Armutsbekämpfung im trockenen Süden Madagaskars

3 weitere Fotos anschauen
 
100 % finanziert

A. Renner (verantwortlich)

A. Renner
Der "dornige" Süden Madagaskar ist die ärmste Region der Insel. Das Projekt finanziert das Startkapital für ein Sozialunternehmen, das über den Anbau von Pflanzenölen neue Einkommensmöglichkeiten für die lokale Dorfbevölkerung generiert.

Die Energiepflanze "Jatropha" wächst auf kargen Böden und verdrängt kein Anbau von Nahrungsmitteln. Vielmehr bietet sie einen Zusatzerwerb für die Kleinbauern vor Ort. Das Projekt finanziert den Anbau der ersten 25 ha als "Schau-Anlage"; gemeinsam mit GEXSI erarbeitet das lokale Team eine Finanzierung für eine größere Plantage, die einen signifikanten Beitrag zur lokalen Armutsbekämpfung haben wird.

Das Öl wird zum einen lokal vermarktet (Betrieb von Dieselgeneratoren), zum anderen als Dieselsubstitut zum Betreib von Kleinbussen in der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, vermarktet. Das Projekt baut auf einem Pilotprojekt im zentralen Hochland auf. Die technische Expertise wird durch GEXSI bereitgestellt.

Weiter informieren:

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an A. Renner (verantwortlich):

  •  

    W. Heilmann fragte vor etwa 4 Jahren

    Plantagen für die Gewinnung von Öl zur Herstellung von Treibstoff steht zur Zeit, endlich, in der öffentlichen Kritik. Das nicht ohne Grund. Sicherlich ist es ehrenvoll damit Arbeistplätze schaffen zu wollen.
    Ich halte ein solches Projekt für äusserst fragwürdig zumal die Höhe des Investments auch noch sehr hoch angesetzt ist.
    Ich würde vorschlagen die bestehenden landwirtschaftlichen Flächen anders zu nutzen. In der Hoffnung das bei diesem Projekt nicht auch noch Regenwälder oder sonstige Naturgebiete diesen Plänen zum Opfer fallen.
    Würde mich interessieren was andere dazu sagen?

Bitte melde Dich an, um eine Frage zu stellen.