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Virtuell-Reality-Räume zur Präventionsarbeit sexueller Missbrauch erweitern

Immenstadt, Germany

Sexueller Missbrauch darf kein TabuThema bleiben- wir möchten mit unserer VR-Brille neue und innovative Präventions-und Aufklärungsarbeit dazu betreiben! Bitte helfen Sie uns!

D. Fischer from Lebenslang e.V. | 
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About this project

Mein Name ist Sarah Haneberg  und ich habe den Verein 2014 gegründet. 


Wir betreiben Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema sexueller Missbrauch. Wir sind überwiegend in Schulen unterwegs. Um dieses Thema anschaulicher zu gestalten, haben wir mit einer Virtuell-Reality-Brille Räume in 3D nachstellen lassen. Die Jugendlichen setzten diese Brille auf und durchlaufen unterschiedliche Stationen zu diesem Thema.

Die VR-Brille ist bereits im Einsatz und ein voller Erfolg. Aus diesem Grund möchten wir noch mehr Räume nachbauen und sammeln hierfür Spenden.

allgaeu. life

Von Tobias Schuhwerk

"Mir ist die Prophylaxe wichtig. Ich will aufklären, damit die Betroffenen Gehör und Hilfe finden. Studien zeigen, dass ein Kind im Schnitt sieben Mal von seinem Missbrauch erzählen muss, bis ihm jemand glaubt. Das darf nicht sein", sagt die 27-Jährige, die vor sechs Jahren einen eigenen Verein gegründet hat.

 Sie hält Vorträge an Schulen, Vereinen oder Hochschulen - und entwickelt immer neue Ideen. Dazu gehört neuerdings auch Virtual Reality. Mit einer VR-Brille und einer speziell erstellten Animation, die in einem Kinderzimmer beginnt, wird das Thema auf beklemmende Art und Weise dargestellt. 

Mit moderner VR-Technik will Sarah Haneberg in Schulen und Vereinen aufklären. Ihr Angebot sei besonders für achte bis zehnte Klassen geeignet.
Gleichzeitig geht es um eine wichtige Botschaft an Missbrauchsopfer: "Du bist nicht allein und verloren. Es gibt Menschen, die helfen." Sarah Haneberg, die zugleich im "Weißer Ring" aktiv ist, setzt auch hier auf Aufklärung: "Wir informieren Betroffene darüber, welche Möglichkeiten es gibt." 

Der Vereinsname "Projekt Lebenslang" soll daran erinnern, dass die Opfer lebenslang an den Folgen leiden. 
Sie entwickelte einen interaktiven Parcours, der Schüler von der achten bis zur zehnten Klasse sowie deren Eltern zum Nachdenken und zur Diskussion anregte. Davon beeindruckt war die damalige Justizministerin Beate Merk, die die Schule besuchte.

Sie fordert: "Dass jeder Einzelne mit geschärftem Blick und offenen Ohren durch die Gesellschaft geht"

Updated at 28. May 2020

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