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Funded Landkauf für eine Grundschule

Wir möchten für die Grundschule im ländlichen Gai 2 Hektar Land kaufen. Nur mit einem Grundstück dieser Größe wird die Schule staatlich anerkannt und kann Zuschüsse erhalten, die für den Erhalt der Schule dringend gebraucht werden.

H.Rauscher from humedica e. V.Write a message

In Kenia kann eine Schule nur dann staatlich registriert werden, wenn sie auf einem mindestens 5 acre (etwa 2 Hektar) großen Grundstück steht. Das ist gerade für Schulen auf dem Land ein Problem: Dort sind die meisten Eltern zu arm, um Schulgeld zu bezahlen. Viele der Schulen sind aus Eigeninitiativen entstanden, manche halten heute noch Unterricht unter einem Baum ab: Die Eltern wollen ihren Kindern eine bessere Zukunft durch Bildung ermöglichen - und sie wollen nicht, dass ihre Kinder dafür jeden Tage mehrere Kilometer zu Fuß durch die Hitze gehen müssen. Für eine Fahrt zur Schule hat keiner der Eltern Geld. Schon gar nicht seit der großen Dürre in diesem Jahr, wo es jeden Tag kaum zu einer sättigenden Mahlzeit für alle reicht.

So ist es auch in Gai, etwa 50 Kilometer nördlich von Mwingi im Osten Kenias: Der Unterricht findet in zwei halb verfallenen Lehmhütten statt. In der Grundschule mit 67 Kindern kann kaum eine Familie das Schulgeld von 2,50 Euro im Monat aufbringen. Wie sollen sie da das Land kaufen, dass ihrer Schule endlich staatliche Zuschüsse bringen würde? Zumal 5 der Kinder Waisen sind, die bei praktisch mittellosen Großeltern oder Verwandten aufwachsen. Aber wo sollen ihre Kinder unterrichtet werden, wenn die Schule dicht machen muss?

Studierende der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ergreifen deswegen gemeinsam mit ihrem Professor Axel Horn und humedica die Initiative: Rund 2.500 Euro kostet das Land, das neben der heute schon bestehenden Schule liegt und gekauft werden soll.

Dieser Landkauf ist eine einmalige Aktion - die für die Schule einen riesigen Unterschied ausmacht. Denn nach der staatlichen Registrierung wird die Finanzierung und damit die Zukunft der Schule erstmal abgesichert sein. Das wäre das größte Weihnachtsgeschenk für die 3 engagierten Lehrerinnen und die Eltern und Betreuer der Kinder!