Blocked Nigeria - HILFE FÜR DIE VERGESSENEN

An aid project by “Naigahelp - Organisation für Afrikahilfe” (T. Schaffert) in Anambra, Nigeria

T. Schaffert (Project Manager)

T. Schaffert
Von kaum einem Land auf der Welt hört man so viel Gegensätzliches wie dem westafrikanischen Nigeria. Der Ölreichtum hat aus der "Largest Black Nation" mit immerhin 150 Millionen Menschen einen der reichsten Staaten Afrikas gemacht, und das Weltraumprojekt mit eigenen Satelliten ist nicht die einzige kostspielige Investition der Regierung.Manch einer fragt sich da: Wozu soll man hier überhaupt noch Entwicklungshilfe leisten?

Doch der erste Eindruck trügt. Ausserhalb der Hauptstadt endet die Scheinwelt, die Autobahn bekommt Schlaglöcher, aus den Villen werden Lehmhütten, die Menschen tragen Stofffetzen anstatt Designeranzügen. Europäer kommen dennoch hauptsächlich nach Nigeria, um in der Öl- oder Baubranche ihre Millionen zu machen.

Die Armut in Nigeria ist eine vergessene Armut, hinter der Fassade bemerkt niemand, dass auch hier Kinder hungern und Menschen an einfachsten Infektionskrankheiten sterben. Unser Projekt im südlichen Bundesstaat Anambra widmet sich genau diesen Menschen, die nichts von dem wahnsinnigen Reichtum des Landes abbekommen. In der Großstadt Onitsha leben hunderte Menschen auf Müllkippen, um dort ihr täglich Brot zusammenzusammeln. In den Dörfern gibt es oft noch nicht einmal überall Strom, geschweige denn fliessendes Wasser.

Auch von dem Ausbau des Gesundheitssystems (immerhin gibt es in den Städten moderne Kliniken westlichen Standards) bekommen diese Menschen nichts mit. Wir versuchen durch Seminare und Aufklärungsarbeit den Menschen nahezulegen, wie sie sich in ihrer schrecklichen Situation zumindest vor den schlimmsten Krankheiten schützen können. Wir klären z.B. über Ursachen und Verbreitung von Aids auf, das von vielen Menschen immer noch für einen Fluch gehalten wird. Ausserdem wollen wir in Gesundheitszentren die Mitarbeiter weiterbilden und auch materiell unterstützen.

In diesem Bereich der Welt gibt es aufgrund der hohen Kriminalität nur noch wenige Hilfsorganisationen. Die Menschen fühlen sich zuecht von der Regierung und der Welt im Stich gelassen. Die Gesundheitshilfe ändert zwar nichts an diesen Ungerechtigkeiten, aber Sie hilft zumindest, das Leben für die Menschen dort erträglicher zu machen. Ihre Spende wird für Präservative verwendet, die wir kostenlos verteilen, oder für Medikamente, die wir an die Gesundheitszentren weiterleiten.
Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihre Unterstützung und freuen uns, dass Sie zu den wenigen zählen, die nicht über Nigerias vergessene Armut hinwegsehen wollen.

More information:

Location: Anambra, Nigeria

Q&A section loading …
  • An den Rändern der Grossstädte wachsen die Armenviertel - hier arbeiten wir, um die medizinische Versorgung zu verbessern

    Uploaded at 04-11-2011

  • In den 70er Jahren wurden mit dem neuen Erdölgeld viele Autobahnen gebaut - dank mangelnder Wartung sind heute viele kaum noch befahrbar

    Uploaded at 04-11-2011

  • Millionen Nigerianer leben immer noch in armseligen Wellblechhütten

    Uploaded at 04-11-2011

  • Der Ölreichtum ist an den Meisten spurlos vorbeigegangen

    Uploaded at 04-11-2011

  • Ist das ein Wohnviertel?! Man beachte die Hütten an dem Abhang

    Uploaded at 31-10-2011

  • Viele Menschen bestreiten ihren Lebensunterhalt mit illegalem Ölverkauf, wie hier im Hintergrund zu sehen. Der Kontakt mit dem giftigen Benzin führt zu einer Vielzahl von Erkrankungen.

    Uploaded at 31-10-2011

  • Einfahrt in eine grössere Stadt - Wracks verden einfach am Strassenrand liegen gelassen. Mit unserer Hilfe können wenigstens die Verunglückten Insassen versorgt werden.

    Uploaded at 31-10-2011

  • Uploaded at 31-10-2011

  • Daher kommt unser Öl?! Ein typisches Dorfhaus in Nigeria.

    Uploaded at 31-10-2011