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Medizinsche Hilfe für Obdachlose in der Corona-Krise

Berlin, Germany

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Medizinsche Hilfe für Obdachlose in der Corona-Krise

Berlin, Germany

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(unknown user) 19 December 2016 at 11:29 AM

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Da macht Spenden doppelt Spaß!!!
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U. Weidner project manager11 March 2015 at 09:52 AM
Liebe Frau/ lieber Herr Gersbacher, entschuldigen Sie bitte meine späte Antwort, ich muss gestehen, dass ich Ihren Kommentar übersehen habe. Sie haben recht, dass die kath. Kirche Caritaseinrichtungen finanziell unterstützen sollte. Das macht sie auch. Leider reicht die Unterstützung nicht, um dem steigenden Bedarf ganz gerecht zu werden. Im Gegensatz zu etwa zu den Bistümern in Köln oder München haben wir im Erzbistum Berlin zwar sehr viel weniger Katholiken, die Kirchensteuer entrichten, allerdings im Verhältnis sehr viel mehr arme und notleidende Menschen. Unsere Angebote sind ja unabhängig von Konfession und Weltanschauung für alle da. In der Caritas-Ambulanz ist es so, dass der Senat Ende 2011 seine Zuwendungen eingestellt hat, weil diese aus dem Berliner Bereich Wohnungslosigkeit kamen. Zu uns kommen aber mehr und mehr Osteuropäer, die mit sehr schlechtem Gesundheitszustand Hilfe suchen. Dafür brauchen wir Spenden. Eine Übersicht über den Haushalt des Erzbistums und die Verwendung von kirchlichen Mitteln finden Sie hier: http://bit.ly/1EhlhrY
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U. Gersbacher 23 February 2015 at 05:52 PM
Warum findest Du dieses Projekt unterstützenswert?

Ich empfinde größten Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit der Mitwirkenden und der Not der Hilfsbedürftigen! Womit ich ein Problem habe, ist die Rolle des Erzbistums Berlin, das als Träger der Caritas Spenden sammelt - solange die Vermögensverhältnisse der Kirchen nicht offengelegt werden! Es ist zu vermuten, daß ihre Gelder mehr als ausreichend wären, ihrem eigenen Anspruch an Nächstenliebe gerecht zu werden. Außerdem gehört das Vermögen nach meinem Rechtsverständnis der Gemeinschaft aller Kirchenglieder. Weil aber die Hilfe jetzt benötigt wird, soll sie auch gegeben werden. Ein bitterer Beigeschmack bleibt mir jedenfalls.
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U. Weidner project manager20 January 2015 at 08:11 AM
Sehr geehrter Herr Samuel, erstmal verstehen wir natürlich ihren Gedanken, dass die kath. Kirche Caritaseinrichtungen finanziell unterstützen sollte. Das macht sie auch. In der Finanzkrise des Erzbistums Berlin musste die Kirche aber selbst unterstützt werden. Die 30 Mio. Euro aus anderen deutschen Bistümern waren dazu da, um Schulden zu tilgen und die Kirche wieder zu stabilisieren. Zur Zeit der Finanzkrise musste die Kirche enorm sparen. Auch die Caritaszuwendungen wurden stark gekürzt. Inzwischen ist finanziell alles wieder in Ordnung und das Erzbistum Berlin unterstützt die Caritas mit mehr Geld. Leider reicht das nicht, um dem steigenden Bedarf der notleidenden Menschen ganz gerecht zu werden. In der Caritas-Ambulanz kam dazu, dass der Senat seine Zuwendungen eingestellt hat, weil diese aus dem Berliner Bereich Wohnungslosigkeit kamen. Zu uns kommen aber mehr und mehr Osteuropäer, die mit sehr schlechtem Gesundheitszustand Hilfe suchen. Dafür brauchen wir Spenden. Eine Übersicht über den Haushalt des Erzbistums und die Verwendung von kirchlichen Mitteln finden Sie hier: http://bit.ly/1EhlhrY
Mit freundlichen Grüßen, i.A. Ulrike Weidner
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N. Samuel 18 January 2015 at 05:51 AM
Sehr geehrter Herr Weidner,

zunächst einmal vielen herzlichen Dank an Sie & die Mitarbeiter für ihr Engagement im sozialen Bereich.

Für Ihr aktuelles Projekt möchten Sie Spenden von ingesamt EUR 9.650,00 sammeln. Die Ziele, die Sie bei dieser Aktion verfolgen sind allesamt mehr als nur lobenswert.

Nach intensiver Durchsicht Ihrer Projektbeschreibung stellte sich mir jedoch die Frage, warum das Erzbistum Berlin, welches vor etwas mehr als zwei Jahren EUR 30.000.000,00 von anderen Bistümern erhielt, für die Ausübung seiner Christenpflicht weiterer Zuwendungen, in diesem Fall in Höhe von 0,03% dieser einmaligen Zuwendung, bedarf?

Diese Diskrepanz, gepaart mit dem Rechercheergebnis, dass das Erzbistum Berlin keinen eigenen Haushalt besitze, stimmt mich nachdenklich.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen,

N. Samuel
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