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Funded Mustertoilette für Maputo (Mosambik)

Maputo, Mozambique

Funded Mustertoilette für Maputo (Mosambik)

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Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung. Die Otji-Trockentoilette, unser Erfolgsmodell aus Namibia, ging auf Reisen nach Maputo.

Patricia S. from Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)Write a message

Die Otji-Trockentoilette, unser Erfolgsmodell aus Namibia, geht auf Reisen. Ziel ist der 5. Stadtbezirk von Maputo, dessen Städtepartnerschaft mit dem Berliner Bezirk Lichtenberg durch SODI vielfältig unterstützt wird.

Unsere mosambikanischen Partner waren schwer beeindruckt von der kostengünstigen und hygienischen Technologie der Otji-Toilette und wollten ihren gesamten Stadtbezirk mit den Trockentoiletten ausstatten. Doch das Klima in Mosambik ist sehr viel feuchter als in Namibia. Ob die Trockentoilette unter diesen Umständen funktioniert, will SODI in der Regenzeit ausprobieren. Isaias Litsuri, Maurer aus Maputo, fuhr dafür zur Schulung ins Clay House Projekt nach Otjiwarongo. Nach seiner Rückkehr wird er auf dem Grundstück einer Familie in Maputo eine Mustertoilette nach dem Vorbild der Otji-Toilette errichten. Wenn zu Beginn der Trockenzeit die Ergebnisse vorliegen, kann die Toilette - falls notwendig - weiterentwickelt werden und ein größeres Projekt folgen.

Die Städtepartnerschaft wird so genutzt, um auf ein besonders sensibles und wichtiges Problem der Menschen in Mosambik zu reagieren. Das Ziel der Partner ist es, die Toiletten als öffentliche Toiletten und in sozialen Einrichtungen zu nutzen, um die Gesundheitssituation der Bewohner zu verbessern und Epidemien vorzubeugen.

Wie funktioniert die Otji-Toilette? Die Sonneneinstrahlung erwärmt ein schwarzes Rohr am hinteren Teil der Toilette. Die dadurch entstandene Luftventilation, trocknet die Fäkalien und leitet Gerüche ab. Durch das Austrocknen der Fäkalien werden Bakterien abtötet. Die Otji-Toilette bietet daher gegenüber der Wassertoilette viel weniger Möglichkeiten für die Verbreitung von Krankheiten.

Das von der Stiftung Nord-Süd-Brücken unterstützte Projekt greift ein zwar oft propagiertes, aber wenig umgesetztes Prinzip der Entwicklungszusammenarbeit auf - den Süd-Süd-Austausch.

Die Kosten für die lokale Werkstatt in Maputo betragen 85 Euro.