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Mikroskopanschaffung für die Wildtierrettung

Vermeidung von Krankheiten, Seuchen, Parasiten und vieles mehr. Wir legen größten Wert darauf, dass unsere Findelkinder erst in eine Voliere/Gehege/Vergesellschaftung kommen, wenn Kotuntersuchungen erfolgt sind.

S. Giese from Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V.Write a message

Ihr werdet Euch fragen, wozu eine Wildtierstation ein Mikroskop benötigt? 
Ganz einfach, die aufgefundenen Tiere werden alle eingehend untersucht. Kropfabstriche und Kotuntersuchungen, sowie Haut/Fell/Federparasiten sind die häufigsten und wichtigsten Untersuchungen, die bei jedem Neuzugang durchgeführt werden um Krankheiten zu vermeiden, Seuchenausbrüche verhindern und den Tieren schnellstmöglich helfen wenn sie Parasiten oder eine ansteckende Krankheit haben, Würmer, Kokzidien, Giardien, Trichomonaden, Pilze, Hefen, Bakterien / Einzeller, Federlinge, Haarlinge, Milben und vieles mehr können wir feststellen oder ausschließen mithilfe des Mikroskopes.
Parasitologisch sollte alles überprüft werden. 
Wir legen größten Wert darauf, dass unsere Findelkinder erst in eine Voliere/Gehege/Vergesellschaftung kommen, wenn Kotuntersuchungen erfolgt sind. 
Auch Verunreinigungen der Volieren/Gehege durch ausgeschiedene Wurmeier oder gar Kokzidien oder Giardien müssen unter allen Umständen vermieden werden.  
Eine einzige Untersuchung kostet uns bei einem kleinen Vogel oder Igel etc. jedesmal 25 - 50 €. Bei knapp 1000 geretteten Tieren pro Jahr kann man sich vorstellen was das an Kosten ausmacht, die Zeit (1,5 Stunden Hin und Rückweg sowie Wartezeit und Behandlungszeit) sowie das Spritgeld kommt auch noch dazu. Bei 30 Tieren ist das Geld für unser gewünschtes Mikroskop schon zusammen. 
Nach langer Recherche, Empfehlungen und Beratung sowie Austausch mit anderen Wildstationen und Tierärzten steht nun auch fest welches Mikroskop am geeignetsten ist für uns. Wir haben uns aus vielen verschiedenen Gründen für das LEICA  DM750 (köhlerbar) entschieden und sparen nun darauf