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Der Slum Tigri braucht dringend Hilfe - Das Sozialzentrum steht vor dem Aus

Für das Sozialzentrum im Slum von Tigri wollen wir die Finanzierung ab März 2020 sicher stellen. Neben Bildungsangeboten für Kinder werden hier Sozialarbeit und wichtige Aufklärungsarbeit gegen das drängende Problem Kinderhandel geleistet.

R. Vogt-Heeren from STOP Freundeskreis e.V. Write a message

Die gemeinnützige indische Organisation STOP kämpft seit über 20 Jahren für eine Welt frei von Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen. Mehr als 2.000 Mädchen und Frauen konnten aus Zwangsprostitution befreit und in die Gesellschaft wieder integriert werden. Viele Tausende Menschen hat STOP außerdem durch Präventionsarbeit in Armenvierteln von Neu-Delhi erreicht. Wir vom STOP Freundeskreis e.V. (www.stop-freundeskreis.org) kennen unsere Partner schon seit 15 Jahren und überzeugen uns regelmäßig vor Ort vom Fortschritt der Projekte.

Im November 2018 besuchte unsere erste Vorsitzende wie jedes Jahr STOP in Indien und verbrachte Zeit im Armenviertel Tigri - einem Stadtteil von Neu-Delhi mit mehr als 10.000 Einwohner*innen. Damals berichteten Frauen einer Selbsthilfegruppe von ihren Sorgen: den Gefahren auf dem Schulweg besonders für die Mädchen; die tägliche Frage, ob das Einkommen reicht; Krankheiten die zu Verdienstausfällen führen - und jede kannte eine Familie, die ein Kind vermisste! Ein Begegnungszentrum mit Beratung und Sozialarbeit – so wie STOP es schon mehrfach in anderen Armenvierteln von Delhi erfolgreich aufgebaut hat - das war ihr Wunsch. “Vergessen Sie uns nicht!”  sagten sie damals.

Im März 2019 wurde dieser Traum dank einer einmaligen Spende Wirklichkeit - die Bilanz der bisherigen Arbeit von STOP ist beachtlich:  
  • STOP hat ein kleines Zentrum angemietet: ein Klassenzimmer für Nachhilfe-Unterricht, ein Begegnungsraum für Workshops und medizinische Sprechstunden und ein Zimmer für die Sozialarbeiterinnen wurden eingerichtet.  Auf dem Balkon wurden zudem fünf Nähmaschinen aufgestellt. 
  • Die Sozialarbeiterinnen haben mit über 500 Frauen gesprochen. In sieben Fällen ist das STOP-Team aktiv geworden um in einer konkreten Gefahrensituation zu intervenieren.  
  • 60 Kinder erhalten täglich Nachhilfeunterricht und Betreuung - diese stellt sicher, dass keines der Kinder die Schule abbrechen muss, weil es zu Hause nicht unterstützt wird.  
  • 321 Menschen haben an Aufklärungs-Workshops zu den Themen Kinderhandel, Zwangsprostitution und Grundrechten teilgenommen.
  • 428 Personen haben medizinische Versorgung erhalten.  
  • 18 Frauen absolvieren eine Ausbildung zur Schneiderin. 

Der zukünftige Betrieb des Sozialzentrums in Tigri ist jedoch gefährdet, denn die Finanzierung läuft im März 2020 aus. Für die Menschen vor Ort wäre ein Ende des Zentrums ein herber Verlust. Daher wollen wir vom STOP Freundeskreis e.V. sicherstellen, dass die begonnenen Aktivitäten fortgeführt werden können. Neben der Deckung von Miete, Strom und Gehälter möchten wir die Durchführung weiterer Aufklärungsworkshops rund um die Themen Menschenhandel und Gewalt gegen Frauen unterstützen.  Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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