betterplace.org Startseite

Deutschlands größte Spendenplattform Mehr

Notruf Indonesien: Erdbebenopfer brauchen Hilfe

Ein Hilfsprojekt von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V. (S. Nicolai)

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

S. Nicolai

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Liebe Unterstützer bei betterplace,

vielen Dank, dass Sie CARE im vergangenen Jahr unterstützt haben. Mit unserem selbstgesungenen Weihnachtslied möchten wir uns persönlich bei Ihnen bedanken und Ihnen in diesem Jahr einen ganz besonderen und gutgelaunten Weihnachtsgruß senden.

In unseren Kisten zu Hause fanden wir noch einige nette Weihnachts-Deko-Artikel für unser Video und hatten damit sehr viel Spaß beim Aufnehmen unseres Weihnachts-Songs. Wir wünschen Ihnen ebensoviel Freude mit Ihren Lieben über die Feiertage und natürlich auch im kommenden Jahr.

Und jetzt: O Tannenbaum - textstark und stimmgewaltig präsentiert von CARE-Mitarbeitern und dem Weihnachtsmann.

"Twawatakieni sherehe yenye fanaka." Das war Kiswahili und heißt: Wir wünschen ein schönes Fest.

Ihr CARE-Team

PS: Schon gesehen: Im CARE-Adventskalender gibt es jeden Tag einen tollen Gewinn: www.care.de/adventskalender

 

Bitte melde Dich an, um zu kommentieren.

S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

S. Nicolai

Dr. Norbert Blüm: Ich unterstütze CARE, weil ich etwas von der Hilfe, die ich nach dem Krieg erleben durfte, weitergeben möchte.

Liebe Unterstützer bei betterplace,

 

in diesen Tag geht ein persönlicher Brief von CARE-Ehrenmitglied Norbert Blüm an deutsche Haushalte, dessen Inhalt mich sehr beeindruckt hat:

 

++++++++++++++++++

 

Liebe Leser,

 

ein CARE-Paket! ... Für mich als Elfjährigen war das braune Paket aus den USA im eisigen Nachkriegswinter 1946 eine Riesenüberraschung. Was hatten wir gehungert! Wenn ich jetzt daran denke, spüre ich sofort wieder das nagende Gefühl, den dumpfen Schmerz, und die Erinnerungen an die Phantasien von Truthähnen und dampfenden Kartoffeln überwältigen mich.

 

Stattdessen kochte meine Mutter aus Eichelmehl und Kleie eine kaum genießbare Suppe. Denn die Zuteilungen der Lebensmittelkarten reichten vorn und hinten nicht. Mein Patenonkel Wastl half mir, auf den Trümmern eines Luftschutzbunkers einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Fortan bereicherten Zwiebeln und etwas Kohl unsere kargen Mahlzeiten.

 

Und dann – mitten im Hungerwinter - war da plötzlich dieses CARE-Paket. Den Inhalt sehe und schmecke ich heute noch: Erdnussbutter. Milchpulver. Kakao - ein Getränk, das ich bis dahin überhaupt nicht kannte. Und das Beste von allem, eine Tafel Schokolade. Sie wurde planvoll bewirtschaftet, und nur in festlichen Stunden gab es für jeden ein kleines Stück.

 

Das CARE-Paket hatte uns ein entfernter Verwandter meiner Mutter geschickt, der in den Dreißiger Jahren ausgewandert war. Nie hatte er einen von uns persönlich kennengelernt. Doch in der Stunde der Not hatte er sich an uns erinnert!

 

Seither verbindet sich der Name CARE in meiner Erinnerung immer mit einem Gefühl, das man sonst nur an Weihnachten hat. Ohne viele Worte lehrte mich das CARE-Paket, dass es anderswo gute Menschen gibt, die sich ohne Vorbehalte um ihnen völlig unbekannte Mitmenschen kümmern.

 

So war CARE für mich nicht nur ein „Überlebensmittel“, sondern auch eine Botschaft von einer freundlicheren Welt. Und ist es bis heute.

 

Denn das CARE-Paket lebt weiter: Wenn in Haiti die Erde bebt, Pakistan überflutet wird oder in der Sahelzone wieder einmal der Regen ausbleibt, setzt CARE Helfer, Flugzeuge und LKWs in Marsch, die lebenswichtige Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter zu den Opfern der Katastrophe bringen.

 

Wie bei uns damals nach dem Krieg sind es fast immer die Mütter, die sich am meisten aufopfern für die Familie. Wie derzeit in der Sahelzone: Nach monatelanger Dürre erleben die Menschen dort jetzt den „grünen Hunger“. Auf den Feldern wächst die nächste Ernte heran, aber die Vorräte sind längst aufgezehrt. Mehr als 1.000.000 Kinder sind lebensbedrohlich unterernährt.

 

„Wenn meine Kinder vor Hunger weinen, spiele ich ein wenig mit ihnen. Dann vergessen sie für kurze Zeit das nagende Hungergefühl“, berichtet Makabahar Abdoulai aus dem Tschad.

 

CARE hat bereits 44.000 Familien mit Nahrung, Viehfutter, finanziellen Beihilfen und Trinkwasser untestützt. Doch mittlerweile bedroht die Nahrungsknappheit 18 Millionen Menschen.

 

All das schreibe ich Ihnen, weil jeder etwas tun kann gegen den Hunger. Es braucht nur 75 Cent am Tag, Unterernährung bei einem Kleinkind zu verhindern. Aber 60 Euro, das Leben eines bereits schwer unterernährten Kindes zu retten. Bitte spenden Sie dem Hilfswerk, das vor 60 Jahren die CARE-Pakete nach Deutschland brachte.

 

Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung,

 

Dr. Norbert Blüm

 

Ehrenmitglied

 

PS In Nepal habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie klug CARE vorgeht: CARE leitet die Bauern an, Bewässerungssysteme zu bauen, die die landwirtschaftlich nutzbare Fläche vergrößern. Steine, Sand und ihre Arbeitskraft müssen die Dorfbewohner selbst einbringen. Gute Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert noch genau wie damals, als Onkel Wastl mir half, den Gemüsegarten anzulegen: einfach, zum Mitmachen anspornend und ohne viel Bürokratie.

 

++++++++++++++++++

 

Bitte schnüren auch Sie ein Paket der Hoffnung - mit Ihrer Spende. Alle CARE-Projekte bei betterplace finden Sie unter: https://www.betterplace.org/de/organisations/care

Bitte melde Dich an, um zu kommentieren.

S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

S. Nicolai

CARE 2009: „Jahr der leisen Katastrophen"

Einnahmen um 18 Prozent gesteigert / Klimawandel erschwert Armutsbekämpfung

Heute haben meine Kollegen in Berlin den druckfrischen CARE-Jahresbericht vorgestellt. Die aktuelle Pressemitteilung hierzu möchte ich Ihnen mit Ihnen teilen:

Berlin, 1. Juni 2010. Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg setzt ihren Wachstumskurs fort und konnte die Gesamteinnahmen im Jahr 2009 um 18 Prozent auf insgesamt 20 Millionen Euro steigern. Dies geht aus dem Jahresbericht 2009 hervor, den CARE heute in Berlin vorgelegt hat. Dabei weist CARE unter anderem auf die immer stärkeren Auswirkungen des Klimawandels hin, die den Kampf gegen Armut zunehmend erschweren.

„Wir freuen uns über das Vertrauen, dass uns von den Institutionen der Bundesrepublik, der Europäischen Union und vor allem unseren privaten Spendern geschenkt wird“, erklärte Dr. Anton Markmiller, der das Amt des Hauptgeschäftsführers zum 1. Oktober 2009 übernahm. Aber CARE ruhe sich auf diesen Erfolgen nicht aus und wolle seine Arbeit 2010 weiter ausbauen. Denn eins sei klar: „Während wir in Europa Hilfspakete für Banken und den Euro schnüren, dürfen wir die Ärmsten der Armen nicht vergessen. CARE-Pakete haben nach dem 2. Weltkrieg hunderttausenden Familien geholfen, zu überleben. Heute werden in Katastrophen immer noch Pakete ausgegeben, um ein erstes Überleben zu sichern. Langfristig setzt CARE auf eine selbstbestimmte und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit gegen Armut, Unterdrückung und Not.“ Im letzten Jahr wurden in 30 Ländern 129 Projekte umgesetzt.

Der Jahresbericht zeigte zudem die Bedeutung von medialer Aufmerksamkeit für Katastrophen. Anders als 2008 in Myanmar oder Anfang dieses Jahres in Haiti gab es 2009 keine von den Medien intensiv begleitete Krise. Auch deshalb seien die privaten Spendeneinnahmen, im Gegensatz zu den öffentlichen Zuwendungen, leicht zurückgegangen. „2009 war das Jahr der leisen Katastrophen“, betont Heribert Scharrenbroich, Vorstandsvorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg. „Die Zahl der Hungernden überstieg erstmals die Marke von einer Milliarde Menschen – eine Hiobsbotschaft, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Auch die Überflutungen in Südostasien im Herbst und die Flüchtlingskrisen in Sri Lanka und Pakistan fanden wenig Aufmerksamkeit.“

2009 machte aber auch deutlich, dass die Auswirkungen des Klimawandels in weiten Teilen der Welt bereits spürbar sind und die Armutsbekämpfung deutlich erschweren. „Humanitäre Organisationen wie CARE sehen schon heute in ihrer täglichen Arbeit die Folgen des Klimawandels. Mitarbeiter berichten uns von unregelmäßigen Regenfällen, häufigeren Dürren und stärkeren Überflutungen“, so Scharrenbroich. Ein internationales Klima-Team von CARE nehme zudem regelmäßig an den UN-Klimaverhandlungen teil, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Ärmsten der Armen nicht von der Agenda rutschen und relevante Anpassungsmaßnahmen und deren Finanzzusagen gewährt und erfüllt werden. Im Hinblick auf die derzeit stattfindenden Klimaverhandlungen in Bonn, die die nächste große Klimakonferenz im Dezember in Mexiko vorbereiten soll, mahnte Scharrenbroich an: „Wir dürfen uns nicht in Zahlenspielen um Emissionsrechte und Finanzzusagen verlieren. Bonn muss ein Signal aussenden, dass jetzt endlich Ernst gemacht wird mit dem gemeinsamen, solidarischen Kampf gegen den Klimawandel.“

Alle aktuellen CARE-Projekt bei betterplace (z.B. in Haiti, Südafrika oder Brasilien) finden Sie hier: http://de.betterplace.org/organisations/care/projects/current

Viele Grüße aus Bonn

Ihre

Stephanie Timpernagel

Bitte melde Dich an, um zu kommentieren.

Berichte 1-3 von 24 – mehr