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Drei rote Jungs und drei rote Mädchen - Plötzlich ohne Zuhause

Marie Tessa Rosie und Bernie Philip und Simian - drei rote Katzenmädchen und drei rot Jungs - ganz plötzlich verlassen. gefüttert, eingefangen, tierärztlich versorgt, in Pflegestelle aufgenommen alle zusammen und aufgepäppelt mit Futter und Liebe.

E. Burger from Alles für die Katz-Katzenhilfe Borgholzhausen e.V.Write a message

So haben sie im Maisfeld auf unser Futter und Wasser gewartet. Wir kennen diese Katzen schon seit einem Jahr und haben versucht, ihre Kastration durchzusetzen. Ihre Halterin ist leider im Pflegeheim. Die Katzen hatten niemand mehr. Sie wurden zunächst von  Bekannten gefüttert und in diesem heißen Sommer mit Wasser versorgt. Dazu mußten diese Menschen aber auch weit zu Fuß gehen. Wir sind dankbar, dass sie so lang durchgehalten haben. 
Dann haben wir endlich übernehmen dürfen. Eine Aktivistin von uns hat sie täglich gefüttert. Im August endlich durften wir sie abholen. Das bedeutete, 10 Tage lang abends zwischen 21 Uhr und 23 Uhr warten und fangen. Das hat nicht jeden Abend geklappt. Aber schließlich zeigte unsere Wildcamera nur noch Elstern. Wir wollten auf keinen Fall eine der scheuen Katzen zurück lassen. So lange brachten wir  Futter bis wir sicher waren, dass keine Katze mehr vor Ort war. 
Zunächst wurden sie über Nacht im Badezimmer einquartiert, um sie von den anderen Katzen in der Pflegestelle fern zu halten. Morgens wurden sie wieder einfangen und zum Tierarzt gebracht. Wir hatten Glück, dass eine Frau, sie in das Gehege auf ihren Bauernhof aufnahm. So konnten sie zusammen bleiben und waren nicht direkt mit den ansässigen Katzen konfrontiert. 
Zwei der Mädchen hatten Zysten an der Kastrationsnarbe und mußten noch einmal operiert werden. Ein Kater und eine Katze waren nicht kastriert und ein weiterer Kater hat eine gebrochene Hüfte. Der Bruch war alt. Er hatte lange Schmerzen und wurde operiert. Alle hatten eine Wurm- und Flohbehandlung bitter nötig. Für jeden wurde auch ein Bluttest gemacht, um zu sehen, ob sie unter den regulären Katzenkrankheiten leiden. 
Wir konnten für Rosie und Phillip bereits ein Zuhause mit Freigang finden bei einer jungen Frau, die viel Geduld mit ihnen hat. Bernie - das Hinkebein - darf für immer in der Pflegestelle bleiben. Tessa, Marie und Simian brauchen noch unsere Hilfe. 
Das war eine Aktion, die uns viel Zeit und Mut gekostet hat. Ohne die Hilfe der Gemüse-Bäuerin hätten wir das nicht geschafft. Danke auch an das Katzennetzwerk Osnabrück, das uns Vermittlungshilfe leistet. Nahegelegene Tierheime haben abgesagt. Die Katzen sind zu scheu und Bernie ist nicht nur ein Tier mit Behinderung, sondern ist auch noch FIV positiv. Für uns ist das kein Grund, ihn zu verlassen. 
Jetzt hoffen wir auf etwas Hilfe von Euch - die sechs wunderschönen seltenen roten Tiger und Tigerinnen haben über 1000 Euro an Tierarztkosten verursacht. Wir arbeiten nur mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Schutzgebühren können wir bei den scheuen Tieren kaum erwarten.  Da gilt bei uns: ein guter Platz ist wichtiger. 
Natürlich haben wir die Rechnung schon bezahlt, aber jetzt 2 Monate später haben wir 18 Katzenwelpen zu versorgen verteilt auf 9 Pflegestellen und unsere Kontostand zeigt knapp über 100 Euro. So einen Fall wie "die Roten" können wir nur anpacken, wenn Sie uns etwas unter die Arme greifen, damit wir weiter helfen können.  
Herzliches MIau von Marie Tessa Rosie Bernie Philip und Simian. 
Alles für die Katz e.V.