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Update zu unserer Ukraine-Nothilfe

H. Kischlat
H. Kischlat wrote on 01-04-2022

Seit nunmehr einem Monat herrscht Krieg in der Ukraine, mitten in Europa, gerade einmal zwei Flug­stunden von Deutschland entfernt. Menschen werden getötet und verletzt; sie sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ihr Hab und Gut zurück­zulassen. 6,5 Millionen Menschen sind inner­halb des Landes auf der Flucht, 3,5 Millionen haben die Landes­grenzen überquert und in den Nachbar­ländern Schutz gesucht. Wir enga­gieren uns dort, wo die Not groß und Hilfe unter derzeitigen Bedingungen sinnvoll und möglich ist.

Wo und wie wir helfen:

 

  • Wir liefern dringend benötigte Medikamente und Verbands­­materialien ins Krisen­­gebiet an Kliniken, wo sie dringend gebraucht werden. Die Kommunikation der Bedarfe und die Verteilung innerhalb der Ukraine erfolgen in enger Abstimmung zwischen unserem Partner und dem ukrainischen Gesundheits­ministerium. Unter den unter­stützten Kliniken ist auch das Kinder­herz­zentrum in Kiew. Wir unter­stützen das Herz­zentrum mit dem Einkauf von Medikamenten, medi­zinischen Materialien und Equipment, damit die Herz-Operationen v.a. für Kinder mit angeborenen Herz­fehlern weiter­laufen können.
 
  • Wir unterstützen einen Transport von dringend benötigten Medikamenten an zwei ukrainische Kinder­kranken­häuser. Geliefert werden Antibiosen, Neuroleptika und Schmerz­mittel. Auf dem Rückweg werden 40 geflüchtete Frauen und Kinder nach Deutschland in Sicher­heit gebracht. Ein Teil der mitreisenden Flücht­linge sind ältere Frauen, die ohne ein solch konkretes und organisiertes Angebot sich nicht getraut hätten, ihre Heimat zu verlassen. Eine Reise ins Ungewisse hätten diese Frauen nicht auf sich genommen. Zwei German Doctors begleiten den Transport und insbe­sondere die Evakuierung, um die medi­zinische Versorgung der Menschen auf der Rückreise sicherzu­stellen.
 
  • An der ungarisch-ukrainischen Grenze unter­stützen wir mit Hilfe eines Partners die ankommenden Flücht­linge durch die Bereit­stellung von Unter­künften und die Versorgung mit Essen. Über diese Grenze sind bereits 291.000 Ukrainerinnen und Ukrainer geflohen (Angaben UNHCR). Die meisten der Flücht­linge sind in Ungarn auf der Durch­reise und versuchen, möglichst schnell in andere EU-Länder auszureisen, wo sie teilweise bei Freunden oder Familien­angehörigen unter­kommen können.
 
  • Gemein­­sam mit einer ukrainischen Partner­­organisation helfen wir, die Trink­­wasser- und Sanitär­­versorgung in verschiedenen Regionen des Landes zu sichern.

  • In Polen unterstützen wir ein Kloster, das circa 30 geflüchtete Frauen und Kinder aufge­nommen hat, mit Geld für laufende Kosten und für die medi­zinische Versorgung der Familien.
 
  • Außerdem unter­stützen wir den Kauf von zwei Bussen zur Evaku­ierung von Flücht­lingen und unter­stützen dauerhaft eine Klinik, die insbesondere Binnen­vertriebene medi­zinisch betreut.


Vielen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die durch ihre Spende unsere Nothilfe ermöglichen!
Weitere Hilfs­maßnahmen sind in der Planung!