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Begegnungsstätte Germania - Begleitung und Unterstützung

Schaffung von Angeboten zur Begleitung und Unterstützung von Flüchtlingen sowie Koordination von ehrenamtlichen Mitarbeitern

F. Bob from Begegnungsstätte Germania e.VWrite a message


 Die Begegnungsstätte Germania hat sich in den vergangenen zwei Jahren zunehmend zur „Drehscheibe“ der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Münsingen entwickelt. Neu hinzukommen soll ein niedrigschwelliges Beratungs- und Begleitungsangebot. Hierfür wird eine hauptamtliche Personalkapazität benötigt.

In der Stadt Münsingen leben aktuell ca. 550 Flüchtlinge, davon ca. 150 Personen in der Anschlussunterbringung. In der näheren Umgebung (Einzugsgebiet) kommen nochmals ca. 100 Personen dazu. Vom wöchentlichen Asylcafé und Kinderspielangeboten über Sprachkurse und eine Mutter-Kind-Gruppe, von der Einzelberatung im Asylverfahren über Fragen zum Familiennachzug finden Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge bereits jetzt ein breites Spektrum an Begleit- und Unterstützungsangeboten, das durch ehrenamtliche Mitglieder des Arbeitskreis (AK) Asyl geleistet wird.

Innerbalb des neu geplanten Beratungs- und Begleitungsangebotes wird ein/e hauptamtliche/r Mitarbeiter regelmäßige Sprechstunden anbieten. Hier können Flüchtlinge mit und ohne Bleiberecht, aber selbstverständlich auch andere Personen, mit ihren Fragen und Anliegen, mit ihren Behördenbriefen und -bescheiden kommen. Sie erhalten Hilfestellung und ggfs. Weitervermittlung an Fachberatungsstellen. Bei Bedarf werden Dolmetscher hinzugezogen.  

Weiterer Bestandteil des Vorhabens ist der Aufbau eines Patenschaftsprogrammes für Flüchtlinge mit Bleiberecht. Diese fallen ja aus der (Sozial-) Betreuung durch das Landratsamt heraus, sobald sie ihre Anerkennung haben, was gerade bei Syrern sehr schnell gehen kann. Um ihre Integration zu begleiten, sollen Ehrenamtliche gewonnen werden, die im Rahmen eines Patenschaftsprojektes einzelne Familien und Personen über einen längeren Zeitraum begleiten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. 

Zur Koordination dieser „Stränge“ wird daher eine 60%-Stelle beantragt. Diese Stelle wird vom Deutschen Hilfswerk mit 80% gefördert. Für den vom Verein zu erbringenden Eigenanteil von rund 6000 Euro pro Jahr, sind wir auf Spenden angewiesen. 

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