Nachhaltige Technik für Krankenhäuser in Nepal

An aid project by “Ingenieure ohne Grenzen e.V.” (M. Plechaty) in Kathmandu, Nepal

100% funded

M. Plechaty (Project Manager)

M. Plechaty
Um die Krankenhäuser in ihren Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheitlichen Situation in Entwicklungsländern zu unterstützen, bietet „Ingenieure ohne Grenzen e. V.“ Beratung, Konzeptionierung von Lösungsansätzen
und deren Umsetzung u.a. in folgenden Bereichen an:

- Energiemanagement zur bestmöglichen Nutzung der vorhandenen Energie
- Unterstützung bei der Unabhängigkeit des Krankenhauses
von der öffentlichen Stromversorgung
durch Ausstattung mit regenerativen Energien, z. B. Photovoltaik, Biogas, Windkraft
- Regenerative Konzepte zur Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung, z. B. Solarthermie, Abwärme eines Blockheizkraftwerks
- Sterilisationsanlagen
- Effektiverer Betrieb von Küchen und Wäschereien
durch Nutzung vorgewärmten Wassers sowie
Verschließen oder Vermeiden von offenen Feuerstellen
- Reduzierung der Umweltverschmutzung durch Planung und Bau von Müllverbrennungsanlagen Zusammenarbeit in unserem Sinne bedeutet dabei nicht das Bereitstellen fertiger Lösungen, sondern Unterstützung und Beratung bei der Planung und Umsetzung. Nach Möglichkeit werden vor Ort verfügbare Materialien verwendet und lokale Arbeitskräfte für die Umsetzung und später anfallende Wartungen geschult. Dies gewährleistet einen langfristigen Betrieb und das Verbreiten lokaler Ideen.

Erste Krankenhausprojekte von Ingenieure ohne Grenzen
wurden in Nepal durchgeführt. Dort standen die durchführenden
Ingenieure vor landesspezifischen Problemen
wie nicht vorhandene kontinuierliche Energieversorgung,
ineffiziente Anlagen und dadurch hohe Energieverbräuche
und hohe Umweltbelastung durch Müll.
Hauptquelle der Stromerzeugung in Nepal ist Wasserkraft.
Deshalb ist die Stromerzeugung von den zur
Verfügung stehenden Wassermengen und damit vom
Monsun abhängig.
Aufgrund einer extrem unzuverlässigen Stromversorgung
stehen Krankenhäuser vor großen Problemen die
medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten sowie
die notwendigen Operationen durchzuführen. Dieses
Problem wird durch die oftmals veraltete, energieineffiziente
technische Ausstattung der Krankenhäuser
weiter verschärft.

Chancen für Krankenhäuser auf technische
Entwicklung geben und nachhaltig wirken
In Zusammenarbeit mit einer vor Ort agierenden, medizinischen
Nicht-Regierungs-Organisationen konnte bereits
die Situation des Sushma Koirala Memorial Hospital in
Sankhu (www.nepalhospital.de) verbessert werden.
Ein weiteres Projekt ist die Steigerung der Energieeffizienz
des Amppipal Krankenhauses in Gorkha (www.amppipal.de).


Das Sushma Koirala Memorial Hospital (SKM-Hospital) in Sankhu, Nepal, steht aufgrund der extrem unzuverlässigen und lückenhaften Stromversorgung vor großen Problemen, die medizinische Grundversorgung aufrecht zu erhalten, sowie notwendige operative Eingriffe durchzuführen, die vielen verarmten Menschen ein unbeschwertes Leben ermöglichen. Zusammen mit dem technischen Leiter des Krankenhauses erstellt „Ingenieure ohne Grenze“ Konzepte zur zuverlässigen Stromversorgung des SKM-Hospitals.

More information:

Location: Kathmandu, Nepal

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Information about the project:

Ask M. Plechaty (Project Manager):

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