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Bäume und Bienen - wir retten den Küstenwald

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k. stelter from Weltweit - Gesellschaft zur Förderung lokaler Ini.Write a message

In den ländlichen Gegenden Tansanias kochen die Menschen mit Feuerholz. Holz ist auch ein sehr begehrter Baustoff, manchmal der einzige, und kommt in der Landwirtschaft viel zur Anwendung. Der wachsende Bedarf an dem Naturprodukt Holz hat in den letzten Jahrzehnten zu einem zunehmenden Raubbau der natürlichen, zum Teil geschützten Wälder geführt, was wiederrum negative Nebenwirkungen auf die Produktivität der Landwirtschaft und damit Lebensgrundlage der Menschen hat. Das ist auch der Fall in den Distrikten Kibaha und Bagamoyo, die zum Einzugsgebiet der Millionenstadt Dar es Salaam gehören. 
 
 Die Kleinbauern in Kibaha haben erkannt, dass sie selber aktive und nachhaltige Forstwirtschaft betreiben müssen, um auf lange Sicht die Versorgung ihrer Familien mit Feuerholz zu sichern. Sie kennen den Wert des natürlichen Küstenwaldes und um ihn zu schützen, möchten sie ihre eigenen Nutzholzplantagen als Agroforstsysteme anlegen. Die Uwako Group ist eine Kooperative meist älterer Bauern, die Cashews und Sonnenblumen anbauen. Sie haben sich mit jüngeren Bauern und Cashew Entrepreneuren zusammen getan, der Kongowe Group und der Kidogozero Group, und die Kibaha Coastal Nature Conservation Union gebildet. Deren Ziel ist es, 60 000 Bäume an vier Standorten groß zu ziehen: Kidogozero, Kitomondo, Kongowe und Ruvu Darajani. Außerdem möchten sie ihre Mitglieder in der Bienenhaltung schulen und insgesamt 110 Bienenvölker aufstellen und bewirtschaften. Die Bienen tragen zur Bestäubung ihrer Feldfrüchte bei, und der gewonnen Honig kann die finanzielle Situation einzelner Familien substantiell verbessern. 
 
 Die Uwako Group hörte von einem ähnlichen Projekt in den Usambara Bergen, das Weltweit e.V. (und Betterplace) unterstützt (siehe unter Projekte des Trägers). Sie besuchte den Projektmanager Ibrahim Hussein in seinem Büro des Tanzanian Forestry Research Institute in Kibaha und bat ihn um seine Hilfe. Ibrahim hat zusammen mit den Gründern von Weltweit e.V. an der Uni Bonn studiert. Das Projekt in seinem Elterndorf in den Usambara Bergen war ungemein erfolgreich und er ist nach dessen Vollendung begierig darauf, seine Erfahrung und sein Netzwerk anderen Dorfgemeinschaften zur Verfügung zu stellen, um damit die Lebensbedingungen der Menschen in seiner Heimat zu verbessern. Und wir sind begierig darauf, ihn dabei zu unterstützen. Bitte seien Sie es auch!

Für die zweite Projektphase haben wir nun eine Finanzierungszusage von den Schmitz-Stiftungen bekommen, die verwalten den Kleinprojektefonds des BMZ (Bundesministerium für Zusammenarbeit). Allerdings finanzieren sie nur 75% der Gesamtkosten, die übrigen 25% müssen wir selber aufbringen. Daher sind wir dankbar für jede Spende.