Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:
| 200 Kanister für sauberes Trinkwasser |
58,13 € |
| 100 Anteile an 5 „Schulen in der Kiste“ |
205,71 € |
| 10000 Tütchen Zucker-Salz-Mischung |
274,15 € |
Dank Ihrer Unterstützung gibt es Haiti zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben einige Fortschritte zu sehen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Bildung: 750.000 Kinder gehen heute wieder zur Schule. UNICEF hat sie und mehr als 15.000 Lehrer in 2.500 Schulen mit Lern- und Unterrichtsmaterial versorgt. 80.000 der Mädchen und Jungen besuchen erdbebensichere Schulen, die UNICEF und Partner neu aufgebaut haben. Mit Aufklärungsprogrammen über Hygiene in den Schulen soll eine weitere Ausbreitung von Cholera verhindert werden.
Wasser/Hygiene: Rund 600.000 Menschen in Notlagern und anderen vom Erdbeben betroffenen Gebieten haben Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen erhalten. Nach dem Ausbruch der Cholera unterstützte UNICEF Aufklärungsprogramme für bessere Hygiene für über 2,2 Millionen Menschen.
Ernährung: Fast 400.000 Kinder wurden auf Zeichen von Mangelernährung untersucht. Allein in 2011 erhielten 15.000 akut mangelernährte Kinder lebensrettende medizinische Hilfe in einem von 290 Ernährungszentren. Rund 500.000 Mütter wurden beraten, wie sie ihre neugeborenen Babys besser versorgen können und erhielten Eisentabletten gegen Blutarmut.
Gesundheit: Mit Unterstützung von UNICEF wurden rund 170.000 Kinder gegen lebensgefährliche Infektionskrankheiten geimpft. 150.000 Schwangere wurden auf HIV-Infektionen getestet. Über 1.800 HIV-positive Mütter erhielten antiretrovirale Medikamente. UNICEF unterstützte auch die Arbeit von Hebammen in Geburtskliniken.
Kinderschutz: Mit Unterstützung von UNICEF wurden für über 120.000 Kinder Spiel- und Lernmöglichkeiten in betreuten Spielzonen errichtet. Es wurde eine landesweite Bestandsaufnahme von Heimen und Krippen erstellt und damit begonnen, die dort lebenden Kinder zu registrieren. Kurz nach dem Beben wurden über 8.700 unbegleitete Kinder versorgt. 2.700 konnten mit ihren Angehörigen wieder zusammen gebracht werden. Die haitianische Regierung trat auch der Haager Konvention zu Auslandsadoptionen bei. Damit wurden wichtige rechtliche und organisatorische Voraussetzungen geschaffen, um Kinder besser vor illegalen Adoptionen und Kinderhandel zu schützen.
Die Hilfsoperation von UNICEF hatte enorme logistische und organisatorische Probleme zu bewältigen. Doch durch die weltweite Hilfsbereitschaft und auch Ihren Spenden konnte in den Monaten nach dem Beben eine zweite Katastrophe durch Hunger und Krankheiten verhindert werden. Herzlichen Dank dafür!