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Closed Begleitete Arbeitsprojekte für Jugendliche

Begleitete Arbeitsprojekte für straffällig gewordene Jugendliche im Rahmen ihrer gemeinnützigen Sozialstunden.

Veronika H. from Treffpunkt e.V.Write a message

Der Verein Treffpunkt e.V. in Nürnberg bietet als anerkannter freier Träger der Familienbildung, Jugend- und Straffälligenhilfe ein breit gefächertes Spektrum an Unterstützungsangeboten für Menschen in besonderen sozialen Lebenslagen an.
Eine Abteilung des Treffpunkt e.V. ist die Koordinierungsstelle für gerichtliche Arbeitsweisungen (KogA)

Jugendliche, die nach einer Straftat zu Sozialstunden verurteilt wurden, stehen häufig vor vielen Fragen. Sie sind verunsichert und fühlen sich mit der Situation überfordert. Was soll ich jetzt tun? Wohin soll ich gehen? Wie soll ich das neben der Schule alles schaffen? 

Genau hier setzt unser Angebot an. Für die Ableistung der gemeinnützigen Arbeitsstunden vermitteln wir die betroffenen Jugendlichen an potenzielle Einsatzstellen, die ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechen und stellen einen ersten Kontakt zwischen beiden her.

Wir legen dabei großen Wert darauf, dass Stelle und Jugendliche zusammenpassen, damit die Jugendlichen die Möglichkeit haben, ihr Fehlverhalten durch gemeinnützige Arbeit wieder gutzumachen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Durch die Vermittlung der Jugendlichen unterstützen wir jedoch auch gemeinnützige und städtische Einrichtungen in ihrer Arbeit. 

Im Rahmen unserer Arbeit liegt uns vor allem folgendes Angebot besonders am Herzen: 
Zu begleiteten Arbeitsprojekten (BAP) werden Jugendliche eingeteilt, die für die Ableistung der Arbeitsstunden eine besondere Betreuung benötigen. Aufgrund ihrer schwierigen persönlichen Situation bedürfen sie mehr Unterstützung. Wir nehmen sie dabei "an die Hand" und verfolgen gemeinsam das Ziel, die Arbeitsstunden möglichst erfolgreich abzuleisten. 
Während unserer BAPs kümmern wir uns z.B. um Renovierungsarbeiten im Jugendclub oder peppen den Außenbereich eines Kindergartens auf. Den Einrichtungen selbst bleibt häufig wenig Zeit für solche notwendigen Arbeiten und die Mittel dazu sind oftmals gering. Durch die Kooperation haben somit beide Seiten ihren Nutzen. 

Die Jugendlichen werden während des Arbeitsprojekts von mindestens einem/r Sozialpädagoge/in betreut. In diesem engen Rahmen entsteht eine Beziehung zwischen beiden. Es besteht die Möglichkeit, intensiver über die Beweggründe und Hintergründe der Tat zu sprechen oder ggf. weitere Probleme zu thematisieren. 

Mit Deiner Spende hilfst Du uns, dieses Angebot weiterhin anzubieten und ausbauen zu können. Vielen Dank, dass Du uns hilfst!

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