Aktion Deutschland Hilft: Nothilfe weltweit

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Iovanna L. (verantwortlich), verfasst vor 3 Monaten

Iovanna L.

Wir versuchen, in der Sahelzone Schlimmeres zu verhindern

 

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

nahezu elf Millionen Menschen im Westen Afrikas sind nach Dürre, Ernteausfällen und Nahrungsmittelpreissteigerungen mit einer akuten Hungersnot konfrontiert. „Dies ist eine Katastrophe mit Ansage, wir Hilfsorganisationen sind in der Verantwortung, schnell und vorsorgend zu handeln, um tausende Menschen vor dem Hungertod zu bewahren. Wir brauchen aber noch mehr Gehör“, appelliert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Die Menschen in Niger oder Tschad etwa haben sich kaum von der schweren Hungersnot 2010 erholen können. Schon in einem Jahr ohne Hungersnot sterben in Sahel 300.000 Kinder jährlich infolge schlechter Ernährung und fehlender Gesundheitsvorsorge – Jetzt sind 400.000 stark unterernährt. Wir versuchen, Schlimmeres zu verhindern: Dafür brauchen wir Unterstützung durch Spenden.“

In Mali, Niger, Tschad, Senegal, Mauretanien und Burkina Faso betreiben unsere Bündnispartner ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Help Islamic Relief und World Vision Nothilfe und verteilen etwa in Niger Nahrungs-, insbesondere auch Nahrungsergänzungsmittel für Kinder unter fünf Jahren. Die Helfer errichten dort und im Tschad Getreidebanken, verteilen in Burkina Faso Saatgut für die nächste Anbauphase und leisten medizinische Hilfe für unterernährte Kinder.

"Auch in Ostafrika ist unsere Hilfe weiterhin dringend nötig. Nothilfe und Katastrophenvorsorge sind dort wie auch in den Sahel-Ländern aber nur eine Seite der Medaille“, erläutert Roßbach. „Wir brauchen umfassende Hilfsansätze, die von den Einwohnern und ihren Regierungen gemeinsam mit den Hilfsorganisationen erarbeitet werden. Dadurch kann langfristig die Fähigkeit der Menschen gestärkt werden, weitere Krisen besser zu überstehen.“

Unsere Bündnispartner sind teilweise schon seit Jahren in den betroffenen Ländern aktiv. In Ostafrika werden sie den Menschen noch lange zur Seite stehen, während sie in der Sahelzone durch eine Ausweitung ihrer Hilfsmaßnahmen versuchen, das Schlimmste zu verhindern.

Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung!

 

Iovanna

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Iovanna L. (verantwortlich), verfasst vor 6 Monaten

Iovanna L.

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

Emergency Health Kit 208,26 €
Notunterkunft 12,30 €
5 Emergency Health Kits 3,14 €
50 Kinderdecken 70,09 €
50 Traumabetreuungen 27,61 €
10 Lebensmittelpakete 63,14 €
Liebe Unterstützer, liebe betterplacer, vielen, vielen Dank für eure Spenden für unsere weltweite Nothilfe! Durch eure Spenden können unsere Mitgliedsorganisationen Menschen in Not helfen. So zum Beispiel gerade am Horn von Afrika, wo noch immer über 10 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind. Herzlichen Dank noch einmal und allerbeste Grüße aus Bonn! Iovanna
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Thilo R., verfasst vor 7 Monaten

Thilo R.

Heute ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung!

Liebe betterplacer, liebe Unterstützer,

heute ist Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung. Katastrophenvorsorge ist für uns bei Aktion Deutschland Hilft ein dringendes Thema, aber oft scheitert die nachhaltige Umsetzung leider an der Finanzierung...Der ständige Anstieg weltweiter Naturkatastrophen erfordert den verstärkten Einsatz von Geldern für Projekte der Katastrophenvorsorge. Laut dem Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) ist die Zahl der Naturkatastrophen gegenüber dem Jahr 2009 erneut von 351 auf 406 angestiegen. Über 300 Millionen Menschen weltweit waren von diesen Auswirkungen betroffen. 60 Prozent dieser Betroffenen waren Opfer von Fluten, wie aktuell in Pakistan und Südostasien.

 „Das Ziel von Aktion Deutschland Hilft und seinen Bündnispartnern nach der akuten Nothilfe ist die Integration von nachhaltigen Lösungen beim Wiederaufbau, die die Menschen in anfälligen Regionen auch dauerhaft schützen können“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Gerade Katastrophenvorsorge ist langfristig kosteneffizienter als die Nachsorge. Die Auswirkungen der über 400 Naturkatastrophen 2010 haben laut CRED Kosten von 123,3 Milliarden US Dollar verursacht. Kosten, die geringer hätten ausfallen können: Jeder Euro, der in die Vorsorge investiert wird, spart ein Vielfaches in der Nothilfe und dem Wiederaufbau.

“Aktion Deutschland Hilft deckt mit seinen Mitgliedsorganisationen bei Wiederaufbauprojekten bereits seit Jahren ein breites Spektrum der Katastrophenvorsorge in vielen Ländern der Welt ab. „Aber für den umfassenden Schutz bei großen Naturkatastrophen, wie etwa der immer wieder kehrenden Fluten in Pakistan oder Südostasien braucht man langfristig angelegte Programme, z.B. für Deiche, Schutzbauten, Rückzugsräume oder auch die Aufklärung und Ausbildung der lokalen Bevölkerung. Das alles kostet Geld, das an dieser Stelle oft nicht ausreicht“, beschreibt Manuela Roßbach die Schwierigkeiten bei der Planung nachhaltiger Hilfsprojekte.

Katastrophenvorsorge ist ein zunehmend bedeutender Bereich der humanitären Hilfe. Diese beschränkt sich längst nicht nur auf die Errichtung von technischen Frühwarnsystemen. Katastrophenvorsorge geschieht schon auf der Mikroebene, bei vielen kleinen Projekten, die gemeinsam mit Betroffenen geplant und umgesetzt werden. Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung ist dabei außerordentlich wichtig, denn Projekte der Katastrophenvorsorge sind nur dann erfolgreich, wenn die lokalen Strukturen berücksichtigt werden. Hilfe zur Selbsthilfe ist die Leitlinie des Handelns.

Jeder von uns kann heute an diesem besonderen Tag mit einer kleinen Spende einen Beitrag zur Katastrophenvorsorge leisten und somit ein Zeichen setzen! Macht mit!

Liebe Grüße und vielen Dank aus Bonn!

Thilo

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