Weihnachtswünsche im Clara-Fey Kinderdorf

8 weitere Fotos anschauen
 
100 % finanziert

S. Pichler (verantwortlich)

S. Pichler
Das Clara-Fey-Kinderdorf entstand in den 50er Jahren durch die Initiative der Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesus. Im August 1953 zogen 10 Kinder im Alter von 6 – 11 Jahren mit einigen Schwestern in die Stefan Esders Villa. Sie wurden in der Villa unterrichtet und wohnten auch dort. 2006 wurde der Trägerverein gegründet, um das Bestehen der Werke der Schwestern für die Zukunft zu sichern. Heute umfasst unser Angebot an diesem Standort neben einer privaten allgemeinen Sonderschule, Schule für schwer- u. mehrfachbehinderte Kinder sowie ein Sonderpädagogisches Zentrum (alle Schultypen mit Öffentlichkeitsrecht) und der Nachmittagsbetreuung für externe SchülerInnen durch einen heilpädagogischen Hort auch 7 Wohngemeinschaften mit je 10 Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen. Weiters bieten wir auch für junge Erwachsene mit Behinderung 2 Wohngruppen und mobile Wohnbetreuung an. Alle Wohngruppen werden koedukativ geführt. Im Wohnbereich sind viele Opfer von physischer oder psychischer Gewalt bzw. von Vernachlässigung geworden. Diese Traumatisierungen schlagen sich natürlich auch sehr deutlich in allen Belangen des Alltags nieder. Das Normalisierungsprinzip hat in unserer pädagogischen Arbeit einen hohen Stellenwert. Natürlich gilt es die individuellen Möglichkeiten der Kinder/Jugendlichen mit Behinderung dabei zu berücksichtigen. Innerhalb des Normalisierungsprinzips steht konkret die Förderung der Selbstständigkeit, lebenspraktisches Training, erwerben sozialer Kompetenzen, schulische Förderung und sinnvolle Freizeitgestaltung. Natürlich feiern wir mit den Kindern/Jugendlichen die Feste im Jahreskreis. Gerade Weihnachten ist für unsere Zielgruppe ein Zeit in der besonders deutlich wird, dass die Situationen in den Ursprungsfamilien zu einer Fremdunterbringung geführt haben und wir nach Kräften versuchen eine liebevolle und unbeschwerte Stimmung in die Wohngruppen zu bringen. Daher sind wir bemüht möglichst viele Weihnachtswünsche zu erfüllen.

Weiter informieren:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an S. Pichler (verantwortlich):

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.