Aufforstungsprojekt im südamerikanischen Paraguay

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100 % finanziert

A. Mai (verantwortlich)

A. Mai
Im Rahmen eines Aufforstungsprojektes im südamerikanischen Paraguay, sollen durch die Anpflanzung von 5.500 Bäumen neue Waldflächen entstehen und nachhaltig geschützt werden.

Durch diese Maßnahme wird die Umwelt nachhaltig erhalten und verbessert. Außerdem wird der Atmosphäre dauerhaft CO² entzogen. Im Laufe von 30 Jahren werden so 2.750 Tonnen Kohlendioxid gebunden.

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Informationen zum Projekt:

Fragen an A. Mai (verantwortlich):

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    mt-g m. fragte vor 8 Monaten

    Sehr geehrter Herr Mai,
    stellen Sie demnächst wieder einen Bedarf ein?

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    S. Malik fragte vor mehr als 2 Jahren

    Sehr geehrter Herr Mai,

    evtl. habe ich die Projektbeschreibung Ihres Projektes missverstanden. Durch die Aussage, dass neue Waldflächen entstehen und nachhaltig geschützt werden sollen, habe ich den Eindruck bekommen, dass Sie Wald pflanzen und schützen möchten. Aus der Beantwortung der Fragen entsteht allerdings viel mehr der Eindruck, dass Sie durch Pflanzung eher den Brennholzbedarf der lokalen Bevölkerung decken möchten? Ist dies richtig?

    Diesbezüglich wollte ich mich - weil ich das Projekt sehr interessant finde - noch informieren, ob Sie Informationen über die Auswirkungen der Pflanzung auf die lokale Ökologie haben. (Z.B. Nährstoff-Entzug der Böden durch Eukalyptus-Pflanzen, etc.). Weiterhin würde mich interessieren, inwieweit Ihr Projekt sich von einem kommerziellen Projekt unterscheidet, worin also die Social- / Ecological Bottom Line zu sehen ist?

    Vielen Dank für die Beantwortung.

    P.S.: Haben Sie eine Website auf der man weitere Informationen zu Ihrem Projekt erhalten kann?

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    D. Alvermann fragte vor mehr als 2 Jahren

    Für mich klingt das einfach nach einer Baumplantage, wie sie schon weit verbreitet sind in Südamerika, und nicht nach einem Urwald!Oder?

     

    A. Mai: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 2 Jahren

    Selbstverständlich handelt es sich bei unserem Aufforstungsprojekt nicht um Anpflanzung von Urwald. Es wäre naiv zu glauben, dass man die sehr hohe Komplexität eines natürlichen tropischen Regenwaldes überhaupt von Menschenhand wieder herstellen könnte, es ist auch dem Ziel unseres Waldprojektes gänzlich kontraproduktiv.
    Bei unserem Aufforstungsprojekt geht es um die Schaffung des wichtigsten und sehr begehrten Rohstoffes Holz, in bewirtschafteten Mischwäldern. Nur durch die Bereitstellung der benötigten Mengen Nutzholz, lässt sich der Druck von noch bestehenden Urwäldern dieser Erde nehmen. Plantagen mit Monokulturen betreiben wir hingegen nicht, sondern pflanzen Mischwälder mit verschiedenen Sorten von Bäumen an.

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    S. Malik fragte vor mehr als 2 Jahren

    Handelt es sich bei der Art "Eukalyptus" nicht um eine bioinvasive Art in Südamerika? Schadet der Anbau dieser Art der Ökologie nicht mehr als sie ihr nutzt?

     

    A. Mai: (Projektverantwortliche) antwortete vor mehr als 2 Jahren

    Die ursprünglich aus Australien stammenden Eukalyptus-Bäume (den Eukalyptus gibt es übrigens nicht, sondern das ist eine Pflanzengattung mit ca. 300 Arten) sind genauso bioinvasiv wie Kartoffeln und Tomaten in Europa, die ursprünglich aus Südamerika stammen. Zwar sind diese Pflanzen nicht wirklich dort heimisch, wo sie angepflanzt werden, aber es handelt sich um längst etablierte Kulturpflanzen, die aus dem Wirtschaftsleben nur noch schwer wegzudenken sind und wozu auch?
    Es liegt in der Natur des Menschen, sich die Pflanzen zu Nutze zu machen, die für ihn das beste Ergebnis liefern, nichts anderes passiert bei der Anpflanzung von Eukalyptus, eine Pflanze, die die besten Nutzhölzer in der kürzesten Zeit liefert.

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