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Funded Ernährungssouveränität im Landkreis Berlin

Las Delicias, El Salvador

Funded Ernährungssouveränität im Landkreis Berlin

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Es gibt Wege, Hunger und Armut zu entkommen: Mit großem Erfolg führt unser Projektpartner Procomes im Landkreis Berlin im Osten El Salvadors ein Projekt zur Ernährungssicherung und Verbesserung der ökologischen Situation in der Region durch.

M. Krämer from INKOTA-netzwerkWrite a message

Haben Sie gewusst, dass Berlin in Mittelamerika liegt? In El Salvador haben deutschstämmige Kaffeepflanzer Ende des 19. Jahrhunderts einen Landkreis so getauft. Noch immer sind viele Gemeinden dort bitterarm. Es gibt aber Wege, dieser Armut zu entkommen. Dies zeigt unser Projektpartner Procomes. INKOTA unterstützt Procomes seit 2007 und seit Juli 2011 auch die neue Projektphase mit 236 Familien aus 13 Gemeinden in den Landkreisen Berlin und Alegria.

Die Verbesserung des einheimischen Saatgutes und der Aufbau einer Saatgutbank gehören zu den Projektkomponenten. Sie sind Koordinator Víctor Sánchez besonders wichtig: „Nur mit einer eigenen Saatgutbank werden wir unabhängig von Industriesaatgut wie das vom Monsanto-Konzern, das teuer ist und die Bauern und Bäuerinnen zu einem hohen Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden zwingt.“

Auch bei der Anpassung an den Klimawandel, von dem El Salvador immer stärker betroffen ist, geht Procomes neue Wege. Wiederaufforstung und Wasser- und Bodenschutzmaßnahmen wie der Bau von Dämmen und Antierosionsgräben sind aktiver Klima- und Umweltschutz.

Das neue Projekt baut auf den guten Erfahrungen des letzten Projekts auf, das INKOTA ebenfalls gefördert hatte. Erneut sind die zentralen Komponenten des Projekts, dass alle Familien Hühner und Hähne für eine kleine Hühnerzucht erhalten, Saatgut und Pflanzen für den Obst- und Gemüseanbau, wassersparende Systeme zur Tropfenbewässerung sowie Tanks, um Regenwasser zu sammeln.

Letzteres erlaubt ihnen, bis in die Trockenzeit hinein Gemüse anzubauen. So erreichen sie eine gute und ausreichende Ernährung ihrer Familien. Zusätzlich können sie Ernteüberschüsse auf den lokalen Märkten verkaufen.

Projektkoordinator Víctor Sánchez ist mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden: „Die Menschen beteiligen sich mit großem Elan an allen Aktivitäten. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Projekt sehr genau die Bedürfnisse der Menschen trifft.“

Ein Hinweis in Sachen Transparenz: Betterplace- und PAYBACK-Spenden werden zu 100 Prozent an INKOTA weitergeleitet. In der Durchführung der Projekte fallen allerdings Begleitkosten von maximal 10 Prozent an. Von jeder Spende für unsere Auslandsarbeit kommen somit mindestens 90 Prozent direkt bei unseren Projektpartnern an.