In Entwicklungsländern wie Sri Lanka sind Menschen mit Behinderungen weitgehend von der Gesellschaft ausgeschlossen, grundlegende Menschenrechte bleiben ihnen verwehrt. So besteht zum Beispiel ein großer Mangel an passenden Rollstühlen. Nach UN Angaben gibt es weltweit 20 Millionen Menschen die einen Rollstuhl bräuchten, aber keinen Zugang dazu haben.
In Sri Lanka sind ca. 8-10 Prozent der Bevölkerung körperlich behindert, das sind etwa 2 Millionen Menschen. Viele von ihnen sind durch die fehlende Versorgung mit einem Rollstuhl nicht in der Lage, ihr Haus zu verlassen und an gesellschaftlichen Aktivitäten teilzuhaben. Sie leben isoliert und sind von Bildung, Arbeit und sozialem Leben ausgeschlossen.
Aus diesem Grund lassen die Johanniter nun gemeinsam mit der englischen Organisation „Motivation“ in Columbo Rollstühle fertigen, die über ein Netzwerk von lokalen Hilfsorganisationen die Bedürftigen erreichen. Im Rahmen des Projekts werden vor allem körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit Rollstühlen ausgestattet. Besonders in den ersten Lebensjahren ist es wichtig, kranke und gelähmte Kinder gut in sitzender Position in Rollstühlen zu positionieren, um Folgekrankheiten und weitere Deformationen der Gliedmaßen und des Rückens zu vermeiden.
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