Aid That Helps: Kinderheim Another Hope in Uganda

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73 % realisiert

S. Hesse (verantwortlich)

S. Hesse
Auch 2011 haben wir es wieder geschafft 97% aller Spenden für die tatsächliche Projektarbeit zu verwenden!

Unser Ziel:
Wir wollen Ruth die Chance geben, sich voll und ganz ihrem Waisenhaus und den Kindern widmen zu können.
Aid That Helps sammelt Spenden, um Another Hope kontinuierlich zu unterstützen.
Um Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit für AH zu erreichen, hat Aid That Helps ein freies Stück Land zusammen mit Another Hope erworben. Hierauf soll zunächst eine Hühnerfarm als nachhaltige Einnahmequelle errichtet werden. In einem zweiten Schritt wollen wir dabei helfen, ein neues Heim zu bauen, das den Kindern mehr Schutz und bessere Lebensbedingungen bietet.

Geschichte:
Ruth Nambowa wird 1979 in Uganda geboren und verlebt eine sehr harte Kindheit. Seit frühester Kindheit muss sie um ihr Überleben kämpfen, da ihre Mutter - vom Vater verlassen- nicht in der Lage ist ihre 12 Kinder zu ernähren. Ruth hat Glück als es ihr durch einen politischen Wandel im Land möglich wird, die Schule zu besuchen. Sie schwört sich diese Chance zu nutzen.
Als eine der Jahrgangsbesten wird ihr ein Stipendium für ein Statistikstudium angeboten.
Als sie nach ihrem Studium eine feste Stelle als Epidemiologin erhält, kann sie dennoch nicht aufhören, an die Kinder zu denken, die weiterhin unter schlimmen Bedingungen leben müssen.
Im Jahr 2006 gründet sie ‚Another Hope’ als offizielle kommunale Organisation. Seitdem gibt Ruth ihren gesamten Lohn für ihre Organisation aus.
Dank ihr haben 42 Kinder nicht nur ein neues Zuhause gefunden, sondern bekommen auch eine Schulausbildung und können in harmonischen und behüteten Verhältnissen aufwachsen.

Fakten:
Die 63 Kinder im Alter von 1-18 sind entweder Waisen oder Verstoßene.

Was wir bis jetzt erreicht haben:
Im Sommer 2008 besuchten wir AH und leiteten erste Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung ein. Wir bauten eine Apotheke auf, legten Krankenakten an, kauften Moskitonetze und organisierten einen Erste-Hilfe-Kurs für die Kinder.
Diese Maßnahmen wurden ermöglicht durch ein Charity-Konzert.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an S. Hesse (verantwortlich):

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    S. Smend fragte vor 11 Monaten

    Hi, wollte gerade wieder was spenden. Macht Ihr ne neue Runde auf?

     

    S. Hesse: (Projektverantwortliche) antwortete vor 11 Monaten

    Moin Simon,
    schön von dir zu hören - und dann auch noch zu so einem Anlass :P

    Wir haben ein parallel Projekt für die medizinische Versorgung der Kids am laufen,
    lasse Details dazu hier:
    http://www.betterplace.org/de/projects/5624-medizinische-versorgung-von-waisenkindern

    Unsere Ziele für die direkte Unterstützung des Heims haben wir wunderbarer Weise bereits alle erfüllen können, wir sind aber bereits mit Ruth am planen wie es weiter gehen wird.

    Nachdem wir eine konstante Schulbildung und die Absicherung gegen medizinische Notfälle sicher gestellt haben, wollen wir nun ein bereits eigenständig vom Heim begonnenes Community-Wassertank Projekt zum Abschluss bringen; mehr dazu bald hier auf unserem Blog.

    (fast alle unsere Mitglieder, inklusive mir, stecken grade in der Klausurenphase... daher ists etwas ruhig hier - es geht aber schon bald wieder los :)

    Vielen herzlichen Dank dir,
    vielleicht sieht man sich ja bald mal wieder in Berlin :)
    Sebastian

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    A. Wartburg, geb. Dörken fragte vor fast 2 Jahren

    Danke, Sebatsian, für deine Antwort!

    Na, dafür, dass nur 4% aller Wahrnehmungen wissenschaftlich nachgewiesen sind, haben wir wohl alle sehr viel mehr zu glauben, als wir wissen. - Doch das ist eine reine provate Meinungsdifferenz zwwichen dir und mir, wie der Glaueb an Schulmedizin und der an die Neturheilkunde auch. Denke ich.

    Eine Frage, die ich gestellt zu haben glaube, und, wenn ich sie gestellt habe, verständlicher Weise, untergangen ist, nämlich sinngemäß die, ob die Hühner freileben oder in Legebatterien gehalten werden wurde noch nicht beantwortet. Magst du das nachholen?

    Ansonsten finde ich, dass ihr dei sache sinnvoll angeht. Insebsondere der Nutzen für die breite Öffentlichkeit ist mir wichtig.

    Zwar hab ich nun ehe rwenig zu spenden, doch werde ich dies, nach der Beantwortung der letzten Frage wahrscheinlich tun und auch für euer Projekt werben.

    Liebe Grüße

     

    S. Hesse: (Projektverantwortliche) antwortete vor fast 2 Jahren

    Hallo Alex,
    es stimmt schon, die Wissenschaft hat nicht auf alles eine Antwort und oftmals ist diese auch vereinfacht - doch bin ich mit meiner Ausbildung inzwischen zu sehr davon geprägt als, dass ich sie aufgeben könnte. Nichtsdesto trotz werde ich immer versuchen meinen Geist offen zu halten.

    Die Hühner sollen in Bodenhaltung leben - Legebatterien sind in Uganda eher unüblich und gehen auch gegen meine tierethische Überzeugung.
    Eine Freilandhaltung wäre natürlich am besten, is bisher allerdings von Platzaufwand nicht machbar, da Boden recht teuer in Uganda ist; generell möchten wir so tierfreudlich und ökologisch wie möglich arbeiten - auch wenn unser primäres Interesse natürlich dem Wohl der Kindern gilt!

    Schön, dass du unseren Ansatz als sinnvoll ansehen kannst-
    es sind die kritischen Stimmen die uns vorran treiben und Dinge verbessern lassen! :-)

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    A. Wartburg, geb. Dörken fragte vor fast 2 Jahren

    Hallo Ihr Lieben,

    das Projekt ist an und für sich eine serh hilfreiche Idee.
    Zwei Fragen tauchen bei mir auf:

    1. Werden nur pharmazeutische Mittel verabreicht oder wird auch die Naturheilkunde genutzt, um Symptome zu behandeln?

    2. Ich erachte es als bedenklich in einem Land, in dem es Wasserknappheit gibt eine Hühnerfarm zu unterhalten, da ich glaube, dass es sinnvolle rist, den Menschen das Wasser direkt zukommen zu lassen.

    Daher meine diesbeztüglichen Fragen:
    Wäre es nachhaltiger die Nahrung und das Wasser, welches die Hühner brauchen, zusätzlich des Geldes für Gesunderhaltung der Hühner und Erstellen, bzw. Unterhalten des Hühnerstalles, den Menschen direkt zu kommen zu lassen? Brauchen die Menschen vor Ort eine Hühnerfarm? Welche Größe solle die Hühnerfarm haben? Welche Art der Haltung soll den Hühnern angediehen werden? Ist die Region direkt vor Ort von Wasserknappheit betroffen?

    Liegt eine Gegenüberstellung vor, welchen Nutzen es zum Einen bringt die Hühnerfarm zu finanzieren und zum anderen die Gelder den Menschen direkt für andere Aspekte (z.B BIC/BGE wie in Namibia) zukommen zu lassen?

    Liebe Grüße

     

    S. Hesse: (Projektverantwortliche) antwortete vor fast 2 Jahren

    Hallo Axel,
    denke für deine Fragen, ich werde mich bemühen sie so gut wie möglich zu beantworten.

    1) Naturheilkunde - ein weites Feld ;-)
    Ich als Schulmediziner bin starker Anhänger der evidenz basierten Medizin, weiß aber, dass diese auch nicht für alles eine Lösung ist. Solange es um Infektionen und Wundheilung geht vetrete ich insbesondere die westliche Schulmedizin mit Antibiotika und Desinfektion - in meiner Arbeit an verschiedenen Krankenhäusern in Ghana, Uganda und Rwanda habe ich nur zu oft miterleben müssen, wie zahlreiche Menschen (unter ihnen auch viele Kinder und Schwangere) schlimmste Wundinfektionen erleiden mussten und oftmals auch daran verstarben. Hierbei versagen leider die meisten naturheilkundlichen Ansätze die Erreger wirklich schnell und effizient abzutöten wie es nur durch Desinfektion und Antibiotika geschehen kann.
    Auf der anderen Seite habe ich auch positive Erfahrungen mit traditionellen Heil und Schutzmethoden gemacht - wie etwa dem Moringa Tree und seinen Samen (http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/la9031046) oder Artemisia Pflanzen zur Malariaprophylaxe (wobei hier die Bepflanzung von Grundstücken wirksamer als der Tee zu sein scheint). Doch auch diese Erfahrungen versuche ich wissenschaftlich zu ergründen - Glauben hat bei mir nur was mit Gott zu tun, nicht mit Medizin.
    Man darf nicht vergessen, dass über 25% unserer Medikamente immer noch auf pflanzlichen Stoffen beruhen und ein Großteil der restlichen 75% aus nachgebauten natürlichen Substanzen bestehen; insofern ist jede Medizin auch Naturheilkundlich.
    Natürlich ist auch die unabhängigkeit von der westlichen Pharmaindustrie verlockend bei den Naturheilkundlichen Ansätzen - diese müssen aber trotzdem den selben Standarts wie alle anderen Medikamente gerecht werden!

    2) In Ugandas Süden herrscht keine Wasserknappheit! Entsprechend aufbereitetes Trinkwasser ist etwas anderes, doch auch daran mangelt es nicht wirklich (wie in anderen Gebieten in Norduganda oder dem Sudan)
    Wir planen, eine Trinkwasseraufbereitungsanlage von Engeneers without Borders zu übernehmen - diesen September werde ich dazu in Uganda die Vorbereitungen treffen.
    Der FIlter wird dann eine Kapazität von ca. 5000 L/d haben - genug für alle Kinder, jedes Tier und wohl auch andere Dorfbewohner die die Anlage dann mitnutzen können bzw. um einen Trinkwasserverkauf des Heims zu starten.
    Die Hühnerfarm ist auf Eier ausgelegt, nicht Hühnerzucht.
    Eier lassen sich rellativ einfach produzieren, sind äußerst nahaft für die Kinder und eine gute Einkommenquelle weil in der Bevölkerung als Nahrung beliebt.
    Die Idee zu der Farm kam Ruth (der Heimleiterin) selbst bzw. sie plante diese schon länger - nach den Grundsätzen von Aid That Helps würden wir niemals ein Projekt planen das nicht selbst gewollt oder gar nutzlos ist!
    Nach dem derzeitigen Businessplan (wenn du mir eine Mail an s.hesse@aidthathelps.org schickst kann ich dir diesen gerne zukommen lassen) soll die Farm 1000 Hühner beherbergen.
    In den ersten 2 Jahren werden wir einen professionellen Hühnerbauern anstellen, der die Farm anfangs leitet. Parallel werden die Kinder mit den Aufgaben der Farm vertraut gemacht werden und bei Interesse eine entsprechende Ausbildung bekommen. Ziel ist es die Farm dann komplett nur von den Kindern betreiben zu lassen.
    Eine Gegenüberstellung muss sich jedes unserer Projekte unterziehen (nach einem ähnlichen Modell wie die evidenz basierte Medizin) und sowohl bei der Planung als nach erfogreicher Abschlißung sich mit Alternativen nicht nur messen können sondern sich als sinnvoller herrausstellen. Nur so können wir unsere Arbeit tatsächlich bewerten und validieren.

    Ich hoffe dies hat deine Fragen zufriedenstellend beantwortet,
    dankeschön für diese anregenden Kritikpunkte!
    Wir möchten uns und unsere Arbeit stets offen für solche Diskussionen halten.

    liebe Grüße aus Rostock :-)
    Sebastian

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