde im November 2007 der gemeinnützige Verein pro-A-kids gegründet, der sich vor allem um Kinder und Jugendliche kümmert und im Kindergarten in Kongoni ein tägliches Mittagessen, zwei jährliche medizinische Behandlungstage und noch so einige Notwendigkeiten finanziert und organisiert.

Nun ergibt sich plötzlich die große Chance, dass eine Wasserleitung direkt durch das Dorf gelegt werden kann, die Anschlusskosten dafür betragen pro Haushalt 17 EUR , darin sind 1045 Liter Wasser pro Tag kostenfrei inbegriffen. Die Anschlusskosten für den Kindergarten übernimmt natürlich unser Verein.

Was mir aber seitdem keine Ruhe lässt ist die Frage, ob man nicht auch für die Dorfbewohner soviel Anschlüsse wie möglich erreichen könnte.

Das Dorf besteht aus ca. 300 Familien, die meisten davon sind Tagelöhner, die leider nur unregelmäßig auf den umliegenden Großfarmen eine Arbeit finden - der Verdienst liegt kaum höher als ein Euro pro Tag. Bei meinem Besuch traf ich immer wieder auch auf so tüchtige, fleißige Menschen, die mit ein bisschen Unterstützung durchaus in der Lage wären, für ihre Familien eine deutliche Verbesserung zu erreichen. „Wenn wir nur Wasser hätten, dann könnten wir Kartoffeln und Gemüse anbauen!“ – dieser Satz unserer Kindergarten-Köchin klingt mir immer noch in den Ohren. Sicher ist auch ein nachträglicher Anschluss noch möglich, aber wer sich jetzt schon die 17 EUR nicht leisten kann, wird später kaum das Vielfache dafür aufbringen können.

Ganz in der Nähe hat ein britischer Großfarmer seine Farm mit 30 km² Grundbesitz. Die guten, rentablen Anbauflächen Kenias sind nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Großbritannien im Jahre 1963 an die kenianische Oberschicht oder in ausländischen Besitz gegangen. Was dort angebaut wird (Schnittblumen, Gemüse, Obst, Kaffe, Tee) geht fast ausnahmslos in den Export, damit wir im Supermarkt günstig einkaufen können. Die eigene Bevölkerung wird auf den weniger lukrativen Flächen noch wie vor 100 Jahren mit der Hacke ernährt. Bisher muss das tägliche Wasser (eine braune Brühe) in Kanistern vom Fluss geholt werden. Der Weg ist weit und steil, der Ertrag eher dürftig.

Wir arbeiten in Kenia sehr eng mit einem Einheimischen zusammen, der selbst in Kongoni aufgewachsen ist und dem die Überwindung dieser Herkunfts-Schranken zur Lebensaufgabe wurde. Sein Umgang mit Geld ist absolut vertrauenswürdig, sonst würde ich dafür auch sicher nicht werben. Er kennt die Menschen vor Ort und auch die kleineren Probleme des Systems.

In unserem Bekannten- und Familienkreis haben wir bislang rund 1000 Euro  sammeln können, die Familien Kongonis  brachten rund 1800 Euro auf. Es bleibt  ein Finanzbedarf von  2300 Euro. Selbstverständlich werden wir in unserem Umfeld weiter sammeln, wir stellen aber auch hier mehrere kleine Bedarfe  ein. Vielleicht finden wir in der betterplace community  Menschen, die  wie wir diese wunderbare Möglichkeit  nicht ungenutzt verstreichen lassen möchten.  

Wer mithelfen möchte, darf unser Projekt gerne besuchen!Mit lieben GrüßenMartina Niewerthpro-A-kids e.V. -Hilfe für die Kinder Kongonis

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M. Niewerth (verantwortlich) verfasst vor mehr als 3 Jahren
Liebe Frau Knott,
im Dorf gibt es ca. 300 "Hüttenanwesen", behelfsmäßig umzäunt mit etwas Strauchwerk, Latten und was man sonst noch finden kann, so dass ein kleiner Innenhof entsteht, in dem manchmal ein Huhn läuft oder Wäsche hängt. Gerne würde ich ein paar Bilder einfügen, doch momentan kann ich leider keine hochladen. Die Funktion ist hier gerade inaktiv. Vielleicht gelingt es später. Diese kleinen Gehöfte werden von recht kinderreichen Familien bewohnt. Daneben gibt es etwas größere Holzhäuser, die viele ganz kleine Kammern haben, in denen scheinbar alleinstehende Tagelöhner, aber auch alleinerziehende Mütter mit drei, vier und mehr Kindern auf engstem Raum leben. Es geht darum jetzt möglichst vielen "Hüttenanlagen"(ich weiß gerade kein anderes Wort) zu einem Wasseranschluss vor der eigenen Haustüre zu verhelfen, der Leben spendet und Perspektiven hinsichtlich hygienischer Verbesserungen und besserer Anbaumöglichkeiten eröffnet. Ich vergesse nicht die ewig durstigen Kinder, die sich bei meinem ersten Aufenthalt gierig auf einen Eimer schmuddeliges Flusswasser stürzten, das eigentlich ein neu gepflanztes Bäumchen wässern sollte.
Ein Hausanschluss versorgt nicht nur einen Menschen mit Wasser, sondern in der Regel eine vielköpfige Familie. Jedem Anschluss können pro Tag rund 1000 Liter entnommen werden (ich muss fragen, wir diese Menge gemessen, bzw. berechnet wird), das Wasser selbst verursacht keine weiteren Gebühren. So wurde uns auf mehrere Nachfragen hin versichert. Der momentan eingestellte Bedarf würde also ausreichen, um zehn private Wasseranschlüsse zu finanzieren. Es leben rund 188 Familien, bzw. Wohngemeinschaften in Kongoni, die sich keinen eigenen Anschluss leisten können. Deshalb werden wir weitere kleine Bedarfe einstellen. Gerne beantworte ich weitere Fragen.
Freundliche Grüße
Martina Niewerth

Bp_dauerspender
H. Knott verfasst vor mehr als 3 Jahren
Hurra Wasser!!!! Seit Ihr Projekt auf betterplace.org ist, sehe ich, wie sich Ihre Partnerschaft mit den Menschen der Gemeinde Kongoni ständig verändert. Die große Chance, wie Sie sagen, Anschluss an eine Wasserleitung zu haben, kann vieles im Dorf weiter zum Besseren verändern. Und die Zeit drängt sicherlich. Sie schreiben, dass im Dorf etwa 300 Familien leben, die Anschlusskosten aber pro Haushalt bezahlt werden sowie 1045 Liter Wasser täglich kostenfrei geliefert werden. Aus dieser Darstellung ergeben sich für mich mehrere Fragen. Ist die Anzahl der Haushalte mit der Anzahl der Familien identisch? Wie wird die kostenfreie Wasserversorgung von 1045 Liter pro Tag gemessen? Wie viele Liter Wasser werden kostenfrei pro Kopf und pro Tag zur Verfügung gestellt? Wie viel Trinkwasser werden sich die Bewohner pro Tag und pro Kopf leisten können?

M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

pro-A-kids e.V. hilft Kongonis Kindern

 

Liebe Vereinsmitglieder, Förderer und Unterstützer von pro-A-kids e.V.,

Dankbar blicken wir auf das erste Jahr unserer gemeinsamen Vereinstätigkeit zurück und damit auch auf den Beginn der Unterstützung kenianischer Kindergartenkinder und deren Familien in Kongoni.

Mehrere Besuche vor Ort stärkten die Verbundenheit mit den Menschen und intensivierten den zwischenmenschlichen Kontakt.

Etliche Verbesserungen in den Lebens- und Lernbedingungen konnten dank der uns anvertrauten Spendengelder realisiert werden. So gibt es seit Juni 2008 im Early Childhood Development Centre ein tägliches warmes Mittagessen und die Betreuung der Kleinen konnte in den Nachmittag hinein ausgeweitet werden. Der kaputte Wassertank wurde repariert, ein neuer angeschafft und Regenrinnen besorgt, die unser Vereinsmitglied Ilja während seines Sozialpraktikums mit installierte. Somit konnte die schwierige Situation der Trinkwassergewinnung etwas entschärft werden.

Bereits zweimal wurden im Kindergarten medizinische Untersuchungs- und Beratungstage durchgeführt. Ein Ärzteteam aus der 30 km entfernten Stadt Nanyuki kommt zu diesem Zweck ins Dörfchen. Zudem konnte Kindern sehr bedürftiger Eltern der Übergang in die Grundschule ermöglicht werden, indem pro-A-kids die Kosten für die erforderliche Schuluniformen übernahm und geschuldete Kindergartengebühren übernahm.  Für das Jahr 2009  sehen wir als einen Schwerpunkt unserer  Arbeit die weitere Verbesserung  der Wasserversorgung in Kongoni.  Eventuell  kann  eine  Wasserleitung  realisiert werden.  Dies würde die Lebensbedingungen der ganzen Dorfgemeinschaft  ganz entscheidend  verbessern. 

Wir möchten es nicht versäumen, Ihnen noch einmal ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen im Namen der Kinder Kongonis, deren Lebens- und Lernbedingungen wir durch Ihre freundliche Zuwendung ein wenig verbessern konnten.

Wir würden uns freuen, die Arbeit von pro-A-kids auch in diesem Jahr von Ihrem geschätzten Wohlwollen getragen zu wissen. Asante sana & kwa heri! 

Mit herzlichen Grüßen       

Martina Niewerth

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Asante sana - vielen Dank

 

Allen bisherigen Spendern nochmals herzlichen Dank, Ihre Zuwendungen kommen zu 100 % dort an, wo Sie dies auch erwarten, unsere Verwaltungskosten hier in Deutschland werden von den verantwortlichen Personen selbst getragen.

Sollten Sie noch weitere Menschen kennen, die die Arbeit von pro-A-kids e.V. unterstützen möchten, würden wir uns über entsprechende Kontakte sehr freuen.

Die Gesamtausgaben unserer Maßnahmen im E.C.D.C. betragen zur Zeit ca. 3.000 EUR pro Jahr, also ca. 100 EUR pro Kind für Mittagessen, unterrichtliche und medizinische Betreuung,  Unterrichtsmaterialund Hilfe beim Übertritt in die Grundschule. Davon sind momentan ein Drittel durch regelmäßige Spendenzusagen gedeckt.

Langfristig wäre die Errichtung eines Grundschulgebäudes auf dem großzügigen Gelände sehr wünschenswert, die Grundschule im Nachbarstädtchen Timau ist völlig überfüllt, das Mittagessen muss den Kindern schon am Morgen von den Eltern mitgegeben werden. Außerdem ist es vielen Eltern ein großes Anliegen, ihre jüngeren Kinder in der dörflichen Umgebung aufgehoben zu wissen, anstatt sie nach Schulschluss, zusammen mit den älteren Kindern unbeaufsichtigt durch den Marktflecken Timau gehen zu lassen.

Dieses Vorhaben muss natürlich mit den Verantwortlichen Behörden gut vorbereitet werden, letztlich wird es aber eine Frage der Finanzierung werden und davon abhängen, ob sich genug Menschen für dieses Anliegen einsetzen.

Unsere Kooperationspartner vor Ort in Kenia und wir haben viele Ideen und auch Initiativkraft und hoffen auf Menschen, die uns helfen, damit wir auch weiterhin helfen können.

Herzlichen Dank

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Erster Bedarf gedeckt! Dankeschön!

Wir freuen uns sehr!

Gerade zur rechten Zeit haben liebe Menschen unseren ersten Bedarf erfüllt. Wir können neue Schuluniformen für unsere großen Kindergartenkinder bei der Schneiderin in Auftrag geben.

In Kenia beginnt das neue Schuljahr mit dem Kalenderjahr und oftmals können es sich die Familien nicht leisten, die obligatorischen Uniformen anzuschaffen. Eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme in eine Primary School ist es, erst alle Beitragsschulden beim Kindergarten beglichen zu haben. Auch hier ist nicht selten Hilfe geboten.

Sieben potentiellen Erstklässlern kann dank Ihrer Unterstützung geholfen werden. Wir sagen Asante sana - herzlichen Dank und hoffen dennoch auch weiterhin auf finanzielle Zuwendungen, auch aus dem www. Noch sind nicht alle zugesagten Hilfen für 2009 gegenfinanziert. Pro-A-kids bietet seit Juni 2008 u.a. ein tägliches warmes Mittagessen, verbunden mit einer längeren Betreuungszeit und regelmäßige medizinische Kontrolluntersuchungen im ECDC Kongoni an. Auch einiges an Mobiliar und Ausstattung wäre dringend anzuschaffen. An sich benötigte man etwa 300.-Euro/Monat, um den Kindergarten mit allem zu versorgen. Uns fehlen noch etwa fünfzehn regelmäßige Spender, die bereit sind 5 bis 10 €/Monat zu geben. Weitersagen ausdrücklich erlaubt!

Martina Niewerth

für pro-A-kids e.V.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Infoveranstaltungen an oberfränkischen Waldorfschu

„Erfahrung verändert” - unter diesem Motto könnte man das Engagement von Lea Leverentz und Ilja Borgböhmer zusammenfassen, die im Nachklang ihres vierwöchigen Keniaaufenthaltes nun an verschiedenen Waldorfschulen über ihre Erlebnisse berichten. Der Anfang wurde Ende Oktober an der Waldorfschule Coburg gemacht, bei dem die beiden im Rahmen der Vorstellung von Iljas Jahresarbeit einen engagierten und fachlich gut ausgearbeiteten Vortrag zu den Aktivitäten des letzten Jahres hielten. „Wie geht eigentlich Helfen?” - diese Frage ist bei näherem Hinsehen gar nicht so einfach zu beantworten und hat die beiden Jugendlichen während ihrer Arbeit auch immer wieder neu herausgefordert. Das lange Sozialpraktikum in Timau/Kenia hat intensive Kontakte mit Kindern und Erziehern in Kongoni und vielen anderen Menschen im Umfeld möglich gemacht und vielleicht liegt gerade in diesen Begegnungen das Wesentliche einer partnerschaftlichen Hilfe. Andererseits muss „Erkennen” auch Folgen haben, wenn es aufrichtig ist, und so wenden die beiden Jugendlichen auch weiterhin einen Teil ihrer Freizeit dafür auf, ihre Mitschüler, Lehrer und Interessierte über die geleistete Arbeit zu informieren und finanzielle Unterstützung zum Fortbestand des Projektes einzuwerben. In Kenia wurden von Lea und Ilja verschiedene Kunstgegenstände erworben, die bei dieser Gelegenheit verkauft werden, Chai Masala lädt ein zum Genießen und Plaudern und verschiedene Informationsmaterialien geben einen weiteren Einblick. Wichtigstes Ziel ist weiterhin, genug regelmäßige Unterstützer zu gewinnen, um die begonnene Arbeit auch langfristig erfolgreich weiterführen zu können.

Infos über die Arbeit von pro-A-kids e.V. auf der Homepage www.pro-A-kids.org

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

Komm mit nach Kenia - nicht kommerzielles Sozialpr

Wir laden junge Menschen ein, während eines betreuten Praktikums im Juli 2009 unsere Arbeit, die sozialen Einrichtungen, mit denen wir in Kenia zusammenarbeiten, und natürlich auch Land und Leute kennenzulernen.

Auch im kommenden Jahr wird Elke wieder nach Timau reisen und sie ist bereit, dort einen Monat lang bis zu vier Schüler zu betreuen, die gerne in einem kleinen kenianischen Städtchen ein mehrwöchiges Praktikum erleben möchten. Dieser verhältnismäßig lange Aufenthalt ermöglicht ein gutes Einleben in die dortigen Verhältnisse. Die Unterbringung findet in dem Guest House einer christlich geführten Secondary School statt, wobei die fünfköpfige Reisegruppe autark vom Schulbetrieb sein wird. Einkauf und Speisenzubereitung erfolgt in Eigenregie. Die einfache Unterkunft inmitten pulsierenden kenianischen Lebens ermöglicht von Anfang an umfassende englischsprachige Kontakte zur Bevölkerung.

Vor Ort in Timau gibt es mehrere soziale Einrichtungen zu denen Kontakte bestehen. So können neben dem Kindergarten in Kongoni auch Timaus Primary School, eine Nursery und/oder das Waisenhaus besucht werden. Der Praktikumseinsatz kann nach dem eigenem Interessenschwerpunkt gestaltet werden, die Planung und Abstimmung erfolgt im Vorfeld im persönlichen Gespräch. Neben der sozialen Arbeit werden auch Ausflüge gemeinsam unternommen. So kann man beispielsweise in Nanyuki den Äquator überschreiten, in der Bezirkshauptstadt Meru einen Einkaufsbummel machen, den Mount Kenia wandernd kennen lernen oder auch einen Safaripark besuchen.

Interessenten für ein Sozialpraktikum in Timau bewerben sich bitte bis Ende Dezember 2008 bei elke.baer@t-online.de  Weitere Fragen im Vorfeld werden gerne beantwortet.

 

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Ralf H. verfasst vor mehr als 3 Jahren
Ein begeisterndes Projekt! Die Einladung an Jugendliche habe ich in unserem Jugendbuch-Blog veröffentlicht: http://jugendbuecher.blogspot.com/2008/11/jugendliche-helfen-kenianischen-kindern.html

Viel Glück wünscht Ralf Hellbart

M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

M. Niewerth

pro-A-kids e.V. hilft Kongonis Kindern

Beinahe ein Jahr ist vergangen, seit wir unseren kleinen Hilfsverein gegründet haben. Dankbar schauen wir auf Erreichtes zurück, das durch die Hilfe vieler Freunde und Unterstützer realisiert werden konnte:

Unsere Kindergartenkinder bekommen nun zwei Mahlzeiten täglich und die Betreuung wurde in den Nachmittag hinein verlängert. Die Wasserversorgung ist dank der beiden neuen Wassertanks entspannter als zuvor, medizinische Besuchstage im ECDC bringen Know-How und Medizin zu den Familien und wir durften drei unserer "Großen" den Weg vom Kiga in die Primary School ebnen.

Durch Leas und Iljas Schülertagung an der Freien Waldorfschule Hof konnten Sponsorengelder eingeworben werden, viele kleine Aktionen unserer Vereinsmitglieder  taten ein übriges dazu, so dass wir diese Hilfestellung geben konnten. Um unser Engagement in Kongoni auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, bzw. es noch auszuweiten, benötigen wir jedoch auch weiterhin Menschen an unserer Seite, die wie wir die Not sehen und gerne helfen wollen.

Jeder Euro ist willkommen und fließt unmittelbar in unser Hilfsprojekt zu Gunsten des Early Childhood Development Centre Kongoni. Ausführliche Infos, auch über das erste nicht-kommerzielle Sozialpraktikum in Timau gibt es auf unserer Homepage www.pro-a-kids.org.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

NGO werden ist nicht so leicht...

Nairobi, 13. und 14. August Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum  

Die Zeit drängt und wir entschließen uns, den zweiten Tag auf die SACDEP-Besichtigungsbesuche zu verzichten und uns stattdessen gleich auf den Weg nach Nairobi zu machen. Die Besorgungsliste ist lang und die Zeit kurz. Allen voran möchten wir endlich die lang vorbereitete Eintragung ins NGO-Register über die Bühne bringen. Ich habe alle vom kenianischen NGO-Board im Internet geforderten Unterlagen sorgfältig in einer Mappe, allerdings erklärt man uns, dass diese Liste nicht die aktuell gültige ist, dafür bekommen wir eine neue. Wir beantragen die geforderte ”Namenssuche”, sprich eine Feststellung, ob unser deutscher Vereinsname “pro-A-kids” in Kenia schon vergeben ist, dies dauert mindestens einen halben Tag. Also beschliessen wir, in der Zwischenzeit die Einkaufsliste abzuarbeiten und morgen wiederzukommen. Ein anstrengendes Unternehmen zu Fuß zu viert in Nairobi, das Durchschlängeln durch den dichten Verkehr ist für uns Deutsche gewöhnungsbedürftig und sicher nichts für Menschen mit gehobenen Sicherheitsbedürfnissen. Abends kommt Noah zu uns ins Hotel, ein guter Bekannter seit meinem ersten Keniaaufenthalt, der erst vor zwei Tagen von einem vierwöchigen Deutschlandaufenthalt zurückgekommen ist und der viel zu erzählen hat. Zum Beispiel, dass er keinen Rassismus erlebt hat, obwohl das in allen kenianischen Schulen über Deutsche gelehrt wird. Oder dass ihn am meisten beeindruckte, dass alle Menschen immer irgendwie mit Arbeiten beschäftigt sind und nicht soviel sinnlos herumstehen wie hier in Afrika. Und dass das Essen viel, viel besser sei als in den USA. Die Jugendlichen nutzen die gehobenen Ausgehmöglichkeiten der Hauptstadt zum “clubing”, ich ziehe eine ruhige Nacht zum Durchschnaufen vor.

Am nächsten Morgen starten Francis und ich den zweiten Versuch im NGO-Büro, schlauer, aber immer noch nicht erfolgreich. Die Bestätigung der Eintragung ins deutsche Vereinsregister bedarf einer amtlichen Übersetzung ins Englische, wo bekommt man diese nun wieder her? Nach längerem Hin- und Her landen wir beim Goethe-Institut, das wohl als einzige kenianische Einrichtung dafür authorisiert ist, allerdings gerade Urlaub hat. Das wars also für diesen Versuch. Da auch noch andere Unterlagen nachgearbeitet werden müssen - und vor allem eine eigene kenianische Satzung erstellt werden muss - wird die Sache vorerst mal verschoben. Insgesamt bin ich vom kenianischen Verwaltungswesen positiv überrascht: wer anständig fragt bekommt auch eine anständige Antwort und bis jetzt erscheint mir der Verwaltungsapparat durchaus nicht schlecht organisiert. Francis erklärt mir, dass sich diesbezüglich in letzter Zeit sehr viel positiv verändert hat. Allerdings stelle ich auch fest, dass sich viele Antragsteller wie unterwürfige Bittsteller verhalten und auch dementsprechend behandelt werden. Der Umgang mit Papier und Autorität macht wohl immer noch Angst, die uns so nicht bekannt ist.

Lea und Ilja sind mittlerweile auch schon wach, wir holen sie vom Hotel ab und liefern Ilja - der die letzte Woche bei Noah in Nairobi bleiben wird - noch in seinem neuen Zuhause ab. Weiter geht es nochmals zum Einkaufen und zuletzt noch in ein Handelsviertel der besonderen Art. Stand an Stand, dicht gedrängt, wir schlängeln uns mit dem Taxi durch auf der Suche nach “Mackintosh”, einem Überzugsstoff für unsere Liegematratzen im Kindergarten. Lea möchte am liebsten aussteigen und zu Fuss weitergehen, das angestarrt werden als “Mzungu” im Auto ist ihr mehr als zuwider. Ich dagegen handele mir eine Beschwerde ein, als ich aus dem Auto aussteige, noch bevor der Preis verhandelt wurde. Nun müssen wir wohl die sogenannte “white-tax” zahlen, den Preisaufschlag für Weiße. Allerdings gilt dieser auch für gutverdienende Einheimische und manchmal frage ich mich, ob dieses System nicht auch als Sozial-Ausgleich Sinn macht, hat halt alles seine zwei Seiten. Es wird spät und wir beeilen uns, zum Matatu-Stand in der River-Road zu kommen, ab Nanyuki müssen wir mit dem Taxi nach Hause. Endlich wieder zuhause in Timau - fernab von Hektik und Stress der betriebsamen Hauptstadt, wenn auch hin und wieder mit dicken Lehmbatzen an den Füßen, wenn es gerade frisch geregnet hat.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Besuch in Thika

Besuch in Thika, 11. bis 13. Aug. 08 Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum  

Der Anbau von eigenem Gemuese auf biologischer Basis einschliesslich Kompostbereitung auf dem grosszuegig bemessenem Kindergarten war einer unserer langgehegten Traueme zum weiteren Ausbau gewesen. Zu diesem Zweck hatte ich Fr. Irmgard Wutte - eine der Gruendungspersoenlichkeiten der Rudulf-Steiner-Schule in Nairobi um eine Kontaktadresse gebeten. Da sie selbst zur Zeit eine deutsche Reisegruppe durch Kenia fuehrt lud sie uns ein, an einem gemeinsamen Besuch des Agrarzentrums SACDEP teilzunehmen.

Auf diesen Besuch hatten wir uns schon seit langem gefreut. Vorher musste aber noch viel erledigt werden, der Tank war immer noch nicht fertig, schliesslich uebernahm Chris dankenswerterweise den Transport, sodass wir uns endlich auf den langen Weg machen konnten. Die Verkehrsverhaeltnisse an diesem Tag waren allerdings gegen uns, sodass wir das Tagunszentrum erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichten und den Rest der Gruppe nur fluechtig kennenlernen konnten.

Der naechste Morgen begann mit Muehseeligkeiten, wir waren zwar angemeldet, allerdings wohl nicht im Organisationsplan untergebracht und mussten nach einigem Hin und Her ein eigenes Fahrzeug samt Fahrer mieten. Dann ging es endlich los zu den sogenannten “Feldbesichtigungen”. Fr. Wutte beschloss, in unserem Wagen mitzufahren, was uns natuerlich besonders freute, endlich konnten wir diese engagierte Frau, die zehn Jahre in Kenia gelebt hatte und deren Buch “Ein leiser Ruf aus Afrika” uns so sehr beeindruckt hatte, selbst kennenlernen und die langen Fahrten waren mit regem Austausch gefuellt.

Erste Besichtigungsstation war eine Primary-School, die mit einer Schuelergruppe versuchte, die  Traditionen der Kikuyu den Schuelern wieder zu vermitteln, durchaus bemerkenswert, aber wohl nicht das, was wir uns unter einem Vorzeigeprojekt vorstellen wuerden.

Naechste Station: eine Farmer-Initiative, die durch Eigenvermarktung versucht, hoehere Profite fuer ihre Produkte zu erzielen. Passionsfrüchte, Mango und Bananen werden mit einem Haushaltsmixer zerkleinert, in Plastikbeutel gefuellt und tiefgekuehlt und anschliessend fuer 3 KES als Wassereis verkauft. Ebenfalls ein hoffnungsvoller und richtungsweisender Ansatz, der mich an vergleichbare Initiativen in Deutschland in den 50er und 60er Jahre erinnert. Als Hauswirtschaftsmeisterin habe ich allerdings dann doch einige Anmerkungen in Sachen Arbeitseffizienz und Hygiene. Aber wir haben uns mittlerweile an vieles gewoehnt - “das ist hier eben so” - was soll man auch weiter dazu sagen?

Und weiter geht es, auf teilweise recht abenteuerlichen Wegen hinauf ins Bergland, mittlerweile sind wir beim Stamm der Kambas angelangt. Eine Frau steht schon wartend an der Strasse, schnell kommt uns eine ganze Gruppe Frauen in bunter Festtracht entgegen, die uns singend empfängt “Wo sind unsere Besucher? Hier kommen sie! Leute gebt acht, denn es sind gebildete Leute, die uns besuchen!” Schnell werden aus dem Haus noch Sofa und Sessel mit Schmuckdeckchen herbeigetragen, um allen einen gebührenden Ehrenplatz anbieten zu können. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Finanzierungsgemeinschaft, die mit selbstverwalteten Kleinkrediten den Mitgliedern hilft, notwendige Investitionen zu tätigen oder kurzfristige Finanzlücken zu überbruecken, ohne gleich in noch grössere Schwierigkeiten zu geraten. Übliche Bankkredite sind meist nicht erhältlich, da keine Sicherheiten gegeben werden können. Die Zinsen dafür sind zwar auch nicht unerheblich, allerdings geht das Geld ja nicht an große, meist ausländische Banken wie Barcleys etc., sondern bleibt als Grundkapital der Leihgemeinschaft erhalten. Mittlerweile konnte so eine ganz erstaunliche Summe zusammenkommen, auf die die Frauen durchaus auch stolz sind und die ihnen eine gewisse Unabhängigkeit von ihren Ehemännern sichert. Männer sind in diesen Gruppen zwar prinzipiell auch zugelassen, allerdings eher selten, oft werden Ersparnisse eher in den nächsten Pub getragen, um seinem Freundeskreis eine Runde zu spendieren. Feiern und Teilen hat hier eine weit grössere Bedeutung als bei uns und hat viel mit dem Ansehen im Dorf zu tun. Wie hört man immer wieder?: “everyone ist everybodys business!” Letztlich sind auch die Leihgemeinschaften auf diesem System der strengen sozialen Kontrolle aufgebaut, mit formalem Leitungsteam und einer ganzen Menge Untergremien, in der auch säumige Rückzahler ausführlichst diskutiert und eventuell auch ausgeschlossen werden. Es scheint wohl zu funktionieren - aber ich muss zugeben, dass mir persönlich unser anonymes Bankenwesen dann doch sympathischer ist. Anschliessend wird noch Chai (Schwarztee mit viel Milch und Zucker) und ein Erbsengericht aufgetragen, dann müssen wir auch schon wieder weiter.

Letzte Station ist nochmals eine Primary-School irgendwo im Hochland, auch hier werden wir schon sehnsüchtig erwartet. Das ganze Dorf ist seit dem Morgen mit unserem Besuch beschäftigt und alle wichtigen Amtsträger vor Ort. Das Konzept nennt sich “cultural diversity” und meint die Anerkennung und Wertschätzung verschiedener kultureller Ansätze. Konkret geht es wohl darum, den Schulkindern die eigene afrikanische Kultur anhand von Heilpflanzenanbau, einer traditionellen Kamba-Hütte und dem Umgang mit traditionellen Werkzeugen wieder näherzubringen und sie dazu zu ermutigen, der westlichen Kultur nicht blindlings nachzulaufen, sondern das Erhaltenswerte weiterzuentwickeln. Wir bekommen traditionelles Essen vorgesetzt: Süßkartoffeln, Kürbis, Hirse-Ugali, Erbsen, Porridge und als besondere Leckerei einen Klecks Sauermilch. Wenn man die mageren Kühe dieses trockenen Hochlandes anschaut versteht man schnell, woher die Kostbarkeit rührt. Es werden immer wieder Ansprachen und Wertschätzungen ausgesprochen, auch von uns wird solches erwartet. Manche Kinder sehen an diesem Tag zum ersten mal in ihrem Leben “Weiße”. Wohl auch ein Beitrag zur “cultural diversity” und wir werden uns mal wieder unserer Vorbildrolle bewusst, die wir so ja gar nicht unbedingt gewählt hatten. Bauch und Herz sind ist mehr als gefüllt, als wir uns nach einem langen Tag endlich auf den Heimweg machen.

Auf dem Rückweg kommen wir an riesigen Ananas-Plantagen der Firma “Del Monte” vorbei, unser Fahrer und Francis klären uns über Anbauweise und Problematik dieser Industrie-Landwirtschaft auf. Viele Flächen in bester Ackerbaulage liegen mittlerweile ganz brach, nachdem durch den intensive Pflanzenschutzmittel-Anwendung nun gar nichts mehr angebaut werden kann. Welch ein Gegensatz zu dem vorher Gesehenem!!

Der nächste Morgen beginnt mit einem Vortrag von J. Ngugi Mutura. Mutura gehört zu den Gründungspersönlichkeiten von SACDEP und verkörpert wohl in besonderem Maße das Ideal eines afrikanischen Führers: Redetalent, Witz und Vision sind unabdingbare Voraussetzungen für solche Positionen, das geschriebene Wort hat im Gegensatz zur westlichen Kultur eher einen untergeordneten Stellenwert, es ist eine wahre Freude zuzuhören.

Er geht kurz auf die aktuellen politischen Vorgänge im Zusammenhang mit dem Wahlausgang ein und zieht ein durchaus positives Resümee, dem ich mich sofort anschließen kann: Kenia wacht auf. Im kurzen historischen Rückblick stellt er dar, dass es aufgrund der geringen Bevölkerungszahlen bis in die Kolonialzeit kein Hungerproblem in Afrika gab. Die weißen Siedler nahmen durch den traditionellen Wanderfeldbau nur periodisch genutztes Land in Anspruch und bauten darauf vor allem gewinnbringende Export-Kulturen wie Tee, Kaffee, Sisal etc. an, die Ernährung der einheimischen Bevölkerung hat dabei zu keinem Zeitpunkt irgendeine Rolle gespielt, allerdings die Gewinnung billiger Arbeitskräfte zur Gewinnmaximierung. Diese Strukturen blieben letztlich nach der Erreichung der Unabhängigkeit in den 1960er Jahren in allen afrikanischen Staaten bestehen, da sie einerseits die Versorgung der westlichen Welt mit notwendigen (Luxus)-Gütern sicherstellt und andererseits der herrschenden afrikanischen Oberschicht ein einträgliches Einkommen beschert. Mutura geht sogar soweit, sämlichte öffentliche Entwicklungshilfe als Geldverschwendung zu bezeichnen, da sie letztlich nur den Regierungstechnokraten nützen, aber am Kleinbauern vor Ort, auf dessen Schulter die Ernährung des Landes liegt, völlig vorbeigeht. SACDEP versteht sich deshalb in erster Linie als Impulszentrum zur Aufklärung von Kleinbauern und Organisation politischer Einflussnahme. Sogenannte “fieldworker”, ausgebildete Agrarfachleute werden geschult und besuchen dann regelmäßig interessierte Dorfgemeinschaften in ganz Kenia. Mittlerweile konnten so insg. 40.000 Kleinbauern samt Familien erreicht werden. Die wichtigste Aussage ist dabei “there is nobody to help them, the can only help themself!”. Der SACDEP-Leiter ist fest davon überzeugt, dass Afrika genug Ressourcen hat, um sich ausreichend selbst zu ernähren. Allerdings wird es dann keine High-Tech-Rosensträuße für vernachläßigte Ehefrauen im Norden mehr geben. Oder zumindest zu einem fairen Preis und zu erträglichen ökologischen Bedingungen. Macht irgendwie Sinn für mich.

Zum Abschluss sehen wir uns noch im Hausgarten der SACDEP-Zentrale um und wechseln ein paar Worte mit dem zuständigen Gärtner. Endlich komme ich zu dem, was ich eigentlich erwartet hatte: organisch-biologischer Gartenbau unter tropischen Bedingungen. Die Kompostbereitung weckt mein besonderes Interesse, aber außer der Feststellung, dass aufgrund der höheren Temperaturen die Umsetzung bereits nach 2 Monaten abgeschlossen ist, gibt es nicht viel, was von meiner häuslichen Kompostierpraxis abweicht. Auch eine lehrreiche Erkenntnis. Genauso wie die Tatsache, dass ohne Wasser gar nichts geht, also auch nicht in “unserem” Kindergarten in Kongoni.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Sa. 09.08.2008 von Ilja

Heute morgen wurde ich von meinem Telefon aufgeweckt, es war Francis der anrief um zu fragen ob ich und Lea auf Bruce,seinem Sohn, aufpassen koennten weil im Cyber viel zu tun ist, der Schreibtisch liegt voll von Auftraegen die bevor Thika, wir gehen mit Frau Wutte (Gruenderin der Rudof Sterinerschule in Nairobi) und einer Deutschen Reisegruppe vom 11-13.8.08 nach Thika um mehr ueber Oekolandbau in Afrika zu erfahren, erledigt werden muessen. Wir hatten einen schoenen Vormittag mit Wambugu Junior (Bruce) und gingen anschliessend mit Francis los um das Weisenhaus von Timau zu besichtigen. Das St. Stephen’s Children’s Home ist einen sehr schoene und gut gefuehrte Einrichtung,wie ich finde, die den Kinder (ca. 26) ein Zuhause gibt und es ermoeglicht das die Kinder zu Schule gehen koennen. Das Weisenhaus umfasst mehrer Gebaeude, Schlafraeume fuer Jungen und Maedchen, einen sehr schoene und moderne Kueche die von der Britischen Armee sowohl errichtet als auch gesponsert wurde, sowie eine Tagesstaette fuer Kleinkinder und sogar ein E.C.D.C., die zwei zuletzt genannten Einrichtungen sind jedoch staatliche Institutionen die sich aber auf dem selben Gelaende befinden. Da im Moment auch in Kenia Ferien sind wurde fuer die Kinder ein Fartfinder Camp organisiert, richtig mit passender Kleidung, Fahnen und Zelten, so wie wir es gewoehnt sind, in Deutschland. Die Kinder kamen gerade von einer Wanderung zurueck und waren alle sehr hungrig. Leider war die Dame die das Weisenhaus leitet nicht da, eigentlich wollte sie mit uns die Besichtigung des Gelaendes machen, doch auch die Koechin konnte uns das wichtigste erklaeren. Nach dieser schoenen Besichtigung gingen wir auf dem Heimweg bei der Werkstatt vorbei,die unseren Tank repariert und schauten wie weit die Arbeit vortgeschritten ist. Der neue Boden ist bereits befestigt doch muessen die Raender noch verschweizt werden. Wird hoffentlich nicht mehr so lange dauern. Elke ist die meiste Zeit damit beschaeftigt Francis bei einem Hochtzeitskartenauftrag zu helfen. So und spaeter geht es noch nach Meru, schoenen Abend noch.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Freitag, 8. August 08 von Elke

Nachdem wir den heutigen Tag fuer den Kindergartenausflug freigehalten hatten, dieser aber aufgrund langer Absprachewege verschoben werden musste, ist kein festes Programm vorgesehen. Ich mache mich auf nach Kentrout, um endlich die Fotos fuer die geplante Homepage zu bekommen. Dieser Ort bezaubert mich immer wieder und es ist wirlich schade, dass so wenig Menschen dorthin finden. Beim anschliessenden Gespraech mit dem Manager - der mittlerweile zum guten Bekannten geworden ist - kommen wir auch auf das Sozialengagement des Betriebes und seine Plaene, auf organischen Anbau umzustellen, zu sprechen. Das baut auf, nach allem anderen, was man hier auch immer wieder erlebt.

Nachmittags ist endlich Zeit, eine alte Bekannte zu besuchen. Ich hatte sie vor ziemlich genau einem Jahr im Internetcafe in Nanyuki kennengelernt, als sie mich ansprach, nachdem ich am Telefon deutsch gesprochen hatte. Seitdem sind wir regelmaessig per eMail in Kontakt und ich erfahre so eine ganze Menge ueber Land und Leute aus Sicht einer deutschen Einwanderin. Sie hatte ihren jetzigen Mann, einen um einige Jahre juengeren Kenianer via Internet kennengelernt und sich mit allen Konsequenzen auf ein Leben so fern der Heimat eingelassen. Es wird ein sehr unterhaltsamer und vergnueglicher Nachmittag, wir bekommen deutsche Eierkuchen, erfahren, dass der afrikanische Ehemann der deutschen Kueche nicht besonders viel abgewinnen kann und auch sonst noch einige Geheimnisse aus dem Naehkistchen. Ich habe den Eindruck, dass auch Lea und Ilja den Insider-Einblick in eine in vielerlei Hinsicht gemischten Beziehung sehr interessiert verfolgen. Ich selbst komme zu dem Ergebnis, dass es wohl schon eine grosse Portion Lebenserfahrung braucht, um all die kleinen Verschiedenheiten gelassen hinzunehmen. Es gibt auch viel aus dem Alltagsleben in der Nachbarschaft zu erzaehlen, vor allem den fuer unsere Verhaeltnisse nochmals sehr viel schlimmeren Zustaenden in der Massaisiedlung. Diese Volksgruppe, wie auch die verwandten Samburu oder Turkana, koennen sich wohl am schlechtesten an den raschen gesellschaftlichen Wandel anpassen. Ackerbau ist ihnen fremd, auch wenn genuegend Land und unendlich viel Zeit vorhanden ist, Hunger wird hingenommen oder - schlimmer noch - im Alkohol ertraenkt. Haeufig wechselnde Sexualkontakte sind wohl eine Folge davon, eine sich daraus ergebende hohe Aidsrate ebenso. Unsere Gastgeberin kommentiert dies mit oft recht zynischen Kommentaren, hilft aber doch immer wo irgend moeglich. Die Nachbarin hat einen voellig verwahrlosten Jungen bei sich aufgenommen, den beide Frauen jetzt wohl gemeinsam durchfuettern. Irgendwie beieindruckt mich dieser Sprung in eine neue Welt mit all seiner Konsequenz und Zwiespaeltigkeit dann doch.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Do,7.8.08 Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum  

Heute hatte Elke ihren “großen” Tag, sie sollte an dem Jahresabschlussfest der Primary School in Timau eine Rede halten. Als wir um 10 Uhr dort ankamen wurde Elke gleich einmal neben den 9 Lehreren frontal zu Schuelern und Eltern postiert. Zuerst fuehrten ein paar Schueler Lieder und Taenze auf, anschließend wurden die besten Schueler jeder Klasse genannt und beschenkt. Danach war Elkes großer Auftritt. Als sie diesen gut gemeistert hatte, riefen die Schulkinder ploetzlich Iljas und meinen Namen, die Namen hatten sie sich wohl von unserem Besuch gemerkt. HILFE! So mussten wir ebenfalls vor den versammelten Schuelern und Eltern, die nicht gerade wenig waren, von uns erzaehlen. Als das Fest zu Ende war, liefen wir gemeinsam mit dem Headmaster, dem Vorgesetzten von Benedicta, unserer Kindergartenlehrerin,nach Kongoni zum Kindergarten,um dort das Treffen, ueber die schon gestern genannten Gruende, mit den Eltern zu halten. Ich denke dieses Meeting war sehr gut. Anschließend setzten wir uns mit den Eltern der Kinder zusammen, die naechstes Jahr schulreif sind, bzw. schon in der Schule sein muessten. Diese Sache, die 3 Jungs Eric,Samwuel und Anthony, in die Schule zu bringen, ist ein sehr grosses Anliegen fuer mich! Fuer einige Familien ist es nicht leicht ihre Kinder in die Schule zu schicken, denn jedes Kind braucht ein Uniform die umgerechnet 20 Euro kostet. Dieser Betrag ist fuer diese Familien schwer aufzubringen. Fuer mich ist es unvorstellbar, dass Kinder nicht lernen und in die Schule gehen koennen, wegen dieser Uniform oder auch manche Eltern dieses Geld lieber fuer andere Sachen ausgeben. Wir haben uns einmütig entschlossen, die Uniform fuer “unsere” Kinder zu bezahlen. Ich habe auch schon gleich einen Termin bei der Schneiderin ausgemacht um mit den Dreien zusammen dorthin gehen zu koennen. Nun muessen sie nur noch den Aufnahmetest, den jedes Kindergartenkind machen muss, um in die Schule zu kommen, schaffen.Das duerfte fuer sie aber kein Problem sein, denn bei den Uebungstesten schneiden sie richtig gut ab· Dies ist ein kleines, sehr wichtiges Projekt fuer mich, umso mehr hat es mich gefreut als wir gleich heute die Aufnahme-Zusage der Primary School bekommen haben. Dies war ein sehr erfolgreicher Tag fuer mich. Nun bin ich sehr muede, sleep well

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Mittwoch, 6. August 08 Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum -

Gestern abend kam Lea mit einem kleinen Zettel heim, Mrs. Benedikta - die Lehrerin am E.C.D.C. - bittet um ein Gespraech zusammen mit ihrem Vorgesetzten, dem sog. Head-Teacher der zustaendingen Primary School hier in Timau heute morgen um halb neun. Ich habe absolut keine Ahnung um was es gehen soll, bin aber puenktlich vor Ort. Der Head-Teacher ist ein engagierter und aufgeschlossener Mann, mit dem sehr schnell eine gute Verhandlungsbasis gefunden werden kann. Ich mache deutlich, dass es uns bei unserer Arbeit nicht darum geht, eine “rosarote deutsche Insel” in unserem Projekt zu schaffen, sondern innerhalb der vorgegebenen staatlichen Strukturen zu arbeiten und diese zu unterstuetzen. Dies wird positiv aufgenommen, der Schulleiter nimmt die Anliegen der Lehrerin auf (Elternmitarbeit, Gehaltsfragen, Entscheidungsbefugnis), ohne naeher darauf einzugehen. Fuer den naechsten Tag wird ein Meeting im Kindergarten angesetzt, an dem sowohl die Kindergarteneltern als auch unser Projektbetreuer Francis dazugebeten wird. Alles in allem war das ganze wohl ein Versuch, unseren Kontaktmann auszuschalten, aber weder der Head-teacher noch ich unterstuetzen dieses Vorgehen.

Ilja ist mittlerweile wieder am Kindergarten um zusammen mit einem Zimmermann und zwei weiteren Arbeitern die restlichen Dachrinnen und das Podest fuer den zweiten Wassertank fertigzustellen.

Lea und Francis machen sich auf, um im kirchlichen Kindergarten in Timau die benoetigten Matratzen fuer den Mittagsschlaf zu besichtigen. Schwester Joanne ist wohl eine sehr engagierte Persoenlichkeit, ueberall hoert man nur Loblieder auf sie singen. Eine komplette Schulfuehrung eroeffnet wohl viele Einblicke, auch die benoetigten Matratzen werden besichtigt. Die abwaschbaren Ueberzuege sollen waehrend unseres Besuches in Nairobi besorgt und in der Naeherei von Sr. Joanne auf hier erhaeltliche Unterlagen genaeht werden. Wieder ein Schritt nach vorne.

Ilja fragt mittlerweile nach Essen und Geld, mit den Arbeitern ist ein bescheidener Lohn vereinbart worden, 200 KSH - 2 EUR - pro Tag. Dies fuehrt zu heftigen Diskussionen, von den Eltern wird ehrenamtliche Arbeit umsonst erwartet, leider ist der Einsatz dementsprechend gering. Es faellt mir schwer, das hiesige System wirklich ganz zu verstehen und erst am folgenden Tag erschliesst sich mir ein Teil davon. Wir sind in Deutschland gewohnt, nicht unerhebliche Steuern zu zahlen und somit alles folgende in staatlicher Hand  zu legen.Hier schlaegt sich diese Teilhabe am Gemeinwohl in ganz anderen Systemen  nieder, bei der sehr viel Beteiligung der sog. Community erwartet wird. Immer noch viel zu lernen fuer uns. Mittlerweile gibt es ein heftiges Gewitter, aber unsere Arbeiter warten trotzdem auf Essen und Bezahlung, also mache ich mich mit vier Beuteln Pommes frites samt Salat und Sosse, Geldbeutel und Quittungsblock auf den Weg, bin froh, dass ich nur mit einem Fuss von den glitschigen Steinen abrutsche und im Fluss lande und den schmierigen Weg einigermassen heil hinter mich bringe. Ilja und seine Arbeiter erwarten mich schon, mittlerweile hat es zu regnen aufgehoert, es wird gegessen und ausgezahlt.

Doch etwas erschoepft und ausgefroren goennen wir uns zuhause erst mal eine Pause. Die Abende hier sind kuehl und lang, zum Aufwaermen gibt es entweder Waermflasche und heissen Tee oder Kneipe. Heute entscheiden wir uns mal wieder fuer letzteres, wie so viele andere auch. Nach und nach lernt man doch einige Probleme hier besser verstehen.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Aug 4th, 08 - Lea

Heute hatten wir einen sehr interessanten Tag. Dank Francis’ connection durften wir die Primary-School in Timau besuchen. Zuerst redeten wir mit einem sehr aufgeschlossenen Lehrer ueber das kenianische Schulsystem und ueber Stundenplaene, die wahrlich nicht easy sind, sowohl Klasse 1 bis 8 hat jeden Tag bis halb 5 Uhr Schule, by the way: die Primary School geht von Klasse 1 bis 8 anschliessend folgt die Secondary School, die bis zur 12. Klasse fuehrt mit einem Abschluss, welcher dem deutschen Abitur entspricht. Nach dem interessanten Gespraech, das fuer unsere Zukunft mit Pro-A-Kids bestimmt von Bedeutung ist, besuchten wir jede Klasse, beginnend mit der 8. Klasse.

Die Gelegenheit Wamzungu(=Weissen) ein paar Fragen zu stellen wurde schnell genutzt. Eine der beliebtesten Fragen war: “Welches Gemuese bei uns waechst und ob wir unsere Klamotten selber waschen koennen, denn manche Afrikaner denken tatsaechlich, dass uns das Geld zugeflogen kommt und wir Sachen wie Kochen,Putzen, Waschen, Arbeiten and so on, nicht selber machen. Gott sei Dank konnten wir diese Vorurteile bei den kleinen und groesseren Schuelern aufheben.

Nach dem schoenen Aufenhalt in der Schule fuhren Francis und Ilja nach Nanyki um Regenrinnen fuer den morgigen Einsatz im Kindergarten zu kaufen. Elke und ich bewirtschafteten in der Zeit das Cyber. Ich durfte gleich ein mal ein Lebenslauf fuer eine Bewerbung tippen. But now its time to go home. lala salama (gute Nacht)

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Sozialpraktikum in Kongoni

Sozialpraktikum - Tagebuch einer Reise in eine andere Welt Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Jul 20th, 08

Die nötigen Inhalte - Hilfe: nur 20 kg sind erlaubt ! - liegen noch auf dem Wohnzimmertisch, ob das wohl alles unterzubringen ist, letzte Erledigungen und Anweisungen für die Daheimbleibenden, Internetverbindung installiert, fehlt noch was? Zum ersten Mal ohne Malariaprophylaxe dafür mit Moskitonetz, Haken und Schnur zum Befestigen und Fieberthermometer für den Notfall bewaffnet. An alles gedacht, naja: Hauptsache Pass, Ticket und genug Geld, alles andere ist käuflich. Für Lea und mich gibt es schon Bilder und Erinnerungen, an die man anknüpfen kann, Ilja muss vorerst noch mit Erzählungen auskommen - was der gemeinsamen Freude allerdings keinen Abruch tut: morgen geht es endlich los!!

Sozialpraktikum - Tagebuch: Reise nach Kenia Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Jul 21st, 08 -

Heute ging es los auf die große Reise nach Kenia, wir sind erst mit dem Zug nach München gefahren anschließend ging unser Fug mit Qatar Airways um 22:40 los mit Zwischenstop in Doha, das ist die Haupstadt von Katar. Der Flug war sehr komfortabel, Qatar Airways ist eine 5 Sterne Fluggesellschaft, doch Elke hat kein Auge zu gemacht,sie kann im Flugzeug nicht schlafen und ich habe die ganze Zeit geglotzt einen Film nach dem andern,war echt klasse. In Katar war echt eine Hitze, liegt am Persischen Golf, mitten in der Wüste, wir haben fast einen Schock bekommen. In Nairobi hat uns dann Fancis abgeholt und wir waren erst einmal etwas essen. Ich habe Francis ja zum ersten Mal getroffen und finde ihn sehr sympathisch. Anschließend ging es mit einem Matatu nach Timau, in der Zeit haben wir alle geschlafen, war dringend nötig. Angekommen, haben wir unser Quartier bezogen und mit Fancis seine Familie besucht. Dann haben wir uns eingerichtet , Moskitonetze gespannt und erst einmal lange geschlafen.

Sozialpraktikum - Tagebuch: Timau Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Jul 23rd, 08 -

Heute, den 23.7.2008 schliefen wir uns erst einmal aus, denn wir hatten einiges an Schlaf nachzuholen. Als ich erwachte lag ein netter Zettel von Elke auf dem Tisch, sie war wohl schon einige Zeit unterwegs…Nach einem gemütlichen Frühstück entschlossen wir uns ein paar DInge zu kaufen und Timau bei Tag zu beschauen. Nachdem wir alles gekauft hatten, sowohl Kocher als auch Lebensmittel, machten wir uns auf den Heimweg, um dort unser Abendessen zuzubereiten. Mit vollem Bauch machten wir es uns vor unseren übrig gebliebenen Kohlestückchen vom Kochen bequem. Anschließend besuchten wir Francis in seinem Cybercafe und gaben unseren Famlien und Bekannten ein erstes Lebenszeichen :). Geschafft von dem ersten, aufregenden Tag in Timau, trotteten wir zurück in das Gästehaus der Secondary School, unserem Zuhause… Gute Nacht

Donnerstag, der 25. 7.2008 Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Jul 26th, 08 -

Heute waren wir alle zusammen in der katholischen Kirche in Timau, das hat bedeutet, dass wir um kurz nach 6 Uhr aufgestanden sind, um um 06:45 Uhr in die Kirche zu gehen. Anschließend machte sich Elke in Richtung cyber auf und wir legten uns noch mal aufs Ohr.Um 14 Uhr waren wir nochmal mit Debby (der Amerikanerin) verabredet um noch einmal ausführlicher über unsere Projekte zu reden und danach machte ich mich mit Elke nach Nanyuki auf, um Besorgungen zu machen. Lea passte in dieser Zeit auf Bruce, den Sohn von Francis, auf und dann kochten wir zusammen Abendessen und gingen mit Francis in einen Pub, um unser Feierabendbier zu geniessen, das war ein sehr schöner Abend. Das wars für heute. Schöne Grüße aus Timau.

Erster Besuch im Kindergarten Kategorie: Tagebuch Sozialpraktikum - Jul 26th, 08 -

Heute sind wir das erste Mal bei diesem Aufenthalt im Kindergarten gewesen. Die Freude des Treffens war beiderseits groß! Den Kleinen schmeckt das “neue” Essen, wie wir sehen konnten, sehr gut. Ich, Lea, habe den Eindruck, dass die Kinder viel besser aussehen, als beim letzten Besuch und auch beim Lernen kommen die Kleinen besser voran. Es war sehr schön, die Kids wiederzusehen. Leider sind zur Zeit nur die Hälfte der Kinder im Kindergarten, denn auch in Afrika gibt es die typischen Kinderkrankheiten, in diesem Falle sind es die Windpocken. Abends kochten wir auf unserem Kohlekocher und es kam eine amerikanische Frau, die hier in Timau plant, eine Bücherei zu bauen und zu führen. Wir redeten über unser beider Projekte.

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

New members - neue Mitglieder

A very warm welcome to our new members!

Wir freuen uns sehr über unsere neuen Mitglieder und heißen sie bei betterplace herzlich wollkommen!

Frau Inge Hagmaier Mistelgau  und Frau Karin und Dr. Udo Schaller aus Naila

Asante sana! Vielen Dank! Thank you very much!

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M. Niewerth (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

M. Niewerth

Mehr Infos über pro-A-kids

Leider sind die 2000 Zeichen, die man zur Verfügung hat, um ein Projekt zu präsentieren, schnell verbraucht. Deshalb hier ein paar weitere Infos über den Werdegang und die Ziele von Pro-A-kids e.V.

Nachdem wir uns im vergangenen Herbst zu einem Verein zusammengefunden hatten, begann die Spendenaquise im näheren Umfeld. Durch Privateinlagen der Mitglieder, zwei Sammlungen an Waldorfschulen und vor allem eine, von unserer Vereinsjugend organisierte Schülertagung an der Waldorfschule Hof, konnte ein finanzieller Grundstock gebildet werden, der uns in die glückliche Lage versetzt, bereits konkrete Hilfeleistung zu geben.

Bei einem ersten Besuch vor Ort in Kongoni, konnten neben Lern- und Spielmaterialien ein dringend benötigter Wassertank angeschafft werden und ein Kontakt hergestellt werden zu einem Arzt aus Nanyuki. Die Stadft am Äquator gelegen, ist etwa 30 km von Kongoni entfernt und kann mit dem Matatu (=Sammeltaxi in Kleinbusform) zu jeder Tageszeit erreicht werden. Dort gibt es ein Krankenhaus, dessen medizinische Standarts den unseren wenig entsprechen. Wir haben es uns angesehen. Teilweise müssen sich Patienten ein Bett teilen, Mahlzeiten werden von Familienangehörigen gebracht. Die Behandlung von Kindern  unter fünf ist kostenfrei, aber oftmals haben die Bewohner der umliegenden Dörfer keine Möglichkeit die Fahrtkosten für das Sammeltaxi aufzubringen. Auch für Medikamente, die in der Apotheke von Timau, dem Nachbarstädtchen Kongonis, erhältlich wären, fehlen die finanziellen Mittel. Bei unseren Besuchen im Kindergarten fiel uns auf, dass viele Kinder laufende Nasen haben und beim Atmen rasseln. Oft hörte man auch heftiges Husten. Wir konnten einen medical check up im Kindergarten initiieren und übernahmen dafür die Kosten in Höhe von 600.- Euro. Die Untersuchungsergebnisse waren Besorgnis erregend. Viele Kinder litten unter Wurmbefall und Bronchitis und waren mangelernährt. Auch Pilzerkrankungen waren nahezu die Regel. Das Ärzteteam brachte auch Medikamente mit sich und behandelte die Kleinen. Diese Untersuchungstage werden nun zweimal jährlich durchgeführt und von pro-A-kids bezahlt. Wir hoffen, die nächsten Untersuchungsergebnisse fallen ein bisschen besser aus.

Fortsetzung folgt gleich...

 

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