Hilfe für Fernando

An aid project by “Fazenda da Esperanca-Sozialwerk N.S.daGloria e.V.” (C. Heim) in Masabte, Philippines

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C. Heim (Project Manager)

C. Heim
Im November 2010 kam der 10-jährigen Fernando und seine Eltern auf der Fazenda da Esperanca in Masbate auf den Philippinnen.
Fernando hat Mitte August bei der Explosion einer Gaslampe von der Stirn bis zu den Knien schwere Verbrennungen erlitten. Die Eltern brachten ihn daraufhin ins Provinzkrankenhaus, wo aber niemand die Zeit und das nötige Spezialwissen hatte, um diese Verletzungen richtig zu versorgen. Nach 26 Tage in dem Krankenhaus wurde er entlassen und den Eltern wurde empfohlen, Fernando täglich im Meer zu baden, um so die Wunden zu säubern.
Sie brachten ihn zurück in ihre Hütte im Fischerdorf. Das Baden im Meer versuchten sie einmal, dabei schrie der Junge vor Schmerz das ganze Dorf zusammen. Von da an hatten die Eltern keinen Mut mehr für solche Behandlungen. Nach weiteren anderthalb Monaten, in denen sich die Situation nicht verbesserte, baten Sie auf die Fazenda um Hilfe.
Fernandos Oberkörper war eine einzige eitrige Wunde und er konnte nicht sitzen oder die Arme bewegen und hatte vom Liegen große offene Wunden.
Nach Beratung mit befreundeten Ärzten entschlossen sie sich, Fernando zur besseren Behandlungsmöglichkeit auf der Fazenda aufzunehmen. Ein Ehepaar nahm ihn, seine Eltern und kleine Schwester in ihr Haus auf. Dann begannen sie die empfohlene Meerwasser-Therapie: Eine große Rindertränke wurde mit Meerwasser und heißem Wasser gefüllt und Fernando dort hineingelegt. Und das Meerwasser erwies sich als sehr wirksam: Langsam gewöhnte sich Fernando an die täglichen Bäder und weinte und protestiere weniger. In geduldiger Feinarbeit wurden jeden Tag die Wunden gewaschen, langsam begannen sie sich zu schließen. Nach einer Woche konnte er sich zum ersten Mal aufsetzten und der Druck von den Wunden am Rücken genommen werden. Auch die Arme und Beine begann er langsam zu bewegen, beim Baden konnte das gut trainiert werden.
Später wurde er dann in einem großen Wassertank gebadet in dem er aufrecht im Wasser stehen kann. Das genoss er und machte einige Schrittchen – was so wichtig für den Kreislauf und den ganzen Körper war.
Es wurde klar, dass Fernando noch einer ärztlichen Behandlung bedarf. Ärzte empfahlen, ihn ins Philippine General Hospital in Manila zu bringen, ein staatliches Krankenhaus, das auf Verbrennungen spezialisiert ist. So wurde daran gearbeiteten ihn für die 16 stündige Boot- und Busfahrt nach Manila transportfähig zu machen.
Mitte Dezember konnte Fernando gemeinsam mit seinen Eltern nach Manila gebracht werden. Die Wunden verheilten immer besser, er kann nun seitlich liegen und die wundgelegenen Stellen am Rücken so entlasten. Er hängt am Tropf und bekommt Sauerstoff. Der Arzt sagt, dass sie ihn fit für die Operation machen müssen. Er muss zunehmender Kreislauf muss sich stabilisieren und die Blutwerte noch besser werden. Wir sprachen auch mit dem Chirurgen, der die Operation machen wird, es gehe vor allem darum, die Wunden weiter zu säubern, und an einigen Stellen werden wohl Hauttransplantationen nötig sein.

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Location: Masabte, Philippines

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