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Schutz von Ureinwohnerland der Pala'wan

Ein Hilfsprojekt von: Carpus e.V. (U. Berger)

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 5 Tagen

U. Berger

Neue Schulungsreihe fortgesetzt

Liebe Projektunterstützer_innen,

vielen herzlichen Dank an die vielen Spenderinnen und Spender der vergangenen Tage. Der Bedarf für die Study-Tour wurde vollständig erfüllt. Das freut uns und mit Sicherheit auch die Projektpartner in Palawan sehr.

Im letzten Blog hatten wir darüber berichtet, dass die Kooperativenmitglieder aus ihren geerneteten Bananen Bananenchips hergestellt haben. Diese Schulungsreihe soll in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Als nächstes soll geübt werden, wie man aus Ingwer den beliebten Salabat-Tee (gegen Erkältung und Heiserkeit) herstellen kann. Für diese Schulungsreihe haben wir einen neuen Bedarf eingestellt.

Im April gab es indes einen weiteren Workshop zur Herstellung von Insektenspray aus den Blättern den Acapulco-Busches. Dieses Hausmittel wird gegen Insektenstiche angewendet. Außerdem lernten die Kooperativenmitglieder auch, wie sie aus den Blättern des Kakawati-Baumes organischen Dünger herstellen können. Fotos von den Schulungen habe ich in die Bildergalerie hochgeladen.

Ihnen allen wünsche ich ein schönes Pfingstwochenende!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

Bitte melde Dich an, um zu kommentieren.

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 20 Tagen

U. Berger

Bananen-Chips für den Marktstand

Liebe Projektunerstützer_innen,

nach langer Pause kommt nun endlich wieder ein Blogeintrag. ZUnächst vielen Dank an alle (anonymen) Spender_innen der letzten Wochen.

Soeben habe ich Bilder vom letzten Workshop zur Lebensmittelverarbeitung in Palawan hochgeladen. Die Kooperativenmitglieder haben aus ihrer eigenen Ernte Bananen-Chips hergestellt, die sie an ihrem Markstand verkaufen. Das sieht so lecker aus. Schade dass man die nicht per Internet bestellen kann.

Die letzten Tage saßen wir am Jahreszwischenbericht für 2012. Wir überprüften die Indikatoren des Projektes, um herauszufinden, ob das Projekt seine erhoffte Wirkung bringt. Die Daten, die uns die Projektpartner der Organisation ELAC aus Palawan schickten, überraschten uns mit großer Freude. Im Vergleich zu 2011 konnten die Schulungsteilnehmer_innen der landschwirtschaftlichen Trainings einen Einkommenszuwachs von durchschnittlich 60% erzielen. Das Projekt ist also auf einem guten Weg.

Auch zur Grenzziehung und Vermessung des Schutzgebietes gibt es Positives zu vermelden. Am 8. April 2013 stimmte die Ureinwohnerschutzbehörde der Vermessung zu. Der Auftrag für eine_n Vermessungsingenieur_in wurde ausgeschrieben. Noch im Mai soll es endlich losgehen. Wir hoffen, dass sich schnell einige Vermesser_innen bewerben.

Sobald wir Neues wissen, werden wir hier im Blog berichten.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

U. Berger

Neuigkeiten und Fotos aus dem Projektgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen,

zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei unseren neuesten Unterstützern Alexander Jaus und David Ritzmann für die Spenden bedanken. Es freut uns sehr, dass der Unterstützerkreis immer weiter wächst.

Inzwischen haben wir von unsrem Projektpartner ELAC Palawan neue Fotos aus dem Projektgebiet erhalten, die wir heute gleich noch in die Bildergalerie hochladen werden.

Auch gibt es einiges Neues zu berichten, Gutes und weniger Gutes. So musste das Projektteam leider vor einigen Tagen einen Einbruch im Küchengebäude und im Schulungszentrum feststellen. In der Küche hatten Unbekannte die Seitenwand aufgeschnitten (eine Bambus-Flechtwand), aber zum Glück nichts entwendet. Die Küchenutensilien waren noch komplett. Im Schulungszentrum war ein Fenster beschädigt worden und es fehlte die Lampe. Sie war samt Kabel abgeschnitten worden. Anscheinend hatte jemand eine Lampe gebraucht und keine Zeit gehabt, dafür in die Stadt zu fahren... Naja, zum Glück nur ein kleiner Schaden.

Der Marktstand in Rio Tuba ist inzwischen in Benutzung gegangen. Am 24. Januar hatte ELAC dafür eine Schulung in Buchhaltung durchgeführt, an der 9 Mitglieder der Kooperative teilnahmen. Bilder vom Marktstand gibt es jetzt in der Fotogalerie.

Am 26. und 27. Januar hatte ELAC einen Workshop zur Produktqualitätskontrolle, Verpackung und Transport angeboten. 44 Kooperativenmitglieder nahmen teil. Sie brachten alle ihre Ernteprodukte mit zum Workshop. Dort wurde erklärt, welche Qualitätsstufen es gibt, welche Preise sie dafür verlangen können und wie die Produkte für den Transport zu verpacken sind.

Ende Januar fand eine große Kooperativenversammlung statt auf der erste Zahlen zur Vermietung der beiden Handtraktoren an die Kooperativenmitglieder bekanntgegeben wurden. Während in Sumbiling bereits 24 Hektar Land mit dem Handtraktor kultiviert worden waren, waren es in Taratak erst 14 Hektar. Dementsprechend waren auch die Mieteinnahmen geringer. Dennoch reichen die Einnahmen, um die laufenden Kosten zu decken.

Am 8. und 9. Februar wurden drei Wurmkompostanlagen umgesetzt und der Kompost "geerntet". Auch hiervon gibt es Fotos in der Bildergalerie.

Nun warten wir auf den nächsten Bericht aus Palawan.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

U. Berger

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

20 Study-Tour: Besuch ökologischer Modellfarmen 406,00 €
Wasserbüffel für die Kooperative 168,00 €
6 Monate Projektkoordination in den Philippinen 1.159,00 €

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir haben heute die Auszahlung der erfüllten Bedarfe angefordert.

Ihnen allen ein großeses Dankeschön für die Unterstützung.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

U. Berger

Kooperative eröffnet Verkaufsstand

Liebe Projektunterstützer/innen,

 

endlich komme ich mal wieder zum Blog schreiben. Es gibt gute Neuigkeiten aus Palawan. Die Kooperative in Sumbiling wurde von Arbeitsministerium als Kleingewerbeunternehmen registriert. Im Januar haben Sie einen permanenten Verkaufsstand auf dem Markt in der Kreisstadt Rio Tuba errichtet und werden dort ab sofort ihre Ernteprodukte anbieten, hoffentlich mit Gewinn.

 

Der Januarbericht aus Palawan liegt leider noch nicht vor. Ich bin die nächsten 14 Tage im Urlaub und komme erst danach wieder zum Blog schreiben. Freuen Sie sich also auf Neuigkeiten Ende Februar.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

U. Berger

Neues aus dem Projektgebiet

Liebe ProjektunterstützerInnen,

ich hatte ja versprochen, Neuigkeiten aus Palawan mitzuteilen. Die letzte Woche war sehr stressig, ich war keinen Tag zu Hause, sondern die ganze Woche von Montag bis Samstag auf Seminaren unterwegs und das endete - wie sollte es anders sein - mit Kopfschmerzen. So komme ich erst jetzt dazu, aus dem November-Bericht unserer Partnerorganisation ELAC zu berichten.

Anfang November wurde der letzte Wasserbüffel für die Kooperative gekauft und bezahlt. Anschließend wurden alle Tiere mit einer Brandmarke gekennzeichnet, damit sie nicht gestohlen und illegal weiterverkauft werden können. Ein Wasserbüffel ist wirklich sehr wertvoll. Für die Bauern ist es ein lebender Traktor.

Am 10. November fand ein Erste-Hilfe-Kurs statt. Hier wurden traditionelle und moderne Hausmittel besprochen. Immer wieder kommt es vor, dass sich die Menschen bei der Feldarbeit oder im Wald Verletztungen zuziehen. Am 18. November fand eine Kooperativenversammlung satt. 46 Mitglieder nahmen daran teil und sprachen über die Gewinnaufteilung aus der gemeinsamen Ernte.

Am 26 November gab es eine Informationsveranstaltung zum Schutz des Bulanjao-Berglandes. Dazu waren 40 EinwohnerInnen gekommen, die sich zusammen mit der Rechtsanwältin Frau Mayo-Anda einen Film über den Schutz der Wälder anschauten. Frau Mayo-Anda berichtete von ihrem Besuch im Nickeltagebau und sprach mit den EinwohnerInnen über die falschen Versprechen der Bergbaufirma. Sie verspricht seit langem Arbeitsplätze und Elektrifizierung, wenn sie im Gegenzug das Land der Ureinwohner erhält. Doch soweit wird es nicht kommen. Die Vermessung des geplanten Schutzgebietes steht unmittelbar bevor.

Wir werden darüber im kommenden Jahr berichten. Jetzt steht die Weihnachtspause an. Wir möchten uns bei Ihnen allen für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken! Bitte bleiben Sie uns auch im kommenden Jahr treu.

Frohe Feiertage wünscht

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor 5 Monaten
Lieber Uwe,

herzlichen Glueckwunsch zu diesem tollen Erfolg, dass die Vermessung nun unmittelbar bevorsteht und damit das Land und seine BewohnerInnen vor zukuenftigen Uebergriffen geschuetzt sind!

Dir wuensche ich schoene Weihnachtstage und gute Erholung, die Du dann hoffentlich hast!

Herzliche Gruesse

Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

U. Berger

Noch 71 Cent benötigt

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir freuen uns sehr über die heute eingegangene Spende aus der Paypack-Spendenwelt. Es ist toll, dass so viele Menschen das Projekt unterstützen,

Bei dem Bedarf "Projektkoordination" sind momentan noch 71 Cent offen. Diese können nur mit Payback-Punkten erfüllt werden, da Geldspenden unter 1 Euro technisch auf Betterplace leider nicht möglich sind (hier muss die Spendenplattform sich noch verbessern!).

Wir würden uns sehr freuen, wenn weitere Payback-Spenden den Bedarf "Koordination" erfüllen könnten,

Herzliche Grüße und frohe Adventstage!

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

U. Berger

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

6 Monate Projektkoordination in den Philippinen 41,00 €
Wasserbüffel für die Kooperative 132,00 €
20 Study-Tour: Besuch ökologischer Modellfarmen 302,00 €
1 Wasserbüffel für die Kooperative 125,00 €

Liebe Projektunterstützer/innen,

ich habe heute (30.11.2012) die bislang eingegangenen Spenden abgerufen. Vielen Dank an alle Unterstützer/innen!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 5 Monaten

U. Berger

Neues aus dem Projektgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem treuen Unterstützer Jens Galkow für die neue Spende.

 

Wie versprochen, möchte ich heute über den Projektfortschritt im September und Oktober berichten. Der Novemberbericht folgt dann nächste Woche. Den haben wir noch nicht erhalten. Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, gab es letzte Woche einen Taifun im Süden der Philippinen. Der Süden Palawans war leicht betroffen. Wir hoffen, dass die Ernte im Projektgebiet nicht zerstört wurde. Noch haben wir keine Nachrichten.

 

Der September stand ganz im Zeichen der Konfliktlösung für den Grenzverlauf des Ureinwohnerschutzgebietes. Die Tribal Chieftains und die Projektmitarbeiter/innen von ELAC verhandelten mit allen Nachbargemeinden über den exakten Verlauf der Grenzlinie. Manches Mal ging das einfach, manches Mal dauerte es viele Gesprächsrunden und die Grenze musste abgelaufen werden. Am Ende jedoch unterzeichneten alle Nachbargemeinden einen Vertrag über die Grenzziehung. Diese Verträge liegen nun zusammen mit dem Volkszählungsbericht und weiteren Dokumenten bei der Ureinwohnerschutzbehörde zur Genehmigung.

 

Anfang Oktober wurden vier neue Wurmkompostanlagen gebaut, die organischen Dünger produzieren sollen. Außerdem wurde begonnen, drei kleine Wasserrückhaltebecken anzulegen, die in Trockenzeiten der Feldbewässerung dienen. Die Projektmitarbeiterin für die landwirtschaftlichen Schulungen, Beatrix begann damit, alle Schulungsteilnehmer/innen zu besuchen und eine Ernteprognose zu erstellen.

 

Außerdem gab es im Oktober einen Erfahrungsaustausch mit Bauern aus Narra, einer Gemeinde etwa 100km nördlich von Sumbiling. Sie berichteten über ihre Erfahrungen im Kooperativenmanagement. Denn sie hatten schon vor 11 Jahren eine Kooperative gegründet. Bis heute arbeiten sie gut zusammen. Die Projektteilnehmer/innen konnten viel von ihnen lernen.

 

Nun warten wir also auf Neuigkeiten aus dem Projektgebiet. Sobald diese da sind, erfahren Sie hier auf Betterplace als erste, was es zu berichten gibt.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen 2. Advent!

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

U. Berger

Vielen Dank

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir danken ganz herzlich unserem treuen Unterstützer Stephan Jannoff für die vollständige Auffüllung des Bedarfes "Wasserbüffel für die Kooperative". Die anhaltende Unterstützung ist großartig! Seit September haben wir es leider nicht mehr geschafft, einen Blogeintrag zu veröffentlichen. Die Arbeit an Inlandsprojekten hat uns in den letzten Wochen voll in Anspruch genommen. Doch das wird sich ändern.

Unser Projektpartner hat uns schon vor vielen Wochen die Monatsberichte für September und Oktober geschickt und wir werden noch diese Woche hier im Blogeintrag über den Projektfortschritt berichten. Inzwischen wurden 23 Wasserbüffel angeschafft. Wir haben Gidor Manero, den Projektleiter in den Philippinen gebeten, Fotos von allen stolzen Wasserbüffelbesitzern anzufertigen.

Seit Sommer laufen die Verhandlungen mit der Ureinwohnerschutzbehörde über den Beginn der Vermessung der Grenzlinie des Schutzgebietes. Bis heute wurde der Beginn der Vermessung noch nicht erlaubt. Die Behörde prüft noch immer die Unterlagen, insbesondere die Verträge über den Grenzverlauf mit den Nachbargemeinden. Es wurde aber inzwischen schon ein Vermessungsingenieur ausgewählt, der die Vemessung leitet, so dass wir davon ausgehen, dass es nun wirklich bald losgehen wird. Der Zeitpunkt wäre günstig, denn im Dezember endet die Regenzeit und es kommen mindestens 4 trockene Monate, in denen die Vermesser gut im steilen Bergland arbeiten könnten.

Mehr Neuigkeiten aus dem Projektgebiet schreibe ich am Ende dieser Woche.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich für die Spende unseres neuen Unterstützers Max Kortmann. Wir freuen uns, dass der Unterstützerkreis weiter wächst.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

U. Berger

Projektfortschrittsbericht Juni bis August

Liebe Projektunterstützer/innen,

wie ich feststellte, habe ich seit Juni nicht mehr im Blog über den Projektfortschritt berichtet. Das soll nun nachgeholt werden.

Am 9. Juni fand in Sumbiling ein Tagesworkshop zur Gemüseproduktion statt, der von 33 Einwohner/innen besucht wurde. Die Teilnehmer/innen führten ganz praktische Übungen durch, wie z.B. Vorbereiten des Pflanzbeetes, Sähen und Umpflanzen. Die Teilnehmer/innen erhielten Saatgut für Aubergine, Bohnen, Bittergurke, Tomaten, Okra, Rettich und Paprika.

Vom 10.-22. Juni wurde ein kleines Wasserrückhaltebecken errichtet. Am 23. und 24. Juni wurden mit zwei der angrenzenden Gemeinden Verträge über den Grenzverlauf des Ureinwohnerschutzgebietes unterzeichnet. Am 25. Juni wurde ein weiterer Wasserbüffel an eine Familie der Kooperative übergeben.

Am 7. Juli wurden weitere Verträge mit anrenzenden Gemeinden über den Grenzverlauf unterzeichnet. Am 8. Juli erfolgte die Einsammlung der Quartalsrate von den Kleinkreditnehmer/innen. Am 9. Juli wurde ein Buchhaltungsseminar durchgeführt dass von den Vorstandsmitgliedern der Reismühlen-Kooperative und der Handtraktor-Kooperative besucht wurde. Es zeigte sich, dass der Verleih der Handtraktoren bislang gut lief und alle Einnahmen und Ausgaben korrekt gehandhabt wurden. Beim Betrieb der Reismühle hingegegen wurden nicht alle Einnahmen und Ausgaben systematisch aufgezeichnet. Die Kooperative erhält deshalb weitere Unterstützung in der Buchhaltung.

Vom 16.-20. Juli besuchten Mitarbeiter von ELAC Palawan als Teil einer Untersuchungskomission den Tagebau Rio Tuba in 8 km Entfernung von Sumbiling. Es wurden Boden- und Wasserproben genommen. Am 18. Juli wurden Pflüge für die Kooperative gekauft.

Am 10. August wurde ein Training "Animal Health" durchgeführt, das von 71 Einwohner/innen besucht wurde. Vom 20.-21. August wurde eine Schulung zum richtigen Düngen und zur natürlichen Schädlingsbekämpung durchgeführt.

Am 23. August fand eine Einwohnerversammlung statt, an der Vertreter/innen der Bergbaufirma Rio TUba Nickel Mining teilnahmen. Dort wurden Streitigkeiten zwischen der Bergbaufirma und der Gemeinde besprochen. So versucht die Bergbaufirma die Einwohner/innen vom Jagen in einem Teil des Bulanjaoberglandes abzuhalten. Dort patroulieren Sicherheitskräfte der Firma, obwohl die Firma dieses Gebiet nicht besitzt. Auch gibt es neue Bohrlöcher über die die Einwohner/innen von der Bergbaufirma nicht informiert wurden. Nach der Veranstaltung formulierten die Projektmitarbeiter/innen gemeinsam mit den Einwohner/innen einen Beschwerdebrief an die lokale Umweltbehörde.

Soweit also die Nachrichten aus Palawan. Mit bleibt zum Schluss noch der Dank für die neueste Spende aus der Payback-Spendenwelt und von unserer treuen Unterstützerin Gabriele Müller.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 8 Monaten

U. Berger

Vielen Dank

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir möchten uns bei allen anonymen Spender/innen der letzten Tage bedanken, die das Projekt unterstützen. Es freut uns, dass der Kreis der Unterstützer/innen auch auf der Payback-Spendenwelt weiter wächst.

Seit einigen Tagen liegt der August-Projektfortschrittsbericht auf meinem Schreibtisch und ich bin leider mal wieder nicht dazu gekommen, einen Blick reinzuwerfen. Momentan sind wir alle sehr in das Bildungsprojekt in Brandenburg involviert, fast jeden zweiten Tag an Schulen unterwegs und zwischendurch schreibe ich Projektanträge für das kommende Jahr.

Ich verspreche aber, dass ich mich am Wochenende hinsetze und eine Zusammenfassung des Augustberichtes aus Palawan hier im Blog veröffentliche.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
C. Grünthaler verfasst vor 7 Monaten
ich finde eure org. klasse deshalb werde ich euch weiterhin unterstützen und suche jetzt mehr hilfe von meine landsleute "Die Palawenyos weltweit"

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

U. Berger

Vielen Dank!

Liebe Projektunterstützer/innen,

 

ein freudiger Gruß aus der Sommerpause. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der anonymen Spenderin oder dem anonymen Spender für die neuesten zwei Spenden! 

Letzte Woche ging der Juni-Projektfortschrittsbericht unserer philippinischen Partner bei uns ein. Ich bin aber noch nicht dazugekommen, den bericht durchzusehen und hier etwas daraus mitzuteilen. Ich hole das in den nächsten Tagen nach. Freuen Sie sich also auf den baldigen Bericht.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/Innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei dem/der anonymen Payback-Spender/in für die Unterstützung des Bedarfes "Wasserbüffel für die Kooperative"! Wir freuen uns, dass der Kreis der Spender/innen stetig weiter wächst.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 11 Monaten

U. Berger

Projektbericht Mai

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir haben den Projektfortschritssbericht für den Monat Mai von unserem Projektpartner ELAC Palawan erhalten. Inzwischen sind 15 Wasserbüffel angeschafft worden. Noch 8 weitere sollen in den kommenden Wochen gekauft werden.

Anfang Mai wurde mit dem Bau der kleinen Wasserrückhaltebecken für die Feldbewässerung begonnen. Sobald Fotos kommen, stelle ich sie hier in die Bildergalerie auf Betterplace.

Am 16 Mai war ursprünglich eine Versammlung aller ProjektteilnehmerInnen aus den den beteiligten Dörfern angesetzt, um die nächsten Schulungstermine für den Gemüseanbau festzulegen. Aber an dem Tag regenete es mal wieder so heftig, dass niemand im Stande war, den Fluss zu durchqueren. Nur 36 Personen waren gekommen. Also fand am nächsten Tag ein weiteres Treffen statt.

Am 19. Mai fand ein Arbeitseinsatz rund um das Training Center statt. Es wurde Grass geschnitten, Müll gesammelt, der Zaun repariert. 13 fleißige Helfer/innen beteiligten sich ehrenamtlich.

Ab dem 21. Mai arbeiteten die Projektmitarbeiter/innen hauptsächlich an der Fertigstellung der Fotodokumentation für das sogenannte Claim Book. Dieses wurde an die regionale Ureinwohnerbehörde überreicht. Das Claim Book ist eine wichtige Grundlage für die Ausstellung des Landtitels.

Sobald es Neuigkeiten zur Vermessung des Gebietes gibt, werde ich hier darüber infomieren. Momentan sind alle Mitarbeiter/innen wieder im Projektgebiet und führen landwirtschaftliche Schulungen durch.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor 12 Monaten

U. Berger

Projektbericht April

Liebe Projektunterstützer/innen,

ich hatte zwar versprochen, dass ich letzte Woche schon den April-Bericht liefere, aber wie das so ist, kamen mal wieder eintausend andere Dinge im Büro dazwischen und so komme ich erst jetzt dazu.

Die Berichte aus Palawan sind jedoch wieder sehr spannend und ermunternd. Das Projekt liegt gut im Plan. Unsere Partnerorganisation ELAC Palawan begannt im April damit, Zement, Rohrstahl, sand und Kies für die Errichtung der kleinen Wasserrückhaltebecken zu kaufen. Alles ist bereits angeliefert und die Bauarbeiten haben begonnen.

Zur Vorbereitung der Vermessungsarbeiten für die Grenzziehung des Ureinwohnerschutzgebietes führte der Projektleiter Herr Manero Vorgespräche mit 7 sogenannten "Chieftains". Das sind Mitglieder des Ältestensrates der Volksgruppe Pala'wan. Jede/r Chieftain ist das Oberhaupt einer abgegrenzten Siedlungsgemeinschaft, so ähnlich wie eine Dorfgemeinschaft, nur dass die Häuser sehr weit verstreut liegen können. Der oder die Chieftain spricht im Namen der Mitglieder seines/ihres Dorfes. Am 16. April fuhren alle sieben Dorfvorsteher in die Provinzhauptstadt Puerto Princesa, um dann am 17. April an einem Arbeitstreffen in der Ureinwohnerschutzbehörde teilzunehmen. Dort wurde vereinbart, dass die Behörde bis zum 10. Mai eine Überprüfung der vorgeschlagenen Grenzen und der Volkszählung vornimmt und dass anschließend die vermessung beginnen kann.

Außerdem wurden drei weitere Wasserbüffel gekauft und zwei andere inspiziert. Da diese beiden Wasserbüffel keine Abstammungsurkunden besitzen, wurden sie nicht gekauft. Es ist weiterhin schwierig, Wasserbüffel mit einwandfreien Dokumenten zu finden. Aber langsam erhöht sich die Zahl der gekauften Tiere.

Einen großen Raum nahmen im April die Informationsveranstaltungen ein, die ELAC gemeinsam mit Vertreter/innen der Ureinwohnerschutzbehörde durchführte. Hierbei wurde in allen 7 Dörfern über die anstehenden Vermessungsarbeiten informiert. Auch wurde erneut darüber gesprochen, welche rechtlichen Folgen die Unterschutzstellung für die Landbesitzer hat, die nicht der Volksgruppe Pala'wan angehören. An den Veranstaltungen nahmen insgesamt 309 Einwohnerinnen teil.

Am 7. Mai konnten die ersten Verträge mit den Nachbargemeinden hinsichtlich des Grenzverlaufes unterschrieben werden. Die ersten Grenzabschnitte sind somit festgelegt. Wenn die Arbeiten so fortgesetzt werden können und die Regenzeit nicht all zu früh kommt, schaffen die Vermesser ihre Arbeit hoffentlich noch vor Ende der Trockenzeit.

So weit die Neuigkeiten aus den Philippinen.

Ihnen allen wünsche ich ein erholsames Pfingstwochenende.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Danke für Projektspende und neuer Monatsbericht

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Ullrich T.C. für die neueste Projektspende. Wir freuen uns, dass der Unterstützerkreis immer weiter wächst.

Gestern erhielten wir von unserem philippinischen Projektpartner ELAC den Monatsbericht für April. Da ich aber mitten in der Vorbereitung von 2 Schulprijekttagen für Montag und Dienstag stecke, werde ich erst am Mittwoch dazu kommen, diesen bericht zu lesen und ihnen die neuesten Fortschritte mitteilen zu können.

Freuen Sie sich also auf den Blogeintrag noch vor Himmelfahrt.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Vermessungsarbeiten stehen unmittelbar vor dem Beginn

Liebe Projektunterstützer/innen,

endlich ist es soweit. Seit fast 3 Jahren haben wir mit Ihrer Hilfe darauf gespart und gewartet, jetzt steht der Beginn der Vermessungsarbeiten für das Ureinwohnerschutzgebiet in Sumbiling und Taratak unmittelbar bevor. Ihnen allen sei an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die jahrelange Treue und Unterstützung ausgesprochen. Manche Projekte brauchen einen langen Atem.

Gestern erhielen wir vom Projektleiter Herrn Manero aus Palawan die Nachricht, dass sie mit der Ureinwohnerschutzbehörde gerade den Zeitplan der Vermessung abstimmen und noch in diesem Monat beginnen wollen. Dazu werden sie einen Vorschuss für 3 Monate von uns abfordern, damit sie Zement, Verpflegung, Zelte usw. für den Vermessungstrupp kaufen können. Die Männer werden mehrere Wochen im Bulanjao-Bergland verbringen.

Sobald der Startschuss fällt, wird uns Herr Manero informieren und wir werden es hier im Blog veröffentlichen. Das wäre dann der erste große Meilenstein auf dem Weg zum erfolgreichen Projektabschluss und schon mal ein Gläschen Sekt wert....

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger 

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Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor etwa einem Jahr
Das ist wirklich eine gute Nachricht - herzlichen Glückwunsch! Und ich freue mich auf den Sekt ;-)

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Projektbericht März

Liebe Projektunterstützer/innen,

wie versprochen will ich heute über die Projektfortschritte im letzten Monat berichten. Die Kooperative konnte 6 weitere Pflüge anschaffen. Einzelne Kooperativenmitglieder berichteten von Erntesteigerungen aufgrund der Anwendung neuer Pflanztechniken. Die Schulungen im ökologischen Landbau zeigen also Wirkung. Das ist sehr erfreulich. Weiterhin wurde das Auswahlverfahren für die Anschaffung der Wasserbüffel abgeschlossen. Es wurden 24 Kooperativenmitglieder ausgewählt, die einen Wasserbüffel erhalten sollen. Bislang wurden davon 4 gekauft.

Mitte März fand ein Gemeinschaftsarbeitseinsatz der Dorfbewvölkerung in Sumbiling statt. Sie reparierten die Furt durch den Sumbiling Fluss und die Uferstufen, die den Abstieg durch die steile Uferböschung erleichtern. Dies ist der Weg zum Markt und auch zur Schule. Alle müssen immer durch den Fluss waten und die steile Böschung erklimmen. In der vergangenen Regenzeit hatte der Fluss die Böschung ganz schön ausgespühlt.

 

Ende des Monats führte ELAC eine Informationsveranstaltung über die Umweltauswirkungen von Bergbauaktivitäten durch. 33 Einwohner besuchten diese Veranstaltung. ELAC zeigte neue Film- und Fotoaufnahmen. Dazu wurde der überholte Stromgenerator genutzt.

Außerdem fand letzten Monat ein Vorbereitungstreffen von Vertretern der Ureinwohnerschutzbehörde und der indigenen Bevölkerung zur Vermessung des Schutzgebietes statt. Es wurde fstgelegt, wie viele Vertreter der indigenen Gemeinschaft an den Vermessungsarbeiten beteiligt werden sollen.

 

Zu guter Letzt verständigten sich Bauern mit ELAC darüber, an welchen Stellen insgesamt 6 kleinere Wasserbecken zur Bevorratung von Wasser für die Feldbewässerung gebaut werden sollen. Jetzt in der Trockenzeit sind die Bedingungen zum Bau günstig. Deshalb werden sie in den komenden Tagen damit beginnen.

Wir warten auf Fotos aus dem Projektgebiet. Sobald wir neues Bildmaterial haben, stellen wir es in die Bildergalerie.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor etwa einem Jahr
Lieber Uwe,

ich freue mich, dass es so gut voran geht!
Weiter viel Erfolg!

Liebe Gruesse
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Danke für die treue Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren treuen Unterstützern Stephan Jannoff und Marvin Rinas für die neuesten Projektspenden. Die unhaltende Unterstützung für das Projekt motiviert uns immer wieder.

Wir erwarten in dieser Woche den Projektbericht für den Monat März aus Palawan und werden nach der Osterpause dann über die Projektfortschritte berichten.

Ihnen allen wünschen wir ein frohes Osterfest!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Spende zurück gebucht. Deshalb neuer Bedarf.

Liebe Projektunterstützer/innen,

es klingt wie ein schlechter Aprilscherz, ist aber leider keiner. Eine überraschend hohe Spende vom Januar diesen Jahres über 1.365 Euro wurde bei Betterplace wieder zurück gebucht. Die Spende wurde über Paypal veranlasst und unserem Projekt gutgeschrieben. Wir hatten uns damals riesig gefreut. Wie sich aber herausstellte, hatte der Paypal-Kontoinhaber diese Überweisung gar nicht veranlasst, sondern jemand auf den Kaimaninseln hatte sich unerlaubt Zugang zu seinem Konto verschafft. Warum wir die glücklichen Empfänger dieser illegalen Transaktion hätten werden sollen, bleibt rätselhaft.

Anfangs war ich sehr skeptisch über diese große Spende, da wir noch nie so eine große Summe auf einmal erhalten hatten. Ich rechnete mit einer Fehlbuchung. Als das Geld aber nach 6 Wochen immer noch auf dem Projektkonto lag, nahm ich freudig die Auszahlung vor. Und damit begann das Problem. Denn was ich nicht gewusst hatte war, dass Paypal die Spende längst zurückgebucht hatte. Im System bei Betterplace war das aber nicht vermerkt worden, so dass die Summe virtuell immernoch unserem Projekt gutgeschrieben war. Wir hatten die Spende bereits auf verschiedene Bedarfe aufgeteilt und das Geld war uns Ende Februar dann auch ausgezahlt worden. Da merkte Betterplace dann, dass unser Projektkonto ins Minus gerutscht war, weil wir ja mehr Geld erhalten hatten, als tatsächlich gespendet worden war. Sie forderten den Betrag von uns zurück. Und wenngleich es schmerzte, haben wir die Summe natürlich an Betterplace zurück überwiesen. Denn selbstverständlich wollen wir nicht mit illegalem Geld arbeiten. Doch traurig ist es schon, denn wir hatten den Betrag schon fest verplant.

Leider ist es technisch nicht möglich, dass Betterplace auf der Projektseite den erfüllten Bedarf wieder öffnet. So macht es für unsere Unterstützer/innen den Anschein, als sei alles in bester Ordnung und das Projekt wäre gut mit Geldern abgesichert. Dem ist nach der Rücküberweisung leider nicht mehr so. Aus diesem Grund habe ich soeben einen erneuten Bedarf "6 Monatsgehälter Projektkoordination Philippinen" eingestellt. Denn hauptsächlich hatten wir die Spende diesem Bedarf zugeteilt, für den das Geld jetzt dringend fehlt.

Ich betone nochmal, es handelt sich hier leider nicht um einen Aprilscherz, sondern um die traurige Wahrheit. Immerhin ist Betterplace durch diesen Vorfall auf den Systemfehler aufmerksam geworden und es bleibt zu hoffen, dass andere Projekte von Rückzahlungen verschont bleiben.

Zum Schluss möchte ich mich noch herzlich bei unserer treuen Dauerspenderin Gabriele Müller für die neueste Unterstützung bedanken!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

 

 

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor etwa einem Jahr
Lieber Uwe,

das ist ja wirklich sehr aergerlich! Wer tut den so etwas Unsinniges!
Ich druecke Euch die Daumen, dass Ihr den Bedarf bald durch 'echte' Spenden finanziert bekommt. Ich bin wie immer dabei!

Herzliche Gruesse

Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa einem Jahr

U. Berger

Große Fortschritte in Palawan

Liebe Projektunterstützer/innen,

schon seit einigen Tagen liegt der Februar-Bericht auf meinem Schreibtisch, aber erst jetzt komme ich dazu, Ihnen die erfreulichen Fortschritte im Projektgebiet mitzuteilen.

Die Ureinwohnerschutzbehörde NCIP hat sich inzwischen durch die Antragsdokumente für das Ureinwohnerschutzgebiet gearbeitet und inwzischen damit begonnen, die angeführten Daten zu überprüfen. Mitarbeiter der Behörde besuchten das Projektgebiet, trafen sich mit dem Ältestenrat und besichtigten die im Antrag beschriebenen heiligen Stätten und Begräbnisorte. Diese Orte sind von elementarer Bedeutung, da sich an ihnen die Grenzen des Gebietes orientieren werden.

Parallel dazu hat die Behörde inzwischen zwei Mitarbeiter bestimmt, die bei der Grenzvermesung mit dem Geodäten mitlaufen werden. Die Trockenzeit hat begonnen und die Vermessung steht nun unmittelbar bevor. Endlich!

Die Projektmitarbeiter von ELAC haben derweil bei einem Schmied die Anfertigung von 6 Pflügen in Auftrag gegeben und nach geeigneten Wasserbüffeln Ausschau gehalten, die mit den projektgeldern gekauft werden können. Da alle Wasserbüffel eine Lebensversicherung bekommen sollen, brauchen sie einwandfreie Herkunftspapiere, die belegen, wo sie geboren wurden und dass es sich nicht um gestohlene Tiere handelt. Es ist gar nicht so leicht, Tiere mit vollständigen Papieren zu bekommen.

Morgen reist das Projektteam wieder nach Sumbiling, um gemeinsam mit fast 100 Kooperativenmigliedern über die Vergabe der Wasserbüffel zu entscheiden. Mehr als 40 Familien haben einen Antrag für den Erhalt eines Wasserbüffels gestellt. Aber das Projektbudget gibt nur weniger als 30 Tiere her. Es muss also demokratisch und gerecht entschieden werden, welche Kooperativenmitglieder zuerst ein Tier erhalten und wer auf die Warteliste kommt. Dazu haben die Kooperativenmitglieder gemeinsam mit ELAC Kriterien aufgestellt, nach denen entschieden werden soll. Wer schon einen Wasserbüffel hat, muss warten. Wer ein zu kleines Stück Land hat, muss ebenfalls warten, denn die Wasserbüffel sollen effizient eingesetzt werden. Auch wer Schulden hat, muss warten, denn die Hälfte des Kaufpreises für den Wasserbüffel müssen die Familien in Raten zurück zahlen. Aus diesen Rückflüssen erhalten später dann die anderen Kooperativenmitglieder einen Wasserbüffel. Außerdem wird berücksichtigt, wie sehr sich die Einzelnen Kooperativenmitglieder in letzter Zeit für die Gemeinschaft engagiert haben. Sicher wird die Auswahl nicht leicht und es wird auch Enttäuschungen geben. Wichtig ist dabei, dass die stolzen Besitzer der Wasserbüffel ihre Raten jedes Quartal zurückzahlen. Denn dann kann schon nach 6 Monaten der nächste Wasserbüffel gekauft werden. das schafft Vertrauen in der Kooperative.

Wenn das Projektteam nächste Woche wieder zurück im Büro ist, werden sie uns über den Ausgang der Versammlung informieren. Und wir werden dann hier Blog darüber berichten.

Wenn wir es schaffen, weitere Spenden für Wasserbüffel zu sammeln, können wir die Kooperative zusätzlich unterstützen. Helfen Sie uns dabei!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

108 Grenzsteine 417,00 €
30 Breithacken für die Feldbewirtschaftung 300,00 €
1 Wasserbüffel für die Kooperative 50,00 €
1 Handtraktor für die Kooperative 700,00 €
12 Projektkoordination in den Philippinen 2012 2.040,00 €
1 Wasserbüffel für die Kooperative 175,77 €
Liebe ProjektunterstützerInnen, wir haben heute die Auszahlung aller erfüllten Bedarfe angefordert. Wir danken allen SpenderInnen für ihr großes Engamenent. Mit ihrer Hilfe können wir das Projekt fortsetzen. Vielen Dank. Herzliche Grüße Uwe Berger
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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Besuch im Projektgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen, 

vor drei Tagen bin ich aus dem Projektgebiet in den Dörfern Sumbiling und Taratak im Süden der philippinischen Provinz Palawan zurück gekommen. Drei Tage war ich vor Ort und ich kann sagen, dass sich der Besuch trotz aller Strapazen doch sehr gelohnt hat. Wenngleich wir monatliche Projektberichte von unserer Partnerorganisation erhalten, ist es doch etwas ganz anderes mit den Menschen vor Ort selbst in Kontakt zu kommen und ihre Erfahrungen im Projekt zu hören und auch zu sehen.

Unsere Fahrt ins Projektgebiet dauerte sage und schreibe 7 Stunden, in denen wir ganze 250 Kilometer zurücklegten. Ziehen wir die Stunde Mittagspause ab, so müssen wir feststellen, dass wir mit gerade mal 40km/h unterwegs waren. Der Highway ist leider noch immer nur abschnittweise zementiert. Dazwischen liegen große Distanzen Staubpiste. Immerhin sind inzwischen alle Brücken bis Rio Tuba gebaut, so dass man nicht mehr durch die Flüsse fahren muss, außer ganz am Ende der langen Reise. Etwa einen Kilometer vor dem Dorf muss man durch den Sumbiling-Fluss fahren. Zum Glück hatte es an dem Tag nicht geregnet, so dass der Wasserstand in der Furt niedrig war. Letztes Jahr hatte ein Projektmitarbeiter 5 Tage lang im Dorf ausharren müssen, bevor der Fluss wieder passierbar war. Die Kinder konnten in dieser Zeit die nahegelegene Schule nicht erreichen. 

Auf unserer Fahrt in den Süden passierten wir mehr und mehr Ölpalmplantagen. Leider verpachten immer mehr Bauern ihr Land an die großen Palmölkonzerne. Wenn sie es nach 20 Jahren zurück bekommen, werden sie feststellen, dass der Boden komplett mit Pestiziden verseucht ist und sie dort keine Nahrung mehr anpflanzen können. Auch passierten wir zwei große Nickeltagebaue, die noch immer hier operieren dürfen. Die Wunden im Bergregenwald werden größer, die rote Erde der entwaldeten Flächen immer sichtbarer. Hatte man vor 15 Jahren noch die Indigenen Einwohner im Blick als es darum ging, den Regenwald vor der traditionellen Brandrodungstechnik zu bewahren, so muss man heute doch feststellen, dass die Schäden am Ökosystem Peanuts waren im Vergleich zu dem was die Bergbaufirmen jetzt anrichten. In einer viel kürzeren Zeitspanne verursachen sie Millionen mal größere Schäden, die noch dazu irreparabel sind.

Als wir in Sumbiling ankamen, war der schmale Wasserbüffelweg von der Furt zum Dorf sehr aufgeweicht. Wahrscheinlich hatte es noch am Vortag geregnet. Viele kleine Schlammlöcher reihten sich aneinander. Das Auto war schwer beladen mit dem reparierten Stromgenerator, zwei Handtraktoren, vielen Schaufeln und anderen Materialien für das Projekt. Nur etwa 200 Meter vor dem Dorf steckten wir dann mit den Hinterrädern im Schlamm fest, in dem wir auch gleich knietief versanken als wir ausstiegen. Es dauerte gut eine Stunde, bis wir das Auto entladen und genug Holz und Steine zusammen gesammelt hatten, so dass das Auto wieder frei kam. Es versteht sich von selbst, dass wir anschließend ein Bad benötigten. Fotos werde ich morgen im Laufe des Tages in die Bildergalerie hoch laden. 

Als ich dann im Dorf ankam, sah ich zuerst das Schulungszentrum, das wir 2010 über dieses Projekt mitfinanziert hatten.  Es ist wirklich ein wunderschönes Gebäude und sieht noch aus wie nagelneu. Die Dorfbewohner kümmern sich wirklich gut um das Zentrum. Sie nutzen es größtenteils für die Schulungen im Rahmen des Projektes, aber manchmal auch als Schulgebäude, weil die Schule ja nur ein Zimmer für 3 Klassen hat und es finden die regelmäßigen Dorfversammlungen darin statt. Für die Projektmitarbeiter/innen gibt es jetzt zwei kleine Kammern mit jeweils einem Doppelbett (leider ohne Matratze. Es schläft sich sehr hart, wie ich feststellen musste). Durch das Problem mit dem festgefahrenen Auto hatten wir leider sehr viel Zeit verloren, so dass es bald dunkel wurde (18.30 Uhr). Mir bleib gerade noch genug Zeit, das Wasserfass für die Dusche zu füllen. Wie oft ich von der Pumpe zum Fass gelaufen bin, weiß ich nicht mehr, aber es reichte, um komplett durchgeschwitzt zu sein.

Am zweiten Tag fand eine große Versammlung von mehr als 80 Teilnehmer/innen der Schulungsmaßnahmen im Projekt statt. Zwanzig von ihnen waren eine Woche vorher auf Study-Tour gewesen und hatten sich 4 verschiedene Modellfarmen angeschaut, die nach ökologischen Kriterien, d.h. ohne chemische Düngemittel und Pestizide, arbeiten. Sie berichteten den anderen Projektteilnehmer/innen stolz davon, wie gut der Anbau auf diesen Farmen funktioniert. Später berichtete mir Beatrix, die Leiterin der landwirtschaftlichen Schulungen, dass viele Einwohner sehr skeptisch gewesen waren, dass die in den Schulungen vermittelten Techniken tatsächlich Erfolg bringen. Die Study-Tour war also eine sehr hilfreiche Projektkomponente. Sie wollen das gern wiederholen, mit noch einmal 20 Teilnehmer/innen, brauchen dafür aber zusätzliches Geld, da im Projektbudget nur eine Tour vorgesehen war. Ich werde diesen Bedarf hier auf Betterplace einstellen. 

Anschließend wurden die zwei aus dem Projektbudget erworbenen Handtraktoren an die Dorfgemeinschaften aus Sumbiling und Taratak übergeben. Die Schaufeln und Breithacken wurden zunächst erst einmal deponiert. Dazu findet am 3. Februar eine Versammlung statt, auf der festgelegt wird, wer welche Gerätschaften erhalten und wer in den nächsten Wochen dann einen Wasserbüffel bekommen wird. Gidor, der Projektleiter, stellte in 18 Punkten die Kriterien für die Vergabe vor. Wichtige Voraussetzungen sind u.a. die aktive Mitarbeit in der Bürgerinitiative zur Rettung des Bulanjao-Berglandes, die Bearbeitung von mindestens 1,5 Hektar Land und Schuldenfreiheit (damit der Wasserbüffel nicht als Schullast abgegeben wird). Außerdem darf die Familie noch keinen Wasserbüffel besitzen, denn zuerst sollen die Familien vom Projekt profitieren, die bislang über sehr wenig besitz und demzufolge auch sehr geringes Einkommen verfügen. Abschließend fragten einige Dorfbewohner/innen, ob es möglich ist, aus dem Projektbudget mehrere kleine Wasservorratsbecken an den Kreuzungen der Bewässerungskanäle der Reisfelder zu bauen. Vorgesehen waren eigentlich nur zwei große Wasserbecken für jeweils 5 Familien. Wir kamen überein, dass für den Fall, dass diese zwei großen Becken nicht das vorgesehene Budget komplett aufbrauchen, die verbleibenden finanziellen Mittel zum Bau der kleinen Wasserbecken verwendet werden können.

Nach der Versammlung begab ich mich auf Besichtigungstour durch das Dorf. Zunächst besichtigte ich die Reismühle und machte Fotos vom neuerworbenen Generator. Anschließend liefen wir zum Feld von Jeminda, der aktuellen Präsidentin der Bürgerinitiative. Dazu mussten wir erneut durch den Sumbiling-Fluss waten und dann zwischen den Reisfeldern auf mehreren kleinen Dämmen balancieren. An ihrem Haus angekommen, zeigte sie mir die neu errichtete Wurmkompostanlage. Sie hat bereits mehrere Säcke Kompost geerntet, wirklich sehr guter Dünger. Sie will den Kompost um eine zweite Kammer erweitern, damit ihr Nachbar Kennedy dort auch kompostieren kann. Sein Feld besuchten wir als nächstes. Er hat bereits die von ELAC eingeführte Reispflanztechnik „Single-Seed“ adaptiert. Doch neben dem Reis hat er auch Ingwer, Aubergine, Zitrone und Banane angepflanzt. Vom Verkauf dieser Früchte hat er seinen Mikrokredit bereits ein Jahr früher als geplant zurück gezahlt. Er ist wirklich ein aktives Projektmitglied mit Vorbildfunktion im Dorf. Da es langsam dunkel wurde, traten wir den Rückweg an. Am Abend saßen wir dann mit den drei Projektmitarbeiter/innen von ELAC in der kleinen Küche aus Bambus und Palmenblättern und nach und nach kamen immer mehr Dorfbewohner/innen herein, bis wirklich kein freier Platz mehr in der Küche war. Neugierig von den Erzählungen über die Study-Tour, wollten von Beatrix jetzt mehr über den Anbau von Gemüse wissen. Für mich war das wirklich eindrucksvoll mitzuerleben, wie groß das Interesse der Dorfbewohner/innen am Projekt ist und wie gut sie mit den Projektmitarbeiter/innen von ELAC klar kommen. Es ist nicht eines dieser von Europa übergestülpten Projekte, die an den Bedürfnissen der Einheimischen vorbeigehen, sondern es ist wirklich ein Community-based Project, wie es hier in den Philippinen immer genannt wird, mit der tatsächlichen Mitbestimmung der Zielgruppe. Mit diesem guten Eindruck ging ich schlafen. Leider war das Holzbett mit der dünnen Grasmatte nicht weicher geworden. 

Am letzten Tag besuchte ich zwei Familien in Taratak, die ebenfalls an den landwirtschaftlichen Schulungen teilnehmen. Eine Familie pflanzt Früchte und Upland-Reis an, eine traditionelle Reissorte, die sehr wenig Wasser braucht, sehr dicke Körner hat und sehr gut riecht. Das Feld stand in guter Pracht. Die andere Familie hatte Gemüse und Erdnüsse angebaut. Sie hat sogar einen Aufkäufer gefunden, der nach Malaysia exportiert. Es zeigen sich erste Erfolge. Da die Ladefläche des Autos inzwischen leer war, kauften wir viele Früchte ein. Wir nahmen 4 Bananenstauden mit zurück in die Stadt, Starfrüchte, Calamansi-Zitronen, Ingwer, Grapefrucht und ein Huhn. Wie sich zeigte, wussten die Einwohner/innen jedoch nicht genau, was sie dafür verlangen sollen. Auch konnten einige von ihnen nicht zählen (Bananen werden z.B. pro 100 Stück bezahlt). Die ELAC-Mitarbeiter/innen konnten in diesem Fall helfen. Generell aber braucht es hierfür ein Training.

Morgen treffe ich mich zu einem abschließenden Gespräch mit den Mitarbeiter/innen des Projektes im Büro unserer Partnerorganisation ELAC in Puerto Princesa City. Wir werden eine kleine Auswertung des Besuchs im Projektgebiet machen und über die anstehenden Schulungsmaßnahmen sprechen. Ich möchte ihnen vorschlagen, dass wir die Schulungsmaßnahmen im ökologischen Landbau um ein weiteres Jahr verlängern und dort vor allem den Schwerpunkt auf Marketing legen, weil viele Einwohner/innen zwar bereits Überschüsse produzieren (z.B. Bananen, Maniok, Calamansi-Zitronen, usw. aber die Marktpreise nicht kennen und demzufolge ihre Produkte oft unter Wert „verschenken“ und keine guten Erlöse erzielen. Ich denke, hier muss das Projekt noch Unterstützung leisten, damit sich die Erntesteigerungen auch im Einkommen niederschlagen und die Familien tatsächlich finanziell besser abgesichert sind. Ich werde vom Treffen berichten. Fotos kommen, wie gesagt, morgen. 

Zum Schluss dieses Berichtes sei noch Gabriele Müller ein herzlicher Dank für die letzte Spende ausgesprochen.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als einem Jahr
Lieber Uwe,
danke fuer Deinen eindrucksvollen und ausfuehrlichen Bericht. Die Reise war sicher strapazenreich, aber es ist toll, dass Du nun so direkt ueber das Projekt berichten kannst! Es hat mich richtig begeistert! Im Rahmen meiner bescheidenen Moeglichkeiten bin ich weiter dabei und warte auf die neuen Bedarfe!!!
Das Projekt liegt mir - als alter Biogaertnerin und Umwelt- und Friedensaktivistin - besonders am Herzen. Es vereint so viele gute Aspekte: nicht nur Einsatz fuer die Rechte der indigenen Bevoelkerung und zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, Unterstuetzung des Engagements und der Demokratie 'von unten', sondern auch nachhaltige oekonomische Eigenstaendigkeit sowie Oekologie und Umweltschutz.
Ich wuensche Euch ganz viel Erfolg und viele viele Spenden!
Herzlichst
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

108 Grenzsteine 123,86 €
1 Wasserbüffel für die Kooperative 250,02 €
Liebe Projektunterstützer/innen, wir haben heute die bislang eingegangenen Spenden abgerufen. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön für die großeartige Unterstützung! Herzliche Grüße Uwe Berger
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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Neue Spende erfüllt alle Projektbedarfe

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein Wunder ist geschehen. Wir haben heute eine anonyme Projektspende von mehr als 1.300,- Euro erhalten mit der auf einem Schlag alle aktuellen Bedarfe erfüllt werden konnten. Vielen Dank an den/die anonyme Spender/in! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Mal sehen, wie sich unsere philippinischen Partner freuen, wenn ich ihnen nächste Woche von diesem schönen Geschenk berichte.

Momentan sitze ich an den Reisevorbereitungen und packe. Morgen früh 5 Uhr geht es los in Richtung Flughafen Franfurt (Main). Zum Glück hat sich der Winter verspätet, so dass wohl weder mit vereisten Schienen noch Flugzeugen oder Startbahnen zu rechnen ist.

Ich melde mich nächste Woche aus Palawan, selbstverständlich auch mit neuen Bildern.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Projektbetreuungsreise auf die Philippinen

Liebe Projektunterstützer/innen,

ich wünsche Ihnen allen ein gesundes neues Jahr! Die ersten beiden Spenden in diesem Jahr kamen von anonymen Unterstützer/innen. Vielen Dank dafür!

Heute ist mein vorerst letzter Arbeitstag im Cottbuser Büro in diesem Monat. Am Donnerstag starte ich zu einer 6-wöchigen Projektbetreuungsreise in die Philippinen, um die verschiedenen Partnerorganisationen zu besuchen, mit denen wir arbeiten und um mit ihnen den Fortgang der Projekte zu besprechen. Wenn es das Wetter es zulässt, die Straßen befahrbar und der Sumbiling-Fluss überquerbar sind, dann will ich auf jeden Fall auch das Projektgebiet in Sumbiling und Taratak besuchen und mit den Menschen vor Ort sprechen. Insbesondere interessiert mich, wie die Schulungsteilnehmer/innen der landwrtschaftlichen Schulungen ihr Wissen anwenden können und wie leicht oder schwer es ihnen fällt, die Mikrokredite abzuzahlen.

Am 13. Januar habe ich einen Termin mit unserer Partnerorganisation ELAC Palawan. Danach werde ich hier berichten. Anschließend geht es dann hoffentlich ins Projektgebiet.

Ihnen allen wünsche ich einen erfolgreichen Start ins neue Jahr! Bitte bleiben Sie uns treu.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als einem Jahr
Lieber Uwe,
ich wuensche Dir eine gute Reise und dass Du heil wieder nach Hause kommst! Ich bin schon gespannt auf Deinen Bericht!
Liebe Gruesse
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Danke für das Weihnachtsgeschenk

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem langjährigen Unterstützer Jens Galkow für das tolle Weihnachtsgeschenk!

Frohe Feiertage wünscht

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Danke und frohes Fest!

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich für die großartige Unterstützung der letzten Tage durch unseren neuen Unterstützer Marvin Rinas sowie drei anonyme Spender/innen.

Ich möchte mich an dieser Stelle - auch im Namen unserer Partnerorganisation ELAC Palawan und natürlich den Einwohner/innen der Dörfer Sumbiling und Taratak - bei Ihnen allen ganz herzlich für das ungebrochene Interesse an diesem Projekt und die tolle Unterstützung über das ganze Jahr hinweg bedanken.

Da ich morgen abend in die Weihnachtspause gehe und über die Feiertage keinen Internetzugang habe, möchte ich schon jetzt die Gelegenheit nutzen und Ihnen allen frohe und geruhsame Festtage wünschen!

Frohe Weihnacht und herzliche Grüße aus Cottbus

Uwe Berger 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Projektfortschritt November: Vermessung in der Vorbereitung

Liebe Projektunterstützer/innen,

wie danken zwei anonymen Spender/innen und unserem treuen Unterstützer Stephan Jannoff für die neuesten Projektspenden!

Inzwischen haben wir den Monatsbericht für November durchgearbeitet und es gibt wirklich erfreuliche Neuigkeiten. Die Ureinwohnerschutzbehörde hat der Vermessung des Schutzgebietes zugestimmt. Im neuen Jahr können also die Grenzsteine aufgestellt und vermessen werden. Dazu wird ein Vermessungsteam zusammengestellt, das aus Vermessungsingenieuren, Miglieder der indigenen Gemeinschaft, Mitarbeitern unserer Partnerorganisation ELAC und Beobachtern der Behörde bestehen wird. Im Laufe der nächsten 4 Monate wird diese Arbeit dann voraussichtlich abgeschlossen sein. Ein Meilenstein auf dem Weg zum eigenen Landtitel für Pala'wan!

Außerdem hat ELAC inzwischen einen Schmied gefunden, der für das Projekt mehrere Pflüge für die Feldbearbeitung anfertigen wird. In den letzten Monaten hat die Landwirtschaftsexpertin der Partnerorganisation in Sumbiling eine Demonstrationsfarm angelegt, auf der die weiteren Schulungen im ökologischen Landbau in den kommenden Monaten stattfinden werden.

Weiterhin gab es erste Vorbereitungen zur geplanten Anschaffung von Wasserbüffeln für die Feldbearbeitung. Die Mitarbeiter von ELAC besuchten mehrere Züchter und kümmerten sich um den Abschluss von Versicherungen für die Wasserbüffel. Da die Familien, die im Rahmen des Projektes einen Wasserbüffel erhalten, mittels eines 5-jährigen Microkredites die Hälfte der Anschaffungskosten selbst tragen müssen, ist diese Versicherung von unglaublicher Wichtigkeit. Sollte das Tier nämlich erkranken und sterben, übernimmt die Versicherung die Zahlung der restlichen Raten des Microkredits. Im Januar werden dann die ersten Wasserbüffel angeschafft.

Soweit die Neuigkeiten aus Palawan. Ich denke, das Projekt ist auf einem guten Weg.

Ihnen allen wünsche ich eine frohe Adventszeit.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als einem Jahr
Lieber Uwe,

ich freue mich mit Euch ueber die wichtigen Fortschritte im Projekt! Hier noch ein kleiner Beitrag von mir und weiter toi toi toi!
Liebe Gruesse
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Vielen Dank

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich beim Utopia-Team sowie bei unserer neuen Unterstützerin Anett Querner. Wir freuen uns, dass der Spenderkreis schon wieder gewachsen ist.

Gestern kam der Monatsbericht für November aus Palawan. Ich habe die E-Mail nach meiner Ankunft von einem dreitägigen Seminar gestern Abend im Posteingang entdeckt. Morgen werde ich mir die Zeit nehmen, den langen Bericht durchzulesen und dann hier im Blog darüber berichten.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein großes Dankeschön geht an unsere neuesten Projektunterstützer Miguel Dietz und Sven Hock für Ihre Spenden! Der benötigte Bertrag für den ersten Wasserbüffel ist fast schon zusammen. Ich bin mir sicher, das auch die Partner in den Philippinen sehr glücklich darüber sind. Vielen Dank!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/innen,

Sie haben sich bestimmt gefragt, warum es hier im Blog in den letzten 2 Wochen so ruhig geblieben ist. Die Antwort ist einfach: Ich war im Urlaub. In der Zwischenzeit haben wir einen neuen Unterstützer und auch eine Spenden von einer bereits langjährigen treuen Unterstützerin erhalten. Gedankt sei Tim Zeiner und Gabriele Müller!

Aus Palawan haben wir Post erhalten. Unsere Partnerorganisation hat uns den neuesten Stand der Mikrokreditrückzahlung geschickt. Nicht alle Kleinbauern und Indigene konnten ihre Raten wie erwartet zahlen, der starke Regen die Ernten doch erheblich beeinträchtigt hatte und der Erlös aus der Ernte geringer als erwartet ausfiel. Insgesamt aber sieht die Rückzahlungsrate sehr gut aus.

Wir hoffen, dass wir noch in dieser Woche einen Bericht über die Projektaktivitäten im November erhalten, so dass wir hier davon berichten können.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Große Freude: Förderung für Projekt bewilligt!

Liebe Projektunterstützer/innen,

die Freude bei uns ist groß, bei unseren Projektpartnern in den Philippinen ist sie noch viel größer! Gestern kam der Bewilligungsbescheid des BMZ für die Fördermittel zur Fortsetzung des Ureinwohnerschutzprojektes.

Zusammen mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken unterstützen sie nun das Projekt bis Mitte 2013. Bis dahin soll dann die Vermessung und die Landtitelübergabe auch endlich geschafft sein. Es soll definitiv die letzte Projektphase sein. Unsere Partnerorganisation ELAC ist zuversichtlich, dass das Landtitelverfahren vielleicht schon Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein könnte.

Auf jeden Fall sind wir froh, dass wir die beantragten Finanzmittel für diese letzte Projektphase erhalten, denn so toll es auch ist, dass viele engagierte Unterstützer/innen hier auf Betterplace das Projekt finanziell unterstützen, die Spenden allein reichen zur Umsetzung des Projektes leider nicht aus.

In diesem Sinne freuen wir uns auf erfolgreiche weitere 17 Monate und sehen der Eigenverwaltung des Ahnenlandes durch die Pala'wan hoffnungsvoll entgegen.

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, denn für die letzte Projektphase muss unser Verein knapp 8.000 Euro Eigenmittel in das Projekt einbringen. Mehr als die Hälfte davon ist bereits zusammen. Aber das heißt auch, dass wir nocheinmal knapp 4.000 Euro benötigen. Jeden Monat brauchen wir etwa 200 Euro Spenden für das Projekt. Gemeinsam mit Ihnen können wir diese Herausforderung meistern.

Herzliche Grüße

Uwe

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als einem Jahr
Lieber Uwe,
toll, dass es mit der Foerderung klappt! Hier noch ein kleiner Beitrag von mir...
Weiterhin viel Erfolg fuer dieses wichtige Projekt!
Liebe Gruesse
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Danke für neueste Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns herzlich bei unserer treuen Unterstützerin Gabriele Müller für die neueste Spende! Das Projekt läuft fleißig weiter. Die Mitarbeiter/innen unserer Partnerorganisation ELAC sind regelmäßig im Projektgebiet. Aus einem Wiedergutmachungsfond für Bergbaugeschädigte Dörfer hat die Gemeinde Sumbiling einen LKW erhalten. Mit diesem können sie endlich Ernteüberschüsse zum lokalen Markt bringen, um ein Zusatzeinkommen zu erwirtschaften. Aber zuerst müssen diese Ernteüberschüsse erwirtschaftet werden. Dafür sind weitere Schulungen im ökologischen Landbau geplant. Der nächste Schulungskurs soll im November beginnen, mit 60 teilnehmenden Familien. Wir werden hier darüber berichten.

Herzliche Grüße

Uwe

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Projektkoordination 2. Quartal 2011 300,44 €
Gehalt Projektkoordination 3. Quartal 2011 400,00 €
Gehalt Projektkoordination 4. Quartal 2011 400,00 €
Liebe Projektunterstützer/innen, wir haben heute die Spendeneingänge des letzten Quartals für die Projektkoordination von Betterplace angefordert. Das Geld wird von unserem Projektpartner ELAC dringend benötigt, um Gehälter bezahlen zu können. Inwzischen haben wir die Fördermittel abgerechnet, die wir für den Projektzeitraum Juni 2010 bis April 2011 vom BMZ und von der Stiftung Nord-Süd-Brücken erhalten hatten. Die Vorprüfung der BMZ-Mittel-Abrechnung ergab keinerlei Beanstandungen. Das freut uns. Wir sind immer froh aber auch stolz darüber, wenn uns ein zweckmäßiger, sparsamer und transparenter Umgang mit Fördermitteln und Spendengeldern bescheinigt wird. In der letzten Woche hatte ich 5 Tage Urlaub. Heute starte ich frisch in die neue Woche. Am Mittwoch steht eine Dienstreise nach Berlin auf dem Programm. Die 2-stündige Zugfahrt werde ich nutzen um endlich die Projektbeschreibung auf den neuesten Stand zu bringen und die neuen Bedarfe einzustellen. Freuen Sie sich also über mehr Updates am Mittwoch abend. Bis dahin herzliche Grüße Uwe Berger
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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

U. Berger

Geplante Projektaktivitäten bis Ende 2012

Liebe Projektunterstützer/innen,

endlich finde ich die Zeit um das gegebene Versprechen einzulösen und über die geplanten Projektaktivitäten der nächsten 17 Monate zu berichten. Im Grunde wäre es sinnvoll gewesen, zunächst über die erreichten Projekterfolge der vergangenen 12 Monate zu berichten, bevor ich über die weitere Planung schreibe. Aber das würde diesen kleinen Blogeintrag sprengen. Ich werde daher nächste Woche in einem zweiten Blogeintrag über die bisherigen Erfolge informieren. Da unser philippinischer Projektpartner eine Zwischenevaluierung zur Wirkung der Projektmaßnahmen durchgeführt hat, können wir dazu sehr erfreulicherweise konkrete Angaben machen. Aber wie gesagt, mehr dazu in der kommenden Woche.

Jetzt soll es um die weitere Projektplanung gehen. Unser Projektpartner ELAC hat die Projektschritte gemeinsam mit der Zielgruppe, der indigenen Bevölkerung Sumbilings und Tarataks geplant. Ganz oben auf der Liste der Vorhaben steht natürlich der Abschluss des Antragsverfahrens für das Ureinwohnerschutzgebiet. ELAC hofft, dass spätestens im Dezember 2012 die Urkunde mit den Landrechten an das Pala’wan-Volk überreicht werden kann. Das sind jetzt noch 16 Monate und bis dahin ist noch viel zu tun. Alle wichtigen Vorleitungen wurden erbracht, die Volkszählung, die Kartierung heiliger Stätten, eine Dokumentation der indigenen Lebensweise und der intakten Traditionen sowie die Einzeichnung des Grenzverlaufes auf einer Karte. Alle Unterlagen liegen derzeit bei der Ureinwohnerschutzbehörde zur Prüfung. Sobald diese abgeschlossen ist, können die Vermessung der Grenzlinie und das Aufstellen von Grenzsteinen beginnen. Dies ist das umfangreichste Vorhaben der nächsten Monate. Die Vermessungsingenieure werden gemeinsam mit den Vertretern des Pala’wan-Volkes mehrere Wochen im Regenwald unterwegs sein, um Koordinaten aufzunehmen und die Grenzsteine im Boden zu verankern.

Doch auch im Bereich der Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten sollen in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen folgen. Im Durchschnitt verdient eine Pala’wan-Familie monatlich nur umgerechnet 30 Euro und das, obwohl sie viel Land haben, auf dem sie verschiedene Früchte und Gemüse anbauen. Das Problem ist die Vermarktung. Alles, was die Einwohner über ihren Eigenbedarf hinaus ernten, versuchen sie zu verkaufen. Denn in der nahegelegenen Stadt Bataraza (ca. 30km entfernt) gibt es einen Markt und eine große Nachfrage nach Lebensmitteln. Jedoch besitzen die Pala’wan keine eigenen Transportmittel, um ihre Ernte nach Bataraza zu fahren. Sie sind daher abhängig von den schlechten Preisen, die ihnen die Aufkäufer bieten, die in die Siedlungen kommen, um Ware einzukaufen. Viele Pala’wan können weder lesen noch schreiben noch rechnen. Sie werden über den Tisch gezogen. Um das zu ändern ist die Gründung einer Kooperative geplant, die die Ernte gemeinsam vermarktet und die über ein eigenes Transportmittel verfügt, um die Ware direkt in die Stadt zu bringen. Die Kooperativenmitglieder erhalten eine begleitende Schulung zu Vermarktung und Finanzmanagement.

Diese Kooperative wird auch einige Arbeitsgeräte anschaffen, die von den Mitgliedern gemeinschaftlich genutzt werden können und die ihnen zu Erntesteigerungen verhelfen sollen. Das sind unter anderem 30 Breithacken, 30 Wasserbüffel und 2 kleine Handtraktoren. Die Mitglieder der Kooperative müssen dafür ein Nutzungsentgelt zahlen aus dem dann notwendige Reparaturen finanziert werden können.

Weiterhin ist der Bau von drei zusätzlichen Kompostanlagen geplant. Die erfolgreiche Produktion nährstoffreicher Erde in den ersten beiden Kompostanlagen, die im letzten Jahr gebaut wurden, spart so viel Düngemittel ein, dass dieses Konzept weiter verfolgt werden soll. Zusätzlich soll in den Gemeinden Taratak und Sumbiling jeweils ein kleines Wasserreservoir zur Feldbewässerung angelegt werden. Damit soll in Trockenzeiten (El Nino) ausreichend Wasser zur Rettung der Ernte vorhanden sein. Die Wasserreservoires werden mit Erdwällen angelegt, so wie man es bei den Reisfeldern macht, und dann mit Flusswasser gefüllt. Der Wasserstand wird maximal einen Meter betragen.

Von den Maßnahmen sollen insgesamt 300 Familien profitieren und Einkommenssteigerungen von 20% erzielt werden. Zur Finanzierung der Projektaktivitäten haben wir Förderanträge beim BMZ und bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken gestellt, über die im September entschieden wird. Unser Eigenanteil liegt bei 7.000 Euro. Diesen können wir nur mit Spenden erbringen. Ich habe deshalb eine Reihe neuer Bedarfe eingestellt und würde mich freuen, wenn sie dem Projekt weiterhin treu bleiben und es weiterhin unterstützen. Vielen Dank.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

Bitte melde Dich an, um zu kommentieren.

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

U. Berger

Danke zum UN-Tag der Indigenen Völker

Liebe Projektunterstützer/innen,

heute ist der von der UN deklarierte internationale Tag der indigenen Völker. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen und allen Spenderinnen und Spendern im Namen des im Rahmen dieses Projektes unterstützten indigenen Volkes Pala'wan für ihr Engagement und ihre Unterstützung danken. Gestern erhielt das Projekt eine weitere große Spende aus der Spendenaktion "Adina's halbes Jahrhundert". Dafür auch noch einen großen Extradank sowohl an unsere langjährige Projektunterstützerin Adina Hammoud als auch an alle Unterstützerinnen und Unterstützer ihrer Geburtstagsspendenaktion!

Leider habe ich es immer noch nicht geschafft, an dieser Stelle über die nächsten geplanten Projektschritte zu informieren. Ich hatte das bereits zwei Mal versprochen und nicht gehalten. Im Moment stehen immer noch Projektabrechnungen im Büro an. Erst wenn diese fertig sind, habe ich den Kopf frei, für einen längeren Betterplace Blogeintrag. Ich hoffe, dass es Ende der Woche dann endlich soweit ist. Eine Projektabrechnung liegt immer noch unangefangen vor mir. Ich habe Ihnen gegenüber schon einschlechtes Gewissen. Denn mit Sicherheit wollen Sie wissen, wie es in Palawan weitergehen wird. Bitte sehen Sie es mir nach. Gestern habe ich bereits einen neuen Bedarf "Grenzsteine" eingestellt. Die Erklärung dazu folgt also noch.

In diesem Sinne erwartet uns noch eine arbeitsreiche Woche.

Herzliche Grüße

Uwe

 

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor fast 2 Jahren
Noch einen kleinen Hinweis auf eine Petition bzgl. Durchsetzung der Menschenrechte (Stop der gewalttaetigen Uebergriffe des Militaers auf den Philippinen) von care2.com:

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/757/326/118/?z00m=20038057

Herzlichst
Gabriele

Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor fast 2 Jahren
Lieber Uwe,

da ich weiss, wie aufwendig Abrechnungen von Zuschuessen sein koennen und wie wichtig andererseits, kann ich Dich gut verstehen. Natuerlich freue ich mich immer, wenn ich etwas Neues vom Projekt lese, aber grundsaetzlich fuehle ich mich doch gut informiert! Also: lass Dir die Zeit, die Dubrauchst.
Herzlichst
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

U. Berger

3 Bedarfe erfüllt. Danke!

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein großer Dank gilt unserem treuen Unterstützer Jens Galkow, der heute gleich drei Bedarfe erfüllt hat! Die Spende kommt gerade rechtzeitig. Denn unsere Partnerorganisation ELAC braucht wirklich dringend Gelder für die Gehälter.

Inzwischen haben wir zur Fortführung auch zwei Förderanträge auf den Weg gebracht, einen an die Stiftung Nord-Süd-Brücken und einen an das BMZ. Mit Entscheidungen ist im September zu rechnen. Über die geplanten Projektaktivitäten berichte ich an dieser Stelle morgen ausführlicher. Außerdem werde ich morgen neue Bedarfe für die Projektfortführung einstellen.

Bis dahin herzliche Grüße und ein großes Dankeschön an alle Unterstützer/innen!

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

U. Berger

Danke für neue Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

vielen Dank für die neuste Unterstützung an Yannick Schwarz, das Team Leo's Promotion, die Payback Spendenwelt und wahrscheinlich noch eine/n anonyme/n Spender/in. Es freut uns, dass es sowohl in Palawan bei den Arbeiten im Projektgebiet als auch hier auf betterplace weiter voran geht.

Zum versprochenen Blogeintrag über die weitere Projektplanung bin ich trotz Pfingstwochenende leider noch nicht gekommen. Heute habe ich den ganzen Tag Emails geschrieben und Dateien für unser Schüleraustauschprojekt mit den Philippinen angelegt. Die nächste Schülergruppe aus Cottbus fliegt nächste Woche Dienstag zur Partnerschule. Da sind im letzten Moment natürlich noch viele Dinge zu regeln. So steht der Blogeintrag zum Ureinwohnerschutzprojekt zunächst hinten an.

Ich verspreche aber, dass ich es bis zum nächsten Wochenende dann endlich schaffe. Inzwischen habe ich auch schon den Bericht unserer Partnerorganisation zur Projektzwischenevalauierung gelesen. Dieser macht Mut. Vor allem die Schulungen im ökologischen Landbau haben echte Fortschritte zu verzeichnen. Das Einkommen der Schulungsteilnehmer/innen hat sich bereits verbessert. Eine detaillierte Ausführung dazu schreibe ich in den nächsten Tagen in einem gesonderten Blogeintrag.

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 2 Jahren

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein großes Dankeschön an unsere treue Unterstützerin Gabriele Müller!!! Sicher haben Sie es bemerkt, in den letzten Wochen haben wir sehr wenige Blogeinträge geschrieben. Als Carpus e.V. haben wir Anfang Mai unser 20. vereinsjubiläum gefeiert und die Ausstellung "20 Jahre Partnerschaftsprojekte Brandenburg - Palawan" in der Oberkirche Cottbus eröffnet. das hat viel Kraft und Zeit in Anspruch genommen.

In der Zwischenzeit hat unser Projektpartner ELAC Palawan die Projektplanung für die Projektphase 3 ab September 2011 fertiggestellt. Das verlängerte Himmelfahrtswochenende werde ich nun nutzen, um diese Planung (25 Seiten) ins Deutsche zu übersetzen.

Wir schon vor einigen Tagen versprochen, werde ich hier auf betterplace dann über die wichtigsten Vorhaben berichten und auch die aktuell dringenden bedarfe einstellen. So viel kann ich verraten: Die Schulungen im ökologischen Landbau werden fortgesetzt, die Kooperative soll gesträrkt werden und das Schutzgebiet wird nun endlich eingemessen und die Grenzpfosten sollen bis Ende des Jahres stehen. Aber wie gesagt, Details folgen Anfang nächster Woche.

Bis dahin wünsche ich Ihnen allen ein paar schöne sonnige Sommertage. Hier in Cottbus sind es noch 27° C bevor heute Abend das Gewitter und die Abkühlung kommt.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

U. Berger

Projektplanung geht weiter

Liebe Projektunterstützer/innen,

unsere Partnerorganisation ELAC hat uns inzwischen die weitere Projektplanung ab September diesen Jahres geschickt. In den nächsten Tagen werden wir uns diese Planung näher anschauen und dann hier auf Betterplace über die geplanten Projektschritte berichten. Auch werden wir uns mit dem Finanzplan beschäftigen und hier auf Betterplace Bedarfe für die benötigten Projektgelder einstellen. Momentan haben wir den ganz dringend benötigten Bedarf "Gehälter für die Projektkoordination" eingestellt, denn wie wir wissen, reichen die aktuellen Projektmittel nur noch bis Ende April für die Gehaltszahlungen. Danach muss es aber weitergehen, denn ohne Projektleitung kann das Projekt nicht effizient zum Ziel geführt werden. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung.

Ihnen allen wünschen wir ein frohes Osterfest!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

U. Berger

Vielen Dank. Alle Bedarfe erfüllt

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein großes Dankeschön an unseren neuesten Unterstützer Herrn Stromeyer, der den letzten Bedarf erfüllt hat. Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung aus dem Spenderkreis.

Der März-Bericht aus Palawan ist noch nicht da. Wir rechnen aber diese Woche damit und werden dann hier über die neuesten Entwicklungen berichten.

Bald werden wir auch neue Bedarfe einstellen. Aber vorher müssen wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern von ELAC Palawan eine Projekt- und Finanzplanung für die kommenden zwei anfertigen. Dies wird voraussichtlich im Mai der Fall sein.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor etwa 2 Jahren
Lieber Uwe,

ich gratuliere! Das ist ja super! Ich wuensche Euch weiterhin viel Erfolg!

Herzliche Gruesse
Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

U. Berger

Projektfortschritt Februar

Liebe Projektunterstützer/innen,

wie versprochen kommt nun der Bericht zum Projektfortschritt im Februar.

Schon im Januar hatten wir berichtet, dass unser Projektpartner ELAC die Ahnenforschung begonnen hatte. Die gesammelten Daten wurden im Februar dann in den Computer übertragen und archiviert. Ob diese Arbeit bereits abgeschlossen ist, weiß ich nicht. Im Gebiet leben mehr als 600 Familien, das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Im Rahmen der Schulungen zum ökologischen Landbau wurde vom 4-16.2. in Taratak eine zweite Wurmkompostanlage aufgebaut. Am 22.2. wurde diese dann mit Kompostwümern bestückt und leistet seit dem ihren Dienst.

Am 10.2. wurden auch die Schulungen fortgesetzt. Auch wurden Setzlinge verteilt. Am 24.2. besuchten die Schulungsteilnehmer dann gegenseitig ihre Pflanzungen und begutachteten die angewachsenen Setzlinge.

Vom 17.-26.2. wurde der Vorratsraum der Reismühle repariert. Der Fußboden wirde erneuert und das Dach repariert. Am 15.2. hatte ELAC bereits einen neuen Generator für die Mühle gekauft. Dieser wurde nach den Renovierungsarbeiten installiert. Die Mühle ist jetzt wieder 10% Funktionsfähig.

Am 20.2. formierte sich eine Dokumentationsgruppe, die alle heiligen Plätze im Siedlungsgebiet fotografieren wird. Dieser Gruppe gehören auch Mitglieder des Ältestenrates an. Die Dokumentation wird benötigt, um die Grenzziehung zu untermauern.

Am 24.2. prouzierte ELAC neue Informationsblätter über das Ureinwohnerschutzgesetz der Philippinen. Diese fanden Verwendung in den Einwohnerversammlungen am 25. und 26.2., auf denen auch ein Vertreter der Unreinwohnerschutzbehörde über den weiteren Verlauf des Unterschutzstellungsverfahren informierte.

Wir freuen uns über die guten Projektfortschritte in Palawan. Unserem Projektpartner ELAC zollen wir große Anerkennung für die unermüdliche Arbeit. Wir sind uns sicher, dass wir das Projekt gemeinsam zum Abschluss bringen können, auch wenn das sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir rechnen mit der Ausstellung des Landtitels für das Schutzgebiet Ende 2012.

Das momentane Projektbudget reicht noch bis Ende April 2011. Zusätzlich zu den vielen wichtigen Spenden müssen wir also in den kommenden Wochen wieder neue Fördermittel für das Projekt beantragen. Erste Absprachen mit ELAC in Palawan dazu laufen bereits.

Wir hoffen, dass auch Sie das Projekt weiterehin unterstützen und verbleiben mit

herzlichen Grüßen

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

U. Berger

Danke für neue Unterstützungen!

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren neusten Unterstützer Gregor Cieslak und der Spendenaktion "Menschenrechte für alle" für die Spenden! Wir freuen uns, dass der Unterstützer/innen-Kreis stetig wächst und dass auch das Projekt so gute Fortschritte macht. Einen aktuellen Bericht aus dem Projektgebiet werden ich am Wochenende übersetzen und Auszüge daraus hier veröffentlichen.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 2 Jahren

U. Berger

Januar-Bericht über Projektfortschritt

Liebe Projektunterstützer/innen,

lange hatte ich es versprochen, nun finde ich endlich Zeit dafür: Hier kommen die Projektnachrichten für den Monat Januar. Nächste Woche erwarten wir dann schon den nächsten Bericht aus Palawan für Februar. Jetzt aber zunächst mal der Rückblick.

Vom 4. bis 7. Januar fand ein großes Treffen des Ältestensrates der Pala'wan statt, bei der zwei Stammesführer bestimmt wurden, die das Volk im weiteren rechtlichen Verfahren der Schutzgebietsausweisung vertreten werden. Vom 4. bis 16. Januar wurde die Einwohnerzählung im zukünftigen Ureinwohnerschutzgebiet fortgesetzt, verbunden mit der Ahnenforschung. Da die Pala'wan nomadisch leb(t)en, soll hierbei festgestellt werden, wo die Eltern/Großeltern früher gelebt haben. Dies lässt Rückschlüsse auf die Grenzen des Siedlungsgebietes zu. Gleichzeitig kann die Zugehörigkeit zum indigenen Volk der Pala'wan geklärt werden, das ja später das Schutzgebiet gemeinschaftlich verwalten wird.

Am 18. und 19. Januar fanden zwei Einwohnerversammlungen in Sumbiling und Taratak statt, an denen jeweils ein Vertreter der Ureinwohnerschutzbehörde teilnahm und über die Rechte der indigenen Bevölkerung insbesondere in Bezug auf die Selbstverwaltung von Ahnenland aufklärte. Diese Versammlungen waren gut besucht. Fotos habe ich in die Bildergalerie hochgeladen.

In den ersten drei Januarwochen konnten aufgrund starker Regenfälle keine weiteren Schulungen zum ökologischen Landbau durchgeführt werden. Die Erde war zu nass, teilweise gab es Überschwemmungen. Am 21. und 22. Januar besuchte die Projektmitarbeiterin Beth Dioso, die für die Durchführung der Schulungen zuständig ist, die einzelnen Schulungsteilnehmer und besichtigte ihre Felder. Viele Pflanzungen, insbesondere Erdnüsse hatten Schaden wegen der vielen Feuchtigkeit genommen. Aber es gab auch noch Saatgut, das gelagert wurde, so dass es einen zweiten versuch geben kann.

Vom 27.-29. Januar fand die erste Gebietsabgrenzung statt. Ein GPS-Experte nahm an ausgewählten Punkten Koordinaten, die auf eine Karte übertragen wurden. Sechs Einwohner aus Sumbiling und taratk begleiteten ihn.

Wir freuen uns, dass das Projekt so gut voranschreitet und sind gespannt auf den nächsten Bericht aus Palawan.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Unterstützer/innenkreis wächst weiter

Liebe Projektunterstützer/innen,

vielen Dank an Stefanie Langkamp für die neueste Unterstützung und an Stefan Pabst für den neuesten Fürsprechertext! Damit ist der Kreis der Unterstützer/innen auf 40 angewachsen. Wir freuen uns über das große Interesse am Projekt. Vielen Dank!

Leider hat mich am Wochenende die Grippe heimgesucht, so dass ich nicht arbeitsfähig war. Die neusten Fotos aus dem Projektgebiet liegen auf dem Bürocomputer und warten darauf hochgeladen zu werden. Ende dieser Woche schaffe ich es dann hoffentlich.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als 2 Jahren
Lieber Uwe,
gute Besserung!

wuenscht

Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

ein drittes Dankeschön

Liebe Projektunterstützer/innen,

heute scheint eine Art Glückstag für uns und unsere Projektpartner in den Philippinen zu sein. Wir freuen uns über so viel Unterstützung für das Projekt. Ein großes Dankeschön geht an die zwei unterstützenden Spendenaktionen Leo's Promotion und Utopia, die dem Projekt heute beide wieder Spenden zugewiesen haben. Vielen vielen Dank!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Noch einmal danke! Nächster Bedarf erfüllt!

Liebe Projektunterstützer/innen,

welch große Freude! Der zweite Bedarf am heutigen Tage ist vollständig erfüllt. Ein großes Dankeschön an unseren Unterstützer Stephan Jannoff!! Die zu erwartende Auszahlung der beiden erfüllten Bedarfe bringt das Projekt wieder einen großen Schritt weiter! Vielen Dank an alle Unterstützer/innen, die in den letzten Wochen und Monaten gespendet hatten!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Bedarf erfüllt. Danke!

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei Gabriele Mueller, die den Bedarf "Schulungsmaterialien für den ökologischen Reisanbau" heute erfüllt hat. Wir bedanken uns aber auch bei allen anderen Unterstützer/innen, de den Bedarf vorher kräftig angespendet haben.

In Palawan gab es im Januar ungewöhnlich starke Regenfälle, die in vielen Orten zu Überschwemmungen führten. Die Schulungen zum ökologischen Landbau mussten deshalb unterbrochen werden, weil der Boden so aufgeweicht war, dass kein Saatgut ausgebracht und keine Setzlinge gepflanzt werden konnten. In den kommenden Tagen gehen die Schulungen aber weiter.

Inzwischen ist die Volkszählung in vollem Gange und auch die Ureinwohnerschutzbehörde beteiligt sich aktiv am Projekt. Denn dort hat es einen erfreulichen Wechsel gegeben. Eine ehemalige Projektmitarbeiterin unserer Partrnerorganisation ELAC, Dionesia Banwa, ist jetzt Abteilungsleiterin für die Region IV-B einschließlich Palawan und sie hat das Projekt auf die Prioritätenliste gesetzt. Ein Glücksfall!

Die neue Projektleiterin, Frau Zha-Zha Maguad, hat uns verprochen neue Fotos zu schicken. Leider gab es aber bislang noch keine E-Mail. Wir warten weiter und stellen sie hier ein, sobald sie dann da sind.

Nächste Woche werde ich noch mehr über die Projektfortschritte berichten. Aber zunächst muss ich erst mal die Berichte lesen. Das schaffe ich hoffentlich am Wochenende.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Online-Petitionen gegen neue Tagebaue im Biosphäre

Liebe Projektunterstützer/innen,

es gibt sehr traurige Neuigkeiten aus der Projektregion Palawan in den Philippinen. Am 24 Januar 2011 wurde der Journalist und Umweltaktivist Dr. Gerry Ortega in Palawan erschossen. Es wird vermutet, dass die Tat mit seiner Öffentlichkeitsarbeit gegen die gesetzeswidrige Genehmigung eines Nickeltagebaus im Landkreis Brookes Point im Zusammenhang steht. Mehrere Menschenrechts- und Umweltorganisationen sowie Kirchen und TV-Sender der Philippinen rufen jetzt zu einer weltweiten Protestaktion "No to Mining in Palawan" auf. Ziel sind eine Million Unterschriften, die dem philippinischen Präsidenten übergeben werden sollen.

Parallel dazu sammelt der Verein "Rettet den Regenwald e.V." Unterschriften, die an die UNESCO-Komission übergeben werden sollen. Damit soll erreicht werden, dass die UNESCO nicht länger wegsieht, sondern den Erhalt des Titels "Biosphärenreservat" in Palawan von einem Verbot neuer Tagebaue in der philippinischen Provinz abhämngig macht.

Auch Sie können sich an diesen beiden Online-Petition mit ihrer Unterschrift beteiligen. Neben weiteren Hintergrundinformationen haben wir Ihnen die Links zu beiden Petitionen auf unserer Internetseite www.carpus.org zusammengestellt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Projektpartner in den Philippinen in ihrem Kampf gegen neue Tagebaue unterstützen würden.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
G. Mueller verfasst vor mehr als 2 Jahren
Lieber Uwe,

das ist wirklich sehr traurig und schrecklich! Ich habe eben beide Petitionen unterzeichnet. Das ist das Wenigste, das ich tun kann! Ich hoffe sehr, dass die UNESCO aus ihrem 'Tiefschlaf erwacht'.
Herzliche Gruesse

Gabriele

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Das fängt ja gut an ...

Liebe Unterstützer/innen,

das fängt ja gut an, das neue Jahr! Vielen Dank an unsere beiden langjährigen Unterstützer/innen Gabriele Mueller und Horst Tüttelmann für ihre großartige Unterstützung. Gestern erhielten wir Neujahrsgrüße von unserem Projektpartner aus den Philippinen. Das Projektteam hat, wie wir schon im Dezember angekündigt hatten, seit letzter Woche zwei neue Mitarbeiterinnen. In diesem Monat wollen sie die Schulungen zum ökologischen Reisanbau abschließen. Der Dezemberbericht ist noch nicht eingetroffen und auch noch keine neuen Fotos. Sobald alles da ist, werden wir hier natürlich berichten und Bilder hochladen.

Ihnen allen ein gesundes neues Jahr!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Danke für die großartige Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

in dieser Woche gab es zu unserer großen Freude mehrere neue Spenden und auch der Unterstützerkreis hat sich erweitert. Vielen Dank an die beiden Unterstützerteams bzw. Spendenaktionsteams von UTOPIA und Leo's Promotion sowie an unsere Unterstützer Sven Büchner und Jens Galkow sowie an eine/n neue/n anonyme/n Unterstützer/in!

Unser Projektpartner ELAC Palawan hat uns informiert, dass die Projektmitarbeiter/innen auch in dieser Woche vor Ort im Projektgebiet sind und weitere Schulungen durchführen. Es gibt also keine Weihnachtspause. Sicher hängt das auch mit dem Wechsel der Projektleitung zusammen. Herr Sangkula möchte sicherlich noch einige begonnene Trainings abschließen bevor er die Projektleitung an Frau Maguad überträgt. Da die Pala'wan mit ihrer Naturreligion sowieso kein Weihnachtsfest feiern, gibt es diesbezüglich wohl auch keine Konflikte. Wir schätzen, dass die Projektmitarbeiter spätestens am Freitag wieder in die Provinzhauptstadt Puerto Princesa zurückkehren, um den jahreswechsel mit ihren Familien zu feiern. Neuigkeiten werden uns dann per mail erst in der ersten Januarwoche erreichen.

Ihnen allen wünsche ich einen angenehmen Jahresausklang und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielen Dank für das entgegengebrachte vertrauen und Ihre großartige Unterstützung in diesem Jahr!

Bis zum nächsten Jahr!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Danke an Leo's Promotion

Liebe Projektunterstützer/innen,

vielen Dank an die Spendenaktion von leo's Promotion für die neueste Unterstützung! Wir freuen uns sehr, dass das Projekt auch Interesse und Zuspruch aus dem Ausland erhält.

Aus Palawan gibt es wichtige Neuigkeiten. Zum Jahreswechsel stehen im Projektteam Veränderungen an. Der Projektleiter Dats Sangkula wird am Januar die Leitung eines anderen Projektes in Palawan übernehmen, welches sich mit der Vermarktung von nachhaltigen Waldprodukten beschäftigt, die nicht aus Holz hergestellt wurden (sog. Non-Timber-Products), also z.B. Rattan oder Honig. Sein Einsatzgebiet ist dann das Bulanjao Bergland zwischen Brooke's Point und Narra. Er bleibt also in Palawan und wird auch künftig im Rahmen seines Projektes mit ELAC kooperieren.

An seiner Stelle wird ab Januar die junge Rechtsanwältin Zhazha Maguad die Projektleitung in Sumbiling und Taratak übernehmen. Sie war bereits seit Juni 2010 Mitglied im Projektteam und kümmerte sich sich vorrangig um die rechtlichen Belange und die Aufklärungsseminare zum Gesetz über den Schutz der indigenen Bevölkerung. Ich habe Zhazha im Oktober selbst kennen gelernt als wir gemeinsam das Projektgebiet besuchten und bin überzeugt, dass sie das Projekt ebensogut leiten wird, wie es Dats bislang getan hat.

Soweit die neuesten Neuigkeiten. Der nächste Projektblog wird wohl erst wieder im neuen Jahr erscheinen.

Bis dahin wünschen wir frohe Festtage und einen guten Rutsch!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Danke für die erneute Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

heute gab es eine Adventsbescherung. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Unterstützer R. Erdmann, der das Projekt schon länger fördert, für die erneute Spende.

Ihnen allen eine frohe Adventszeit.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Vielen Dank für die neue Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir bedanken uns ganz herzlich bei Sven Büchner für die neue Unterstützung der Schulungsmaßnahmen im ökologischen Reisanbau. Wie versprochen haben wir inzwischen einige Bilder von den Schulungsmaßnahmen in die Fotogalerie hochgeladen. Viel Spaß beim Betrachten!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Neue Bedarfe eingestellt

Liebe Projektunterstützer/innen,

ein großes Dankeschön an unseren neuesten Unterstützer Jens Galkow, der den letzten offenen Bedarf erfüllt hat. Ich habe heute zwei neue Bedarfe eingestellt. Dabei geht es um die Unterstützung für die gerade angelaufenen Schulungen zum ökologischen Landbau. Die erste Schulung dieser 6-teiligen Reihe hat bereits stattgefunden. Unsere Partnerorganisation ELAC hat uns im Monatsbericht für November darüber berichtet. Ich muss den Bericht noch übersetzen und werde dann hier im Blog auch darüber schreiben. Die Schulung wird noch bis März laufen.

Kommen Sie alle gut durch die schneereichen Tage. Hier in Cottbus gab es schon fast 15cm Neuschnee - sehr ungewöhnlich für diesen flachen Landstrich.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Weihung des Schulungszentrums

Liebe Projektunterstützer/innen, gestern nun fand die nachträgliche Weihung des neu errichteten Schulungszentrums im Dorf Sumbiling, im Süden der philippinischen Insel Palawan statt. Die Mitglieder der indigenen Volksgruppe Pala’wan hatten mit diesem Ritual, das immer stattfindet, wenn ein neues Haus errichtet wurde, ausnahmsweise gewartet, bis ein Vertreter von Carpus aus Deutschland vor Ort ist. In den zurückliegenden Monaten fanden schon einige Schulungen im Zentrum statt. Doch die Pala’wan sind so stolz über das erste eigene Schulungszentrum, dass sie dieses Ritual in Anwesenheit der ausländischen Partner durchführen wollten. Für mich bedeutete dies eine große Ehre. Zusammen mit den Projektmitarbeitern unserer Partnerorganisation ELAC unternahm ich gestern also die lange Reise von Puerto Princesa nach Sumbiling, knapp 260 km auf holpriger, löchriger, schlammiger Piste. Die Fahrt dauerte 5einhalb Stunden, zurück dann natürlich noch mal so lange. Wir starteten 6 Uhr in der Früh und erreichten das Dorf kurz vor halb eins. Unterwegs luden wir noch die Leiterin der Umweltbehörde für die südlichen Landkreise Palawans, Frau Cojamco ein. Sie sollte an diesem Tag eine Urkunde in Empfang nehmen für ihre große Unterstützung während der Bauphase, aber dazu später mehr. Die letzten drei tage hatte es stark geregnet und auf der Fahrt nach Süden begann es kurz hinter Narra auch wieder zu regnen. Wir machten uns bereits Sorgen, ob das Auto durch die Furt im Sumbiling River fahren können wird. Als wir dann in Sumbiling ankamen, standen bereits einige Dorfbewohner an der Straße, hüfthoch in nassen Klamotten. Sie waren aus dem Dorf zur Straße gekommen. Der Fluss führte so viel Wasser, dass er für unser Auto nicht passierbar war. Also nahmen wir alles auf der Ladefläche in die Hände, verteilten es auf alle Anwesenden und gingen den Fluss ein Stück aufwärts bis zu einer improvisierten Brücke. Jemand hatte einen dünnen Baum gefällt und ihn über den Fluss gelegt. Das Wasser floss an einigen Stellen schon fast über den Stamm. Wenn man die 20 Meter gut balancieren konnte, dann blieben wenigstens die Hosenbeine trocken. Mit der Hilfe der Dorfbewohner überwandten wir alle den Fluss. Dann ging es noch ca. 500m durch extrem aufgeweichten schlammigen Untergrund bis ins Dorf. An den Schuhen klebten große Lehmklunker, gut dass ich nur Gummisandalen anhatte. Als wir hinter Isabels Haus den schmalen Pfad links um die Ecke bogen, sahen wir schon das große neue Trainingszentrum. Ein Traum von einem Haus, erbaut in einer Oktogon-Form, bis auf den Zementfußboden nur aus Naturmaterialien. Die tragende Konstruktion aus Holz, die Wände aus geflochtenem Bambus, das Dach aus Kogongraß. Im Zentrum haben nahezu 150 Personen Platz, wenn man dicht an dicht sitzt. Ein echt klasse Bauwerk, Der Mittelstamm wurde von Kennedy, einem der Mitglieder des Ältestenrates gespendet. Er stammt noch aus dem Haus seines Großvaters, ein Stamm von fast 3 Metern Umfang und nahezu 7 Metern Länge (Höhe). Er trägt das ganze Haus. Würde man heute so einen Stamm fällen wollen, bekäme dafür keine Genehmigung mehr. Beim genauen Hinsehen konnte man erkennen, dass einige wenige Hölzer in der Dachkonstruktion neu waren, während die meisten Hölzer aus älteren Häusern recycelt worden waren. Ihre Oberfläche war schon grau. Die neuen Hölzer dagegen glänzten rötlich. Für die Bereitstellung dieses neuen Holzes dankten die Pala’wan der Leiterin der Umweltbehörde. Denn diese Hölzer stammten aus illegalen Rodungen im Gebiet von Sumbiling. Im letzten Jahr hatten die Pala’wan dort illegale Holzfäller ausfindig gemacht. Unsere Partnerorganisation ELAC konfiszierte daraufhin die Kettensägen und zeigte die Holzfäller bei Gericht an. Wir sich herausstellte, gehörte eine der Kettensägen einem Mitarbeiter der Umweltbehörde. Wahrscheinlich hatte er die illegale Fällung in Auftrag gegeben. Jedoch konnte ihm nichts nachgewiesen werden. Dieser Angestellte wurde daraufhin versetzt. Das konfiszierte Holz wurde auf dem Gelände der Umweltbehörde gelagert. Die Behörde darf solches Baumaterial auf Anfrage für öffentliche Bauvorhaben (z.B. für Schulen) zur Verfügung stellen. Und dann fast ein Jahr später, das Holz lag noch immer dort, stellten die Pala’wan einen Antrag, dieses in ihrem Siedlungsgebiet illegal gefällte Holz für ihr Trainingszentrum verwenden zu dürfen. Eigentlich ist das Trainingszentrum kein öffentliches Gebäude im rechtlichen Sinne, denn es gehört nicht zu einer staatlichen Behörde. Doch ist das Schulungszentrum auch kein privates Gebäude, sondern ein Haus, das der Gemeinschaft dient. Die Umweltbehörde drückte hier also ein Auge zu und genehmigte die Verwendung des Holzes für das Schulungszentrum. Da andere Hölzer, die nicht dem Abholzungsstopp unterliegen, eine deutlich kürzere Lebensdauer haben, wäre die Alternative die Verwendung von Stahlrohren und Winkeln gewesen. Doch die Pala’wan wollten keinen Stahl in ihrem Schulungszentrum. Kämpfen sie doch gegen den benachbarten Nickeltagebau und Nickel wird für die Stahlindustrie benötigt … Das Ritual der Weihe begann gegen 14.00 Uhr. Etwa 50 Mitglieder der indigenen Gemeinschaft waren anwesend. Sechs Mitglieder des Ältestenrates führten das Ritual durch. Sie setzten sich an einen Tisch mit Blick auf das Bulanjao Bergland, ihrer Wasser- und Nahrungsversorgung. Den anwesenden drehten sie dabei den Rücken zu. Auf dem Tisch befanden sich heilige Speisen, die im Ritual geweiht wurden und danach zwischen allen Anwesenden aufgeteilt wurden. Alle sechs Mitglieder des Ältestenrates hatten sich mit farbenfrohen Gewändern geschmückt und trugen eine Blühte im Haar. Dann stand der Älteste auf und begann zu den Geistern des Waldes zu sprechen. Ich verstand natürlich kein einziges Wort. Aber man erklärte mir, dass er die Geister um Vergebung für die Nutzung des Holzes aus dem Wald bat und dass er sie außerdem um den Schutz des Hauses bat. Er redete bestimmt 15 Minuten lang. Während dieser Zeit herrschte Schweigen im Raum. Keiner durfte den Raum in dieser Zeit betreten oder verlassen. Am Ende des Rituals nahm der Älteste von jeder Speise ein paar Krümel zwischen die Finger und warf sie durch das Fenster nach draußen, wahrscheinlich um sie mit den Geister zu teilen. Dann wurden die Sachen herumgereicht. Es gab süßen Klebreis, im Bambusrohr über dem Feuer gebacken, es gab Reiskuchen, gekochtes Hühnchen und Fetchaiblätter (etwa so wie Spinat). Dann folgten viele Grußworte von allerlei Vertretern der Gemeinschaft, mit dabei Oma Corio, die das Land, auf dem das Schulungszentrum steht, zur Verfügung gestellt hatte. Denn dort war vorher ihr Garten. Auch sie erhielt eine Urkunde. Und auch ich sollte ein paar Worte an die Gemeinschaft richten. Ich meiner kurzen, schnell zusammengeschusterten Rede betonte ich, dass es nur eine kleine Leistung war, das Geld für das Schulungszentrum in Deutschland zu organisieren. Die viel größere Leistung war die Errichtung des Gebäudes mit all den Schwierigkeiten im Gelände. Ich gratulierte den Pala’wan zu ihrer Meisterleistung und wünschte ihnen, dass sie dieses Haus nicht nur für Schulungen, sondern für alle Arten der Gemeinschaftsveranstaltungen nutzen mögen, als ihr Gemeindezentrum. Am Ende durfte ich dann aus den Händen der Pala’wan auch noch eine Urkunde für Carpus e.V. in Empfang nehmen. Diese wird dann in unserem Büro einen schönen Platz erhalten. Zwei Mitglieder des Ältestenrates überreichten mir außerdem noch zwei Gefäße, in denen sie ihre Feuersteine und die leicht entflammbare Rinde eines Baumes aufbewahren, wenn sie in die Berge zum Jagen gehen. Reich beschenkt also trat ich die Rückfahrt an. Gegen 22.00 Uhr waren wir dann zurück in der Stadt. Und ich fiel völlig erschöpft und mit Kopfschmerzen (von der Klimaanlage im Auto) ins Bett. Bilder von gestern werde ich gleich noch in die Fotogalerie hochladen. Allen Spender/innen an dieser Stelle noch einmal einen großen Dank für Ihre Unterstützung dieses Projektes. Der Dank der Pala’wan gilt auch Ihnen. Herzliche Grüße Uwe Berger

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Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor mehr als 2 Jahren
Ich habe mir gerade die neuen Fotos angeschaut, die den Blogeintrag sehr schön illustrieren. Herzlichen Glückwunsch zu dem Fortschritt und weiter viel Erfolg.

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Planungsworkshop mit Philippinischen Partnern

Liebe Projektunterstützer/innen,

zunächst ein großes Dankeschön an unsere neuen Unterstützer Baba v. Gestern und vorgestern habe ich mit unserer philippinischen Partnerorganisation ELAC die Zwischenauswertung zum Projekt gemacht. Es läuft gut. Die Trainingsmaßnahmen zum ökologischen Reisanbau sind im september angelaufen und es nehmen 54 Familien daran teil. Außerdem werden sie im November den Vorratsraum der Reismühle renovieren, weil das Dach leckt und sonst die Reisernte nass wird. Die Petition für dür das Ureinwohnerschutzgebiet wurde inzwischen der Ureinwohnerbehörde überreicht. Jetzt schreiben sie an einem Partnerschaftsvertrag, der ihnen die Unterstützung der behörde für die kommenden 2 jahre zusichert. Das ist ein großer Erfolg. Nächste Woche soll es ein Rutual zur Weihe des Schulungszentrums geben, das in diesem Jahr errichtet wurde. Eigentlich ist es Tradition bei den palawan, Geböäude nicht vor der Weihe in Betzung zu nehmen, aber diesmal haben sie eine Ausnahme gemnacht. Sie haben bereits Schulungen abgehalten und mit dieser Zeremonie extra gewartet, bis jemand von den deutschen Partnern vor Ort ist. Also werde ich am kommenden Donnerstag ins Projektgebiet reisen, obwohl ich das aus Zeitgründen eigentlich nicht vorhatte. Doch im Grunde bin ich sehr froh über diese Einladung der indigenen Einwohner.

Im Planungsworkshop gestern haben wir uns unterhalten, wie das projekt im nächsten Jahr weitergeht. Die Palawan-Ureinwohner brauchen dringend einen Trinkwasservorratsbehälter, da das Flusswasser im Sumbiling River immerwieder verunreinigt ist und die Zahl der Durchfallerkrankungen stetig steigt. Das wird also eine neue Herausforderung für nächstes Jahr. Wir sind noch im Planungsprozess.

Ich werde nächste Woche mehr berichten, wenn ich aus Sumbiling zurück bin. Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Gleich nochmal Danke!

Liebe Projektunterstützer/innen,

nachdem wir uns gestern schon über eine neue Unterstützung freuen durften, tun wir es heute gleich nochmal. Vielen Dank an unsere beiden Unterstützer/innen Jens Galkow und Gabriele Müller! Wir sind jetzt schon nah an der 1.000er Marke. Vielleicht schaffen wir es ja, diese noch in diesem gerade erst begonnen Monat zu knacken. Unsere Partner in den Philippinen werden sich sehr freuen, wenn ich ihnen in zwei Wochen von der anhaltenden Unterstützung aus der Bettererplace-Community berichten werde.

Den nächsten Blog gibt es dann sicherlich erst in knapp 14 Tagen direkt aus der Provinz Palawan.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Danke für die neue Unterstützung...

... des Ureinwohnerschutzprojektes in Palawan (Philippinen) an Herrn Thorsten F., der uns schon wiederholt in diesem Projekt unterstützt hat. Es ist schön zu wissen, dass viele Menschen den Projektfortschritt mitverfolgen.

Ich stehe kurz vor der Abreise in die Philippinen (Dienstag, 5.10.) und bin schon ganz aufgeregt. Am 13. und 14. Oktober werde ich mit Datu Sangkula, dem Projektleiter der philippinischen Organisation ELAC zusammenkommen und über die Fortführung des Projektes im kommenden Jahr sprechen. Ich hoffe, dass ich von ihm auch eine Reihe digitaler Fotos der Projektaktivitäten der letzten Monate bekommen kann, damit wir hier auf Betterplace noch ein paar weitere Bilder veröffentlichen können.

Der Monatsbericht über den September kommt wohl erst nächste Woche. Sobald ich ihn gelesen habe, schreibe ich hier einen Blog.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Besuch im Ureinwohnerschutzgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplaceianer/innen,

wir haben wieder ein Update unserer philippinischen Partnerorganisation zum Projektfortschritt erhalten. Und es gibt Interessantes zu berichten. Am 25. und 26. August hatten sich 28 Einwohner der Dörfer Sumbiling und Taratak ins benachbarte Ureinwohnerschutzgebiet des Tagbanua-Volkes nach Rizal aufgemacht, um sich dort darüber zu informieren, wie die Tagbanua bei der Abgrenzung ihres Schutzgebietes vorgegangen waren. Die Tagbanua hatten im letzten Jahr das Schutzgebietsverfahren abgeschlossen. Mehr als drei Jahre hatte es gedauert. Die Palawan in Sumbiling und Taratak haben erst im letzten Jahr das Antragsverfahren begonnen. Unter den 28 Teilnehmern waren auch die Mitglieder des Ältestenrates. Sie bestimmten für jede der 16 zum Gebiet gehördenden Gemeindesiedlungen eine verantwortliche Person, die in den kommenden Wochen die Unterschriftenaktion der indigenen Bevölkerung für die Petition koordiniert. Die Petition auf Unterschutzstellung des Ahnenlandes soll dann im Oktober an die Ureinwohnerschutzbehörde in der Provinzhauptstadt Puerto Princesa überreicht werden. Damit beginnen dann alle rechtlichen Verfahrensschritte, wie Volkszählung, Grenzziehung, Erhebung der religiösen Stätten usw., an denen die Ureinwohnerschutzbehörde jeweils beteiligt werden muss. Ende Oktober endet die Regenzeit. Dann könnte theoretisch auch mit der Abgrenzung begonnen werden, denn strittige Grenzverläufe müssen abgelaufen werden.

Außerdem liegen inzwischen die ersten 9 Anträge auf Kleinkreditvergabe von hochverschuldeten Bauernfamilien im Siedlungsgebiet vor. Ihre Schulden belaufen sich pro Familie auf ca. 150,- bis 300,- Euro. Da sie sich nicht bei den lokalen Bankinstituten verschuldet haben, sondern bei privaten Pfandleihern, zahlen sie unglauliche Wucherzinsen, bis zu 20% im Monat. ELAC wird ihnen nun zinslose Kredite gewähren mit denen sie sich aus den Knebelverträgen lösen können. Nach und nach sollen sie dann die Kredite zinslos zurückzahlen. Schulungen zum ökologischen Landbau sollen ihnen helfen, Kosten für chemische Dünger zu reduzieren und trotzdem gute Ernten einzufahren. Während dieses Entschuldungsverfahren wird ELAC sie begleiten.

Mitte Oktober werde ich im Rahmen eines anderen Projektes in den Philippinen sein und auch unsere Partnerorganisation ELAC treffen. Für einen Besuch im entlegenen Projektgebiet bleibt leider keine Zeit, aber ich werde mit dem Projektleiter Dats Sankula darüber sprechen, wie das Projekt im nächsten Jahr fortgeführt werden kann und welche Unterstützung sie weiterhin von uns benötigen.

Ihnen allen ein schönes Wochenende

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 2 Jahren

U. Berger

Weiterbildungsmaßnahmen angelaufen

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

 

nach fast einem Monat ohne Blogs (zuerst Urlaub, dann Grippe), möchte ich die Betterplace-Community heute über die neuesten Projektfortschritte informieren.

 

Bereits am 6. August hatte uns unsere Partnerorganisation ELAC über die ersten Weiterbildungsmaßnahmen für die indigene Bevölkerung informiert. Leider hatte ich es vor dem Urlaub nicht geschafft, diese Neuigkeiten schnell noch auf Betterplace einzustellen. So berichtete ELAC, dass am 10. und 11. Juli zwei Einwohnerversammlungen in Sumbiling mit insgesamt 58 Teilnehmer/innen stattgefunden hatten.  Am 16. Juli wurde ein Management-Training für die Mitglieder der Reiskooperative zur Handhabung der neuen Reismühle durchgeführt. Weiterhin wurden an zwölf hochverschuldete Familien Kleinkredite ausgegeben, die über einen Zeitraum von zwei Jahren zurückzuzahlen sind. Für die nächsten Wochen stehen Schulungen im ökologischen Reisanbau auf dem Programm.

 

Für die anstehende Einwohnerversammlung im Dort Taratak fehlen leider noch finanzielle Mittel. Über Spenden auf diese Bedarfe freuen wir uns besonders.

 

Den nächsten Projektbericht erwarten wir Ende dieser Woche, so dass wir schon bald über den neuesten Projektfortschritt informieren können.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

U. Berger

Unterstützerkreis wächst - Bewertungen sollen auch

Liebe Projektunterstützer/innen, liebe Betterplace-Freund/innen,

Dank einer Spende von Andrea Hoppe ist unser Unterstützerkreis für das Ureinwohnerschutzprojekt in Palawan/Philippinen wieder etwas gewachsen. Viele der Unterstützer/innen haben für das Projekt bislang noch keine Wertung (die 5 Sterne unter dem Projektfortschritts-Balken) abgegeben. Wir möchten Euch/Sie gern dazu animieren, dies noch nachzuholen. Unser Ziel ist es, in den nächsten Tagen die 100er-Marke der Wertungen zu knacken. Für diese Unterstützung schon mal herzlichen Dank.

In der letzten Woche kamen von unserer Partnerorganisation ELAC keine Projektfortschrittsberichte, denn sie sitzen gerade an der Abrechnung eines zweiten Projektes, das wir mit ihnen durchführen. Ich gehe davon aus, dass sie ab nächster Woche wieder im Projektgebiet vor Ort sind und dann auch berichtenswerte Aktivitäten stattfinden, die wir hier im Blog selbstverständlich veröffentlichen werden.

Am 8. August wird eine Freiwilligengruppe von Carpus e.V. zu einem interkulturellen Begegnungsprojekt für 2 Monate nach Palawan fahren. Sie werden sich auch mit ELAC treffen und wenn alles klappt, werden sie auch das Projektgebiet besuchen. Dann wird es sicherlich nochmal einige Bilder geben.

Soweit die Neuigkeiten. Ihnen allen einen (nicht ganz so heißen) schönen Sommer.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

U. Berger

Danke für die neue Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen,

wir begrüßen Herrn Patrick Zeppenfeld im Unterstützerkreis und bedanken uns für seine Spende. Die Projektarbeiten in den Philippinen laufen auf Hochtouren. In den kommenden Wochen werden mehrere Aktivitäten parallel stattfinden. So wird es insgesamt 4 Einwohnerversammlungen in Sumbiling und Taratak geben, auf denen die Einwohner mit dem Gesetz über den Schutz der indigenen Völker vertraut gemacht werden. Außerdem werden in jedem Dorf Vertreter/innen gewählt, die gemeinsam mit den Mitarbeitern unserer Partnerorganisation ELAC das Schutzgebiet auf der Karte abgrenzen werden. Da die Pala'wan aber das Karte lesen nicht gewöhnt sind, werden die Projektmitarbeiter mit ihnen zu einigen Grenzpunkten per Motorrad fahren, um sicherzustellen, dass die Abgrenzung exakt verläuft. Zeitgleich verhandeln die Mitglieder des Ältestenrates in Sumbiling mit dem Bürgermeister über eine Resolution zur Einrichtung eines Trinkwasserschutzgebietes in Sumbiling. Wenn diese Maßnahme zum Erfolg führt, wäre das ein wichtiges Signal an den Bürgermeister der Nachbargemeinde Taratak, der einem Trinkwasserschutzgebiet bislang skeptisch gegenübersteht, da er der Bergbaufirma nahe steht. Jedoch befinden sich mehrere wichtige Quellen im Gemeindegebiet Tarataks. Umso wichtiger wäre es, hier ein Signal zu setzen. Im Juli beginnen ebenfalls die Schulungsmaßnahmen im ökologischen Reisbau. Hier wird ELAC von Experten des Institute for the Development of Educational & Ecological Alternatives unterstützt. Wir hoffen, dass die bevorstehende Regenzeit keinen Strich durch die Zeitplanung macht.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

U. Berger

Fördermittel für landwirtschaftliche Schulungen da

Liebe Projektunterstützer_innen und Betterplaceaner_innen,

es gibt sehr freudige Nachrichten: Das Bundeministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Stiftung Nord-Süd-Brücken haben uns Fördermittel für die Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten in Taratak und Sumbiling bewilligt. Zusätzlich zum langwierigen Unterschutzstellungsverfahren kann unsere Partnerorganisation ELAC den indigenen Bewohnern jetzt auch konkrete Hilfe im Nahrungserwerb anbieten. Innerhalb der nächsten 12 Monate werden 6 Schulungen zur ökologischen Reisproduktion durchgeführt, 2 Schulungen zur Fruchtdiversifizierung im Wald-Feldbau und es werden zwei Wurmkompostanlagen errichtet. Außerdem erhält die Kooperative, die die Reismühle im Dorf betreibt, eine Managementschulung, damit sie künftig mit ihren Einnahmen besser haushalten können und Rücklagen für eventuel anfallende Reparaturen bilden können.

Wir freuen uns außerordentlich, dass das Projekt durch die Förderung aufgewertet werden konnte. Für die Pala'wan ist es ein wichtiges Signal, dass sie durch die Schulungen die Möglichkeit zu einer ganz direkten Verbesserung ihrer Lebensumstände erhalten. Denn die Ausstellung des Landtitels allein bringt ihnen noch keine direkte Verbesserung der Einkommenssituation.

Für die Durchführung des Projektes braucht unsere Partnerorganisation jedoch Personal, das bezahlt werden muss. Deshalb ist es wichtig, dass auch weiterhin die Bedarfe für die Lohnkosten regelmäßig bespendet werden. Nur so kann das Projekt kontinuierlich und erfolgreich durchgeführt werden.

Wir werden im Blog regelmäßig auch über die Durchführung der Schulungen berichten. Im Anhang habe ich die neuesten Fotos von der Errichtung des Schulungszentrum hochgeladen.

Herzliche Grüße

Uwe

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 3 Jahren

U. Berger

nur 1 Euro fehlt noch

Liebe Projektunterstützer_innen und Freund_innen von Betterplace,

nur noch 1 Euro fehlt für unseren Bedarf "Monatsgehalt Projektleitung 2. Quartal" in unserem Ureinwohnerschutzprojekt in palawan, Philippinen. Wer möchte diesen Bedarf füllen?

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

U. Berger

Danke für die Unterstützung

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

vielen Dank an Stephan Jannoff und Benjamin Leo Leo für die großzügige Unterstützung des Ureinwohnerschutzprojektes. Inzwischen konnten wir schon die 80%-Marke erreichen. Zwar fehlen noch mehr als zweieinhalbtausend Euro. Doch wir hoffen, dass wir diese Summe bis zum Jahresende zusammen bekommen. Im Januar hatten wir berichtet, dass unsere Partnerorganisation zusätzlich zum Unterschutzstellungsprozess des Siedlungesgebietes auch Schulungen im ökologischen Landbau für die indigene Bevölkerung anbieten will. Dafür hatten wir einen Fördermittelantrag an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt. Noch immer warten wir auf die Entscheidung. Wir hoffen, dass wir pünktlich zum Beginn der Regenzeit Anfang Juli damit beginnen können. Ebenfalls warten wir gespannt auf den Ausgang der Wahlen am nächsten Sonntag in den Philippinen. Wir hoffen sehr, dass die Zusammensetzung des Parlamentes im Landkreis Bataraza günstigere Arbeitsbedingungen für ELAC bewirken wird. Nach der Wahl gibt es dann hoffentlich auch neue Fotos von der Fertigstellung des Schulungszentrums in Sumbiling.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

U. Berger

Palamentswahlen stehen bevor

Liebe ProjektunterstützerInnen und FreundInnen von Betterplace,

zunächst herzlichen Dank an Herrn Wicke für die erneute Unterstützung des Projektes. In wenigen Tagen finden in den Philippinen Parlaments- und Kommunalwahlen statt. Unsere Partnerorganisation ELAC hofft, dass sich dadurch die Rahmenbedingungen für die Unterschutzstellung des Ahnenlandes verbessern, denn in Bataraza kandidieren auch Mitglieder der indigenen Volksgemeinschaft für die Volksvertreterpositionen im Lokalparliament des Landkreises.

Der Bau des Schulungszentrums konnte bislang noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Grund hierfür sind die gestiegenen Holzpreise und der schlechte Euro-Kurs. Unsere letzte Überweisung ergab fast 150 Euro Verlust gegenüber dem ursprünglichen Finanzplan, weil der Euro stark gefallen ist. ELAC muss nun beim Kauf der Baumaterialien sparen, obwohl diese sich eigentlich alle verteuert haben. Keine einfache Situation, aber machbar. Sie haben außerdem bei der Forstbehörde angefragt, ob sie eine Erlaubnis erhalten können, von der Behörde konfisziertes Holz für den bau einsetzen zu dürfen, denn es handelt sich ja um ein öffentliches Gebäude der Gemeinschaft. Das würde viel Geld sparen. Noch gibt es dazu keine Entscheidung, das Antragsverfahren läuft noch.

Um so mehr freuen wir uns, dass Betterplace das projekt momentan wieder auf die Liste der empfohlenen Projekte gesetzt hat. Jede weitere Unterstützung ist herzlich willkommen und von Nöten.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

U. Berger

Danke

Liebe Projektunterstützer/innen,

unser Unterstützerkreis hat sich wieder erweitert. Wir danken Charlie Rutz für seine Unterstützung. Wir warten noch immer auf Bilder aus Sumbiling von unserer Partnerorganisation. Sobald diese bei uns ankommen laden wir sie hier hoch.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

U. Berger

Bau des Schulungszentrums ist im Gange

Liebe Projektunterstützer/innen,

der Erweiterungsbau des Schulungszentrums in Sumbiling ist in vollem Gange. Leider gibt es derzeit Probleme in der Materialbeschaffung. Unsere Partnerorganisation ELAC hatte bei der Umweltbehörde einen Antrag gesetllt, dass sie konfisziertes Holz, dass illegaler Weise im Siedlungsgebiet der Pala'wan geschlagen wurde, von der Behörde für den Bau erhalten können. Doch dieser Antrag wurde bislang nicht bearbeitet. Wir fänden es fair, wenn die Behörde der indigenen Gemeinschaft diese Ressourcen zur Verfügung stellen würde, denn schließlich stammen sie ja aus ihrem eigenen Ahnenland. Wir hoffen, dass es bald zu einer Entscheidung kommt.

Ein weiteres Problem ist die Toilette. Diese wurde zwar vom Ingenieur auf dem Bauplan eingezeichnet, aber in der Kostenberechnung vergessen. Also reichen die Fördermittel nicht. Wir werden wohl nochmal etwas dazugeben müssen. Nun ja, mit diesen kleinen Hürden kämpfen unsere Partner jeden Tag und meistern die Situation doch immer wieder zu einem guten Abschluss. Daher sind wir guter Dinge, dass das Schulungszentrum trotzdem eine Toilette erhalten wird.

Datu, der Projektleiter hat uns versprochen dass er heute oder morgen Bilder schickt. Wir sind schon gespannt darauf und laden sie dann selbstverständlich auch auf Betterplace hoch.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor etwa 3 Jahren

U. Berger

Bitte unterschreiben Sie die Online-Petition zum S

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplaceaner/innen,

unser philippinischer Projektpartner hat heute eine Online-Petition zum Schutz der Regenwälder Palawans gestartet. Ziel ist es, die Ausweitung von Nickeltagebauen in der Provinz Palawan zu stoppen, denn momentan gibt es mehrere Anträge von ausländischen und inländischen Bergbaufirmen, in der Schutzzone, mitten im noch unberührten Primärwald (Urwald) neue Tagebaue zu erschließen. Die Folgen für die Landbevölkerung Palawans, hauptsächlich indigene Bevölkerungsgruppen wären verheerend, denn sie sind vom Wald abhängig und beziehen auch ihr Trinkwasser aus den offenen Wasserläufen des Berglandes.

Bitte unterstützen Sie unsere Partner in den Philippinen und unterzeichnen auch Sie die Online-Petition unter der folgenden Webseite (einfach in den Internet-Browser hineinkopieren).

http://www.petitiononline.com/PA2010/petition.html

Vielen Dank und herzliche Grüße

Uwe Berger

P.S.: Anbei noch die Kopie der E-Mail, die wir heute erhalten haben:

Dear Supporters, friends and colleagues,

Help us to stop mining on indigenous peoples' land and protected areas on Palawan Island (Philippines). Please, sign the online petition. Here is the link: http://www.petitiononline.com/PA2010/petition.html Thank you for your support, The ALDAW Campaign Management Team (CMT) ALDAW NETWORK  (Ancestral Land/Domain Watch) is an advocacy-campaign network of Indigenous Peoples  jointly constituted by NATRIPAL (United Tribes of Palawan) and  BANGSA PALAWAN PHILIPPINES (Indigenous Alliance for Equity and Wellbeing)  on August 2009.
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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Schulungszentrum im Bau

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

soeben erhielt ich die Nachricht, dass Dats, der Projektkoordinator unserer Partnerorganisation über das Wochenende im Projektgebiet bleibt und dort den Erweiterungsbau des Schulungszentrum überwacht. Wir können also noch keine Fotos veröffentlichen, weil er dort keinen Internetanschluss hat. Um so größer ist die Vorfreude auf die nächste Woche.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Unterstützerkreis wächst

Liebe  Projektunterstützer/innen,

ein großes Dankeschön an unseren Unterstützer Sven Büchner für seine Spende. Wir sind guter Dinge, dass wir es schaffen können, die Bedarfe in diesem Jahr zu erfüllen. Beispielsweise fehlen für die Verpflegung der Einwohnerversammlung nur noch 25,- Euro. Dann wäre dieser Bedarf komplett erfüllt.

Wir warten momentan auf nachrichten und Bilder aus dem Projektgebiet. Die Erweiterung des Schulungszentrum müsste nun bald abgeschlossen sein. Sobald wir etwas hören, erfahren Sie liebe Unterstützer/innen es als Erste.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Teil der Payback Spendenwelt

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplaceaner/innen,

wir sind jetzt Teil der Payback Spendenwelt. Alle, die mit ihrer Payback-Karte fleißig Punkte sammeln, können diese jetzt auch für unser Projekt spenden.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Erweiterung des Unterstützerkreises schon bald einen weiteren Schritt vorankommen.

In Palawan ist gerade die Erweiterung des Schulungszentrums im Gange. Es entstehen zwei neue Schlafräume mit Toiletten, so dass schon bald viele Seminare zum nachhaltigen Landbau durchgeführt werden können. Der Projektleiter Datu Sangkula fährt am Dienstag, also morgen, ins Projektgebiet und bringt uns hoffentlich Fotos mit.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Fotos aus dem Projektgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen,

seit mehr als einer Woche sind wir zurück in Deutschland. Nun wurde es Zeit, dass wir die lange versprochenen Fotos aus Projekt auch endlich online stellen. Das ist hiermit geschehen. Viel Spaß beim Anschauen!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Bericht aus dem Projektgebiet

Liebe Proejktunterstützer/innen und Betterplacianer/innen,

wir sind zurück aus dem Projektgebiet in Sumbiling. Als wir am Montag Richtung Süden fuhren, mussten wir unterwegs feststellen, dass sich die Zahl der Palmölplantagen weiter erhöht hat. Vor allem im Landkreis Espanola sind nun unzählige Hektar Ölpalmplantagen sichtbar, die in langen geraden Reihen im Abstand von ca. 5 Metern gepflanzt wurden. Ein langweiliger und trauriger Anblick. In Rio Tuba empfing uns dann ein kräftiger Regenschauer. Wir blieben dort über Nacht.

Am Dienstagmorgen fuhren wir nach Sumbiling, mit einem Sack Reis, frischem Fisch und Gemüse im Gepäck. Auf der Fahrt sahen wir bereits viele Reisbauern bei der Ernte, auch waren mobile Reis-Dresch-Mühlen unterwegs. Die Erntezeit hat also schon begonnen. Wir machten uns Gedanken, ob wir wohl die kaputte Reismühle in Culandanum noch rechtzeitig reparieren können.

Da unser Fahrer das Auto nicht am Sumbiling Fluss unbewacht stehen lassen wollte, suchten wir eine Furth und erreichten das Dorf Culandanum über einen Wasserbüffelpfad, der gerade so breit wie das Auto war, machmal jedoch schmaler. Die Zweige der Büsche und Äste der Bäume scheuerten am Auto entlang und schien es für einen Moment, dass wir zwischen zwei Bäumen eingeklemmt stecken bleiben würden. Aber wir passten geradeso hindurch. Boyed, unser Fahrer kannte die Maße seines Wagens ganz gut und hatte ein gutes Augenmaß.

Im Dorf angekommen sahen wir gerade die Dorfschule in Betrtieb. Frau Corio unterrichtete etwa 60 Kinder aus drei Jahrgängen. Wir hatten extra Kugelschreiber mitgebracht, die wir an die Kinder verteilten, denn an Schreibmaterial fehlt es immer.

Wir begrüßten den Chieftain der Gemeinde und verschiedene Mitglieder mit denen wir uns zum Gespräch zusammensetzten. Wir erfuhren, dass die Pala’wan noch im Januar eine Kooperationsvereinbarung mit der National Comission for Indigenious People (NCIP) unterzeichnen wollen, in der sie die Zusicherung erhalten, dass sie bei der Ausweisung ihres Ancestral Landes von der NCIP unterstützt werden und dass die Ausweisung ihres Ahnenlandes auf die Vorrangliste der NCIP gesetzt wird. Das sind doch gute Neuigkeiten.

Nicht so gut hingegen waren die Neuigkeiten, die wir bezüglich der Trinkwasserqualität erhalten haben. Seit dem illegalen Bau einer Straße im Bulanjao-Bergland durch die Rio Tuba Nickel Mining Corporation im letzten Jahr, die dazu diente Probebohrungen vorzunehmen, hat sich die Wasserqualität extrem verschlechtert. Die Straße kreuzt 12 Bäche und Quellgebiete, die sich später zum Sumbiling Fluss vereinen, der den Palawan als Trinkwasserresource dient. Da die Straße nur eine Lehmpiste ist, die mit Hilfe von Bulldozern einfach breit geschoben wurde, sind viele der Quellen entweder verschüttet worden oder sie waschen den losen Lateritboden Stück für Stück aus. An Regentagen ist der Fluss deshalb tiefrot gefärbt und die Pala’wan klagen über Gesundheitliche Probleme wie Durchfall und Bauchschmerzen.

Im Oktober haben einige von ihnen an einem Workshop zum Bau von Sandfiltern teilgenommen. In kleine Betonkästen wird Sand und Kies gefüllt, die das Wasser filtern, was oben hineingefüllt wird. Unten tropft dann wesentlich saubereres Wasser heraus. Hoffentlich lindert das die Probleme.

Auch wurde uns berichtet, dass seit dem Betreiben der Hydrometallurgischen Nickelfabrik in der mit Hilfe von hochkonzentrierter Schwefelsäure Nickel aus dem Gestein gewaschen wird, die Honigernte trastisch zurückgegangen ist. Fast täglich ist in den Morgenstunden der beißende Schwefelgestank zu riechen, der über das Dorf hinwegzieht. Viele Pflanzen blühen nicht mehr so wie früher und die Zahl der Bienen ist drastisch zurückgegangen. Honig war bislang nicht nur ein gesunder Nahrungsbestandteil der Pala’wan, sondern auch eine Einkommensquelle.

Dann berichtete uns Frau Corio noch, dass sie sich Hilfe für die Dorfschule wünschen. Sie haben zwei Klassenräume, von denen aber nur einer benutzbar ist. Hier werden die Klassen 1 – 3 gemeinsam von einer Lehrerin unterrichtet. Gerne würden sie auch die 4. Klasse dort unterrichten, aber dazu muss der andere Klassenraum renoviert und mit Sitzbänken ausgestattet werden. Außerdem benötigen sie eine zweite Lehrerin. Die Schulverwaltung der Provinz hat dafür sogar ein Budget von 3.500 Pesos (ca. 50,- Euro) im Monat bereitgestellt. Aber für diesen Betrag findet sich kein/e Lehrer/in. Das doppelte Gehalt ist als Einstiegsgehalt für Lehrer üblich. Ich habe unsere Unterstützung angeboten. Ich werde dazu das Projekt http://de.betterplace.org/projects/1647 wieder öffnen und dort in den nächsten Tagen die benötigten Bedarfe einstellen.

Inzwischen waren dunkle Wolken herangezogen und es fing plötzlich an zu regnen. Erst leicht, so dass wir unser Gespräch im freien fortsetzten, aber dann wurde es stärker. Wir flüchteten in die Hütte, in der vormittags noch der Unterricht stattgefunden hatte und schon goss es wie aus Kannen. Wir nutzen die Zeit und aßen Mittag. Aber es wollte gar nicht wieder aufhören. Schon stand der Basketballplatz  unter Wasser. Wir machten uns Gedanken, wie hoch das Wasser im Fluss wohl ansteigen wird und ob wir durch die Furth wieder zurück kommen.

 

Bevor wir uns auf den Heimweg machten, schauten wir aber noch die alte Reismühle an. Zu unserer Überraschung sahen wir schon von weitem einen großen gelben Berg Resispelzen außerhalb der Mühle, ein Zeichen dafür dass hier jüngst Reis gedroschen wurde. Und tatsächlich hatten die Mitglieder der kleinen Cooperative die Maschiene notdürftig in Stand gesetzt. Da der Benzintank leckt, wurde kurzerhand eine Benzinleitung von einer verkehrtherum aufgehangenen Colaflasche angelegt. Diese dient nun als Ersatztank. Das ist natürlich gefährlich, funktioniert aber im Moment. Ein weiteres Problem ist das Mahlwerk, das nicht mehr akkurat arbeitet. Viele Reiskörner enden noch immer mit Spelzen im Auffangkorb. Der Austausch dieses Bauteils bedarf aber einiger Zeit, da es erst beschafft werden muss. Für diese Reisdernte ist es also schon zu spät. Im Februar wird die Mühle dann aber generalüberholt. Dann ist die Zeit der Notlösungen vorbei.

Als wir zurück zum Flus kamen war dieser tatsächlich um einiges angestiegen, aber zum Glück noch passierbar. Von den Auswaschungen der öffenen Lateritböden war das Wasser rot eingefärbt, ganz so wie es uns von den Pala’wan beschrieben wurde.

Für Donnerstag habe ich mit ELAC ein Treffen angesetzt, um weitere Schritte zu besprechen. Natürlich werde ich hier im Blog davon berichten.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor mehr als 3 Jahren
Hallo Uwe, das ist einder der spannendsten Berichte, die ich seit langem gelesen habe! Einiges kommt mir recht bekannt vor - solche Strecken sind wir in Bolivien auch gefahren, und die Provisorien... na ja. Schön ist, daß es mit den Landrechten anscheinend doch vorwärts geht.

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Fahrt ins Projektgebiet am kommenden Montag

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplacianer/innen,

das Jahr beginnt mit einem neuen Unterstützer. Vielen Dank an Sven Feuerschütte für seine Spende! Letzten Montag habe ich unsere Partnerorganisation ELAC in Puerto Princesa besucht. Alle 6 Mitarbeiter waren im Büro und wir haben zusammen Mittag gegessen. Nachdem wir alle Neuigkeiten ausgetauscht hatten und jeder von seinem schönsten Weihnachtserlebnis erzählt hatte, haben wir den nächsten Besuch im Projektgebiet in Sumbiling geplant. Wir werden am kommenden Montag zusammen in den Süden der Provinz fahren. Ich bin gespannt, was die Mitglieder der indigenen Gemeinde über ihre Situation berichten. Projektkoordinator Dats Sangkula wird uns begleiten.

Neuigkeiten aus dem Projektgebiet gibt es dann am 17. Januar hier im Blog.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

P.S.: Wer es noch nicht getan hat, sollte das Projekt bitte noch bewerten. Wir freuen uns über jeden weiteren Stern, am liebsten natürlich gleich über 5.

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Abflug ins Projektgebiet

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplaceaner/innen,

zunächst erst mal vielen Dank für die neuesten Spendeneingänge. Wir nähern uns der 66%-Marke. Das heißt, wir haben schon fast zwei Drittel der benötigten Finanzierung. Echt toll!

Morgen fliege ich in die Philippinen und werde am 11. Januar dann auch das Projektgebiet besuchen. Ich bin schon sehr gespannt, mit den Pala'wan ins Gespräch zu kommen. Natürlich werde ich mich hier im Blog aus den Philippinen melden.

Bis dahin Ihnen/Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Dank an den Weihnachtsmann

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

der Weihnachtsmann (oder eine Weihnachtsfrau) hat unser Projekt besucht. In den letzten Tagen wurden zu unserer großen Freude mehrere Bedarfe angespendet. Vielen Dank den Unterstützer/innen! Im Moment erhalten wir leider keine E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Spenden. Vielleicht liegt es an der vielen Weihnachtspost, die den Server überlastet. Aus diesem Grund sehe ich jetzt erst mit großer Überraschung und Freude, dass sich in den letzten Tagen so viel getan hat.

Allen Unterstützer/innen des Projektes vielen Dank für das Vertrauen und die Treue, und natürlich frohe Festtage!

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Förderantrag auf dem Weg

Liebe Projektunterstützer/innen und Betterplacianer/innen,

zunächst einmal vielen Dank für die neueste Unterstützung an den/die anonyme/n Spender/in. Gestern nun haben wir noch rechtzeitig vor der Weihnachtspause den Förderantrag für die Schulungen zum nachhaltigen Landbau auf den Weg gebracht. ELAC möchte ja im kommenden Jahr gemeinsam mit dem "Institut for the Development of Educational & Ecological Alternatives" Schulungen im Waldfeldbau (Intercropping) und im ökologischen Reisanbau anbieten, um einerseits die Ernteerträge zu höhen, andererseits die Abhängigkeit der Bauern von teuren chemischen Düngemitteln zu erlangen. Wir hoffen, dass der Antrag Erfolg hat.

Einen schönen 4. Advent wünscht

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Reparatur der Reismühle komplett finanziert

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

es ist eine große Überraschung und Freude. Dank unseres neuen Unterstützers Ricardo Erdmann konnte der Bedarf "Reparatur der Reismühle" bereits vollständig erfüllt werden. Vielen Dank dafür. Wir hoffern, dass wir auch mit den Bedarfen für die "Volkszählung" in diesem Jahr noch einen entscheidenden Schritt weiter kommen, denn diese hat eine Schlüsselstellung für den Fortschritt des Projektes und muss im Frühjahr 2010 durchgeführt werden.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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R. Erdmann verfasst vor mehr als 3 Jahren
Vielen Dank für die lieben Worte. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren weiteren Projekten.

Herzliche Grüße
Ricardo Erdmann

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Danke für Reismühlenreparatur-Unterstützung

Eine großes Dankeschön an unseren Unterstützer Stephan Jannoff. Mit seiner Hilfe scheint die Reparatur der alten Reismühle schon fast greifbar. Es wäre toll, wenn wir es schaffen könnten, die Mühle rechtzeitig vor der nächsten Ernte wieder in Betrieb nehmen zu können. Denn das spart den Familien die Zusatzausgaben für die Miete einer mobilen Reismühle und das Geld könnten sie stattdessen in die Ausbildung ihrer Kinder stecken.

Vielen Dank also und weiter so.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

 

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Unterkunft für Projektmitarbeiter

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

vor fast 2 Monaten hatten wir darüber berichtet, dass unsere Projektpartner im Dorf Sumbiling im südlichen Palawan mit dem Bau eines Gemeindezentrum für Schulungen begonnen haben. Jetzt erhielten wir die freudige Nachricht vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, dass sie einen Erweiterungsbau dieses Schulungszentrums sowie die technische Ausstattung finanziell unterstützen. So kann noch im Dezember damit begonnen werden, einen Anbau zu errichten, in dem zwei kleine Zimmer zur Übernachtung der Projektmitarbeiter eingerichtet werden. Dadaurch entspannt sich die schwierige Situation der Unterbringung der ELAC Projektmitarbeiter/innen im Projektgebiet. Denn in den letzten eineinhalb Jahren mussten sie entweder für teures Geld in einer Pension im 18 km entfernten Rio Tuba übernachten oder sie schliefen bei Familie Corio in der Hütte. Diese besteht aber nur aus 2 Räumen und die Familie Corio hat selbst schon 5 Familienmitglieder. So richtig komfortabel war das also weder für die Projektmitarbeiter noch für die Familie. Wir freuen uns schon auf das kleine Bettenhaus, wenn es dann im Januar fertig ist.

Außerdem können wir mit dem Zuschuss des Ministeriums einen Stromgenerator sowie Stühle und Tische für das Schulungszentrum anschaffen. Dadurch kann bei den Einwohnerversammlungen auch ein Mikrofon benutzt werden. Unsere Projektmitarbeiter hatten sich das schon lange gewünscht, da sie mit ihrer Stimme regelmäßig am Ende sind, wenn um die 70 bis 80 Teilnehmer zu den Versammlungen kommen. Auch wenn die Pala'wan selbst kein Weihnachten feiern, so können wir die Förderung doch als eine Art Weihnachtsgeschenk betrachten.

Ab Februar sollen dann die regelmäßigen Einwohnerversammlungen im Schulungszentrum abgehalten werden. Für die Schulungen selbst benötigen wir aber noch Spenden, einerseits für Fahrtkosten, andererseits zur Verpflegung der Teilnehmer. Bitte bleiben Sie uns treu und unterstützen Sie uns weiterhin!

Vielen Dank und herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Meilenstein geschafft

Liebe Projektunterstützer/innen und Freund/innen von Betterplace,

wir bedanken uns bei allen Unterstützer/innen der letzten Tage für die zahlreichen eingegangenen Spenden. Die Projektfinanzierung ist dadurch ein großes Stück vorangekommen.

Der Besuch von Herrn Sangkula in Deutschland liegt nun schon wieder 2 Wochen zurück. An zahlreichen arbeitsreichen Tagen haben wir die Fortführung des Projektes gemeinsam besprochen und sind gemeinsam zur Auffassung gelangt, dass es nicht ausreicht, die Pala'wan nur bei der Unterschutzstellung ihres Ahnenlandes zu unterstützen, sondern dass sie auch Hilfestellungen bei der Verbesserung ihrer Einkommenschancen und Lebensbedingungen benötigen. ELAC sitzt nun gerade daran, ein Konzeption für verschiedene Trainingsmaßnahmen im Bereich des ökologischen Reisanbaus sowie im Bereich Fruchtdiversifizierung (Intercropping) zu erstellen. Gemeinsam wollen wir noch vor Weihnachten einen Förderantrag zur Finanzierung dieser Trainings für das nächste Jahr stellen.

Außerdem soll die alte Reismühle repariert werden, die momentan nicht mehr benutzbar ist, weil einige Teile verrostet oder ganz kaputt sind. Auf diese Weise sollen neben dem langwierigen rechtlichen Unterschutzstellungsverfahren auch ganz praktische, sichtbare Erfolge erzielt werden. Denn bis es so weit ist, dass die Pala'wan rechtmäßige eingetragene Besitzer ihres Ahnenlandes werden, können gut und gerne noch bis zu 2 Jahre vergehen.

Am 21. November 2009 hatte Herr Sangkula in Görlitz einen Vortrag über das Projekt gehalten und bereitwillig Fragen von unseren Vereinsmitgliedern zum Projekt beantwortet. Bilder werden ich am Sonntag hier auf Betterplace veröffentlichen.

Soweit die neusten Nachrichten zum Projekt. Den Bedarf für die Reismühlenreparatur werde ich gleich noch veröffentlichen. Über weitere Unterstützung des Projektes würden wir uns selbstverständlich sehr freuen.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Bedarfe erneuert

Liebe Projektunterstützer/innen,

fast genau ein halbes Jahr ist es her, dass wir unser Projekt aus Betterplace veröffentlicht haben. Eine Menge Spenden sind bereits zusammengekommen. Dennoch gab es auch noch viele Bedarfe, auf die bislang kein Geld gespendet wurde. Nach 6 Monaten werden diese von Betterplace automatisch gelöscht und man muss sie wieder neu veröffentlichen. Das habe ich heute getan. Bitte wundert Euch / wundern Sie sich also nicht, wenn sie eine Nachricht von Betterplace mit folgendem Wortlaut erhalten "dem Projekt wurden neue Bedarfe hinzugefügt". Dabei handelt es sich also um alte, neu eingestellte Bedarfe, für die wir natürlich weiterhin Ihre Unterstützung benötigen. Vielen Dank.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Besuch erwartet

Liebe Projektunterstuetzer/innen,

seit rund einem Monat gab es keinen Blogeintrag mehr. Das heisst jedoch nicht, dass nichts passiert ist in Palawan. Unsere Projektpartner von ELAC Palawan arbeiten derzeit an einem Programm zur Schulung der indigenen Bevoelkerung fuer die Verbesserug der Reisanbaumethoden. Es sollen Techniken des Intercroppings, also des Mischfruechteanbaus vermittelt werden, um damit mehr Vielfalt in die Ernaehrung zu bringen und der Mangelernaehrung entgegenzuwirken. Das Programm wird derzeit mit der Bevoelkerung abgestimmt und soll im naechsten Jahr dann begonnen werden.

Am 10. November erwarten wir Herrn Dats Sangkula von ELAC Palawan in Deutschland. Er wird an einer Konferenz in Leipzig teilnehmen. Wir werden die gemeinsame Zeit nutzen, um uns ueber die Erfolge der Arbeiten in Palawan zu informieren und die Plaene fuer die naechsten Monate zu erfragen.

Wir werden dann wieder aktuelle Berichte im Blog veroeffentlichen.

Bis dahin herzliche Gruesse

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Training Center durch freiwillige Arbeit errichtet

Liebe Projektunterstützer/innen und solche, die es werden möchten,

gestern konnten wir unseren 14. Unterstützer begrüßen. Herzlich willkommen Steve Bartlik und vielen Dank. Es gibt freudige Nachrichten aus dem Projektgebiet. In freiwilliger gemeinsamer Arbeit haben die Mitglieder der indigenen Volksgruppe Pala'wan  in den letzten Wochen ein kleines Training Center errichtet. Dieses kann nun für die zahlreichen Workshops und Einwohnerversammlungen in der Gemeinde genutzt werden und natürlich auch für Feste.

Eigentlich hat in den Philippinen fast jedes Dorf solch eine "Multi-Purpose-Hall", in der alle möglichen Veranstaltungen stattfinden. Meistens ist das nichts weiter als eine große Halle mit offenen Seitenwänden, also eigentlich nur ein großes Dach auf Säulen. Oft werden solche Hallen von lokalen Politikern gesponsort, die sich dann in großen Lettern dort verehwigen lassen, damit sie beim nächsten Mal wieder gewählt werden. Aber für die Volksgruppe der Pala'wan scheint sich kein Politiker zu interessieren. Die indgene Bevölkerung zählt zu den vergessenen Mitgliedern der Gesellschaft. Deshalb gab bislang kein solches Gebäude.

In den zurückliegenden Monaten fanden die meisten Treffen im Projekt in der Grundschule statt. Diese hat aber nur einen Raum. Also konnte man sich nur am Wochenende oder abends nach 17.00 Uhr treffen. Da es aber schon 19.00 Uhr dunkel wird und es keinen Strom gibt, musste hier Abhilfe geschaffen werden.

Wir freuen uns, dass die Mitglieder der indigenen Gemeinschaft selbst aktiv geworden sind. Das stärkt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Jetzt sind sie sicherlich bei jedem neuen Treffen stolz, dass es in ihrem eigenen Training Center abgehalten wird.

Datu Sangkula, der Projektleiter von ELAC fährt am Montag wieder ins Projektgebiet und kommt am Freitag zurück. Wir freuen uns schon auf die nächsten guten Nachrichten.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Bedarf mit Eigenmitteln gefüllt

Liebe Projektunterstützer/innen und solche, die es werden möchten,

Carpus hat in dieser Woche ein Umweltbildungsprojekt abgeschlossen für das wir eine Organisationskostenpauschale erhalten haben. Diese Eigenmittel bringen wir in das Ureinwohnerschutzprojekt mit ein. Ich habe deshalb heute die Bedarfe "Monatsgehälter Projektleitung 4. Quartal 2009" und "Monatsgehälter Projektleitung 1. Quartal 2010" aufgefüllt. Damit können wir sicherstellen, dass unsere Partnerorganisation ELAC ihre Mitarbeiter/innen in den nächsten 6 Monaten auch bezahlen kann. Denn eine gute Projektbetreuung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Für die kommenden Wochen wünschen wir uns, dass wir die Bedarfe "Baumaterial" und "Lohnkosten für Bauarbeiter" bald schließen können. Wir freuen uns über jede/n neue/n Unterstützer/in.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Neues Team im Unterstützerkreis

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden wollen,

wir haben ein neues Team im Unterstützerkreis. Vielen Dank an alle Mitglieder des UTOPIA-Teams für Eure/Ihre Unterstützung.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor mehr als 3 Jahren

U. Berger

Drei gute und eine schlechte Nachricht

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

vor einigen Tagen hatten wir ja versprochen, dass wir über die Neuigkeiten von unserer Partnerorganisation ELAC berichten werden. Nun hat das Studium ihres Zwischenberichtes zum Projekt etwas länger gedauert. Aber heute wollen wir Euch endlich informieren. Im Grunde gibt es drei Gute und eine schlechte Nachricht. Fangen wir mit den Guten an.

ELAC und die Pala'wan waren in der Lage das Vorhaben der Firma Bataraza Consolidated Inc. (BCI) auf rechtlichem Wege zu stoppen, innerhalb des geplanten Trinkwasserschutzgebietes eine Gummibaumplantage anzulegen. Dazu waren Vertreter/innen der Pala'wan extra in die 250km entfernte Provinzhauptstadt Puerto Princesa gefahren, eine 6 Stunden lange Fahrt. Bei der Besprechung in der Umweltbehörde der Provinz (DENR-PENRO) trat zu Tage, dass der Antrag zur Errichtung der Plantage mit den Umweltgesetzen nicht im Einklang steht. Dennoch hatten Mitarbeiter der Außenstelle in Bataraza diesem Antrag stattgegeben. Diese Entscheidung wurde vom Leiter der Umweltbehörde rückgängig gemacht. Ein großer Erfolg!

Außerdem nahmen Vertreter/innen der Pala'wan an einer öffentlichen Anhörung der Provinzregierung im Legislative Building in Puerto Princesa teil. Dort brachten sie ihre Bitte zum Ausdruck, dass die Provinzregierung endlich einen Beschluss fassen solle, dass vor der weiteren Genehmigung neuer Bergbaugebiete zuerst eine Volksbefragung stattzufinden hat (Mining Moratorium). Jedoch konnte sich die Provinzregierung bis jetzt nicht dazu durchringen, die Bevölkerung an einer Entscheidung über die weitere Entwicklung des Bergbaus in der Provinz zu beteiligen. Wichtig ist jedoch, dass im Gegensatz zur Vergangenheit Vertreter/innen der indigenen Bevölkerungsgruppen überhaupt angehört wurden.

Erfreulich ist auch, dass ELAC mehrere Schulungen zum Gesetz über die Rechte der indigenen Bevölkerung durchführen konnte. Die Pala'wan, von denen viele nicht lesen und schreiben können, wurden so über die ihnen speziell von der Regierung zuerkannten Rechte aufgeklärt. Dies trägt zur Wiedererlangung ihres Selbstbewusstseins bei, denn sie wissen jetzt, dass sie nicht rechtlos sind und dass sie sich gegen die Vernichtung ihres Lebensraumes wehren können - ganz legal.

Bedauerlicherweise gibt es auch einen Wehrmutstropfen. Die von den Pala'wan gemeinsam mit ELAC ausgearbeitete Petition zur Einrichtung eines Trinkwasserschutzgebietes fand bei der Lokalverwaltung kein Gehör. Die Petition wurde nicht weiter bearbeitet, obwohl sie schon vor etwa 4 Monaten eingereicht wurde. ELAC muss nun den langwierigen Weg über die höhren Instanzen gehen, um der Petition Nachdruck zu verleihen. Das kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Einen schnellen Schutz der Trinkwasserquellen wird es also nicht geben. Das ist die schlechte Nachricht für die Pala'wan - aber auch für uns.

Es kommt nun in den kommenden Monaten darauf an, dass es Fortschritte bei der Landtitelbeantragung für das Ahnenland gibt. Denn dann wäre auch das geplante Trinkwasserschutzgebiet als kleiner Teil des Ahnenlandes automatisch mit geschützt. Ganz egal ob es Gummibaumplantagen oder Nickelmienen sind, die das Gebiet bedrohen, die Quellen wären dann vor ihnen sicher.

In den nächsten Tagen werden wir einige neue Bilder hier bei Betterplace einstellen. Leider kann unser Computer die mitgeschickte DVD aus den Philippinen nicht lesen. Darum müssen wir uns einige Bilder nochmal per E-mail schicken lassen.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich) verfasst vor mehr als 3 Jahren
Liebe Adina,
dringend wäre in nächster Zeit die Volkszählung, denn sie ist eine Voraussetzung (neben vielen anderen), um den Landtitel beantragen zu können. Da die Pala'wan das Ahnenland später gemeinschaftlich besitzen und verwalten werden, muss vorher genau festgehalten werden, wie viele Familien mit ihren Angehörigen zur indigenen Gruppe in diesen zwei Dörfern gehören. Spenden für die Volkszählung würden das Projekt also kurzfristig weiter voranbringen. Langfristig muss natürlich auch das Gebiet abgegrenzt werden. Dazu werden einige gewählte Vertreter/innen der Pala'wan mit unserer Partnerorganisation ELAC das Gebiet mehrere Tage umlaufen und Grenzstangen errichten. Hierzu ist das Baumaterial von nöten. Danach kommt dann ein Vermessungsingenieur, der die Grenze mit GPS kartografisch genau einmisst. Dieser Bedarf ist ja zum Glück schon vollständig finanziert.
Herzliche Grüße
Uwe

Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor mehr als 3 Jahren
Lieber Uwe, der Wermutstropfen ist wirklich bitter. Welcher Bedarf ist denn nun besonders dringend, um die Landtitelbeantragung voranzubringen?

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Projektbeschreibung auf Englisch

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

soeben haben wir die Projektbeschreibung ins Englische übersetzt. Jetzt können sich also auch Menschen, die des Deutschen nicht mächtig sind und dafür Englisch sprechen, über die Ziele unseres Projektes infomieren. Wir hoffen, das wir bald auch Unterstützer/innen außerhalb des deutschsprachigen Raumes gewinnen können. 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Project Description in English

Dear Project supporters and those who want to become one soon,

we are glad to inform you that we just finished the translation of the project description into English. Now also english speaking people can inform themselfes about our target. We hope to find supporters also outside Germany.

Best regards,

Uwe Berger

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D. Wallis verfasst vor mehr als 3 Jahren
May I suggest you contact Survival International for support also? Survival supports tribal peoples defend their lives, protect their lands and determine their own futures.Visit www.survivalinternational.org

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Überraschung nach dem Urlaub

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

 

nach unserer Urlaubszeit sind wir zurück in der Geschäftsstelle und stellten mit großer Freude fest, dass sich während unserer Abwesenheit auf Betterplace viel getan hat. So haben wir inzwischen zwei neue Unterstützer/innen und eine neue Fürsprecherin gewinnen können. Vielen Dank! Auf dem Vereinskonto sind 100,- Euro weitere Spenden eingegangen, die wir dem Projekt auf Betterplace auch gutschreiben. Heute dann ging ein erster Spendenbetrag für einen neuen Bedarf ein: für die Volkszählung. Darüber freuen wir uns sehr, denn ohne diese kommt das Projekt nicht weiter.

Von unserer Partnerorganisation haben wir inzwischen einen großen Umschlag mit den Projektabrechnungen für den Zeitraum Juli 2008 – Juni 2009 erhalten, außerdem Fotos von den Projektaktivitäten der letzten Monate. Aus diesen werden wir einige raussuchen und hier bei Betterplace veröffentlichen.

In den nächsten Tagen schreiben wir dann einen aktuellen Blogeintrag über die neuesten Projektfortschritte. Vorerst aber müssen wir uns selbst durch die vielen Unterlagen lesen…

 

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Projektgebiet auf Arte TV

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden wollen,

heute wurde auf Arte eine Dokumentation über die Insel Palawan ausgestrahlt. Dort kommt auch die Leiterin unserer Partnerorganisation ELAC, Frau Gerthie Mayo-Anda zu Wort. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Pala'wan im Süden der Insel.

In den kommenden 7 Tagen kann die Sendung kostenfrei im Internet auf Arte+7 angeschaut werden. Hier der Link: http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2751944,scheduleId=2709724.html

Die Carpus-Geschäftsstelle macht in den nächsten 2 Wochen Sommerurlaub. Der nächste Blogeintrag wird daher erst Anfang August erscheinen.

Wir sind schon ganz gespannt, ob wir dann wieder neue Unterstützer/innen begrüßen dürfen.

Bis dahin einen schönen Sommer, herzlichst,

Uwe Berger

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Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor fast 4 Jahren
Lieber Uwe, danke für den Link. Ich hatte den Programmhinweis auf ARTE gesehen, es aber irgendwie vergessen. Sehr schöne Dokumentation! Euch erstmal einen schönen Urlaub! Adina

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Nachrichten aus dem Regenwald

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

 

es gibt neue Nachrichten von unserem Projektleiter Dats Sangkula aus dem Projektgebiet im Bulanjao-Bergland, leider keine wirklich guten. In der letzten Woche unternahmen einige Männer der Pala’wan gemeinsam mit den Projektmitarbeitern Diosdado Corio und Dats Sangkula eine Wanderung entlang des Sumbiling Flusses hinauf in das Bulanjao-Bergland an dessen Fuße die Siedlungen Sumbiling und Taratak liegen.

 

Im Flussbett des Subiling Rivers entdeckten sie einen LKW der illegal mit Kies und Sand beladen wurde. Die Arbeiter hatten keine Genehmigung dafür, das Baumaterial im Flussbett abbauen zu dürfen. Wie sich herausstellte, handelten sie im Auftrag des Lokalpolitikers Saiyo, der Mitglied im Stadtparlament in Bataraza ist. Er brauchte dringend Baumaterial für ein Infrastrukturprojekt.

 

Konfrontiert mit der Drohung ELAC’s die Fahrzeuge zu konfiszieren, verließen die Arbeiter die Stelle ohne Baumaterial aufgeladen zu haben. Ob sie aber zurück kommen oder an einer anderen Stelle des Flussbettes illegal Baumaterial holen werden, bleibt ungewiss. ELAC wird nun eine Klage gegen den Politiker Saiyo anstrengen. Aber bekanntlich dauern solche Klagen mehrere Jahre, bis sie vom Gericht behandelt werden.

 

Die Gruppe entdeckte dann eine frisch angelegte ca. 4 Meter breite Straße, die etwa 15 Kilometer bis auf die Höhenzüge des Mt. Bulanjao hinaufführte. Dabei handelte es sich nicht um eine der bereits vorhandenen Wege für die Probebohrungen, sondern um einen neuen Fahrweg. Beim Zurechtschieben der lehmigen Piste wurden viele kleine Quellen verschüttet, die den Sumbiling River speisen.

 

Vermutlich wurde die Straße von der Nickelfirma CBNC angelegt. Ob sie dort jetzt weitere Probebohrungen durchführen wollen, ist unklar.

 

Auf jeden Fall unterstreichen diese Aktivitäten, dass wir mit dem Schutzgebiet weiter vorankommen müssen. So schnell wie möglich, sollten wir weitere Gelder sammeln, um das Projekt kontinuierlich fortsetzen zu können.

 

Hoffen wir auf bessere Nachrichten in den nächsten Wochen.

Bilder von diesen unschönen Entdeckungen haben wir unserer Bildergalerie hinzugefügt.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Ministerin informiert sich über Projekt

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

gestern besuchte uns die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul in Cottbus. Am Rande einer Veranstaltung im Eine-Welt-Laden konnten wir die Gelegenheit nutzen und uns mit der Ministerin über das aktuelle Ureinwohnerschutzprojekt in Palawan austauschen.

Unsere Referentin Frau Nena Abrea, die selbst aus Palawan stammt, erläuterte Frau Wieczorek-Zeul Einzelheiten des Projektes und zeigte ihr Karten und Bildmaterial.

Die lokale Presse war selbstverständlich auch anwesend. Wir hoffen, dass wir von diesem öffentlichkeitswirksamen Termin so profitieren können, dass wir weitere Unterstützer/innen aus Cottbus und anderen Gemeinden finden.

Einige Bilder vom Besuch der Ministerin haben wir gleich auf unsere Projektseite hier bei Betterplace gesetzt.

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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F. Temur verfasst vor fast 4 Jahren
Lieber Uwe,
Vielleicht hast Du es ja auch schon versucht- Der Evangelischer Entwicklungsdienst fördert Projekte mit Ureinwohnern finanziell sowie Personell. Ich würde mich soger bereit erklären wieder auszureisen, um vor das Projekt zu unterstützen

U. Berger (verantwortlich) verfasst vor fast 4 Jahren
Danke für die Glückwünsche. Die Ministerin kam auf Einladung ihrer Parteifreunde. In einer öffentlichen Veranstaltung am Abend zog sie eine positive Bilanz ihrer 11 jährigen Arbeit. Auch wenn dies nicht als Wahlkampfveranstaltung deklariert war, vermute ich mal, das es auch dem Wahlkampf dienen sollte. Unser eher privates Treffen im kleinen Kreis fand vorher statt. Alle im Cottbuser entwicklungspolitischen Netzwerk "Cottbus-gibt-8" vertretenen Initiativen und Vereine hatten sich zum Erfahrungdaustausch mit HWZ im Weltladen getroffen. Das war eine sehr angenehme und lockere Atmosphäre. Jede/r hatte Gelegenheit, über seine Arbeit zu berichten. Die Ministerin nahm sich richtig viel Zeit für Rückfragen. Wie sie uns berichtete, war sie selbst noch nie auf den Philippinen. Für das Ureinwohnerschutzprojekt sprach sie uns ihre Anerkennung aus. Aus ihrer Sicht, sind Projekte zum Schutz der indigenen Bevölkerung überall sehr unterstützenswürdig, da sie oft zu den vernachlässigten, ja teilweise missachteten Bevölkerungsgruppen zählen. Sie betonte mehrmals, dass es ihr persönlich ein wichtiges Anliegen sei, sich dafür einzusetzen, dass den Armen und Schwachen dieser Welt Gerechtigkeit widerfährt.

Bp_dauerspender
A. Hammoud verfasst vor fast 4 Jahren
Glückwunsch! Interessant, daß HWZ in Cottbus war - gab es einen bestimmten Anlaß? Und hat sie das Projekt kommentiert?

U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Hochzeitsgeschenk für Projekt

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden möchten,

 

heute gab es eine große Überraschung für uns und unser Projekt. Unser Vereinsmitglied Frank Hildebrand hat uns 2.000 Euro für das Ureinwohnerprojekt gespendet. Frank hatte am Wochenende geheiratet. Er und seine Frau Katrin haben ganz bewusst auf Hochzeitsgeschenke verzichtet und ihre Gäste gebeten, stattdessen für das Ureinwohnerprojekt zu spenden. Dass dabei so viel Geld zusammen gekommen ist, überrascht und freut uns zugleich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem frisch vermählten Paar für diese großzügige Geste. Damit kommt das Projekt einen großen Schritt voran. Wir hoffen, dass weitere Unterstützer/innen diesem Beispiel folgen. Da die Spende auf unserem Vereinskonto eingegangen ist, werden wir es nun auf die Bedarfe bei Betterplace aufteilen.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Illegale Holzfäller aufgeflogen

Liebe Projektunterstützer/innen und solche, die es werden wollen,

 

gestern haben wir wieder eine E-Mail von unserer Partnerorganisation ELAC Palawan erhalten. Der Projektleiter Dats Sangkula war diesmal etwas länger als geplant vor Ort im Projektgebiet in Sumbiling, weil sich dort unvorstellbare Dinge abgespielt haben. Das von den Pala’wan gegründete Kommittee SAMAKA BULANJAO (was soviel heißt wie „Gemeinsam für das Bulanjao Bergland“) hat im Siedlungsgebiet der indigenen Volksgruppe illegale Holzfäller angetroffen. Gemeinsam mit ELAC Palawan war es ihnen möglich, das bereits gefällte und teilweise zugeschnittene Holz sowie die als Transporttiere benutzten Wasserbüffel der Holfäller zu konfiszieren.

Wie sich später herausstellte, handelten einige der Holzfäller im Auftrag von Angestellten der lokalen Verwaltung in Bataraza sowie von Angestellten der lokalen Umweltbehörde. Es zeigt sich immer wieder, dass sich die Verantwortlichen in den Behörden nicht um die Rechte der indigenen Bevölkerung kümmern und sich persönlich an den Ressourcen bereichern wollen. Um so wichtiger ist es, dass Menschenrechtsorganisationen wie ELAC den Pala’wan zur Seite stehen. Während ELAC jetzt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Mitarbeiter der Umweltbehörde in Rio Tuba stellen wird, bezichtigt dieser Dats Sangkula des Stehlens seines Wasserbüffels. Wir dürfen gespannt sein, wie dieser Streit ausgeht. Glücklicherweise verfügt ELAC über eine digitale Camera mit der sie solche Vorkommnisse im Projektgebiet festhalten können.

Wichtig ist dabei, dass die Pala’wan spüren, dass sie selber Rechte an ihrem Land haben und diese gegen andere auch gerichtlich durchsetzen können. Wenn sie erst einmal über den Landtitel verfügen, sind die Strafen für illegale Aktivitäten im Gebiet noch deutlich höher als im Moment. Denn wer gegen die Schutzgebietsordnung eines Ureinwohnerlandes verstößt, darf laut Art. 73 des Ureinwohnerschutzgesetzes nicht mehr im Staatsdienst beschäftigt werden. Die Unterschutzstellung wird also helfen, das Land gegen Plünderer zu verteidigen – auch und vor allem aus den staatlichen Behörden.

Unterstützen Sie das Projekt und helfen Sie mit, dass der Landtitel möglichst schnell ausgestellt werden kann.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Unterstützerkreis wächst - Erster Bedarf gedeckt

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden wollen,

unser Projekt hat in dieser Woche 2 neue Unterstützer/innen bekommen. Ein Teilbedarf konnte schon vollständig finanziert werden. Unsere Partnerorganisation ELAC Palawan kann also mit Sicherheit eine Fortbildung für den Rat der Ältesten in diesem Jahr durchführen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützer/innen.

Der Projektkoordinator Dats Sangkula ist heute aus dem Projektgebiet in Sumbiling zurückgekehrt und hat uns versprochen, dass er uns morgen per E-Mail mit Neuigkeiten versorgt. Wir sind schon ganz gespannt auf seinen Bericht.

Der nächste Projekt-Blog wird also voraussichtlich am Freitag oder am Samstag hier erscheinen.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Bestechungsversuch der Bergbaufirmen erfolglos

Liebe Projektunterstützer/innen und solche die es werden wollen,

 

unsere Partnerorganisation ELAC hat uns aus Palawan geschrieben. Die ersten Projektschritte zeigen bereits ihre Wirkung. Nachdem die Pala’wan Anfang des Jahres ein Komitee gegründet hatten, das sich mit der Ausarbeitung der Petition für die Beantragung des Landtitels befasst, bekommen die beiden Bergbaukonzerne RTNMC und CBNMC, die im Siedlungsgebiet der Pala’wan Probebohrungen durchgeführt haben, wohl jetzt kalte Füße. Sie müssen fürchten, dass Bergbauaktivitäten im Ahnenland der Pala’wan künftig verboten sein werden. Um das zu verhindern beriefen sie vor einigen Wochen im Mai 2009 ein Treffen mit dem „Rat der Ältesten“ aus den Gemeinden Sumbiling und Taratak ein.

 

Auf dem Treffen versuchten sie die Pala’wan von ihrem Vorhaben abzubringen. Sie boten den Ältesten Geschenke, wie z.B. Mopeds oder auch Geldgeschenke an, wenn diese die anderen Mitglieder der indigenen Volksgruppe vom Vorhaben der Landtitelausstellung abbringen würden.

 

Glücklicherweise blieb dieser Bestechungsversuch erfolglos. Die Pala’wan berichteten ELAC über den Vorfall und bekräftigten, dass sie weiter für den Landtitel kämpfen wollen und dass sie auf die Unterstützung von ELAC zählen. Momentan ist der Projektleiter Dats Sangkula wieder im Projektgebiet. Wir sind schon auf seine nächsten Nachrichten gespannt.

 

Herzliche Grüße

Uwe Berger

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U. Berger (verantwortlich), verfasst vor fast 4 Jahren

U. Berger

Danke an alle Unterstützer/innen

Liebe Untersützer/innen und Fürsprecher/innen und solche, die es werden wollen,

wir bedanken uns ganz herzlich für die schnell angelaufene Unterstützung für das Projekt. Auch wenn die Projektsumme recht groß ist, so glauben wir doch, das wir das Geld in den nächsten 6 Monaten zusammen bekommen können.

In den nächsten Tagen werden wir hier im Blog die neusten Nachrichten aus dem Projektgebiet berichten, denn wir haben Post von unseren Partnern aus Palawan erhalten.

Bis dahin herzliche Grüße

Uwe Berger

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