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Hilfe für benachteiligte Kinder in Kaliningrad (ehemals Königsberg)

Das Caritas-Sozialzentrum in Mamonowo bei Kaliningrad (Königsberg) unterstützt sozial-benachteiligte Kinder und Jugendliche. Mädchen und Jungen werden bei den Hausaufgaben unterstützt, für Familien gibt es Therapieangebote und Hilfe zur Selbsthilfe.

D. Lenschen from Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.Write a message

Armut gefährdet die Familien
In Russland wachsen zahlreiche Kinder und Jugendliche in sozial instabilen Familien auf. Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbruch in den 90er Jahren wirkt bis heute nach. Die veränderten Arbeitsmarktstrukturen in den Großstädten und besonders auf dem Land haben vielen Familien die berufliche Existenz genommen. Väter verlassen die Familien, um fern ab ihrer Heimat Geld zu verdienen, Mütter und Kinder bleiben zurück. Mittlerweile gibt es bereits die zweite Generation der Kinder, für die Armut, Krankheit, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Gewalt zum Alltag gehören. Besonders betroffen von dieser Entwicklung ist die Oblast Kaliningrad. Die Wirtschaft in der Exklave Kaliningrad leidet vor allem unter der Abschottung des Gebietes von seinen Nachbarn und unter den zum russischen Kernland zu überwindenden Staatsgrenzen. Eine hohe Arbeitslosigkeit und instabile Familienverhältnisse gehören zu den Folgen.

Die Hilfen der Caritas
Die Caritas nimmt sich der Kinder und Familien an, die unter der Situation leiden. 1992 gründete die Caritas zusammen mit polnischen Ordensschwestern in Mamonowo, unweit der Stadt Kaliningrad, ein Haus für Straßenkinder. Diese Einrichtung wurde inzwischen zu einem Familienzentrum erweitert. 2010 konnte ein zusätzliches Gebäude errichtet werden, das u.a. als Kindertagesstätte dient und in dem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche umfangreiche Hilfen erhalten. Die Kinder erhalten hier Unterstützung bei den Hausaufgaben, lernen einen geregelten Tagesablauf kennen und können neues Selbstbewusstsein entwickeln. Die Mitarbeiter der Caritas halten Kontakt zu den Schulen und intergieren die Familien mit in die Arbeit. Traumatisierte Kinder erhalten Hilfe von Psychologen und Therapeuten. Etwa 50 Mädchen und Jungen werden derzeit ambulant in der Einrichtung betreut.
Genutzt wird in dem anderthalbstöckigen Gebäude derzeit nur das Erdgeschoss. Im Kellergeschoss ist geplant, u.a. eine Küche einzurichten. Diese soll dazu dienen, die Kinder regelmäßig mit einer gesunden und warmen Mahlzeit zu versorgen. Auch sollen die Kinder hier die Möglichkeit haben, gemeinsam zu Kochen und gemeinsam Mahlzeiten einzunehmen. Zum weiteren Ausbau des Hauses fehlen die notwendigen finanziellen Mittel. Die Gesamtkosten des geplanten Ausbaus belaufen sich auf ca. 50.000 Euro und umfassen die Küche, einen Waschraum sowie weitere Gruppen- und Freizeiträume für die Kinder und Jugendlichen.