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Funded Friedensmacher in der Elfenbeinküste

Abidjan, Cote D'Ivoire

Funded Friedensmacher in der Elfenbeinküste

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Die Initiative Citoyenne setzt sich für friedlich ablaufende Präsidentschaftswahlen in der Cote d´Ivoire ein und will mit ihrer Arbeit verhindern, dass der Bürgerkrieg erneut aufflammt.

N. Yeo from Initiative CitoyenneWrite a message

In der Elfenbeinküste soll im Laufe des Jahres 2010 endlich die erste Präsidentschaftswahl nach dem Bürgerkrieg stattfinden. In dem immer noch in Nord und Süd, Regierungs- und Rebellenlager geteilten Land besteht die gleiche Gefahr wie vor drei Jahren in Kenia: Die Freiheit zur Wahl könnte von radikalen Kreisen ausgenutzt werden und in eine neuen Spirale der Gewalt führen.

Die Organisation Initiative Citoyenne will der Gewalt vorbeugen und die verhärteten Fronten zwischen den politischen Lagern aufweichen. Dazu geht sie direkt in politische Propagandaveranstaltungen wo gegen politische Gegner gehetzt wird. Während des Bürgerkriegs dienten diese so genannten „Parlamente“ zur Aufstachelung der Menschen gegen andere Ethnien. Pogrome in Abidjan und anderen Städten waren die Folge.

Die Initiative Citoyenne wirbt vor Ort für Toleranz, Demokratie, ziviles Engagement und eine Diskussionskultur, in der Argumente mehr zählen als Fäuste. Ihr Motto: „Il faut débattre en lieu de se battre!“ - tagen statt schlagen! Der Zugang zu diesen Veranstaltungen und ihren Anführern ist schwierig. Die Initiative Citoyenne hat den Kontakt durch Jahre lange Dialoge aufgebaut.

Ihren Zugang nutzt sie nun zur Vermittlung von Grundkenntnissen über eine demokratische politische Kultur und das Wahlrecht. Beispielsweise wissen viele Nachkommen von Einwanderern überhaupt nicht, dass sie das Wahlrecht besitzen. In den „Parlamenten“ sind massiv Falschinformationen gestreut worden. Die Initiative geht mit Theaterstücken , Musik und ausgewogenen politischen Debatten gegen diese Manipulationen vor.

Die Präsidentin der Initiative Citoyenne, Yeo Natogoma, hat ein Diplom in Konfliktmanagement vom Zentrum für Friedensforschung „CERAP“, das auch von der Europäischen Union gefördert wird.
Um die richtige Zielgruppe zu erreichen, wird die Initiative Citoyenne an den Versammlungsorten der ‚Parlamente’ eigene Veranstaltungen mit den oben beschriebenen Inhalten durchführen. Da diese Versammlungsorte unter der Kontrolle der Anführer der Parlamente stehen, muss die Initiative Citoyenne wie alle anderen Veranstalter eine Platzmiete und Leasinggebühren für das Equipment bezahlen.
Geplant sind fürs erste fünf Stationen in Abidjan.