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Schulwälder gegen Klimawandel

Lernen, Verantwortung für sein Handeln und die eigene Umwelt zu übernehmen. das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“. Die Schülerinnen in Springe möchten im eigenen Schulwald forschen, spielen und gegen den Klimawandel Bäume pflanzen.

Elisabeth Hüsing from Stiftung Zukunft WaldWrite a message

Die Erde glüht: In den letzten hundert Jahren ist ihre Temperatur bereits um ein Grad Celsius angestiegen. Auf den ersten Blick mag das wenig erscheinen, doch für sensible Ökosysteme und das Klima hat das gravierende Folgen. Um die Schäden einzudämmen, müssen passende Maßnahmen getroffen werden: Pflanzt nicht Worte, sondern Bäume!
 
Blätterdach statt Betonbau
 
Leitmotiv des Projektes ist die Rolle, die der Wald beim Klimaschutz spielt. Allein in Deutschland bindet der Wald durch den Zuwachs von Bäumen jedes Jahr rund 58 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids (CO2). Ein intakter und gesunder Wald ist daher entscheidend. Um das zu begreifen, ist es wichtig, die Zusammenhänge zwischen dem Wald als Ökosystem und der Umwelt mit ihrem Einfluss auf das Klima zu verstehen. Die Herausforderung dabei: Viele Kinder kennen den Wald gar nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt der „7. Jugendreport Natur“ der Universitäten Marburg und Köln. Sie fanden heraus, dass sich Freizeitaktivitäten vermehrt in den eigenen vier Wänden abspielen und der Schulunterricht in Gebäuden aus Stahl, Glas und Beton stattfindet. Doch was man nicht kennt, kann man nicht schützen. 
Zu den Zielen des Schulwald-Projektes gehört es daher, jungen Menschen die Natur durch eine nachhaltige Umwelt-bildung näher zu bringen und ein nachhaltiges Naturbewusstsein zu fördern. Das geschieht durch Walderlebnisse, bei denen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam als Team in ihrem Schulwald selbst aktiv werden. 
 
Eigenhändig Bäume pflanzen
 
Es gibt über 60 Schulwälder verteilt über ganz Niedersachsen. Dafür arbeitet die Stiftung derzeit mit über 110 pädagogischen Einrichtungen zusammen. Ihren Schulwald haben die Schüler eigenhändig angelegt – unterstützt von der Stiftung Zukunft Wald, engagierten ehrenamtlichen Helfern und ehrenamtlichen Helferinnen, vielen Förderern und Unterstützern.
 
Die erforderliche Fläche bekommen sie kostenlos von privaten oder öffentlichen Grundstückseigentümern im Rahmen eines Kooperationsvertrages zur Verfügung gestellt. Für 30 Jahre übernehmen die Schulen die Verantwortung für ihren Wald. Während dieser Zeit dürfen sie ihn als grünes Klassenzimmer nutzen, eigene Aktionen durchführen und frei gestalten. In der Regel ist der Schulwald fest in den Lehrplan oder in Umwelt-Arbeitsgemeinschaften integriert. Bis zu seinem Abschluss wird jedes Kind in den Schulwald gehen. Auf diese Weise entwickelt sich der Wald zu einem Psychotop – einer vertrauten Umgebung. Die jungen Menschen lernen spielerisch, sich in der Natur zu bewegen und auch später als Erwachsene auf sie zu achten.